Das hier ist einer der Kurzfilme vom Jameson Notodofilmfest und vielleicht das beste Video des Jahres: Ronald Reagan erklärt schlüssig (und auf spanisch), weshalb die Erde von einer Katastrophe kosmischen Ausmaßes bedroht ist. Die Mode-Zyklen wurden in den letzten Jahren immer kürzer, in den 2010er Jahren haben wir ein Revival der letzten zehn Jahre, was in einer Modezyklus-Singularität im Jahr 2019 führen wird.
Ab dann wird die Mode aus der Zukunft in unseren Zeitstrahl revivalt, was zu einem Raum-Zeit-Paradoxon führt. Nur haben modische Raumzeit-Paradoxa nicht mit Ronald Reagan gerechnet…
Richard McGuires „Here“ ist ein legendäres 6seitiges Comic, das nicht weniger als 500 Millarden Jahre umfasst und dabei immer am selben Ort spielt und immer denselben Ausschnitt zeigt, die Handlung vollzieht sich dabei zwischen den Jahren 500.957.406.073 und 2033. Das Comic sowie eine Kurzfilm-Adaption von „Here“ gibt’s, ähm, here.
In der Comic-Welt wurde Richard McGuire 1989 mit einem einzigen, von Art Spiegelman im Magazin RAW veröffentlichten Comic auf einen Schlag berühmt. „Here“ war nicht nur einer der bizarrsten und abstraktesten Comics überhaupt, sondern „revolutionierte die narrativen Möglichkeiten der Comics“ (Chris Ware) durch einen überaus eigenwilligen Umgang mit Zeit und Raum.
CG: Wie ist es zu ‚Here‘ gekommen, diesem ausserordentlichen Werk, das die Comics-Welt revolutionierte?
Richard McGuire: Es war Art Spiegelman, der mir in einer seiner Vorlesungen an der New York School of Visual Arts die Idee ins Gehirn pflanzte, dass Comics im Grunde genommen Diagramme sind. Wenig später, in einem Kurs von Mark Newgarden und Paul Karasik, entwickelte ich eine Geschichte, in der die einzelnen Panels zweigeteilt waren – auf der einen Seite des Panels geht die Zeit vor-, auf der anderen Seite rückwärts. Etwa zur selben Zeit kaufte ein Freund einen Computer, und seine Erklärungen dieser frühen Windows-Version waren ein weiterer Aha-Moment: Warum soll ich mich auf die Vor- und Rückwärtsbewegung beschränken, wenn ich in vielen einzelnen Panels mit ebenso vielen Zeitebenen spielen und frei von einer Zeit in die andere hüpfen kann? Der dritte Auslöser von ‚Here‘ war schliesslich ein Umzug. Ich sass in meiner neuen Wohnung und fragte mich, was für Menschen vor mir hier gelebt hatten.
In ‚Here‘ erzählt Richard McGuire die Geschichte einer Wohnzimmerecke zwischen den Jahren 500‘957‘406‘073 vor unserer Zeitrechnung und 2033, er gibt Fragmente wieder aus dem Leben der Bewohnerinnen und Bewohner, doch ersetzt er die Chronologie der Geschichte durch eine Montage der verschiedenen Zeitpunkte und Zeitebenen, die sich in gewissen Panels sogar überlappen. ‚Here‘ ist nur sechs Seiten lang, übte aber einen immensen Ein fluss aus und wird bis heute immer wieder abgedruckt.
Richard McGuire: Mir war durchaus bewusst, dass ich eine interessante Frage angeschnitten hatte, aber ich war über die Reaktionen auf ‚Here‘ doch sehr verwundert. Ich ahnte, dass ich eine Lösung für ein Problem gefunden hatte. Das war mir eigentlich genug. In meiner Arbeit geht es oft um die Suche nach der Lösung eines Problems. Diese Lösung gibt mir eine Struktur vor, an die ich die weiteren Elemente hängen kann. Oft bestimmt die Struktur die Geschichte und nicht umgekehrt.
Es ist jetzt genau 12:34 Uhr und 56 Sekunden am 7.8.09. Wird so erst in 100 Jahren wieder stattfinden… okay, es gibt die Ausweichmöglichkeit um 1:23 Uhr und 45 Sekunden am 6.7.89, aber wer von uns ist 2089 bitteschön noch am Leben? Eben.
Die durchschnittliche Lebenszeit eines Menschen von 81 Jahren für Sanduhren, auf eine Palette gepackt. Jede Packung Sand entspricht 30 Tagen bzw. 30 Kilo. 12 Packungen sind ein Jahr, 972 Packungen stehen einem so durchschnittlich zur Verfügung. Ich hab noch 552.
Manuel: Totalausfall? Nee nee. Einmal durchhören ist nicht. Pray for Rain war beim ersten Hören eher naja… aber jetzt krieg ich es nicht mehr raus aus dem Kopf. Paradise Circus ist klasse, klar. Aber bei weitem nicht das beste auf dem...
sam: @René: achso, naja sah vom stil her recht gleich aus und war beim rss feed weit oben, da dacht ich das gehört allet zusammen, weeste ;)
René: @sam: Jeez… Geekologie wird aber auch immer lahmer, doh ;) Und das ist nicht derselbe Zeichner. http://www.nerdcore.de/wp/2010 /03/14/untitled-18/
sam: hier ist auch noch eines von dem zeichner ! Batman vs. white shark http://www.geekologie.com/2010 /03/19/batman-shark.jpg
Konstantin: Die einzige Möglichkeit NICHT zu sterben ist Marty McFly zu sein. ’sum
angesäuerte Sahne: Witzig finde ich dass Techno immer mit Kraftwerk in verbindung gebracht wird. Da ich mal Florian Schneider als Professor hatte kann ich sagen, er hasst Techno!