General Robots

Doku-Trailer: The Electro Wars


(Vimeo Direktelectro, via AtHadi)

Hier der Trailer zur Doku „The Electro Wars“ über die Electro-Szene in Amerika, Musikblogs und Remix-Kultur. Der Trailer ist leider ziemlich suboptimal geschnitten, was die Doku ziemlich konfus und sehr holprig erzählt erscheinen lässt, aber der Inhalt klingt dennoch ziemlich interessant und außerdem haben sie die richtigen Leute am Start. Snip von der Website zum Film:

It seems that every other day a new remix is popping up on the blogosphere, how does this affect marketing for other independent artists? Do they welcome the remixes or oppose them? Is music overload possible? What will eventually happen when all these budding producers grab a hold of a Pro Tools tutorial and develop their own remixes week in and week out? Will the remix itself become obsolete? Will original tracks have to step up to the forefront rather than recede into the background? Themes of this nature are explored in the film.

Techno-Doku: Speaking in Code, jetzt auf DVD


(Vimeo Direkttechno, via Mr. Honk)

Über die neue Techno-Doku „Speaking in Code“ hatte ich schonmal vor ein paar Monaten gebloggt, jetzt gibt es einen neuen Trailer, die DVD ist fertig, kommt am Ende des Monats und kann auf der frisch angestrichenen Website zum Film vorbestellt werden.

The trailer for Speaking in Code, a verite documentary about a select group of people who have made electronic music their lives.

Starring:
Modeselektor, Wighnomy Brothers, Monolake, Philip Sherburne, David Day

Also featuring:
Ellen Allien, Tobias Thomas, Marc LeClair AKA Akufen, Wolfgang Voigt, Michael Mayer, Reinhard Voigt, Sascha Ring AKA Apparat, Sascha Funke, Mario Willms AKA Douglas Greed, Miss Kittin, Dan Paluska AKA Six Million Dollar Dan, Mike Uzzi AKA Smartypants

Chris Cunninghams Star Wars-Cutups live 2009


(Youtube Direktcunningham, Danke Starbuck Rogers!)

Vor drei Jahren verlinkte ich ein paar Wackelcam-Videos von Liveaufnahmen eines Gigs von Chris Cunningham auf dem Electraglide Festival in Osaka 2005, damals schnitt er die Schlußszene aus Empire strikes back zu einem Oldschool-Technotrack.

Das gleiche hat er vor ein paar Monaten auf dem Big Chill Festival wieder getan und diesmal hat jemand die Audiospur genommen und Star Wars in guter Qualität neu dazu geschnitten. Chris Cunningham Video-Cutup durchgepaust, quasi. (Bei 3:50 holpern die Beats übrigens extremst, tatsächlich der erste ästhetische Stolperer von Cunningham, den ich jemals von ihm gesehen/gehört habe.)

Auf Youtube habe ich noch ein paar weitere Clips zu Cunninghams Auftritt auf dem Big Chill gefunden, hier ein paar Fight-Szenen zu ‘nem Aphex Twin-Track, hier mixt er sein Playstation-Commercial und hier sieht man das Ende der eben erwähnten Fight-Szenen un den Übergang des PS-Commercials zum Star Wars-Track. Jeez, I love my Chris Cunningham.

Kraftwerk – World Tour Live In Buenos Aires – 12-10-1998 und mehr

kraftwerk


(Soundcloud DirektKraftwerk, via KFMW)

Rico Passerini hat in seinem Soundcloud-Dings tonnenweise fantastischer Techno-Sets und Live-Gigs inklusive Sets von Jeff Mills und Gigs von Underground Resistance. Oben Kraftwerk live in Buenos Aires 1998.

In other Kraftwerk-News: Roland vom LowRez-Shirtshop (dessen Verlosung ich hier auch noch abschließen muss, ich weiß… machen wir alles nächstes Jahr) hat mir ein Preview auf seine neuen 8-Bit-Kraftwerk-Shirts geschickt, siehe Bild oben. Awesome!

Doku: Raver, Rausch und Risiko, 1997


(Youtube Direktxtc, via KFMW)

97er ZDF-Doku über Techno und Drogen, speziell über XTC. Ronny meint, das sei „doch etwas zu sehr mit dem Knüppel auf den Sack voller Klischees“. Kann sein. Ich weiß aber auch, dass das oben gezeigte bei uns nicht die Ausnahme, sondern die Regel war. Wer mal in den Neunzigern samstagmorgens um 10 Uhr aus dem Omen in Frankfurt gefallen ist, weiß, was ich meine.

Techno-Zeitmaschine zum Mauerfall im Tresor Berlin

Tilmann aka Zeitmaschine, in den 90ern Fotograf des Technomags Frontpage, schreibt mir: „Wir machen am Sonntag den 8. 11. (Mauerfallalarm) eine Oldschoolparty. Tanith, Rok + Jonzon spielen im Tresor auf. Ich mach Zeitmaschine Pix live.“

Mayday 1992 – 2009 DJ-Sets

Ronny hat beim Kraftfuttermischwerk drölftausend Links zu DJ-Sets der Mayday, da ist neben dem ganzen Blödsinn von Members of Mayday oder Ravers Nature auch ziemlich viel tolles dabei, von DJ Hell über Sven Väth bis Laurent Garnier. Und das DJ-Set, das mich wohl am stärksten geprägt hat: Jeff Mills 1993 an drei Plattenspielern, aufgelegt wie ein Derwisch (hatte einen guten Tag, Mills-Kenner wissen, was ich damit meine) und hat die Platten quasi hinter sich geworfen, wo sie von einem Assistenten aufgesammelt wurden (tatsächlich!)

Download: Mayday-Sets von 1992-2009

DJ Surgeons „Food for thought“ DJ-Set remastered

2004 hatte ich mich ja schon längst abgewendet vom Techno und hab mir durch die Geschichte des Rawk gehört, aber DJ Surgeon kenne ich auch noch. Und der kam damals, Ende der 90er, mit ein paar Tracks um die Ecke, die durchaus Jeff Millssche Qualitäten hatten. Hier ein remastertes DJ-Set mit dem Titel „Food for thought“ von ihm, das etwas großkotzig mit „changed the parameters of the techno DJ mix“ beschrieben wird, was aber erstmal nix macht, denn das Set ist in der Tat ziemlich fantastisch, sehr experimentell, durchsetzt von Detroit-Techno, Electro und Aphex Twin-Sounds.

Recorded January 2004, Food For Thought changed the parameters of the techno DJ mix. Until now there has only been a 128kbps version available that had been subjected to overzealous mastering. Here for your pleasure is a 320kbps version encoded from the original DAT recording of the set.

Tracklist:
Shiver – Subsonic Soundscape
Autechre – Clipper
Surgeon – Exhibit
Scorn – Twitcher (Surgeon DNA remake)
Liaisons Dangereuses – Peut Etre … Pas
AFX – Mighty Force
Monolake – Polaroid
Photek – Trans 7
Renegade Soundwave – Phantom
DHS – The House Of God (DHS remix)
Monolake – Cern
Autechre – Second Scepe
Tony Rohr – Lofishizzy
65D Mavericks – Earthbound (Surgeon remix)
Cane – Fall
Curve – Falling Free (Aphex Twin remix)
Dom and Rymetyme – Iceberg
Horace Andy – Money Money
Monolake – Stratosphere
British Murder Boys – Live Ritual No.1
Autechre – Second Bad Vilbel
Phantom Power – Can D
Nitzer Ebb – Smear Body
Meat Beat Manifesto – Mindstream (Aphex Twin remix)
Autechre – Cipater (Surgeon remake)
Denis Rusnak – Working Sister
British Murder Boys – Don‘t Give Way To Fear
Ed Rush, Optical and Fierce – Alien Girl
Autechre – Second Peng
Surgeon – Shaper Of The Unknown

Surgeon – Food For Thought (63 min., 320kbps, 143.9MB) oder hier auf DJ Surgeons Website (Klick auf Media –> Audio) (Danke David!)

Ken Ishii – „Extra“


(Vimeo DirektExtra, via Warren Ellis)

Hier das 96er Video zu Ken Ishiis „Extra“, das von Kouji Morimoto inszeniert wurde, der schon an Akira mitarbeitete. Das Ding wurde, als MTV noch Musikvideos zeigte, zum Dance Video of the year gewählt. Zu Recht.

OMG! 15 Jahre altes Mixtape von mir online!

acidwalta

Ich hatte es schon öfter erwähnt: Ich habe damals in den Neunzigern (so wie jeder andere auch) aufgelegt und konnte das auch so einigermaßen. Jetzt hat mein Buddy Helge auf einer alten Festplatte ein altes Mixtape von mir gefunden und bei Rapidshare hochgeladen. Jeez, ich bin grade wieder 21 und höre Josh Wink, Cari Lekebusch und Mike Dunn. Und ja, Acidwalta… fragt nicht.

Ich hatte meine externen Festplatten auseinander sortiert (Mucke zu Mucke, Video zu Video und so weiter), da ist mir ein File über den Weg gelaufen, dass ich vor Urzeiten im Zuge der Drei Fragezeichen Tape-Digitalisierung mit aufgespielt hatte. Das Tape ist von Dir und aus dem Jahr 1995, Marke Acidwalta. Groovt immer noch sehr sehr gut.

Hier das Mixtape auf Rapidshare, hier der Link zum Tape auf spOnlines EinesTages (Danke Helge!)

Speaking in Code: Neue Techno-Doku


(Blip Direkttechno, via KFMW)

„Speaking in Code“ sieht mir wie eine sehr entspannte und sehenswerte Doku über Techno und elektronische Musik im Jahr 2009 aus. Snip von der Website zum Film:

Speaking in Code is an intimate account of people who are completely lost in music. A heartbreaking and lighthearted documentary, it’s a vérité glimpse into the world of techno. Captivating and entertaining, the film takes you around the world, following the people who make electronic music … their lives.

Starring:
Modeselektor, Wighnomy Brothers, Monolake, Philip Sherburne, David Day & Amy Grill

Also featuring:
Ellen Allien, Tobias Thomas, Marc LeClair AKA Akufen, Wolfgang Voigt, Michael Mayer, Reinhard Voigt, Sascha Ring AKA Apparat, Sascha Funke, Mario Willms AKA Douglas Greed, Miss Kittin, Dan Paluska AKA Six Million Dollar Dan, Mike Uzzi AKA Smartypants

Featuring music by:
Modeselektor, Wighnomy Brothers, Robag Wruhme, Ellen Allien & Apparat, The Field, Monolake, Michael Mayer, Gas, Jonas Bering, SCSI-9, Gui Boratto, Superpitcher, Steadycam, Dettinger, The Rice Twins, Reinhard Voigt, Oxia

Lost in Music: Tekkno und Trance


(Youtube Direktlost, via KFMW)

Hier die erste Folge der 90er-Arte-Serie Lost in Music aus dem Jahr 94 wenn ich mich nicht irre, die damals auf dem Höhepunkt des Techno-Hypes ausgestrahlt wurde zu einer Zeit, in der man kurzzeitig Techno mit Doppel-K schrieb und so ziemlich alle Protagonisten der damaligen deutschen Techno-Szene von Väth bis Tanith zeigt. Die restlichen vier Teile nach dem Klick.
Gib mir den Rest, Baby…

Henry Rollins featuring The Techno Viking (Steve Porter remix)


(Youtube Direktviking, via Crackunit)

Als ob der Original-Rant von Herny Rollins nicht schon witzig genug wäre (und by the way: totally misses the point), hier jetzt der Henry Rollins-Techno-Rant remixed mit dem Techno Viking. ZOMG!

Dr. Motte über 20 Jahre Loveparade

Dr. Motte schreibt auf spOnlines Eines Tages über die Anfangszeiten der Loveparade. Meine erste Parade war die 93er, das war die, während der die Raver einen Container voller Filmrollen plünderten und die Filme über die Äste der Bäume auf dem Kuhdamm warfen. Gab’ ein tolles Bild ab, die bunten Laster voller Raver, die unter Girlanden aus Film fahren.

Ende der achtziger Jahre war ich Teilhaber und Discjockey in einem kleinen Club in Schöneberg, Turbine Rosenheim; 250 Mann und der Laden war voll. Wie am 21. September 1988, da fand hier die erste Acid-House-Party Deutschlands statt – das Ergebnis meiner ständigen Recherchen nach neuer Musik. Eigentlich hatte ich in Spandau Betonbauer gelernt und wollte Architekt werden. Moderne Häuser entwerfen, Gropius, Bauhaus, das hat mich fasziniert.

Aber dann gab es diesen neuen Sound. Der nirgendwo reinpasste, der sich unbegreiflich und neu anfühlte, ich war sofort infiziert. Ging in die Plattenläden, legte selbst auf, hörte Geschichten, die man sich aus London erzählte. Von illegalen Partys in leerstehenden Fabriken, die von der Polizei aufgelöst wurden, und die Leute feierten danach einfach auf der Straße weiter. Dieses Bild brannte sich in mein Gedächtnis ein, ganz oft fragte ich mich: Ginge so etwas nicht auch in Berlin? Eine Party unter freiem Himmel, mit dieser neuen Musik?

“Wir donnerten unseren Sound in die Stadt” (via KFMW, Foto aus Taniths Loveparade-Fotos auf Facebook)

1994er TV-Diskusion über Techno mit Westbam, Laarmann, Ulrich Meyer und Ted Herold


(Youtube Direktwestbam, via Macelodeon)


(Youtube Direkttechno)

1994 kam Techno grade im Mainstream an und mich fragte mein damaliger Chef, in dessen Abteilung ich mein Praktikum machte und dort tonnenweise Papier mit meinem Techno-Fanmag verkopierte, jedenfalls fragte mein damaliger Chef, was das denn auf sich habe mit Techno und ich kam ihm mit mit Kraftwerk und auch ein wenig futuristischem Blabla, das ich in Interviews der Detroiter Legenden Jeff Mills und Juan Atkins aufgeschnappt hatte. Mein Chef war einigermaßen beeindruckt und ich habe Alvin Tofflers „The third Wave“ bis heute nicht gelesen (hab’s aber im Schrank stehen, immerhin).

Und dann stellten sich Westbam, Jürgen Laarmann, der damalige Herausgeber der Frontpage, und eine Feier-Uschi in Ulrich Meyers Krawall-Sendung „Einspruch“ und erzählten was von Revolution, die ja einfach erstmal abschaffen wolle, das alte da und Laarmann zappelte vor sich hin und ich war alles andere als begeistert, widmete mich weiter meinem Detroiter Techno und schrieb einen Artikel für besagtes Fanmag, in dem ich die Sendung auseinander nahm. Die Sendung ist jetzt bei Youtube aufgetaucht, immerhin ein Stück deutsche Musik-Geschichte.

Doku: „We call it Techno“ back online!


(Google Direkttechno, via Myoon, danke Marc!)

Die Techno-Doku „We call it Techno“ ist wieder online! Die Doku war im September 2008 schonmal kurz online ansehbar, damals aber nur zur Hälfte und ich schrieb: „Wunderbare Dokumentation über die Anfänge der deutschen Technoszene, die erstmal ganz korrekt in Frankfurt mit Interviews mit Väth, Azary und Talla2XLC beginnt. Talla hat den Begriff schließlich erfunden und Industrial und EBM in Deutschland damals bekannt gemacht, was ich nur am Rande mitbekommen habe… hey, ich war 14 oder so. Richtig bei Techno bin ich so um 1990/91 eingestiegen, dann aber richtig. Grade sehe ich Bilder der allerersten Loveparade, schon unglaublich, was aus so einem Haufen von 189 Leuten entstehen kann.“

Amazon-Partnerlink: We Call It Techno!

Techno hat Deutschland in die Karte der Popkultur eingetragen. Nirgendwo auf der Welt versetzte die elektronische Tanzmusik das Publikum in eine derart ungebrochene Ekstase. Obwohl die Musik 2009 ihren zwanzigjährigen Geburtstag feiert und die hiesige Szene im Ausland als Gralshüter verehrt wird, ist das Phänomen filmisch bisher nicht angemessen behandelt worden. „We Call It Techno!“ nimmt als erster Dokumentarfilm das Thema der ersten Jahre von Techno in Deutschland auf und entwickelt aus Interviews und zeitgenössischen Filmaufnahmen ein präzises, differenziertes Bild.

Innerhalb eines Jahres ist aus fünfzig Stunden Interviews mit dreißig Szene-Aktivisten, zahllosen Archivaufnahmen, Fotos, Flyern und Zeitungsausschnitten ein spannendes Bild der Anfangszeit von Techno in Deutschland entstanden. Maren Sextro und Holger Wick sind seit Langem selbst in der Szene aktiv und konnten auf ein über Jahre entstandenes Netzwerk zurückgreifen. Sie kontaktierten verschollene Legenden und durchforsteten unzählige, meist eingestaubte Privatarchive nach Zeugnissen vergangener Partys und Raves.

Der Film dokumentiert das Geburtsmoment einer Szene, die maßgeblich mitbestimmt hat, wie heute auf der ganzen Welt zu elektronischer Musik gefeiert wird. Der Zuschauer erlebt, wie aus einer avantgardistischen Spezialmusik die Ausdrucksform einer gesamten Generation wurde, wie sich die elektronischen Klänge zwischen 1989 und 1993 von einem Geheimwissen in die Universalsprache der deutschen Jugend verwandelten. Die hundertminütige Reise führt von Frankfurts EBM-Szene in das Berlin unmittelbar nach dem Mauerfall, wo besonders die Ostdeutschen die repetitiven Klänge als Masterplan für ausgelassene Feste umfunktionierten. In den meistens mehr oder weniger zufällig entstandenen Aufnahmen erlebt man Clubs wie das Dorian Gray, UFO, Planet oder Omen, erste Partys wie Tekknozid, Pure Energy, Cosmic Orgasm und die Love Parade. In den ausführlichen Interviews entstehen sehr persönliche Portraits ausgewählter Beteiligter, die den Film jenseits der geschichtlichen Chronologie strukturieren.

„We Call It Techno!“ richtet sich an jene, die die Zeit miterlebt haben und sie fast zwei Jahrzehnte später noch einmal Revue passieren lassen wollen – und an die Nachgeborenen, die die Kultur und die Musik erst später kennen gelernt haben. Jenen, die damals auf Techno als reines „Verpeilten“- und Drogen-Phänomen herabblickten, soll der Film ein differenzierteres Bild verschaffen.

„We Call It Techno!“: Aus den schwitzenden, schweißüberströmten Gesichtern strahlt die kollektive Vision eines spontaneren, intensiveren, befreiten Lebens. Der Film geht das Wagnis ein, ein Bild des Flüchtigen, Spontanen, Unmittelbaren zu erzeugen. Aus der konturlosen Masse in Ekstase versunkener Körper entsteht ein feinkörniges Portrait eines einzigartigen Moments des Glücks: „Es ging um nichts anderes mehr als um die Musik. Man brauchte nicht mehr Quatschen wie früher in der Disco.“

Mit Alex Azary, Andreas Rossmann, Ata, Cosmic Baby, Elsa for Toys, Hell, Jürgen Laarmann, Mark Reeder, Mike Ink, Mijk van Dijk, Ralf Niemczyk, Sven Väth, Tanith, Thomas Koch, Triple R, Upstart, Wolle XDP und anderen.

90s Rave-Mixe aus LA und Kniteforce for free

Jason schreibt mir:

I thought you might like my music site that’s focused primarily on early 90’s Los Angeles underground/rave culture.

Und dort habe ich nicht nur ein paar Mixe von Deejays aus LA gefunden, die ich noch kenne (DJ Dan, ), sondern auch diesen Hammer: Christopher Howell (Luna-C) gründete Anfang der 1992 das Label Kniteforce, das maßgeblich an der Popularität des grade hochkochenden Hardcore Breakbeats in den UK beteiligt war. Die Tracks des Labels folgtem oft dem Muster: ein paar Beats, ein Piano-Break, dann wieder Beats, ein Break mit einem hochgepitchten Pop-Sample und dann alles zusammen.

Hier zwei Tracks als Beispiel: Fall Down on me von Dj Force & The Evolution und Dj Luna-C mit Insanity Clause.

Und Christopher Howell hat dem kompletten Kniteforce-Katalog gerippt und online gestellt. Alle Releases, als 320kBit MP3s inklusive Artworks for free. Ich bin dann mal für den Rest des Tages wieder 16 und es ist 1990 und alle außer mir tragen Zipfelmützen.

kniteforce

In some ways, it could be seen as a betrayal for me to give away the music that people had spent money on. But the truth is, the industry has changed, and I have decided to change with it rather than fight the inevitable. Its little comfort to those who paid for the back catalogue, I know. But if those people hadn’t done that at that time, I wouldn’t have been able to reach this point in the first place. And I am forever grateful to those who paid. Sadly, though, it is the nature of things to lose value, and the music business is no exception.

The music industry is damaged beyond repair in my humble opinion. This doesn’t mean its time to give up – rather, it means its time to look at the whole industry from a different perspective. To wax lyrical, the phoenix rises from the ashes – but first, you have to have the ashes. The whole music scene has been burning itself to death for years, as many cling to an old way that no longer works. Right now, we are all kicking the last embers of an old fire that has burned the same way for nearly 100 years. Change has come.

I would love for music to still be on vinyl. I would love for selling MP3’s to be as exciting and profitable as vinyl used to be. It would be excellent if people didn’t file share.

But I choose to live with what is, not what I wish for. And so, I choose to move forward in a riskier direction. And its a big risk – I can’t take this back or change my mind, even if I wanted to (which I don’t). On the other hand, with things being the way they are, the value of music has dropped in a very large way. This is simply the truth. People who argue it are clinging to the old model of the music industry, hiding from reality, and are in for a rude awakening eventually.

And its okay that things have changed. In this, there is freedom. The very fact that the old way is dead means that a new way can live. No longer is the record label the king of the artist. Acts like Nine Inch Nails and Radiohead have already dispensed with the need for a record label, and they are just a few of many. These 2 examples may be world famous acts, but the facts remain the same regardless of the size of the artist.

We are at a turning point, the past and the future balanced. But the weight is moving in one direction only.

Kniteforce Revolution!, About Kniteforce Revolution!

TV-Tipp: Durch die Nacht mit Jeff Mills und Claire Denis auf Arte

[update] Hier der Stream auf Arte+7.

Heute nacht zeigt Arte ein Zusammentreffen von Jeff Mills und Claire Denis, die ich nicht wirklich kenne. Aber dafür Mills und wer schonmal (gute) Interviews mit ihm gelesen hat, weiß, dass es da heute Nacht vor allem um Futurismus und Kunst im Futurismus, um Raum und Zeit und Planeten und natürlich Musik aus alldem gehen wird. Für mich absolutes Pflichtprogramm, beim Teaser-Text werde ich schon ganz feucht:

Techno-Legende Jeff Mills, geboren 1963 in Detroit, trifft sich in Paris mit der 60-jährigen Filmregisseurin und Drehbuchautorin Claire Denis. Zweimal haben die beiden bisher zusammengearbeitet. So lieferte Mills die Musik zu Denis’ Film “Vendredi soir” und beteiligte sich an einer Ausstellung mit dem Titel “Diaspora africaine”, die die in Afrika aufgewachsene Denis im Jahr 2007 organisierte. Claire Denis ist für Mills also keine Unbekannte – dennoch waren ihre Begegnungen bislang nur kurze Arbeitstreffen. Beide freuen sich darauf, das in dieser Nacht ändern zu können.

Erste Station ihrer Reise durch das nächtliche Paris ist das Centre Pompidou. Auf einer Futurismus-Ausstellung ist Mills mit einer Installation vertreten, für die er auf drei Screens verschiedene Video-Sequenzen zu Techno-Klängen montiert hat. Danach geht es in die Cinémathèque de France mit ihrer exklusiven Sammlung cineastischer Preziosen, darunter eine Nachbildung des berühmten “Metropolis”-Roboters. Für Mills eine Art Déjà-vu, denn er hat im Jahr 2000 den Fritz-Lang-Film neu vertont.
Claire Denis zeigt einen Ausschnitt aus einem ihrer wichtigsten Filme: “Beau Travail” ist die eindringliche Rückschau eines Mannes auf seine Zeit in der Fremdenlegion. Wie Jeff Mills, dessen Musik rein instrumental ist, lässt auch Claire Denis vor allem die Kraft ihrer Bilder wirken und verzichtet häufig auf Dialoge.

Anschließend steht ein Besuch im spektakulären Rundkino “La Géode” im Parc de La Villette auf dem Programm. Mills zeigt dort seinen Film “X 102 – Rediscovers the Rings of Saturn”, eine Montage von elektronischer Musik, Nasa-Material, Sternen, Planeten, Galaxien, “kein Wesen, nichts was uns bekannt erscheint”, sagt Jeff Mills.

Bei einem letzten Glas Rotwein kreisen die Gespräche um UFOs, den Weltraum und die Sterne, aber auch um persönliche Ängste und die Kreativität. Beide Künstler verbindet eine Kompromisslosigkeit in der eigenen Arbeit. Ihnen geht es um den Prozess der Kreativität, nicht um den Erfolg. Aber beide verbindet auch eine gewisse Scheu. Im Laufe der Nacht gelingt es ihnen, diese Zurückhaltung abzulegen. Sie gewähren sehr persönliche Einblicke in ihre Arbeit und verabschieden sich schließlich wie zwei gute Freunde in der Pariser Vollmondnacht.

TV-Tipp: Durch die Nacht mit Jeff Mills und Claire Denis (via Intro)

Kurzdoku: Underground Resistance


(Current Direktresistance, via KFMW)

Hier eine schöne kurze Doku über den Einfluss des Detroiter Labels Underground Resistance auf elektronische Musik und anscheinend ist es nicht mehr so kompliziert und schwierig, den Herrn Mad Mike Banks vor die Kamera zu bekommen, da hat er sich früher aber etwas mehr angestellt.

Vorher auf Nerdcore:
Oldschool Techno-Doku „Universal Techno“ von 1996 inkl. Interview mit Mad Mike Banks von Underground Resistance
Underground Resistance Interview

Cover Art des Berlin Techno Magazins „Flyer“

flyer

Saint hat seine alte Sammlung des „Flyer“-Magazins bei Flickr hochgeladen und sucht jetzt weitere Ausgaben, um das Ding komplett zu kriegen. Das Flyer-Magazin war in den 90ern vor allem deshalb sehr cool, weil es auf dem Cover das Branding verschiedenster Konzerne veralberte und sich dafür regelmäßig Copyright-Ärger einhandelte.

Mein Vorschlag wäre ja ein „Techno Flyer from the 90s“-Pool bei Flickr, in den jeder seine Sammlung posten kann. Ich habe ja auch noch zwei sehr große Kartons mit sehr vielen Flyern, unter anderem Flyer von dem Geburtstagsfeiern von Herrn Väth im Omen und ein riesiger Flyer vom Warehouse in Cologne mit Väth als fliegendem Deejay. Die Kartons stehen aber leider in Wolfskehlen, sonst würde ich die spontan mal einscannen und hochladen. Snip von KFMW:

Ich habe erst einmal sämtliche Ausgaben des “Flyer”-Magazines, die ich noch habe, auf Flickr gestellt. Dieses kleine, DIN-A6ige Heftchen war nicht nur grafisch ein Segen, sondern vor allem inhaltlich. So gab es alle 14 Tage sämtliche elektronisch relevante Partydates im Hosentaschenformat. Daran orientierten wir dann unser Arbeits,- und Feierleben. Wenn ich die heute so durchblättere, packt mich doch auch etwas Nostalgie. Eine tolle Zeit! Noch dazu war das Layout des “Flyer” damals eine echte Sensation, was den Machern regelmäßig Ärger mit den Urheberrechtsinhabern in Form großer Konzerne einbrachte. So gut wie kein Markenzeichen blieb vor den Grafikern verschont. Alles wurde geflyert und nicht wenige warteten nur auf die nächste Ausgabe um zu sehen, welche Marke es dabei erwischen würde. Aussehen tun die Dinger deshalb auch heute noch großartig.

Leider habe ich nur 20 gefunden. Sollte wer noch welche davon rumliegen haben: ich würde die Sammlung auf Flickr gerne ausweiten.

Berlin Techno Magazine “Flyer”

90s Rave-Fotografie von Tanith und anderen

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Tanith lädt grade seine Rave-Fotos aus den 90ern bei Facebook hoch. Die Zeitmaschine macht dasselbe, ebenfalls bei Facebook. Facebook is the new Flickr, oder wie?

Taniths Rave-Fotos bei Facebook (Loveparade & Making of Panzer, Early Techno Days) (via Tanith @Twitter), Zeitmaschines Rave-Fotos bei Facebook (via KFMW)

Richie Hawtins 2008 DJ Setup


(Vimeo DirektRichie, via Core77)

Dean Koch fand auf Hawtins Myspace mehrere Videos, in denen der Meister seine DJ-Hardware erklärt und hat sie zu einem großen Film zusammengeschnitten. Es ist schon sehr, sehr interessant, wie sehr sich Deejaying im Laufe der Jahre verändert hat. Mit Turntables hat das jedenfalls nicht mehr viel zu tun.

We call it Techno! – A documentary about Germany´s early Techno scene and culture

[update] Die Doku ist bei Google-Video weg, ist aber immer noch toll.

[update] Bei Google gibt es nicht die komplette Doku, sondern nur die erste Hälfte. (Danke Saint!)

Wunderbare Dokumentation über die Anfänge der deutschen Technoszene, die erstmal ganz korrekt in Frankfurt mit Interviews mit Väth, Azary und Talla2XLC beginnt. Talla hat den Begriff schließlich erfunden und Industrial und EBM in Deutschland damals bekannt gemacht, was ich nur am Rande mitbekommen habe… hey, ich war 14 oder so. Richtig bei Techno bin ich so um 1990/91 eingestiegen, dann aber richtig. Grade sehe ich Bilder der allerersten Loveparade, schon unglaublich, was aus so einem Haufen von 189 Leuten entstehen kann. Die DVD kann man exklusiv im Sense Musicshop kaufen.

Techno hat Deutschland in die Karte der Popkultur eingetragen. Nirgendwo auf der Welt versetzte die elektronische Tanzmusik das Publikum in eine derart ungebrochene Ekstase. Obwohl die Musik 2009 ihren zwanzigjährigen Geburtstag feiert und die hiesige Szene im Ausland als Gralshüter verehrt wird, ist das Phänomen filmisch bisher nicht angemessen behandelt worden. „We Call It Techno!“ nimmt als erster Dokumentarfilm das Thema der ersten Jahre von Techno in Deutschland auf und entwickelt aus Interviews und zeitgenössischen Filmaufnahmen ein präzises, differenziertes Bild.

Innerhalb eines Jahres ist aus fünfzig Stunden Interviews mit dreißig Szene-Aktivisten, zahllosen Archivaufnahmen, Fotos, Flyern und Zeitungsausschnitten ein spannendes Bild der Anfangszeit von Techno in Deutschland entstanden. Maren Sextro und Holger Wick sind seit Langem selbst in der Szene aktiv und konnten auf ein über Jahre entstandenes Netzwerk zurückgreifen. Sie kontaktierten verschollene Legenden und durchforsteten unzählige, meist eingestaubte Privatarchive nach Zeugnissen vergangener Partys und Raves.

Der Film dokumentiert das Geburtsmoment einer Szene, die maßgeblich mitbestimmt hat, wie heute auf der ganzen Welt zu elektronischer Musik gefeiert wird. Der Zuschauer erlebt, wie aus einer avantgardistischen Spezialmusik die Ausdrucksform einer gesamten Generation wurde, wie sich die elektronischen Klänge zwischen 1989 und 1993 von einem Geheimwissen in die Universalsprache der deutschen Jugend verwandelten. Die hundertminütige Reise führt von Frankfurts EBM-Szene in das Berlin unmittelbar nach dem Mauerfall, wo besonders die Ostdeutschen die repetitiven Klänge als Masterplan für ausgelassene Feste umfunktionierten. In den meistens mehr oder weniger zufällig entstandenen Aufnahmen erlebt man Clubs wie das Dorian Gray, UFO, Planet oder Omen, erste Partys wie Tekknozid, Pure Energy, Cosmic Orgasm und die Love Parade. In den ausführlichen Interviews entstehen sehr persönliche Portraits ausgewählter Beteiligter, die den Film jenseits der geschichtlichen Chronologie strukturieren.

„We Call It Techno!“ richtet sich an jene, die die Zeit miterlebt haben und sie fast zwei Jahrzehnte später noch einmal Revue passieren lassen wollen – und an die Nachgeborenen, die die Kultur und die Musik erst später kennen gelernt haben. Jenen, die damals auf Techno als reines „Verpeilten“- und Drogen-Phänomen herabblickten, soll der Film ein differenzierteres Bild verschaffen.

„We Call It Techno!“: Aus den schwitzenden, schweißüberströmten Gesichtern strahlt die kollektive Vision eines spontaneren, intensiveren, befreiten Lebens. Der Film geht das Wagnis ein, ein Bild des Flüchtigen, Spontanen, Unmittelbaren zu erzeugen. Aus der konturlosen Masse in Ekstase versunkener Körper entsteht ein feinkörniges Portrait eines einzigartigen Moments des Glücks: „Es ging um nichts anderes mehr als um die Musik. Man brauchte nicht mehr Quatschen wie früher in der Disco.“

Mit Alex Azary, Andreas Rossmann, Ata, Cosmic Baby, Elsa for Toys, Hell, Jürgen Laarmann, Mark Reeder, Mike Ink, Mijk van Dijk, Ralf Niemczyk, Sven Väth, Tanith, Thomas Koch, Triple R, Upstart, Wolle XDP und anderen.

Aphex Twins „Digeridoo“ auf R&S-Records


(Youtube Direktaphextwin)

Weil ich eben bei „Recherchen“ zu einem DJ-Set, das ich im September in Berlin spielen werde (Details dazu kommen noch früh genug), auf eine komplette Retrospektive der R&S-Records in MP3-Form gestoßen bin (wer R&S kennt, weiß, was das für ein wunderbarer Schatz randvoll mit feinster elektronischer Musik ist), hier ein Aphex Twin-Frühwerk, noch vor seiner völlig verqueren Phase, ein echter Klassiker. Und wegen den MP3s hab ich mir grade in die Hosen gepullert. R&S! Komplett! Whooooooohoo! Und wenn mir einer sagen kann, wo ich eine Plus8-Retrospektive herbekomme, der kriegt nen Platz auf der Gästeliste.

Die Pioniertage des Techno

Harte Beats in herrenlosen Bunkern: Die erste Partys waren improvisiert und streng geheim, hier kreierte ein kleiner Kreis den Sound der Neunziger – Techno. Mijk van Dijk, DJ und Techno-Pionier, war von Anfang an dabei – und erinnert sich an Smileys, Erdbeernebel und durchtanzte Nächte im UFO.

Link

Doku: High Tech Soul – The Creation of Techno Music


(Google Direkttechnol, via)
 

HIGH TECH SOUL is the first documentary to tackle the deep roots of techno music alongside the cultural history of Detroit, its birthplace. From the race riots of 1967 to the underground party scene of the late 1980s, Detroit’s economic downturn didn’t stop the invention of a new kind of music that brought international attention to its producers and their hometown.

Featuring in-depth interviews with many of the world’s best exponents of the artform, High Tech Soul focuses on the creators of the genre — Juan Atkins, Derrick May, and Kevin Saunderson — and looks at the relationships and personal struggles behind the music. Artists like Richie Hawtin, Jeff Mills, Carl Craig, Eddie Fowlkes and a host of others explain why techno, with its abrasive tones and resonating basslines, could not have come from anywhere but Detroit. (Plexifilm)

Amazon-Partnerlink: High Tech Soul (DVD)

Underground Resistance Interview

Dieses Interview mit Mad Mike Banks erklärt einige der sozialen und politischen Hintergründe des Detroiter Labels, wie sie mit den Erlösen aus Plattenverkäufen Baseball-Teams in den Armenvierteln der Stadt unterstützen und die Kids auf der Straße motivieren, selbst was auf die Beine stellen. Alles Aspekte, die sich selbstverständlich auch auf die Musik auswirkten und die später von Müllwesten und Trillerpfeiffen verdrängt wurden. Leider. Video nach dem Klick.
Gib mir den Rest, Baby…

Mayday 2008 DJ-Sets online

Hier gibt es ein paar der DJ-Sets von der Mayday gestern, inklusive Sets von Sven Väth, Paul van Dyk und Westbam.

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Oldschool Techno-Doku „Universal Techno“ von 1996 inkl. Interview mit Mad Mike Banks von Underground Resistance

Ich habe mir grade die Doku „Universal Techno“ von 1996 beim Mischwerk angesehen. Eine Dokumentation, die damit beginnt, dass Aphex Twin durchs Bild latscht, kann ja nur gut sein. Sie beginnt mit ein paar zweifelhaften Aussagen von Sven Väth, dem überschätztesten Deejay seit [yourlocalDorfDJhiereinfügen], der auf der Loveparade 1996 etwas davon erzählt, dass Techno ja deshalb so toll sei, weil es ja keine Aussage hätte, außer Friede, Freude, Eierkuchen vielleicht. Jahre später hat er diese Aussage dann nochmal mit dem Spruch „Gude Laune“ konkretisiert.

Danach wird es allerdings wirklich spannend, wenn Tangerine Dream und Kraftwerk in den 70ern Wahnsinn produzieren, der Gründer des Tresor Clubs Geschichten aus den Achtzigern erzählt oder Derrick May im Submerge Store in Detroit Platten auflegt. Und Mad Mike Banks von Underground Resistance, wie er mit allen Mitteln zu einem Interview überredet werden muss, weil er Arte für kommerzielle Arschlöcher hält (was man denen jetzt wirklich nicht vorwerfen kann) und der dann vermummt erklärt, warum Techno eben doch eine Botschaft hat. Fantastisch!

Dazu Interview mit Juan Atkins, Kevin Saunderson, Derrick May, Mark Bell (LFO) und vielen anderen… als ich das damals™ im Fernsehen gesehen habe, war ich für eine halbe Stunde der glücklichste Mensch der Welt. These are the roots, in zwei drei (via) Teilen nach dem Klick!
Gib mir den Rest, Baby…

Jeff Mills „Exhibitionist“-Set online

Mayday 1993, Jeff Mills bläst mir mit drei Plattenspielern den Arsch weg. Beschrieben habe ich den Abend vor zwei Jahren hier. Elf Jahre später bringt er die mittlerweile vergriffene DVD „Exhibitionist“ heraus, ein schwarzer Raum, Jeff Mills, drei Plattenspieler. That’s it. 2008 steht das ganze bei Google Video. Und heute hier.


(Google Direktjeffmills, via)

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