General Robots

Das allerallerallerbeknackteste am Sommer

Der Sommer ist toll. Ich mag den Sommer. Echt jetz. Mädchen in Kleidern, am See abhängen, Grillen, Bikinis, laue Nächte. Das ist super und viel besser, als der Matsch im Herbst, die Saukälte im Winter oder der Regen im Frühling. Aber eins, und das muss man ja auch einfach mal hier festhalten, eins geht gar nicht:

Heiße Füße.

Heiße Füße sind so ziemlich das überbeknackteste, allerblödeste und ultimativ doofste am Sommer. Da können nichtmal stechende, blutsaugende Schnaken oder die behämmerten Bienen, die ständig und immer und immer und immer und immer und immer wieder mit ihrem Kopf gegen Glasscheibe dotzen, etwas ändern. Heiße Füße sind die Geissel der Menschheit und ich habe sehr heiße Füße.

Ich meine, ich weiß nicht, ob meine Füße wirklich heißer werden, als die der anderen. Man steckt ja nicht drin, da fehlt mir der Vergleich. Aber so rein subjektiv gesprochen, würde ich sagen: ich habe die heißesten Füße im Land. Wahrscheinlich sogar auf der ganzen Welt. Es würde mich nicht wundern, wenn ich irgendwann mal Dampf aus meinen Latschen aufsteigen sehe, so heiß werden die. Vielleicht sollte ich mal versuchen, ein Ei auf meinen Füßen zu brutzeln. Aber wer soll das denn dann essen?

Jedenfalls: meine Füße werden so dermaßen heiß, ich stelle mir immer einen Ventilator neben die Couch und… halte meine Füße in den Wind. Ich habe sogar einen Ventilator neben dem Bett stehen… damit meine Füße beim Einschlafen nicht so heiß werden. Denn nichts hällt einen im Sommer so derbe vom Einschlafen ab, wie heiße Füße. So aber kann ich dank meiner Ventilatorenkonstruktion die Temperatur meiner Fußsohle auf circa 300°C absenken und friedlich dahinschlummern. Vielleicht sollte ich ein Patent anmelden, wobei mir natürlich auch gleich noch ein paar Tools einfallen.

Schuhe mit einem Eiswassertank in der Sohle etwa. Oder Schuhe mit integrierten Ventilatoren. Oder gleich Schuhe mit integrierten Vintilatoren UND einem Eiswassertank in der Sohle. Was einem da so alles durchs Gehirn huscht am frühen Morgen. Heiße Füße sind nicht nur unheimlich beknackt, die machen auch noch kreativ. Unfassbar.

In diesem Sinne:

(Bild via)

Toni und Zoes Polaroid-Fotografie

Wunderbare Fotografie, passend zum Wetter. Sommer, Sonne, Bikini-Mädchen, Polaroids… hach…

Link (via)

Shwice

Bei so ‘nem Wetter macht man ja am besten gar nix. Bewegt man auch nur den kleinen Finger um einen Nanometer, schon strömt einem der Schweiß aus allen Poren und läuft unangenehm den Rücken und, falls man falsch sitzt, die Arschritze runter. Das ist nicht angenehm und in Ermangelung irgendeiner tollen Pointe, die dem Ganzen noch irgendeine lustige Note abgewinnen könnte, steht hier jetzt lediglich ein blöder Schlusssatz.

Ich bin lediglich ein blöder Schlusssatz.

August Blues

Bei diesem Wetter mit der Straßenbahn durch die Stadt zu fahren ist keine schöne Angelegenheit. Die Spitzen der Wolkenkratzer tauchen ein in die Wolkendecke, die seit gestern über dem ganzen Land hängt. Der andauernde Nieselregen. Die feinen Wassertröpfchen in der Luft. Die Gesichter auf den Straßen mutieren zu Fratzen, die Falten der grell geschminkten Frauen werfen Schatten, die Männer schauen, als ob ihnen im nächsten Moment die Adern platzen. Und auf meinem iPod singen die Kooks ihr „Ooh la“ und irgendwo in mir scheint die Sonne. Mein Lächeln passt zwar nicht zum Wetter, aber es kommt von Herzen. Your pretty pretty petticoat.


(Youtube Direktpetticoat)

Wer bei solchem Wetter blogt ist blöd

Äh…

Sommer oder sowas Ähnliches

Heute morgen schaute ich raus und war sehr angetan vom blauen Himmel und der Sonne da oben und sagte so zu mir: “Hey! Da kannste doch locker fluffig in T-Shirt und Dreiviertelhosen auf die Arbeit fahren, is bestimmt warm genug”. Gesagt, getan, streifte ich mir mein Ministry Of Silly Walk-Shirt über den Alabaster-Körper, sprang in meine schwarze Bermude und schlenderte gemütlich zum Bahnhof.

Um mir den Arsch abzufrieren.

Sommer 2007

so07.jpg

Ey, Sommer!

Wir m?ºssen reden.

Ich habe noch nie – NOCH NIE! – so einen verfickt verregneten Sommer erlebt. Es ist ja jetzt nicht so, dass ich mit Regen nicht zurecht k?§me. Tats?§chlich habe ich schonmal im Sommer im Regen drau?üen in der Unnerbux getanzt, aber das ist eine andere Geschichte. Du gehst mir auf den Sack, Du schl?§gst mir aufs Gem?ºt. Vor allem, wenn ich an der Ampel stehe und mir ein beschissener Laster die vor mir vor sich hinn?§?üende Pf?ºtze kompletto ins Gesicht bef??rdert, genau wie in einer bl??den Kom??die.

Knipps die Sonne an, Du d?§mliches kleines Arschloch!

Heat up!

Einfach mal f?ºnf Minuten auf dem Dachboden verbringen, die So?üe l?§uft da von ganz automatisch sobald man die Leiter erklommen hat. Kommt man dann wieder runter, erscheint einem die Bude wie ein Iglu in Alaska. Man ist das kalt hier.

Von der Unzufriedenheit des Menschen an sich und im speziellen

Was wir am Wochenende erleben werden, ist, dass Neunzig Prozent aller Zeitgenossen rumweinen werden, weil es ja so affenhei?ü und schw?ºl sei und man k??nne ja bei dem Wetter keinen Finger r?ºhren und man schwitze ja die ber?ºhmten Sturzb?§che und ?ºberhaupt, der Klimawandel, ich sag ja, der Klimawandel.

Nun kann man vom Klimawandel halten, was man will, ich pers??nlich halte ihn ja f?ºr ein ziemlich bl??des Arschloch, aber im Sommer ist es nunmal hei?ü, da beisst die Maus keinen Faden ab. Und jetzt werden alle, die die ganze Zeit gemeckert haben wegen der zwei Wolkendecke da seit ein paar Wochen, die werden sie ab morgen wieder herbeiflehen. Was bei mir folgende Frage aufwirft:

Muss der Mensch eigentlich immer was zu meckern haben? Ich meine: kann er sich nicht einfach mal zur?ºcklehnen und sagen: ‚ÄûHey, heute haben wir aber tolles Wetter da drau?üen! Es schifft zwar wie Sau | Ich schwitze zwar wie ein Yeti auf Sardinien, aber was sollst? Ich sitze hier im Liegestuhl, und trinke ein k?ºhles Bier | Ich sitze hier vorm Rechner und schau mir einen guten Film an. Und Frauen in knappem Bikini | in nassen T-Shirts sehen ja wohl auch immer knackig gut aus. Immer.‚Äú Sowas k??nnte man ja auch mal als Statement vom Stapel lassen.

Stattdessen werden die Stapellasser am Wochenende wieder meine Nerven strapazieren. Und ?ºberhaupt, es ist schon wieder viel zu schw?ºl da drau?üen.

Man soll im Sommer ja nicht allzulange in der Sonne rumsitzen

Wegen dem Hautkrebs sagt man. Also schmiert man sich mit weißer Sonnenmilch ein und setzt sich in den Liegestuhl Marke ultragemütlich, liest ein gutes Buch oder auch zwei, beziehungsweise liest eines zu Ende und beginnt ein neues. Dazu kredenzt mir iTunes im Shuffle-Mode ausgewählte Songperlen von Radiohead, Modest Mouse – die im übrigen besser sind, als ich bisher angenommen habe – oder von Sloan. Ich lese, schwitze und höre also nur vom Feinsten und ab und zu schaue ich nach unten, auf die Straße, wo Kinder mit ihren Fahrrädern hin und herfahren, was auf die Dauer zwar etwas nervig ist, dafür haben wir aber echt super Wetter grade. Das entschädigt ja für einiges.

Zum Beispiel dafür, dass es hier keinen FastFood-Schuppen in der unmittelbaren Nähe gibt, der sich bequem auch mit dem Fahrrad erreichen ließe, denn ich habe einen Mordsappetit auf einen saftigen Burger, ganz und gar ungesund, ein garantierter Fettmacher und delikater Geschmack ist auch was anderes, dafür ist auf so einem Burger aber lecker Hackfleisch drauf, was ja schonmal viel wert ist. Aber so esse ich eben gleich irgendwelches gesundes Gemüse, was zwar nur halb so lecker, dafür aber meiner Plauze tendenziell eher Paroli bieten wird, als so ein BigKingXXL.

Das Wetter entschädigt übrigens auch für die giftigen Blicke der Nachbarin, wahrscheinlich, weil ich es wagte, meine Plauze auf dem Balkon öffentlich zur Schau zu stellen. Es gibt schon außergewöhnlich blasierte Menschen, sage ich. Wenn ich meine Plauze nicht auf meinem Balkon spazieren führen darf, ja wo denn dann? Ich erinnere mich sogar an Zeiten, in denen ich mit entblößter Plauze durch den Wald joggte. Gut, der Bauchumfang war damals noch nicht der heutige, was wohl auch mit der Joggerei zu tun haben könnte. Dafür schreibe ich heute aber auch viel mehr Blödsinn, man darf sich aussuchen, was besser ist.

Anmerken möchte ich zum Schluß noch, dass das echte Leben maßlos überschätzt wird, die durchgeschwitzte Liegestuhlauflage kann ein Lied davon singen. Von Radiohead etwa. How to disappear completely. “I’m not here, this isn’t happening” wird sie sich gedacht haben, die Liegestuhlauflage, als ich sie plattgedrückt und vollgeschwitzt habe. Zum Glück kann diese Liegestuhlauflage in Wahrheit gar nicht singen, denn das wär’ ja noch schöner. Man stelle sich die Welt voller singender Liegestuhlauflagen an, die vielleicht noch die Bühne stürmen wollen und am Ende gar einen Hit in den Charts landen, nein nein. Da bleibe ich lieber bei Radiohead, auch wenn die Vorstellung ganz lustig ist. Aber Thom Yorke macht das eindeutig besser.


(Youtube Direktlive)

Fußcontent (2)

urlaub.jpg

Urlaub (Sinnbild).

Gut durch und eine halbe Stunde abkühlen…

Heute wurde ich gebacken. Von meinem Zug. Der hätte mich wenigstens auch gleich überrollen können, aber nein, mein Zug entschied sich dazu, mich langsam zu grillen. Wahrscheinlich als Ausgleich für den zu Ende gegangenen Frühling, aber da kann ich doch nix für!

Zugheizungen funktionieren so: an der Außenseite hängt, sitzt oder klebt – genau weiß ich es nicht, ich weiß nur, dass es da ist, aber das genügt ja auch für meine Zwecke – ein Thermostat. Desto weniger Temperatur das Thermostat mitbekommt, desto mehr Temperatur gönnt einem die Heizung im Zug. Fatal ist nur, wenn es draußen gelinde gesagt scheiße kalt ist und von Fahrtwind wird es bekanntlicherweise auch nicht grade wärmer. Die Heizung im Zug drehte also auf volle Pulle und bescherte den Mitreisenden angenehme 200 bis 300º Celsius. Oder so.

Mein größter Nachteil: ich saß genau auf der Heizung drauf und verbrannte mir den Arsch.

Gottseidank, Gottseidank hielt der Backofen am Frankfurter Waldstadion – genau! Wald-Stadion und nicht irgendeine Bänker-Arena! – und kühlte ab. Eine volle halbe Stunde stand der abkühlende Zug da herum und kam nicht auf die Idee, irgendwie weiterzufahren. Immerhin blieb ich innen drin rosé und die Bratenkruste kratze ich morgen unter der Dusche wieder runter. Endlich, nach vollen 35 Minuten kam die Durchsage, dass die Herrschaften sich doch bitte zu Gleis 6 bewegen möchten, da die Weiterfahrt dort stattfinden würde. Hmpf.

Also spuckte der Backofen einen kompletten Zuginhalt auf die Bahnsteige am Stadion und wir trottetelten zu Gleis 6 um dort in einen ebenfalls anständig gefüllten Zug einzusteigen, nicht ohne mehrere Füße zu betreten, aber was will man machen, man ist ja auch nur eine Sardine in einer Büchse, nur eben gut durch, mittlerweile aber immerhin abgekühlt.

Warum assoziiere ich zur Zeit so oft kulinarisch? Kann man mir das mal jemand erklären?

Letzter Beitrag in Sommerzeit…

Tschüss Sommerzeit, bis in 6 Monaten dann. War toll diesmal, wie immer eigentlich. Obwohl ich ja nicht wirklich weiß, für was Du tatsächlich gut bist.

Mensch, Sommer!

Du hier? Mann, wir haben uns aber lange nicht gesehen, was? Aber echt schön, Dich mal wieder zu sehen, verdammt, dass müssen ja mindestens drei oder vier Wochen gewesen sein, oder?

Was sagst Du? Krank? Ja scheiße! Du siehst auch ganz angeschlagen aus! Was? Scheißwetter gehabt? Boa, das kenn’ ich! Wenn man sich erstmal richtig Scheißwetter eingefangen hatt, dann kann man das vergessen, dann liegt man flach für die nächsten paar Wochen, das ist dann ganz bitter. Scheißwetter ist kein Spaß! Ich kenn das, hat der Winter letztes Jahr auch gehabt. Hat damals ganz furchtbar gehustet und gespuckt.

Aber Mensch, Sommer, trotzdem schön Dich mal wieder hier zu sehen! Wir haben dich echt vermisst!

DAS ist Abkühlung

Kalt (natürlich nicht ganz kalt) duschen, nur oberflächlich abtrocknen und vor den Ventilator setzen…. Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!