Assange trademarks Wikileaks-Fashion, threatens Shirt-Sellers

GetDigital verkauften bis gestern zwei WikiLeaks-Shirts und spendeten den Gewinn – bislang rund 7500 Euro – an die Wau Holland Stiftung. Nun haben sie Mails von Bavaria Media bekommen, das ist ein Tochter-Unternehmen der Bavaria Filmstudios und ich dachte zunächst, die würden da jetzt ein bisschen Wind wegen irgendwelcher Distributions-Rechte an den Wikileaks-Filmen. Aber die vertreten auch die Rechte externer Copyright-Bullshitter und noch dazu macht Assange neuerdings einen auf Mode-Fuzzi und es gibt demnächst auch Assange-Doc Martens, dafür hat er sich einen neuen Laden namens WikiLicence angeschafft:

Wikileaks representative Olafur Vignir Sigurvinsson told the Times of India: "India is one of the countries where awareness about WikiLeaks is the highest and Julian is excited about the proposition."

Sigurvinsson said that the idea is to sell "high-end fashion apparel, accessories, household goods, paper goods, that kind of stuff", with retail plans including both physical stores and online e-commerce. Another reason for selling official merch? To protect the Wikileaks logo from abuse, something that the organisation says is a growing problem.

Das Problem dabei: Zumindest laut Wikimedia steht das WikiLeaks-Logo unter einer CC BY-SA 3.0-Lizenz, kurz gesagt: „You are free to Share [and] Adapt […] for any purpose, even commercially.“ Creative Commons-Lizenzen werden vor deutschen Gerichten anerkannt, so there's that. Ob man sich aber wirklich für ein paar Shirts vor Gericht mit einem weißhaarigen Copyright-Bullshit-Modefuzzi rumschlagen muss, weiß ich nicht.