Wowcast 99: Stranger Things Staffel 2

2017/12/08 Music #Musicvideos

Musicvideos: SOPHIE, Saskiatokyo, NERD & Future, Feine Sahne Fischfilet, Caroline Rose, The Big Moon, American Werewolf Academy, Blondie, Moaning, The National, Worriers, METZ

SOPHIE - Ponyboy SASKIATOKYO - life is a bitch N.E.R.D & Future – 1000 The Big Moon - Happy New…

RGB Forest

RGB Forest by Oscar López Rocha. (via pk)

The Library of Blabber

Jorge Luis Borges' Bibliothek von Babel als generatives Exploring-Game: „Explore the Library of Blabber, an infinite structure filled with endless…

2017/12/07 Music #Musicvideos

Musicvideos: Oy, Franz Ferdinand, Siriusmo, Sløtface, Gewalt, LA Witch, Kyle Craft, Anna Burch, Lea Porcelain

Oy – Made of Love Siriusmo - Wixn Lea Porcelain - Loose Life Franz Ferdinand - Always Ascending LA Witch…

„Die Cops ham mein Handy“: Chats von Dieben als klassisches Drama

Lukas Adolphi hat den Chatverlauf seines Smartphones in Dialogform als klassisches Drama gesetzt und als „Reklame-Band“ veröffentlicht: „Mir wurde vor…

2017/12/07 Kultur #Food #Pizza

Die Unesco hat das Ritual des Pizzabackens in seine Liste des immateriellen Weltkulturerbes aufgenommen. Zur Feier des Tages: Doppelt Käse, Knoblauch, Salami, Paprika, Zwiebeln, Schinken plus Tabasco, erst vierteln dann achteln, stückweise greifen und mit dem Zeigefinger den Pizzarand leicht eindrücken, so dass das Pizza-Achtel ein gewölbtes Dreieck formt (damit der Käse nicht runterläuft und der Belag nicht herunterfällt). Zwei Sekunden liebevoll anschauen und dann mit einem Biss runterschlingen. Repeat. (via Ronny)

The Neapolitan art of pizza twirling has joined Unesco’s list of “intangible heritage”, securing the coveted status alongside a Saudi art form traditionally practised only by women [and 31 other „intangible heritages“ added to the List].

The art of pizzaiuolo – which has been handed down for generations in Naples, southern Italy – was approved by the UN cultural body’s world heritage committee, which met on the South Korean island of Jeju. […] Sergio Miccu, head of the Association of Neapolitan Pizzaiuoli [promised:] “We’ll be giving out free pizza in the streets”.

The custom goes far beyond the pizzaiuolo’s spectacular handling of the dough – hurling it into the air to “oxygenate” it – to include songs and stories that have turned pizza-making into a social ritual.

“Victory!” tweeted Italy’s minister for agriculture, food and forestry, Maurizio Martina. “Another step towards the protection of Italy’s food and wine heritage.” Alfonso Pecoraro Scanio, a former agriculture minister who attended the proceedings in Jeju, said in a video posted on Twitter: “Long live the art of Neapolitan pizzaiuolo!”

Gib mir den Rest, Baby…

2017/12/06 Movies #Trailer

Trailerfest: Black Mirror – Season 4, Deadpool 2, Jurassic World 2, You were never really here, The Breadwinner, Day of the Dead (Remake)

Nochmal ein neuer Official Trailer zur vierten Black Mirror-Staffel, ein Making-Of-Featurette zu Jurassic World 2, ein neuer Trailer zum immer…

Wehrmachtsstolpersteine vor der AfD-Zentrale

Rocco und seine Brüder haben Wehrmachtsstoplersteine vor der AfD-Zentrale verlegt, denn „Identität braucht Erinnerung. Danke AfD. Danke Deutschland!“ (via Ronny)

Vor wenigen Wochen machte auf Twitter das Hashtag #IchbinAntifa die Runde. Ich habe nicht partizipiert, denn ich fühle mich nicht als Teil der Antifa. Sie ist für mich „nur“ eine der (selbst)organisierten Ausdrucksformen der Idee „Antifaschismus“ und eine der Konsequenzen dieser Organisation kann ich nicht unterschreiben. Let me explain.

Ich bin Antifaschist, seit mir meine Oma vom Krieg erzählte und ich sie fragte, ob sie damals etwas vom Holocaust wusste. Ob sie den Genozid ahnte. Sie sagte „Nein“ und ich habe ihr nie geglaubt. Die Auslöschung von 6 Millionen Menschen innerhalb einer Gemeinschaft ist nicht möglich, ohne dass diese Gemeinschaft ein Wissen darüber produziert. Geliebt habe ich sie trotzdem.

Die Antifa unterscheidet sich in meinem Bild vom Antifaschismus durch Organisation. Sie ist ein amorphes, nur oberflächlich formalisiertes Gebilde aus hunderten Vereinen und Gruppierungen und Einzelpersonen, in Konzept (und Ausführung!) den Trollen und Anons nicht unähnlich, nur linker und mit mehr Diskurs und runde hundert Jahre älter, als Trolle und Anons. Die Antifa ist die „Exekutive“ der Idee des Antifaschismus und während ich mich als Teil der *Idee* des Antifaschismus sehe, grenze ich mich vom auführenden Teil der Antifa bewusst ab (laufe aber manchmal bei Demos mit. Der Balance-Akt dieses Stück Textes deutet sich hier bereits an.)

Denn die amorph selbstorganisierte, „ausführende Antifa“ bedeutet für mich auch die *bewusste Entscheidung zur moralischen Grenzüberschreitung*, um eine dezentralisierte Gegengewalt zur inhärenten Gewalt des Faschismus zu produzieren. Das Ziel des Antifaschismus ist die Produktion von Angst vor der Organisation des Faschismus und diese Produktion von Angst erfordert Gewalt. Und da sich die Gewalt des Faschismus (zu Beginn seiner Organisation) außerhalb der gesellschaftlichen Moral bewegt, agiert die Antifa im gleichen Rahmen und setzt dieser Gewalt am ideelen Entstehungspunkt einen eigenen, ebenso außermoralischen Gewaltbegriff entgegen. Die Antifa bedeutet für mich damit die Auflösung von Poppers Paradox der Toleranz in einer Entscheidung von Wenigen zur Militanz.

Und genau diese Entscheidung kann ich für mich nicht treffen. Ich habe aber tiefsten Respekt vor ihr (und fürchte leider auch, dass die allerwenigsten, die von sich behaupten #ichbinantifa zu sein, diese Entscheidung jemals bewusst oder unbewusst getroffen haben. Organisierter Antifaschismus enthält nämlich zwingend den militanten, gewaltbereiten Arm, auch wenn dieser nur einen Bruchteil der Antifaschisten ausmacht.)

Ich kann diese Entscheidung zur Militanz auch deshalb nicht treffen, weil ich es nie musste. Ich bin nicht in einer „national befreiten Zone“ im Osten aufgewachsen, mich hat noch keiner als „Zecke“ beschimpft und ich wurde nie von Naziskins durch mein Kaff gejagt. Ich kenne zwar die Gewalt des Mobs und der Bullies (recht genau sogar), aber die spezifische Gewalt des Faschos ist mir nie begegnet. Viele Antifa-Aktivisten suchen sich ihre Rolle nicht aus – ihre Entscheidung kann ich für mich zwar dennoch nicht treffen, meine Solidarität ist ihnen aber sicher.

Mein Antifaschismus funktioniert daher anders. Wo die Antifa eine kompromisslose Ausgrenzung des organisierten Faschismus auch durch Gewalt anstrebt, ist meine Ausgrenzung spielerisch und bietet Raum für Re-Integration unter ganz bestimmten, formal engen Voraussetzungen. (Man kann mir das übrigens von links prima zum Vorwurf machen, wenn man nur fundamentalistisch genug drauf ist [genauso wie mein Wischiwaschi hier von beiden Seiten kritisiert werden kann – absurderweise aus demselben Grund: weil nicht konsequent genug. Ich bin aber nicht bereit, mich von irgendeiner Seite in irgendwelche Richtungen pushen zu lassen, ich halte meine differenzierende Herangehensweise aus durchaus hartlinker Perspektive für richtig. Und ich bin mir dabei natürlich in keinster Weise sicher, ob mein Weg der richtige ist. Aber wer ist das schon.])

Deshalb muss man über diese bewusste Entscheidung zur moralischen Grenzüberschreitung reden und was sie bedeutet: Gewalt gegen Personen halte ich für grundsätzlich falsch und auch wer mit Buttersäure eine Bude vergiftet, begeht eine Grenzüberschreitung, die massiv zu weit geht und nicht nur kritisiert werden muss – und zwar VOR ALLEM von der Linken.

Hier sehe ich meine Rolle als Antifaschist: Moderation und Kritik der automatisch emergierenden, außermoralischen Gewalt der Antifa in Zeiten, in denen sich die technisch/medialen gesellschaftliche Vorzeichen der Gesellschaft und damit auch der Blick auf diese Gewalt ändern.

Wenn ich nun diese ambivalenztolerante Haltung auf, zum Beispiel, die Proteste gegen den Auftritt des Antaios Verlag auf der Buchmesse anwende, ergibt sich folgendes Bild:

Das Management der Buchmesse hätte den Auftritt des Verlags mit juristischen Mitteln meines Erachtens nicht verhindern können; es ist die Messe einer Berufsvereinigung. Damit allerdings wussten sie von Anfang an, dass es zu Protesten kommen würde und der Versuch, die Lage mit dem Stand der Antonio Amadeu Stiftung zu kontrastieren, hat diese Proteste noch einmal verschärft. Die Eskalation der Proteste war logisch und ihr Mismanagement ist der Organisation anzulasten.

Gar nicht mal so absurderweise halte ich die Eskalation der Proteste auf der Buchmesse allerdings für *normal*. Vor allem Angesichts realer Gewalt vor Ort, rechtsradikalen Sprüchen gegenüber Besuchern mit Migrationshintergrund und Einschüchterungsversuchen durch Faschos.

Die Konfrontation der Antifa und Kubitschek kann man sich auf den Filmaufnahmen in der Doku „Die Rechte Wende“ ab Minute 2:30 ansehen. Was man da sieht, sind zwei Männer, die Erfahrung mit Gewalt haben. Kubitschek sagte in einem Interview: „Hools sind unsere Leute“, der kennt Gewalt. In dieser Situation ist die Gewalt immer präsent, immer Option, von der Seite des Punks der Antifa und von der Seite von Kubitschek, die Gewalt ist immer ganz bewusst im Spiel – und genau deshalb wird sie nicht ausgeführt. Die angedeutete Gewalt bleibt Symbol und wird so zum Teil *legitimen Protests*.

Die Situation *kann* in diesem Moment kippen, das tut sie aber nicht. Conflict like a pro. Ich kann an den Buchmesse-Protesten der Antifa alleine betrachtet nichts kritisieren. (Abgesehen vom Bücherklau in der Nacht zuvor. Like, really? Und das Protestschild „Das ist keine Literatur“ ist nur ein Offenbarungseid, der vor allem die eigene Hilfslosigkeit illustriert, dazu aber ein anderes mal. Der Typo-Remix am Display des Antaios-Stand war dagegen 1a!)

Die Antifa erfüllte mit diesen Protesten nur ihre gesellschaftliche Aufgabe: Die Benennung eines nicht-normalen Zustandes – ein rechtsradikaler Verlag mit antidemokratischen Bestrebungen auf der Buchmesse, dessen Bücher stellenweise offen Bürgerkrieg propagieren. Der Protest der Antifa auf der Buchmesse und auch ihre Eskalation war ein Nobrainer.

Selbst die Durchbrechung einer Absperrung durch einen bekannten Linken von Die Partei, der dann von Sicherheitskräften gestoppt wurde, erachte ich noch als „normale“ Eskalation. Ein bisschen Tumult auf der Buchmesse, ein bisschen Moshpit, who cares. Niemand ist aus Zucker, kein Rechter, kein Linker, kein Leser, kein Schreiber, und ein solches Gerangel müssen Rechte hinnehmen, genau wie die Leitung der Buchmesse. Auch sie muss, wenn sie den Rechten ein Forum bietet, den Tumult ertragen können. Der Tumult ergibt sich logisch aus unserer eigenen Geschichte und erst seine Abwesenheit würde mir Sorgen bereiten.

So ungefähr hätte eine Standard-Kritik der Antifa auf der Buchmesse aussehen können: „Gewalt ist kacke, Protest wichtig, Bücher klauen Euer ernst? Bisschen Eskalation geht immer und Kritik ist nötig, wisst ihr selber“. Dann aber haben ein paar Medienclowns in den Sozialen Medien gelogen dassdieschwartekracht und mit einer Arroganz auf Kritik reagiert, dass ich ein bisschen brechen musste. Eine Standard-Kritik der Antifa war danach praktisch nicht mehr möglich, da die Clowns mit ihren Lügen eine Anti-Antifa-Meme initiierten, die jede differenzierte Analyse verhinderte. Danke Jan, Danke Nico, Danke Leo. Very bad Job.

Worauf ich hinaus möchte: Der Antifaschismus ist ein Prinzip, das sich in unterschiedlichsten amorphen Organisationsformen äußert, unter anderem in einem militanten Arm. Diese Organisationsformen erforden individuelle Kritik und diese ist essenziell für das Gelingen des Antifaschismus, eine notwendige Bedingung, denn er bewegt sich ebenso prinzipiell stellenweise außerhalb des moralischen Handlungsrahmens.

Deshalb schreibe ich über neue memetische Eskalationsformen, die auch die Antifa nicht auf dem Schirm hat und die aufgrund neuer Bedingungen eine Menschenjagd bewirkt. Ich kritisiere die Antifa dann, wenn es nötig ist. Und Buttersäure macht Kritik nun einmal nötig, lügende Clowns auch, Menschenjagden sowieso und von den Haltungen innerhalb so mancher Gruppierung fange ich lieber erst gar nicht an (zumindest jetzt nicht). Aber all das ist Standard-Kritik. Die Verurteilung von Gewalt ist ein Nobrainer. Die Verurteilung der Lüge ist ein Nobrainer. Die Verurteilung von totalitären Ausprägungen des Linken ist ein Nobrainer.

Ein Tumult auf der Buchmesse juckt mich aber nur wenig, genauso wie Farbbeutel oder lauter Protest. Von der Eskalation der Gewalt auf den G20-Protesten habe ich mich distanziert – was allerdings nicht bedeutet, dass ich auch diese spezifische Gewaltform nicht differenziert betrachte und die stellenweise lokal unterstützte, symbolische Raumeroberung, die im Hinblick des Symbols „G20“ für zwei Tage eben auch den Gegenentwurf zum Gipfel erschuf, nicht von Kritik ausnehme. Gewalt ist komplex.

Antifaschismus bedeutet für mich die Einheit seiner amorphen, selbstorganisierenden Form (Antifa inklusive ihres militanten Arms) und ihrer komplementären Kritik, der Moderation des radikallinken Gewaltpotenzials, das sich genauso wenig verhindern lässt, wie das amorphe Gewaltpotenzial der radikalen Rechten.

Deshalb sehe ich mich nicht als Teil der Antifa, sondern als Teil ihres kritischen Gegengewichts innerhalb des Antifaschismus. Denn auch die Antifa hat in der von diesen neuen Medien verursachten Allsichtbarkeit jede Kritik bitter nötig. Ich bin ein sympathisierender, antifaschistischer Kritiker der Handlungen der Antifa unter neuen medial-gesellschaftlichen Vorzeichen.

Und da sich meine ambivalenztolerante Haltung zur Antifa in großen Teilen auf moralische Standards bezieht, bin ich mit dieser Haltung in der Lage, die Antifa-Auftritte etwa in Berkeley, G20, auf der Buchmesse oder beim IB-Haus in Halle sowohl zu kritisieren, als auch zu verteidigen. Mit einer Verurteilung der Gewalt selbst und einer Verteidigung der Struktur, die zu ihrer Emergenz führt. Das ist dann mein Paradox, mit dem ich leben muss.

Denn eins ist klar: In einer Welt, in der Faschismus existiert, muss auch Antifaschismus existieren in all seinen Ausprägungen – oder wir sind alle gefickt.

2017/12/06 Comics #MAD

Alfred E. Unnerbuxen

Jetzt bei Heritage, Gebot steht bei grade mal 2 Dollar: Alfred E. Unnerbuxen! What me worry?

Black Mirror - U.S.S. Callister (+ alle Trailer)

Letzter Trailer zur neuen Black Mirror-Staffel, diesmal zur Folge U.S.S. Callister mit Jesse Plemons: „Join Captain Daly and his trusty…

Toy Town

Fun Browsertoy by Oleg Dolya, reload for tons of variants: „Toy Town is a 3d-visualizer for Medieval Fantasy City Generator.…

Quentin Tarantino hat anscheinend einen Star Trek-Film an Paramount gepitcht und sitzt jetzt angeblich mit JJ Abrams im Schreibzimmer.

Already busy prepping to direct the film he just set up at Sony Pictures, Quentin Tarantino is also planning to boldly go where he has not gone before. Sources said that Tarantino has come up with a great idea for a Star Trek movie at Paramount. After sharing his idea with JJ Abrams (who himself is busy prepping Star Wars Episode IX), I’ve heard the plan is to assemble a writers room of scribes who’ll hear Tarantino’s take and begin to put together a movie. If it all works out, Tarantino might direct it, with Abrams producing.

Das ist ne „exklusive“ Story von Deadline und nicht viel mehr als ein Gerücht, aber der Quentin hatte schon vorher in einem Podcast über 'ne Star Trek-Idee geredet, Kill Bills Intro beginnt mit „'Revenge is a dish best served cold' - Old Klingon proverb“ und bezieht sich damit auf Star Trek II: The Wrath of Khan.

Der Plot aus dem Podcast damals handelte von Timetravel und Next Generation, was sicher nett wird, aber einen Uhura-Film mit Pam Grier hätte ich mir auch gerne angesehen – und sollte Tarantino tatsächlich nach 10 Filmen aufhören, sollte das dann tatsächlich sein letzter Film werden und damit der Typ, der den Indie-Film Anfang der Neunziger in neue Sphären geschossen hatte, seine Karriere mit einem SciFi-Franchise-Blockbuster beenden, dann ist das, sagen wir mal, weird. Then again, es ist Tarantino.

Tarantino's pitch - if it's anything like what he describes in the interview - would seem to revolve around the Next Generation Season 3 episode "Yesterday's Enterprise." One of the best episodes in the franchise's history, it deals with time travel and alternate realities, forcing Picard and his crew to choose between altering the timeline to save the mysteriously reappeared USS Enterprise-C, throwing the quadrant into war, or saving the timeline and dooming that ship and her crew. A classic trolley-problem episode, only with significantly higher stakes.

While the interview cuts off before Tarantino can explain his precise take on the idea, my suspicion/speculation is that, rather than straight-up remaking "Yesterday's Enterprise," his pitch could rework its premise to unify the two parallel realities into which Trek canon is now split.

2017/12/04 Movies #Trailer

Trailerfest: Pacific Rim: Uprising, Flower, Altered Carbon, Wormwood, The Russian Bride, Accident Man, Barry, Star Wars, Class of 1999

Neue Trailer mit dem Tokyo Comic-Con 2017 Reel zu Pacific Rim: Uprising, Netflix' Serien-Verfilmung von Richard K. Morgans Altered Carbon,…

Wissenschaftler der Northwestern University in Illinois haben erstmalig eine Mumie in einem Teilchenbeschleuniger gescannt, die hatten sie dort nach hundert Jahren mehr oder weniger zufällig wiedergefunden --> A portrait mummy and a particle accelerator walk into a bar…

Northwestern University scientists and students are working to unravel some of her mysteries, including how her body was prepared 1,900 years ago in Egypt, what items she may have been buried with, the quality of her bones and what material is present in her brain cavity.

In August they took the mummy to Northwestern Memorial Hospital where she was given a CT scan. This provided the team with a 3D map of the mummy’s inside and confirmed she was about five years old when she died. On Monday they considerably upped the ante and took her to the Argonne National Laboratory in Evanston to see what the immense light power of X-ray scattering (the technology that revealed the contents of that medallion box from the French crypt so clearly I heard my own jaw drop when I first saw the video) could tell us about her.

“Intact portrait mummies are exceedingly rare, and to have one here on campus was revelatory for the class and exhibition,” said Marc Walton, a research professor of materials science and engineering at Northwestern’s McCormick School of Engineering. […]

“This is a once-in-a-lifetime opportunity for our undergraduate students — and for me — to work at understanding the whole object that is this girl mummy,” Walton said. “Today’s powerful analytical tools allow us to nondestructively do the archaeology scientists couldn’t do 100 years ago.”

The synchrotron experiment at Argonne is a modern-day version of 19th-century England’s “mummy unwrapping” parties, Walton said. The Northwestern team collaborated with scientists at Argonne and used the extremely brilliant high-energy synchrotron X-rays produced by Argonne’s Advanced Photon Source to probe the materials and objects inside the mummy, while leaving the mummy and her wrappings intact.

“From a medical research perspective, I am interested in what we can learn about her bone tissue,” Stock said. “We also are investigating a scarab-shaped object, her teeth and what look like wires near the mummy’s head and feet.”[…]

Busta Cookie Monster

„Mashup of Cookie Monster rapping along to “Woo Hah!!” by Busta Rhymes. Featuring appearances by Elmo, The Count, Bert, and…

Excellent Halo

This „Spectacular Sun halo display, with a 22° halo, parhelic circle, sundogs and a tangent arc as well as 44°…

Videohunters: Bootlegs, VHS-Brats und Internet killed the Videostar?

Hier die letzten Folgen von Artes VHS-Webserie Videohunters, die ersten fünf Episoden hatte ich hier gepostet. Heisse Ware Bart ist…

Reality is for people who can't face drugs.

Tom Waits ❤️ „I'd rather have a bottle in front of me than a frontal lobotomy“.

In ihrer neuen 7teiligen Webserie Homo Digitalis stellt der Bayerische Rundfunk die Frage nach der Zukunft des Menschen und zeichnet ausgehend von State-of-the-Art-Tech und Science das Bild einer Spezies, die immer mehr mit Maschinen verschmilzt.

Die Zukunft der Arbeit – digitales Glück am Arbeitsplatz

Die sechste Folge zeigt uns die Zukunft der Arbeitswelt und behandelt Fragen der Automatisierung und Überwachung.

Die Überwachung des Arbeitnehmers hat ihren Ausgangspunkt in der Erfassung der Arbeitszeiten, die alleine schon aus pragmatischen Gründen in der Vergangenheit nötig war. Tarifverträge haben sie für viele Branchen überflüssig gemacht, aber die neueste Generation der Arbeitnehmerüberwachung geht weit darüber hinaus: Es geht um die Überwachung von Emotionen und die Herstellung des „maximal glücklichen Arbeitnehmers“, der sich aufgrund seiner hergestellten Glücklichkeit maximal gut in den Betrieb einfügt. Marx hätte Spaß.

Ich bezweifle, dass sich die Überwachung der Emotionen von Arbeitnehmern in der Breite durchsetzen kann – ich sehe keinen großen Nutzen dieser Überwachung für die meisten Jobs. Ob ein glücklicher Lagerarbeiter schneller Regale einräumt, halt ich zumindest für fragwürdig und ich bevorzuge zwar einen glücklichen Zahnarzt, behaupte aber, dass das keinen nennenswerten Einfluß auf seine Produktivität hat.

Es gibt allerdings einige Jobs, für die diese Form der Überwachung eine große Rolle spielen könnte: Trader an den Börsen etwa (wobei die vorher bereits von Algorithmen verdrängt werden) oder, und die Implikationen werden hier besonders deutlich, Lehrer. Die Überwachung von Emotionen am Arbeitsplatz macht die Gefühle des Arbeitnehmers zum Tool in beide Richtungen. Der Arbeiter lernt, die Überwachung zu überlisten, Gefühle vorzutäuschen, der Arbeitnehmer passt sich den neuen Bedingungen an – und der Arbeitgeber optimiert seine Belegschaft hinsichtlich ihrer emotionalen Belastbarkeit, die auf verfälschten Daten basieren können. Emotionen werden zum Kapital. Die Gefahr liegt hier nicht alleine in der Überwachung der Emotionen, sondern in Datenleaks und Hacks. Man stelle sich eine Datenbank der Emotionsprofile aller berliner Lehrerinnen auf Krautchan vor, there you go. Keine schöne Vorstellung.

Gib mir den Rest, Baby…

2017/12/04 Fun #Cheese #Food

Cheeseburger made from Cheese

This 'Cheeseburger' Is Made Entirely of 9 Different Cheeses. Oh yeah. (via Ronny) The “seeds" are small beads of mozzarella.…

Illustrated Philosopher

Love this new project by illustrator Andrew Park and Philosopher Nigel Warburton: Illustrated Philosopher. Not much up yet and the…

2017/12/04 Misc #Nazis #Storys

Ich habe mal mit 'nem Nazi um seine Gesinnung gegolft und das kam so:

Eine Arbeitskollegin hatte sich verlobt und ein paar Leute eingeladen für ein kleines Fest mit Familie. Sie war allseits beliebt, coole wuchtige Mutti zum Pferdestehlen, immer mit 'nem unverschämten Spruch auf den grinsenden Lippen, kleine, listige, hellwache Augen.

Die Feier war auf einem gemieteten Hausboot und der Verlobte meiner Kollegin war ein Nazi.

Der sei ein harmloses Hemd, hatte sie gesagt, aber es haben bereits Kollegen abgesagt deshalb, sie wüsste nicht und – wie gesagt – andere hätten sich abgewendet und ihre Unsicherheit und sie fragt trotzdem. Sie würde sich freuen.

Ich wollte ihr den Gefallen tun, auch wenn ich an diesem Wochenende mit einem Freund nach Kassel ins Stammheim fuhr. Eins, zwei Bier vorher auf ner Verlobungsfeier abgreifen und einen Fascho beglotzen ging aber. Ich fragte C, was er dazu meinte. Er meinte „ok“.

Ich sagte zu und begab mich mit meinem Kumpel zur Feier auf dem Hausboot mit dem Nazi, um zur Verlobung zu gratulieren und was man so macht bei diesen Gelegenheiten.

In der südhessischen Provinz, in der Ecke wo ich herkomme, gab es damals nicht sehr viele Nazis. Man kannte welche, aber sie waren selten, alles fest in der Hand der SPD, Arbeiterkäffer voller Sozen und die schlimmsten waren unpolitische Drogen-Hools, die mal auf Speed gewaltgeil wurden und random Leute verdroschen. Meine Leute. (Ich hab’s versucht ihnen auszureden aber man ist ja nicht immer dabei und hört’s dann trotzdem weil Gang ist Gang und dann muss man die so hart provozieren, dass man selber auf’s Maul kriegt damit sie’s raffen, aber das ist eine andere Geschichte; Gewalt ist komplex.)

Als wir beim Hausboot ankamen war es dunkel und der Nazi scheinbar harmlos, so alleine mit seiner Verlobten und der Familie auf dem Hausboot. Freundlicher, offener Typ, grinst, Kollegin daneben, die Familien und eine handvoll Freunde auf Bierbänken an Pressspan-Tischen. Ich grinse zurück und frage, wo das Bier ist.

Das Boot hat eine zweite Etage, dort befand sich eine einfach Küche, zehn aufeinandergestapelte Bierkästen, zwei oder drei Stühle und ein Billardtisch. Auf dem lag aus Gründen, die mir nicht klar sind, ein Golfschläger, aber keine Queue.

Kollegin und ihr Typ setzen sich auf Stühle, ich nehme zwei Bier aus den Kästen, reiche eins meinem Buddy und mir wird klar:

Das wird jetzt awkward. Der weiß, dass ich weiß, dass der ein Nazis ist und ich weiß, dass der weiß, dass ich weiß, dass der ein Nazi ist. Was sagt man da? „Hey, Nazi, deine Braut ist cool und ich hab mit ihr mal den Doktor Technische Leitung im dritten Stock verarscht so wie keiner, aber Dich, Dich mag ich nicht, denn Du bist ein Nazi!“ Oder lieber „Mein Kumpel ist Russe, willst Du den rausschmeißen? Versuch mal!“

Ich könnte mich natürlich mit meinem Bier an den Billardtisch lehnen und sagen: „Du Kronprinz des industrialisierten Genozids, Botschafter der Kälte und des bürokratischen Hasses! Halt Dein Maul! Kein Wort will ich hören. Keine Minute, keine einzige Sekunde, keinen Laut, keinen einzigen Ton, nichts davon, nichts will ich von Dir hören. Nur und ausschließlich des Abends und der Freundschaft zu Deiner Verlobten Willen verkünde ich hiermit einen halbstündigen Frieden mit Dir, Du Ficker des Todes!“

Ich könnte den Nazi natürlich auch vollständig ignorieren, was auf einer Verlobungsfeier wohl die ultimative Kränkung wäre, aber meine Erziehung ist besser, als man allgemein annimmt. Die Umstände der familiären Umgebung, der am Ende doch intimen Feier verbieten das. Das Soziale will es.

Und man kann das nicht einfach kurz klären. Wenn man das tut, wird es laut und rot. Immer.

Ich denke also „WTF“, nehme den Golfschläger, klettere auf einen Stuhl und auf den Billardtisch, lege die weiße Kugel vor mich hin und sage zum Nazi, der genau weiß, dass ich weiß, dass er ein Nazi ist: „Wir golfen jetzt um Deine Gesinnung!“

Gib mir den Rest, Baby…

How the Dead Kennedys Used Satire

„No band has ever been so good at rebellious satire as the Dead Kennedys, their brillant lyrics wielded satire like…

2017/12/04 Fun #Bitcoins

Bitcoin explained in understandable Terms

Endlich, ein Bitcoin-Erklärbärvideo für n00bs: Don’t Understand Bitcoin? This Man Will Mumble An Explanation At You pic.twitter.com/lgRUqcVlWx — ClickHole (@ClickHole)…