General Robots

Nicht rausgehen!


(Youtube Direkt)

Was macht man an einem Tag, an dem man ganze zwei Deadlines vor sich hat, die beide eingehalten werden müssen und man wirklich eine ganze Shitload full of Arbeit vor sich hat? Genau, man macht mit den Jungs und Mädels im Büro Unfug vor der Kamera. Als ob ich rausgehen würde, ey!

(Ist eine Verarsche dieser schlechten deutschen Kopie dieses Obama-Unterstützungsvideos und ey, ich geh’ wirklich nicht raus!)

[update] Hier der komplette Spot.

Spreeblick Online-Demo gegen Netzsperren

spreeblickdemo

Weil heute aller Wahrscheinlichkeit nach die Online-Sperren durchgewunken werden, veranstaltet Spreeblick (mit denen ich auf die ein oder andere Art verdaddelt bin) eine Online-Demo mit Googlemaps-Mashup, auf der man sein Statement abgeben kann. Ich habe zwar ein Problem mit Protest im Netz (weshalb ich schon damals bei der Burma-Aktion nicht teilgenommen habe) und bin eher dafür, das Netz als Kommunikationsmedium zu Nutzen, um physischen Protest zu organisieren, weil sich Internet-Protest für mich ein wenig nach Telefon-Protest anhört, aber egal:

Spreeblick befindet sich am Mittwoch, den 22. April 2009, im demonstrativen Streik.

Am heutigen Tag, dem 22. April 2009, will das Bundeskabinett ein Gesetz zur Sperrung von Websites beschließen, die Kinderpornografie darstellen oder anbieten. Wir unterstützen die Bundesregierung in ihrem Bestreben, dem Missbrauch von Menschen und speziell Kindern ein Ende zu bereiten, bezweifeln jedoch auf Grundlage vieler Expertenmeinungen, dass dieses Bestreben der wahre Grund für die angekündigten Sperrungen ist.

Die geplante technische Umsetzung auf Basis von Sperrlisten halten wir für laienhaft, wirkungslos und unter Umständen kontraproduktiv. Wir fordern die Bundesregierung auf, die durch die Listen offensichtlich bekannten illegalen Websites zu schließen und ihre Urheber bzw. Betreiber strafrechtlich zu verfolgen. Wir lehnen Internetsperren ab, die ob ihrer Intransparenz und technischen Zweifelhaftigkeit eine Gefahr für die Demokratie in Deutschland sind. Wir fühlen uns durch die von Fachleuten wiederholt in Frage gestellten Zahlen und Fakten, die das Familienministerium kommuniziert, als wählende Bürger belogen.

Von Laien regiert.

Schuhe für Schäuble

flashgame

Nur falls es jemanden interessiert, warum ich heute den ganzen Tag über beschäftigt war: Ich habe heute ein schnelles Flashgame mit meinen verbliebenen Actionscript-Kenntnissen zusammengehackt. Jetzt kann man auf Spreeblick auch deutsche Politiker mit Schuhen bewerfen.

Flashgame: Schuhe werfen – jetzt auch auf deutsche Politiker

René Elsewhere (25.8. – 1.9.2008)

Okay, damit hier auch keiner mehr irgendwas verpasst (und weil ich nicht wirklich glaube, dass auch nur einer den Lifestream-Feed abonniert), fasse ich ab jetzt einmal die Woche zusammen, was ich so auf Spreeblick und bei den Fünf Filmfreunden getrieben habe. Dann kann hinterher auch keiner mehr behaupten, er hätte von nix gewusst.

Fünf Filmfreunde
Just Married Malcolm
The Fast & The Furious 4 – Trailer und zwei neue Riddick-Filme
Stromberg – The Movie!
Roger Rabbit vs. Sin City
„Ferris macht blau“ im Drama-Remix
Max Payne – Extended Trailer
Ong Bak 2 up and running
Gremlins vs. Batman, Indiana Jones und den Exorzisten

Spreeblick
Eine illustrierte Diskographie der Schmidts und Morrissey
Geburt via Twitter
Large Hadron Collider zum Selberbasteln
Astrobiology Rap
ARD zensiert Putin-Interview
Handy, Computer, Kamera – der Terroristencheck (oder: if you know anyone, report him/her)
Google-Browser: Chrome
Loveblog

Klickfest

Bei Spreeblick haben wir übrigens ein neues Feature, in dem ich die tollsten, coolsten, strangesten, abgedrehtesten Kram, der hier sich hier im normalen und im Link-Feed so in einer Woche ansammelt, nochmal gesammelt abfrühstücke. Falls hier also jemand wegen der exorbitanten Post-Frequenz nicht hinterherkommt: hier steht das wichtigste davon.

Link

Neues Spreeschick

Dachte schon, das wird nie was… Glückwunsch!

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rock.jpg

Ich krieg mich grade nicht mehr ein. Dieses Video bei Spreeblick von Batz, Manniac, Malte und Max ist so dermaßen großartig und für sein Null-Euro-Budget wahnsinnig gut gemacht, dass es kracht. Die Spreeblick-Zentrale ist in Wirklichkeit natürlich viel größer. Scheiß Understatement.

For those about to Rock

Am Anfang hört eh niemand zu, du gegen der Rest der Welt. Viel Zeit zum üben, viel Zeit, um besser zu werden. Dann ein kleiner Hit, Leute lernen dich kennen und finden dich toll. Dann schreibst du einen Song, der ganz anders klingt, die ersten finden dich jetzt nicht mehr so toll, denn früher warst du noch gut, jetzt bist du scheiße, aber andere finden dich jetzt toll, weil sie dich früher doof fanden. Keine Zeit mehr, um zu üben, alles steht sofort da draußen. Und letztendlich kannst du sowieso nur so, wie du eben kannst. Egal, was die anderen sagen.

Fünf Jahre Spreeblick

Mag also das neue Fass, das der CDU-Generalsekretär aufmacht, geeignet sein, seine Wähler besoffen zu machen, so rollt es an der Realität leider haarscharf vorbei.

Ich habe mir in Anderthalb Jahren nun eine Schreibe zugelegt, die ordentlich ist. Sie reicht aus, mancherlei Story zu erzählen, ohne dass es besonders langweilig wird und auch der ein oder andere Begleittext zu einem Link läßt sich mit ihr problemlos bewerkstelligen. Doch wenn ich sie mal neben diesen völlig großartigen Text von Malte an der Spree stelle, und die beiden anschaue, verdammt, dann sehe ich einen wackeligen Anfänger auf der einen Seite und einen Virtuosen, der mit den Worten jongliert als wäre er der Jason Garfield der Blogeinträge. Und das ist gar nicht schlimm, ganz im Gegenteil. Danke Malte, jetzt weiß ich wieder, warum ich Blogs lese.

Während der New-Economy-Euphorie wurde jeder Sparkassenangestellte Milliardär, den Gesprächen in den Duschen meines Fitnessclubs konnte ich dies entnehmen, grün vor Neid, denn ich besaß nur ein Girokonto, dessen Auszüge eine Beleidigung der natürlichen Zahlen waren.

Als die Internetblase jedoch platzte, war ich für eine kurze Zeit der reichste Deutsche.

Mit den Jahren habe ich mich in der Wohngemeinschaft D behaglich eingerichtet, ich zucke nur noch manchmal zusammen, etwa wenn die New York Times den Deutschen einen Aufschwung prophezeit oder die Kanzlerin der Deutschen bejubelt, denn dann stirbt meist am nächsten Tag ein Haustier. Ich habe mein Schicksal akzeptiert.

Hat nicht gerade der Begriff Gastarbeiter, dem das Bild, jemand komme hierher, arbeite einige Jahre, um dann wieder zu verschwinden, zugrunde liegt, zu dem heutigen Integrationsproblem geführt? Der Gast gründete ein Ghetto, zeugte Kinder und, da er sowieso nicht Deutscher werden konnte, blieb er halt das, was er war.

Mag also das neue Fass, das der CDU-Generalsekretär aufmacht, geeignet sein, seine Wähler besoffen zu machen, so rollt es an der Realität leider haarscharf vorbei.

Jeder nur halbwegs gewitzte Inder, der ein Keyboard von einem fliegenden Teppich unterscheiden kann, läßt sich gleich mehrmals durch den Kopf gehen, ob er seinen kuhfreundlichen Teilkontinent verlassen soll, um einer nur noch teilkontinenten Gesellschaft beizutreten.

Ich verbeuge mich.

Olééééé Olé Olé Olééééé…

Grimme Speziaaaalpreis, Olééééé

Der Vollständigkeit halber…


Von links nach rechts:
Max, Andreas, Tanja, Johnny, Ich.

Die meisten Balken

Klasse. “René Walters Powerbook G4 17 Zoll” hat die meisten Balken im ICE auf der Rückreise von Berlin nach Frankfurt. Gib mir den Rest, Baby…

Grimmig gucken

The Mothership itself hat sich eine Nominierung in der Kategorie “Information” des Grimme Online Awards abgeholt, ich drücke dem Cheffe jetzt einen Monat lang ganz fest die Daumen, auch wenn das die Arbeit mit Maus und Tastatur erschwert, und schätze mal vorsichtig, dass die Auswahl einiger Co-Autoren nix mit der Entscheidung zu tun hatte…

Hier kann man übrigens für den Publikumspreis mit abstimmen (u know the one).

Berlin

Immer eine Reise wert.

Nerdcore quo vadis?

Jetz blogge ich also beim Spreeblick und hier nur noch Ein-, Zwei- und Dreizeiler. Oder Geschichten über Schnecken und Elstern. Rapider Niveauverlust also mit hin und wieder dazwischengemogelten Hinweisen auf relevante Artikel an der Spree. Das läßt mich nachdenken darüber, was hier geschehen wird, wenn ich, aus offensichtlichen Gründen (ich nenne hier nur mal die größere Aufmerksamkeit und das genau deshalb größere Feedback), öfter an der Spree als hier blogge. Hmmmmmmm….
Gib mir den Rest, Baby…

Du Opfer!

Gewalt an Hauptschulen? Ihr wundert Euch? Warum?
Der Rest davon steht hier.

Wir sind eine wertbefreite, utopielose Generation?

Von wegen! Warum, erkläre ich drüben bei Spreeblick.