General Robots

Batman is twittering thru Time

Neulich hatte ich noch gebloggt, dass Batman (also: Bruce Wayne) im Frühjahr wieder zurückkehren wird, in den Comics durch die Zeit reisen und dort als Neandertaler, Cowboy und Piratenbatman seinen Baterang durch die Gegend schmeißen wird. Genau das macht er jetzt auch schon, auf Twitter, und einen T-Rex hat er auch schon erlegt:

Just killed and stuffed a T-Rex, putting in in the future location of the Batcave…

Derzeit ist er im alten Griechenland und diskutiert Kriminalität mit Plato und als die besten und schönsten Leser wisst ihr natürlich, wen er dort trifft:

Who are those two morons in the phone booth over there?

Theodore Logan, and Bill S. Preston, Esquire, eh? You want a history lesson? I’M THE GODDAMN BATMAN, DUDES!

TimeLostBatman (via io9)

Vorher auf Nerdcore:
Batman als Pirat, Cowboy und Neandertaler: The Return of Bruce Wayne

Tw1tt3r ASCII-Art

Ornamente und ASCII-Art in 140 Zeichen und weniger.

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Tw1tt3r Art (via Waxy)

Say „Tweet“ again-Shirt

saytweet_agr_w1_443

Ich weiß, dass es eine Menge Leute da draußen gibt, die mit Twitter nix anfangen können. Ich bin keiner davon, auch wenn ich’s nur noch sporadisch nutze (hier mein Twitter-Dings). Für den Rest gibt’s dieses Pulp Fiction-Twitter-Shirt.

Go ahead, say “tweet” again! He dares you. No, he double dares you — say “tweet” one more time! Because the truth is, you’re the tweak and he’s the twyranny of evil– Argh!!!

Say Tweet Again (via /Film)

Songs in Code: Twitter-Meme

Eine neue Meme geht auf Twitter um: Songs in Code. Hier ein paar der besten:

while (night) { $me.shook = ‘you’; }

if( $you->cantTouchThis() ) { $hammer_time = TRUE; }

for( Boots boots; !boots.WalkedOver( you ); boots.Walk() ) { day++; }

<span style=”color:#f00″><span style=”color:#f00″>wine</span></span>

while (this.Color == Color.Green) easy = false;

$me->name(”luca”); $me->floor(2); $you->floor(1);

Hier mein kleiner Beitrag:

While(weknoweachotherforsolong==true) { rickastley!=”give you up”, “let you down”, “run around and desert you”; }

Hier der Link zur Twittersuche, vorsicht, das Hashtag haben schon einige Spammer gekapert. Nicht auf die Grocery-Links klicken.

#songsincode (via meFi)

Tweetlejuice


(Collegehumor Direktbeetlejuice, via Digg)

Dieses Video mit einem Social Network-Beetlejuice ist nett und ich hätt’s in die Links gepackt… dann kam der Schluß. Ich liebe diesen Schluß. Perfect fit. Tweet, tweet, tweet Señora… tweet your body line… Tweet, tweet, tweet Señora… tweet it all the time.

Amanda Palmers Twitter-Flashmob-Musikvideo – Die Zukunft des Musikbiz?


(Youtube Direktamanda, via Hypebot)

Amanda Palmer hat Fans per Twitter und Blog zu einem spontanen Gig am Strand von Los Angeles eingeladen und weil das Wetter so toll war, haben sie gleich ein spontanes Low Budget-Musikvideo zu einem Cat Stevens-Song gedreht. Und nachdem ich mir das angesehen habe, frage ich mich, ob das nicht die Zukunft des Musikbiz war, die ich da grade gesehen habe. Vielleicht ist die Zeit teurer Produktionen und Musikvideos ganz einfach genauso vorbei, wie die Zeit der Prunkbauten der Aristokraten und der Gigantomanie im kommunistischen Russland.

Es gibt eine Theorie in der Evolutionslehre, laut der Spezies, die vom Aussterben bedroht sind, zum Riesenwuchs neigen. Die größten Dinosaurier, die jemals die Erde bevölkerten, waren auch die letzten Saurierarten. Und vielleicht sind die zu den Four Big zusammengewachsenen Majorlabel nichts weiter als gigantische Saurier, vom Aussterben bedroht, während die Säugetiere bereits jetzt zwischen deren Zehen herumwuseln und mit Twitter und billigen Flashmobvideos autonom Geld verdienen. Vielleicht liege ich aber auch völlig daneben, aber in meinem romantischen Kopf fühlt sich das ganz gut an.

this was a spontaneous video made on july 1, 2009 in hermosa beach (los angeles, CA)…. amanda had gathered a bunch of folks by announcing a “ninja beach gig” on her blog & twitter. lots of people came, amanda played ukulele for a while, there was a big gorup shotoshoot….then amanda decided it was a fine day for a music video. here’s what we did.

Vorher auf Nerdcore:
Amanda Palmers Song für ihr Label: „Please drop me“
Wie Amanda Palmer 19.000$ per Twitter verdiente

William Shattner liest Sarah Palins Tweets


(Youtube Direktsarah, via Digg)

Vorgestern ging ein Video mit William „Captain Kirk“ Shatner durch die Blogs, in dem dieser Sarah Palins etwas, hm, entrückte Abschiedsrede als Gedicht vorlas. Das Video hatte ich „nur“ in den Links, weil Sarah Palin als abgetretene Gouverneurin von Alaska jetzt nicht sooo interessant ist, auch wenn Shatner ihre Abschiedsrede als Gedicht vorliest. Jedenfalls: Gestern hat er dasselbe nochmal getan – mit Sarah Palins Tweets.

Hier nochmal das erste Video mit der Rede:


(Youtube Direktpalin)

Wie Amanda Palmer 19.000$ per Twitter verdiente

Auf Hypebot erzählt Amanda Palmer, die sicherlich ihre Fans hat, aber ebenso sicherlich kein Star im klassischen Sinne ist, wie sie innerhalb von 10 Stunden (an verschiedenen Tagen) 19.000$ per Twitter verdiente. So mit Sicherheit nicht auf Deutschland übertragbar, aber dennoch: Das hier ist die Longtail-Theorie at it’s best.

1. FRIDAY NIGHT LOSERS T-SHIRT, $11,000
about a month ago, i was at home on a friday night (loser that i often am when i’m not touring, i almost never go out) and was, of course, on my mac, shifting between emails, links and occasionally doing some dishes and packing for a trip the next day. just a usual friday-night-rock-star-multi-tasking extravaganza. [...]

so there i am, alone on friday night and i make a joke on twitter (which goes out to whichever of my 30,000 followers are online):

“i hereby call THE LOSERS OF FRIDAY NIGHT ON THEIR COMPUTERS to ORDER, motherfucker.”
9:15 PM May 15th from web

one thing led to another, and the next thing you know there were thousands of us and we’d become the #1 topic trend on twitter. zoe keating described it as a “virtual flash mob”.

by the end of the night, we’d sold 200 shirts off the quickie site (paypal only) that sean had set up.
i blogged the whole story the next day and in total, in the matter of a few days, we sold over 400 shirts, for $25/ea. we ended up grossing OVER $11,000 on the shirts. my assistant beth had the shirts printed up ASAP and mailed them from her apartment.

total made on twitter in two hours = $11,000.

Und hier noch der letzte Absatz, weil’s zu schön ist:

TOTAL MADE THIS MONTH USING TWITTER = $19,000
TOTAL MADE FROM 30,000 RECORD SALES = ABSOLUTELY NOTHING.

turn on, tune in, get dropped!!!!!

love,
amanda fucking palmer

Amanda Palmer Made $19K In 10 Hours On Twitter

Vorher auf Nerdcore:
Amanda Palmers Song für ihr Label: „Please drop me“

Iranische Sicherheitskräfte auf der Jagd nach Twitterern?

Philipp schreibt mir:

Anyone using twitter, please make Tehran your home town and set your time zone at +3.30GMT. Security forces are hunting on twitterers in Tehran and are finding them by searching on home town and time zone. Please share this with all your friends. Thanx

hab ich gerade per Weiterleitung bekommen. Konnte zwar noch nichts finden, was diesen Verdacht bestätigt, macht aber Sinn.

Ich weiß nicht, was da dran ist, aber eine Ortsumstellung auf Twitter schadet mir nicht, deshalb mach’ ich das jetzt. Ansonsten kann ich nur auf Andrew Sullivans Blog hinweisen, der seit Tagen die Tweets aus dem Iran sammelt und Videos postet.

[update] Von Telepolis:

Nach Medienberichten wird in geheimen Treffen in der heiligen Stadt Qom unter Leitung von Rafsandschani die Absetzung von Khamenei und Ahmadenidschad diskutiert.

Angeblich sucht die klerikale Machtelite im Iran nach einer Möglichkeit, den obersten geistlichen Führer Kahmenei, der sich hinter Ahmadenidschad gestellt und damit das harte Vorgehen gegen die Demonstranten gebilligt hat, zu stürzen und durch eine kollektive Führung zu ersetzen. Zudem soll in den geheimen Treffen darüber gesprochen worden sein, Ahmadiedschad zum Rücktritt zu zwingen.

Klerikale Elite Irans soll Sturz der iranischen Führung planen

Iran 2009

iran

(via Delphinehauen)

Ein Jahr Twitkrit

Das Twitter-Metablog Twitkrit feiert diese Woche einjähriges Bestehen, die Critters (SCNR) wollten einen Geburtstagstext von mir und der ist soeben online gegangen.

Es hat etwas ironisches, wenn ausgerechnet ich als bekennender Kopier-Blogger und nur sporadisch twitternder Kritiker des Gebildes, das ich den „schönen Text“ nenne, hier etwas zum einjährigen Bestehen von Twitkrit schreibe, denn die Damen und Herren in diesem feinen Weblog widmen ihre Zeit ja vor allem der Poesie, die dann und wann in 140 Zeichen gepresst wird. Aber nun, auch ich weiß durchaus das ein oder andere wohlfeile Wortspiel zu schätzen, freue mich bisweilen ebenfalls über durch die Timeline kullernde Silben und die einfachen Wahrheiten des Lebens lassen sich meist in weit weniger als 140 Zeichen ausdrücken.

Jubiläumsgastwitkrit (JGT) 1: Real Nerdcore, baby!

Tweet über Torrents – zwei Kino-Tickets für lau

This is how you do it: Amanda twitterte darüber, dass es noch keinen Torrent für „Adventureland“ (hier der Trailer) gab. Die Weinsteins monitorten offensichtlich die Kombination „Torrent“ und „Adventureland“ und antworteten ihr: „Cmon Amanda, don’t do it. #adventureland #fbi“. Amanda war brav und witzelte: „Okay I won’t, JUST FOR YOU“. Hier das Ergebnis:

Mal abgesehen vor der nicht so subtilen Hashtag-Drohung mit dem FBI: Sweet.

Miramax Rewards Would-Be BitTorrent Pirate With Free Ticket (via OhGizmo)

Twitter-Streetart: This demonstrates perfectly just how stupid and pointless twitter is!

twitterstreetart

Twitter-Streetart von Questionmarc (via Urban Prankster) mit einem bemerkenswerten Kommentar darunter.

Das ist schon sehr, sehr lustig. Es ist ja nicht nur so, dass ein paar Journalisten Twitter nicht verstehen und darauf rumhacken. Es ist auch so, dass sobald man irgendetwas über Twitter schreibt, steht mindestens einmal der Kommentar „Dieses Posting ist der perfekte Beweis dafür, wie unglaublich belanglos und banal Twitter doch eigentlich ist.“ Jetzt könnte man sich ja denken, diese Twittmeckermentalität wäre ein deutsches Phänomen – da sah ich obige Streetart und darunter der Kommentar „This demonstrates perfectly just how stupid and pointless twitter is!“ Von wegen deutsch, das ist schlicht ein mentales Filterproblem der Rezipienten. Wenn ich die Worte „Fashion“ oder „Ballett“ lese, dann lese ich gar nicht erst weiter und ich schreibe erst Recht nicht einen Kommentar wie „Dieses Posting ist der perfekte Beweis dafür, wie unglaublich belanglos und banal Ballett doch eigentlich ist.“

Ich glaube, dieser Satz offenbart die komplette Absurdität solcher Kommentare. Geht auch so: „Dieses Posting ist der perfekte Beweis dafür, wie unglaublich belanglos und banal Blogs doch eigentlich sind.“ Bullshit. Ich kaufe mir auch keine Geflügelzüchtermagazine und beschwere mich dann, dass diese voller Geflügelzüchtercontent sind. Wenn man sich gerne und ausschließlich lange Abhandlungen zur Außenpolitik von Papua Neuguinea durchliest, wird man wohl schwerlich ein Fan von Twitter. Aber dann: Don’t fucking read it!

Ansonsten empfehle ich immer noch Julies Anleitung zum Glücklichtwittern: Twitter ist unnütz.

[update] Von Jeriko grade in den Kommentaren gepostet, auch sehr schön:

it’s a lesson in how the future of music is working -
fans are literally (and i mean that….literally) lining up at the signing table after shows and HANDING me cash, saying “thank you”.

i had to EXPLAIN to the so-called “head of digital media” of roadrunner australia WHAT TWITTER WAS. and his brush-off that “it hasn’t caught on here yet” was ABSURD because the next day i twittered that i was doing an impromptu gathering in a public park and 12 hours later, 150 underage fans – who couldn’t attend the show – showed up to get their records signed.

no manager knew! i didn’t even warn or tell her! no agents! no security! no venue! we were in a fucking public park!
life is becoming awesome.

Stephen Colbert vs Twitters Biz Stone

The Colbert Report Mon – Thurs 11:30pm / 10:30c
Biz Stone
comedycentral.com
Colbert Report Full Episodes Political Humor NASA Name Contest

Hier nimmt Stephen Colbert Twitter-Gründer Biz Stone und den 140 Zeichen-Service auseinander. Wer Colbert kennt, weiß dass über dem kompletten Interview ein riesiges ;-) schwebt. Hilarious!

Macht spOnline dumm, Herr Schultz?

Ich habe selten ein so dummes und furchtbar unkompetentes Interview gelesen, wie das von Stefan Schultz mit Twitter-Erfinder Evan Williams. Aber sehr schön, dass dieser dem Journalisten ein paar Perlen vor den Latz knallt, bei denen ich sehr gerne Schultzes Gesicht gesehen hätte. Eigentlich sollte man meinen, ein solcher Artikel wäre einer großen Website im Jahr 2009 mittlerweile eher peinlich, aber scheinbar leben die deutschen Dinosaurier-Medien immer noch im Jahr überdendaumengepeiltso 2002, 2003, halten sich nachwievor für Gatekeeper. Man sollte Journalisten ihren Printchauvinismus einfach mal in den Hals stopfen. Ganz schlimm.

SPIEGEL ONLINE: … oder sie twittern einfach Dinge, die keine vernünftige Zeitung je drucken würde. Das meiste, was auf Twitter kursiert, ist belangloses Geschnatter von zweifelhaftem Erkenntniswert.

Williams: Es ist mir ein Rätsel, warum von jedem neuen Medium verlangt wird, dass es uns plötzlich in Wesen verwandelt, die nur noch Weisheiten absondern. Auch auf Facebook, am Telefon oder beim Smalltalk im Café werden nur selten gehaltvolle Gedanken ausgetauscht, das stört komischerweise keinen mehr.

SPIEGEL ONLINE: Wenn ich schon am Telefon und im Café Belangloses rede, warum sollte ich es dann auch noch auf Twitter tun?

Williams: Weil ich die Möglichkeit habe, viele Menschen gleichzeitig mit meinen Gedanken zu erreichen. Außerdem: Wer sagt denn, dass belangloses Geschnatter wertlos ist?

Macht twittern dumm, Herr Williams? (via Rivva)

Twitter-Livesuche als Unternehmens-Website

skittles

Skittles produzieren Süßigkeiten in Amerika und die haben grade ihre Website relauncht und ihre Homepage zeigt nun keine tollen Produktinformationen oder Unternehmensmeldungen, die keiner liest und die auch kein Schwein interessieren. Nein, die Homepage der Skittles zeigen nun die Twitter-Livesuche nach „Skittles“. Das ist mindestens mutig, denn es schließt jede Konversation zum Unternehmen und zum Produkt ein, auch negative Meinungsäußerungen.

Darüberhinaus zeigen die Navigationspunkte zu den Produkten auf die Wikipedia-Seiten, Videos zum Youtube-Channel, Friends auf das Facebook-Profil und Pics zu einer Suche nach „Skittles“ auf Flickr. Eine so konsequente Öffnung einer Unternehmenswebsite in die öffentliche Konversation um die Marke habe ich selten – eigentlich noch nie! (doch: es gab mal eine deutsche Agentur, deren Name mir grade nicht einfällt, die hatte ihr Portfolio nach Flickr ausgelagert und Info zeigte auf Wikipedia, glaube ich) – so konsequent ausgeführt gesehen, wie hier.

Selbstverständlich: Das funktioniert nicht für alle Unternehmen oder Marken. EIn Süßigkeitenhersteller hat es da eher leicht, wenn er nicht grade Schwefelsäure in seinen Produkten verbreitet. Die Äußerungen auf Twitter („Ah, jetzt ein Dingens!“) dürften eher positiv gefärbt sein, so wie ich jetzt schreiben könnte („Ah, jetzt ein Schoki-Dings!“). Man stelle sich eine solche Website im Moment für Opel vor. Das wäre nicht so schön, denke ich.

Dennoch: Respekt für die Öffnung in moderne Kommunikationsstrukturen, schönes Beispiel für modernes Webdesign.

(via Laughing Squid)

David Lynch twittert


(Youtube Direktlynch, via Spout)

David Lynch hat in seinem gestrigen Wetterbericht die Authentizität seines Twitter-Accounts bestätigt. David Lynch is shifting your reality now on Twitter. Hell, yeah!

Artists, Bands and Musicians on Twitter

musiktwitter

Das hier ist ein Google-Spreadsheet von Gabriel Nijmeh, der Musiker, Bands und Labels auf Twitter sammelt, komplett mit Notizen zur Aktivität von „No updates yet“ bis „Very active and engaged with other Twitterers“. Wenn man mit Twitter und Musik etwas anfangen kann: This is definitely it.

Artists, Bands and Musicians on Twitter (via Waxy)

ZOMG! Gott twittert!

Jahwe dein HERR (Jahwe) is now following your updates on Twitter.

ZOMG! Gott twittert. Hat ja noch gefehlt.

Wenn ich Moses die 15 Gebote in 140 Zeichen gegeben hätte, hätte er die letzten fünf vielleicht nicht vergessen. Bin immer noch zornig.

Left4Dead-Character-Bots fighting Zombies @Twitter

Tom Armitage hat vier Twitterbots programmiert, die nach den Hauptcharakteren aus „Left 4 Dead“ benannt und lässt diese Zombie-Outbreaks in Twitter bekämpfen. Irre. Total irre. Oder auch: Manche Menschen haben einfach zuviel Zeit. Per Twittersuche kann man die vier Zombie-Fighter auf Twitter in Echtzeit lesen.

Recently, I decided to flex my programming skills a bit and build not one but four bots. And, more specifically: four bots that talk to each other.

Enter @louis_l4d, @zoey_l4d, @bill_l4d and @francis_l4d. You might notice that they’re named for the characters in Left 4 Dead.

This is not a coincidence.

One of the most wonderful things in that game (which I’ve already commented on the brilliance of) is the banter between the four player characters. There’s so much dense, specific scripting, and enough dialogue so that it rarely repeats. I thought it would be interesting to see if you could simulate the four players’ dialogue over Twitter, sharing some state between the bots, but also finding a way to make them communicate a little with each other.

Twit 4 Dead: more silly nonsense with Twitter bots. (via Waxy)

TwitterFriends – Webapp, die das eigene Twitter-Web anzeigt

Benedikt hat eine tolle Web-Application gecodet, um das persönliche Twitter-Netzwerk in einer Cloud anzeigen zu lassen, analysiert wird, wem man am häufigsten per @Username geantwortet hat. Eine kleine Anmerkung dazu: Es heisst ja immer, diese virtuellen Freundschaften wären ja tatsächlich nur „Freundschaften“ und im echten Leben nichts wert. Nun.

Ich kenne 14 der 32 dargestellten Twitterer im echten Leben, manche davon kennt man jetzt schon seit Jahren und sind richtig dicke Freunde geworden, manche sogar beste Freunde und mit anderen bezieht man demnächst sogar ‘ne Wohnung in Berlin. Wenn demnächst also mal wieder jemand meint, das mit dem Internet sei ja alles nur irgendwie so online und gar nicht real und sowas, dann reibe ich ihm einfach diese Tatsache unter die Nase.

Benedikt schreibt dazu:

Immer häufiger wird im Zusammenhang mit Social Media bemängelt, dass es sich bei den dort zu beobachtenden “Freunden” gar nicht um echte Freunde handelt. Gerade Twitter wird immer wieder als Beispiel für eine “Freundesinflation” genannt, haben viele Nutzer dort doch mehrere Tausende “Followers”. Aber ist diese Gesamtzahl der Follower überhaupt so wichtig? Mit wie vielen der eigenen Follower ist man überhaupt in einem direkten Gespräch?

Um diese Frage zu beantworten, habe ich die Webanwendung “Twitterfriends” geschrieben, die die letztem 400 Tweets eines Nutzers auswertet und herausfindet, welchen Personen man mittels @-Antworten man am meisten Aufmerksamkeit geschenkt hat. Umgekehrt lässt sich mit einem Klick auf den anderen Tab herausfinden, welche Twitterer einem selbst am häufigsten mit dem @-Zeichen geantwortet haben.

TwitterFriends – Your relevant network on Twitter (via )

Bueller? Bueller?

Der Dozent vermisst “den Herrn Ralph Wiggum”, der sich zur Sitzungsvorbereitung eingetragen hat. Das kommt davon, wenn man nur Arte schaut. (Twitter @Blogwart, via Miss Sophie)

Wiggum? Wiggum? Wiggum? Wiggum? … Ehm, er ist krank. Die Freundin vom Bruder meines Freundes der Schwester meiner besten Freundin hat es von nem Typen gehört, der den kennt, der mit dem Mädchen geht, das gesehen hat, dass Ralph gestern Abend in der Eisdiele ohnmächtig wurde. Ich glaube es ist ziemlich ernst.

Zombie-Outbreak auf Twitter

Hier ist ein Screenshot eines Zombie-Outbreaks auf Twitter, wobei sie den offensichtlichsten vergessen haben, finde ich. Aber dann liefere ich die Must-Zombie-Tweets jetzt eben hier:

  • Fuck, I’ve been bitten! Bye Folks, dunno how long I can stay human. (6 hrs ago)
  • I can see my venes, like lines from the wound. Fuck! (6 hrs ago)
  • Lisa came up with the Idea to cut off my Arm, so we are doing this now. (6 hrs ago)
  • Feeling shaky, not esy typing withz one arm left, dunno if that works (4 hrs ago)
  • Lisa put me to bed, feel sleepy (3 hrs ago)
  • Mayybe thiss will be my lastz mess folks, dont get bittenn (2 hrs ago)
  • Braaaaaaaaaaaains!

Link (via)

When Twitter is down, the dead will walk the earth

When Twitter is down, the @ reply seems like a stupid concept. When Twitter is down, your spelling goes to shit. When Twitter is down, three of these on a loop will entertain you for hours. When Twitter is down, call someone and talk about Twitter. When Twitter is down, verbosity rears its wordy head. When Twitter is down, Obama wins a bicycle.

(via, via)

Nerdcoreposts bei Twitter

Gute Idee, einfach geklaut: den Nerdcorepostings kann man ab sofort auch bei Twitter followen, nur falls da draußen jemandem der Feedreader zu lahm ist. Dort gibt es nichts anderes, als die neuesten Postings hier im Blog. Den Rest gibt’s nach wie vor hier. Nur für den Fall, dass ich wirklich mal wieder twittern sollte.

When Obama Wins…

Da vertippt einer einen Tweet, macht daraus dann einen Jux, das ganze verselbständigt sich und halb Twitter twittert nur noch Sätze, die mit „When Obama wins…“ beginnen, Jason Kottke schreibt eine kleine Web-Applikation dazu und das Teil explodiert. Die Geburt einer Internet-Meme, live on Stage.

Dan was twittering something about Alabama, but wrote “Alambama”. He joked that when Barack Obama wins the election, certain states will probably be renamed – Alobama, Califobama, Nevama, Massabama, New Yobama. Of course, I thought that was hilarious and started thinking about other things that would change once Obama wins. So, a few of us started twittering silly little things, thinking of it as an inside joke.

Overnight, a few people caught on giving it a life of its own. (Kottke)

Link

Student ‘Twitters’ his way out of Egyptian jail

Buck, a graduate student from the University of California-Berkeley, was in Mahalla, Egypt, covering an anti-government protest when he and his translator, Mohammed Maree, were arrested April 10.

On his way to the police station, Buck took out his cell phone and sent a message to his friends and contacts using the micro-blogging site Twitter.

The message only had one word. “Arrested.”

Within seconds, colleagues in the United States and his blogger-friends in Egypt — the same ones who had taught him the tool only a week earlier — were alerted that he was being held.

Link

Twitter

Als ich zum ersten Mal von Twitter hörte, da dachte ich auch erstmal: was soll der Blödsinn? Was für ein Müll. Meine Meinung hat sich da grundlegend gewandelt und ich klinke mich in diesen Flow von Banalem und Tiefsinnigem ein und aus, je nach Lust und Laune und Zeit. Viel besser beschreibt das Mspro bei den Blogpiloten:

Solche Dinge, der alltäglichen Kommunikation, des Grundrauschens des Alltags, vom Grüßen des Nachbarn, zum Lächeln auf der Straße und zwar über so banale Dinge wie das Rascheln im Popkorn und der etwas laute Fernseher im Nebenzimmer. Dieses Rauschen, das man nicht wahrnimmt, und wenn, dann oft etwas genervt wahrnimmt, das aber, wenn es fehlte, die absolute Isolation bedeuten würde. Denn dieses Rauschen ist nichts anderes als das In-der-Welt sein.

Und jetzt stelle man sich vor, dass man sich die Komponenten dieses Rauschens selber aussuchen könnte. Man könnte den Presslufthammer auf der Straße einfach ausschalten, ebenso wie die Müllabfuhr. Die spielenden Kinder im Hof behält man allerdings bei, selbst wenn sie manchmal kreischen. Ebenso wie die Schritte des Nachbarn im Treppenhaus, einfach weil man gerne weiß, wann er wieder da ist. Und natürlich die Vögel: die Spatzen, Finken und die Nachtigallen und was noch alles. Man lässt sie alle zwitschern, ohne hinzuhören, ohne Relevanz ohne Information, einfach so.

Und dann nochmal über den feinen Unterschied zwischen Hype und Phänomen:

Wenn man einen Dienst vor sich hat, der ganz offensichtlich highend, scraped edge, die krasseste Technologie mit den kühnsten Träumen der Menschheit zu einer super sexy multiuser Megasause in 3d vermischt, so dass sich die Berichterstattung überschlägt – aber dennoch niemand hingeht, dann hat man es mit einem Hype zu tun.

Wenn ein unscheinbarer Onlinedienst vor Wachstum und Userzahlen explodiert, ohne dass man das, was der Dienst anbietet irgendwie in sinnvolle Worte kleiden kann und es von nahezu allen Medien trotz seines Erfolgs schulterzuckend ignoriert wird, dann hat man es mit einem Phänomen zu tun.

Twitter Colorwars

colors.jpg

Eigentlich wollte ich ja auch noch was zu diesem Farben-Wahnsinn schreiben, der da grade bei Twitter läuft. Die Arbeit hat mir jetzt aber Johnny abgenommen:

Auf seinem eigenen Blog beschreibt Ze Frank die „Farbkriege“ (Colorwars) der „Summer Camps“ seiner Jugend, beides nicht gerade europäische Phänomene, aber laut Ze „viciously fun“. Seine Online-Umsetzung, ausgelöst durch nur drei kurze Tweets (1, 2, 3) hat innerhalb eines einzigen Tages zu einem höchst amüsanten Hype geführt und funktioniert so:

Irgendjemand eröffnet einen Twitter-Account, dessen Name dem Muster „____team“ folgt, wobei die Linien durch eine Farbe ersetzt werden (dies verhindert doppelte Farb-Teams). Dieser Account muss nun dem Colorwars-Account folgen und ist damit Teilnehmer der Colorwars (hier das Beispiel des Gold-Teams, dem ich ganz zufällig angehöre, aber das kann sich minütlich ändern).

Jeder Twitter-Nutzer, der sich dem jeweiligen Farb-Team anschließen möchte, „followed“ mit seinem regulären Account einfach dem gewählten Team-Account und packt optional noch einen Hinweis in sein Twitter-Bild.

goldfinger_normal-1.jpgIch bin natürlich im Gold-Team – stilecht mit Goldfinger-Icon -, sehr gespannt, was da noch bei rumkommt und verneige mich vor ZeFrank mit den Worten des ersten Kommentars in seinem Blogeintrag:

Ze, you’re the master of the meme!

Link zur Übersicht der Teams | Link zur offiziellen Seite

Visualize the Web

lastfm.jpg

Ich klicke mich grade durch diese Liste mit Visualisierungs-Tools fürs Web, inklusive dieses Spielzeugs, das die musikalische Kompatibilität meiner LastFM-Buddies anzeigt (Björn rulez, ok!) , diesen 17 Ways to Visualize Twitter und dieser tollen Visualisierungen des Webs, die ich zwar schon kannte, die deshalb aber nicht hässlicher werden. Und meine Twitter-Stats habe ich auch geordert, mal gucken, was da rauskommt, ich bin ja im Moment eher eine faule Sau, was Twitter angeht.

Link (via)

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