General Robots

Towel Day 2009

Dieses Bild ist Beschiss, denn tatsächlich hatte ich den Handtuch-Tag trotz mehrfacher Mailerinnerung vergessen. Macht aber nix, Handtücher liegen ja bekanntlich überall rum und so bin ich grade in die Küche gejoggt, leichtfüßig wie ich bin, und habe mir das Küchenhandtuch mit Elan um die Schultern geworfen. Jetzt könnense kommen, die Vogonen, ich donnergurgel denen einen. Und aus Abwechslung diesmal nicht die nur drittschlechteste Dichtkunst – die der Vogonen nämlich – im Universum, nein, hier die zweitschlechteste Dichtkunst im Universum von Grunthos, der Aufgblasene. Die schlechteste ist übrigens die von Paula Nancy Millstone-Jennings aus Essex.

Ode an einen kleinen grünen Kittklumpen, den ich eines Sommermorgens in meiner Achselhöhle fand
ein Gedicht des Dichterfürsten »Grunthos, der Aufgblasene« vom Volk der Asgothen auf dem Planeten Kria (zweitschlechteste Dichter der Galaxis)

O du kleiner Kittklumpen, den ich vorfand
An einer Stell’ an der ich niemals ihn vermutet
An einem schönen Sommermorgen zart

Du bist das Schönste, was ich je gefund’
In meiner Achselhöhl’, gezeichnet von Schweiß und Schleim
Und niemals will ich dich verliern’

Kleiner Kittklumpen so rein und zart
Viel zarter noch als die aufgedunsene Haut
Die aus meiner Achselhöhl herausquellt

Viel schöner noch als die schwülstige Warze rosa und zart
Sich auf meinem Arsch aus Fleischklumpen
An einem schönen Tage glänzend in der Sonne spiegelt

Viel reiner als der schleimge’ Austoß mit den leblosen Bröckchen
Den ich jeden Morgen für mein Waschbecken bereit halt’
Wenn ich mal wieder viel geraucht habe

Viel reiner auch als die Kotz’
Die ich nach dem Verzeht großer Mengen Alkohols
Regelmäßig in die Schüssel meines Closets entsende

Du kleiner Klittklumpen bist mir das Liebste und Zartste
Das mir je begenet ist in dieser rauen Welt
Voll Hass, Zorn und Ungerechtigkeit

Zärter gar als mein schrumpelndes Geschlecht
Welches von grünlich schimmernden Schimmelpilzen befallen
Leblos und verwesend zwischen meinen schwülstigen Beinen baumelt

Während der Rezitation des Gedichts »Ode an einen kleinen grünen Kittklumpen, den ich eines Sommermorgens in meiner Achselhöhle fand« durch ihren Dichterfürsten Grunthos den Aufgeblasenen starben vier seiner Zuhörer an inneren Blutungen, und der Präsident des Mittelgalaktischen Kunstklau-Beirats kam nur deshalb mit dem Leben davon, weil er sich eins seiner Beine abknabberte. Grunthos soll von der Wirkung seines Gedichts »enttäuscht« gewesen sein und wollte gerade mit der Lesung seines zwölfbändigen Epos Meine Lieblingsgluckser zur Badezeit beginnen, als in einem verzweifelten Versuch, Leben und Kultur zu retten, der Dickdarm des Dichters sich durch den Hals nach oben stülpte und das Gehirn erwürgte.

So. Und heute ist übrigens nicht nur Towel Day, sondern auch Nerd Pride Day anlässlich der Premiere von Star Wars am 25. Mai 1977. Möge der Saft mit Euch sein, junge Padawans. 42.

Towel Day

Fast hätte ich den Handtuch-Tag verschwitzt, aber nur fast. Keine Panik! Ich hab’s ja schon hier, über der Schulter. Ich geh’ dann mal ‘ne Runde laufen und verstöre ein paar nichtsahnende Spaziergänger und wenn die dann ganz verstört rumgucken, warum der komische Typ da mit einem Handtuch rumrennt, dann leg’ ich erst richtig los und mach ihnen den Vogonen.

Oh zerfrettelter Grunzwanzling
dein Harngedränge ist für mich
Wie Schnatterfleck auf Bienenstich.
Grupp, ich beschwöre dich
mein punzig Turteldrom.

Und drängel reifig mich mit krinklen Bindelwördeln
Denn sonst werd ich dich rändern in deine Gobberwarzen
Mit meinem Börgelkranze, wart’s nur ab!

Und wer jetzt keine Ahnung hat, worum’s geht… dem ist sowieso nicht zu helfen.

[update] Douglas Adams Live in Göttingen (1994) – So Long & Thanks for All the Fish on Muxtape (via)

Handtuch

towel.jpg

Heute. Handtuchtag. Darauf einen pangalaktischen Donnergurgler.

Folgendes ist in der Encyclopaedia Galactica über Alkohol zu entnehmen. Da steht. daß Alkohol eine farblose, leicht verfliegende Flüssigkeit ist, die durch Vergären von Zucker entsteht und auf bestimmte Bioformen auf Kohlenstoffbasis giftig wirkt.

Auch der Reiseführer Per Anhalter durch die Galaxis erwähnt den Alkohol. Da steht, der beste Drink, den es gibt, ist der Pangalaktische Donnergurgler.

Da steht, die Wirkung eines Pangalaktischen Donnergurglers ist so, als werde einem mit einem riesigen Goldbarren, der in Zitronenscheiben gehüllt ist, das Gehirn aus dem Kopf gedroschen.

Der Anhalter gibt einem auch Auskunft darüber, auf welchen Planeten die besten Pangalaktischen Donnergurgler gemixt werden, wieviel man über den Daumen gepeilt dafür bezahlen muß, und welche freiwilligen Organisationen einem hinterher wieder auf die Beine helfen. Der Anhalter verrät einem sogar, wie man ihn sich selber mixen kann.

Man nehme den Inhalt einer Flasche Alten Janx-Geist, heißt es da.

Man füge einen Teil Wasser aus den Meeren von Santraginus V hinzu – Oh, dieses santraginesische Meerwasser, heißt es da. Oh, diese santraginesischen Fische!!!

Man lasse drei Würfel arkturanischen Mega-Gin in der Mischung zergehen (sie muß gut gefroren sein, sonst verfliegt das Benzin darin).

Nun lasse man vier Liter fallianisches Sumpfgas hindurchperlen – zur Erinnerung an all die glücklichen Anhalter, die vor Freude in den Sümpfen von Fallia starben.

Über einen umgedrehten Silberlöffel lasse man nun ein Teil qualaktinischen Hyperminz-Extrakt tröpfeln, der nach allen dunklen, zu Kopf steigenden qualaktinischen Zonen duftet, zart, süß und mystisch.

Man werfe den Zahn eines algolianischen Sonnentigers hinein. Schau zu, wie er sich aufl??st und sich die Feuer der algolianischen Sonne tief im Herzen des Drinks verteilen.

Ein Spritzer Zamphuor.

Zum Schluß eine Olive.

Trinken…..aber…..sehr vorsichtig…..