
Bento aus Toronto hat seine PS1 so angemalt, dass sie wie ein Stück Fleisch aussieht. Ich glaube aber nicht, dass man die grillen kann.

Bento aus Toronto hat seine PS1 so angemalt, dass sie wie ein Stück Fleisch aussieht. Ich glaube aber nicht, dass man die grillen kann.
(Youtube Direkt1984, via Superlevel, Retrozentrale)
Der erste Kongress vom Chaos Computer Club im Jahr 1984 in der Tagesschau.
Thetris hat einen Gameboy in ein Spielzeug für Captain Nemo auf seiner Nautilus gemodded. Von seinem Blog: „The steampunk DMG-01 is Fully funtional, and complete with pro-sound audio mod as well as orange LED swap. The gameboy is fully hand painted.“

Christopher Lockes Retrotech-Fossilien hatte ich schonmal irgendwann, seit damals sind aber jede Menge versteinerter Dingse hinzugekommen und obiger Fossilien-Atari2600-Joystick ist der Burner.
Modern Fossils (via Kottke)
(Vimeo Direktred, via KFMW)
Schönes Retrotechkitsch-Video voller japanischer 80s-Mädchen für Estates Track „In The Red“ und im Gegensatz zu Ronny finde ich auch den Song okay, sicher kein Überflieger, aber schöner cheesy 80s-Sound, so wie ich ihn gerne habe.

Eine Wanduhr aus ‘nem 70s Magnetband, das direkt aus der EDV-Abteilung des Konzerns stammen könnte, in dem ich damals mein Praktikum machte und in der ein Raum voller schrankgroßer Maschinen rumstand, die Daten auf Magnetbändern aufzeichneten und die dann wiederum von einer Art Industrieroboter archiviert wurden. Jetzt neu zum An-die-Wand-hängen und Zeitablesen.
clock made from a recycled magnetic tape reel (via Technabob)

Der C64-Nachfolger C65 (kein Scheiß!), über den ich zuletzt im September 2008 gebloggt hatte (vorher auf Nerdcore: C65, der große Bruder des C64, der es nie zu was gebracht hat), ist auf Ebay aufgetaucht. Komplett funkionsfähig, inklusive Video (hier der Youtube-Link, da die Auktion bald weg ist). Das Gebot steht derzeit bei rund 3000 Euro und ich bin echt am überlegen. Und ich mag ja auch sehr den Wirtschaftkrisenschlenker im Infotext.
Der C65 (aka C64DX) war von Commodore als Nachfolger des höchst erfolgreichen C64 gedacht. Zu nahe am Amiga und teilweise inkompatibel zu seinem Vorgänger wurde das Konzept nach einer knappen Vorserie von gerade mal 200 – 300 produzierten Geräten begraben. Die überlebenden Exemplare (weltweit ca. 50-60) befinden sich heute fest in Sammlerhand und werden es bedingt durch Seltenheit und den rapiden Wertzuwachs wohl auch bleiben – Eine Gelegenheit also, die, wenn überhaupt, so schnell nicht wieder kommt.
Gerade heute wo Geld zusehends an Wert verliert sind Investitionen wie diese auch ökonomisch vorteilhaft und man braucht sich angesichts DER verpassten Chance in ein paar Jahren nicht ärgern.

In dieser Anzeige auf Craigslist sucht ein junger Mann eine Dame für einen Nintendo Powerglove Handjob. Ich für meinen Teil kann den Herrn sehr gut verstehen… auf so ‘ne Art.
I’m looking for a girl who will give me a handjob / blowjob while wearing the Nintendo Power Glove. I’m dead serious. I would love this.
Ein Thron aus NES-Cartridges. Steht irgendwo in Akihabara Electric City, Tokyo, Japan. Wo sonst.
Nerd Throne (via Make)

Roland vom Lowrez-Retroshirts-Shop hat mir grade sein neues Pong-WTF-Pwnd-Shirt geschickt und weil ich das so klasse finde, hat er mir zwei zum Verlosen bereitgestellt. Zum gewinnen einfach die Shirtgröße und Euer Lieblingsgame aus den 80ern (oder meinzwegen auch 70ern, alles nach 1989 verliert) in die Kommentare posten.

Heute schließt Yahoo einen der ältesten WWW-Hoster: GeoCities. Der war ästhetisch superprägend für die frühen Web-Tage, blinkende GIFs und komische Under-Construction-Grafiken haben wir denen zu verdanken.
Im Gedenken an GeoCities hat sich der Nerd-Webcomic XKCD ein temporäres Redesign zugelegt, das Team von Archive.org versucht, zumindest einen Teil der Websites zu sichern und hier gibt’s ‘ne schöne Sammlung von GeoCities Under Construction-GIFs.
(Danke Jenny!)

Technabob hat Bilder und ein Video einer Rambo-themed Atari2600-Ripoff-Konsole mit 208, 2001 oder auch 11.555 eingebauten Games.
Apparently, this Rambo TV Game console came out at some point back in the 1990s. It’s a serious doppelganger for the Atari 2600, and actually claims to have had 208 built-in games. Despite the “2600 compatible” labeling, the photos on the box make me think this was one of those cheap NES/Famicom clone systems from China.
Gizmodo.com macht grade Retrotech-Woche, in der sie (nicht ausschließlich, aber oft) über 30 Jahre alte Technologie schreiben. Obiges Video zeigt einen aufgeflogenen Marihuana-Schmuggel. Die haben das Zeug „like Pizza“ gepresst und in LP-Cover gesteckt. Hat zwar nur am Rande mit Tech zu tun, ist aber superlustig.
Gizmodo ‘79 is a week-long celebration of gadgets and geekdom 30 years ago, as the analog age gave way to the digital, and most of our favorite toys were just being born.
(Youtube DirektBTX, via Kateins Classics)
Damals, als die Post noch Post hieß und glaubte, BTX wäre die Zukunft, da drehten sie dieses Commercial mit einem superlamen Alien, das noch lamere Kids über BTX ausfragt. Mit einem Commodore 128.
Anläßlich des 30jährigen Jubiläums hat The Magazine dem 13 Jahre alten Scott Campbell einen Walkman gegeben, den der eine Woche lang getestet hat. Man hätte ihm ja auch ruhig mal vorher sagen können, dass Tapes zwei Seiten hatten. (I feel old now.)
It took me three days to figure out that there was another side to the tape. That was not the only naive mistake that I made; I mistook the metal/normal switch on the Walkman for a genre-specific equaliser, but later I discovered that it was in fact used to switch between two different types of cassette.
Another notable feature that the iPod has and the Walkman doesn’t is “shuffle”, where the player selects random tracks to play. Its a function that, on the face of it, the Walkman lacks. But I managed to create an impromptu shuffle feature simply by holding down “rewind” and releasing it randomly – effective, if a little laboured.
(Youtube DirektC64, via Kateins Classics)
Hier der 2005er Bericht einer populären Sendung im deutschen Fernsehen über den C64, meiner Meinung ja pure Schleichwerbung, aber egal. Die platzieren da jedenfalls einen C64 in einem modernen Hardware-Markt und wenn ich den Menschen dabei zusehe, wie er beim Hundertmeterlauf in Summer Games den Joystick rüttelt, dann kann ich nur sagen: Ich hätte ihn sowas von geschlagen.

Hier ein PC, der in ein SNES gemoddet wurde. Ich würde ja zu gerne einen Atari2600-PC-Mod sehen und ich bin sehr sicher, dass es sowas auch schon gibt und yep: Here it is.
Modders quangDX and DuPPs took an old Super Nintendo they had lying around, splayed open its guts and married it with the internals of an Acer Aspire One A150 laptop, then dubbed it the aaSNES1 (is that pronounced assness-one?).

Das Bild oben zeigt die allererste Version von Tetris, das heute vor 25 Jahren am 6. Juni 1984 von Alexey Pajitnov veröffentlicht wurde. Damals lief das Game auf einem Elektronika 60, einer russischen Kopie eines Rechners namens PDP-11.

Ich weiß nicht, wieviele Stunden ich in meinem Leben bisher mit Tetris verbracht habe, aber es dürften einige sein, egal ob nun auf dem C64 oder dem Gameboy damals und es dürfte nach Tic Tac Toe wohl das stilprägendste Puzzle-Game aller Zeiten sein, das bis heute die Spielewelt beeinflusst. Anlässlich des Jubiläum spendiert Google dem Game ein eigenes Google-Logo und der Guardian hat einen Artikel über die Geburt des Spiels.
Pajitnov, then 29, thought the puzzles were fun, but after a few experiments there was one roughly-hewn game that stood out from the others. “The program wasn’t complicated,” he says. “There was no scoring, no levels. But I started playing and I couldn’t stop. That was it.”
Russia is used to revolutions, but this was something different: Tetris had been born.
The concept is simple: from the top of the screen a series of differently-shaped “blocks” fall slowly towards the bottom. The player can turn each block as it falls – making a line into a column, say – or move it sideways, but once it hits the lowest point, it stays. If the blocks fill a line without gaps, they disappear. Otherwise they pile up, giving the player less and less time before they hit the “bottom”.
Simple; but hugely addictive. A quarter of a century later, it has a legitimate claim to being the videogame that has truly conquered the world. In all its forms, Tetris has sold more than 70m copies around the globe; it has spawned architecture, art and music; it has earned multiple Guinness World Records (including “Longest Prison Sentence for Playing a Video Game”, for a man who kept playing it on his mobile phone during a flight against crew demands) and is regularly voted one of the top games of all time.
How Tetris conquered the world, block by block, Fotogalerie: Tetris 25th Anniversary (via Testspiel)
Mehr Tetris:
Tetris NES Documentary – 25th Anniversary
(Youtube Direkttetris, via Gametrailers)
Tetris Planters Make Gardening a Puzzle
Well It’s About Freaking Time: Tetris Soap
Werbespot für Tetris für das Nintendo Entertainment System
Beautiful Tetris Bracelet
Group Tetris Costume
A Brief History Of Tetris: From Russia With Fun!

Hier eine wunderbare Website mit wirklich alten russischen Arcade-Spielautomaten. Das oben ist ein Automat namens „Seeschlacht“ und er funktioniert nicht etwa mit Pixeln, sondern mit Spiegelreflexionen, zumindest laut Google Translation.
(Vimeo Direktkluge, via KFMW)
Ich liebe dieses Video einer uralten Druckmaschine namens Kluge, die heute noch in Nick Sambratos Druckerei „Mama’s Sauce“ in Florida benutzt wird. Und dazu noch Radioheads „House of Cards“. Snip von Vimeo:
Meet the Kluge letterpress. An 2,000 pound, cast iron, electric powered monstrosity of vacillating rods, giant spinning wheels and pneumatic hoses. The Kluge is Nick’s weapon of choice in his battle against the future.
So why does Nick use the Kluge? A clearly outdated, cumbersome and obsolete machine? The same reason any craftsman uses any tool: for the quality of the finished product. A letterpress offers a tangible, three-dimensional look and feel to the printed image that no other technology can replicate.Let Nick take you on a trip back in time as he runs through the process of turning an ordinary piece of paper stock into work of art.

Flickr-User Arkov hat dieses winzige NES aus Lego gebaut. Hach!
LEGO Entertainment System (why didn’t I think of that?)
Und apropos Hach: Ich habe die „I ♥ this“-Funktion eben wieder angeschaltet, weil NC wohl mittlerweile auf dem neuen Server läuft. Es darf also wieder hemmungslos rumgeliebt werden hier.
Hier ein Video vom tollen Popup-Buch „Inside The Personal Computer“, von dem grade wiedermal Bilder rumgehen. Ich habe mir das damals nach einem Posting von Andreas gekauft und kann bestätigen: Das ist supersweet und voller 3D-Retrotech und das beste ist – das Buch gibt’s immer noch gebraucht bei Amazon ab drei Euro.
Amazon-Partnerlink: Inside the Personal Computer: Pop-up Book
(Googlevideo Direktc64, via Crosseyed Cyclops)
Hier eine Computer Chronicles-Folge von 1988, in dem sie eine Rückschau auf den Brotkasten halten.
The Commodore 64 was the first computer for many families. This program looks at what you can do with the famous C-64. Demonstrations include The Wine Steward, Skate or Die, Strike Fleet, the Koala Pad, Master Composer, Tetris, and Berkeley Software’s GEOS. Includes a visit to a Commodore Owners Users Group meeting and an interview with Max Toy President of Commodore. Originally broadcast in 1988.

spOnline hat heute ein schönes Special über Ghettoblaster, die Sammlung klassischer HiFi-Anlagen von Roderick Dewar und die Boombox Fotografie von Lyle Owerko (Vorher auf Nerdcore: Boombox Photography). Die Website von Roderick Dewar hat ein paar wunderbare Retro-Blaster, sehr schön.
Ende der siebziger, Anfang der achtziger Jahre gab es kaum ein Jugendzimmer, in dem nicht eine mobile Stereoanlage mit Tragegriff herumstand. Und das war nur konsequent. Denn ursprünglich ging es japanischen Herstellern wie Aiwa, Sony, Toshiba und Co. Mitte der siebziger Jahre vor allem um eins bei der Erfindung der Radiorecorder: Jugendlichen, die bei ihren Eltern auszogen, auch in Wohnungen tokioter Maßstabs eine Stereoanlage zu ermöglichen.
Zu einem echten Hype wurden die Blaster jedoch erst in den USA: “Damals waren gerade in den ärmeren Stadtvierteln New Yorks Blaster eigentlich fast überall dabei”, erinnert sich Lyle Owerko. Die wohl imposanteste Ansammlung allerdings fand sich regelmäßig mitten in Manhattan, im Central Park. Dort trafen sich Rollschuhfahrende Jugendliche, stellten ihre Blaster im Kreis auf und drehten alle den gleichen Radiosender rein. “Der Sound aus bis zu fünfzig Blastern, das werde ich nie vergessen”, freut sich Owerko noch heute.
Einmal Ohrenschmaus zum Mitnehmen, Website von Roderick Dewar: Radio Hier
(Youtube Direktfreddie, via Superlevel)
Hier spielen ein Atari 800XL, Texas Instruments TI-99/4a, eine Floppy, eine Festplatte und ein Scanner Queens „Bohemian Rhapsody“. Die kommen dabei zwar manchmal ein wenig aus dem Rythmus und das Hardwareschrott-Cover von Radioheads „Nude“ bleibt unerreicht, macht aber nix, trotzdem toll.
There are millions of computers sitting idle at home consuming fantom electricity. Let’s see where all that power is going. This is dedicated to all fans of Queen and hey let’s not forget about Mike Myers and Dana Carvey of Wayne’s World. Please note no effects or sampling was used. What you see is what you hear (does that even make sense?)
Atari 800XL was used for the lead piano/organ sound
Texas Instruments TI-99/4a as lead guitar
8 Inch Floppy Disk as Bass
3.5 inch Harddrive as the gong
HP ScanJet 3C was used for all vocals
Vorher auf Nerdcore:
Alter Computerschrott spielt Radioheads „Nude“ – echt jetz!
Hardwareschrott spielt Funkytown
(Youtube Direkttippen, via 223)
„New Production goes to Munich“ waren zwei fünfzehnjährige Jungs aus München und „Tippen Ein“ war ihre einzige Platte und die erschien auf demselben Label, das zuvor die Alben von Roberto Blanco und Dschinghis Khan veröffentlichte. Hier noch ihr einziger Live-Auftritt in der Kindersendung „Spielbude“, bei dem ich die Anmoderation sogar spannender als den eigentlichen Auftritt finde:
Jetzt habe ich noch eine Überraschung für euch alle, für euch Computerfans besonders, diesen Titel hab’ ich extra für euch rausgesucht. Er ist geschrieben von zwei erst fünfzehnjährigen Jungs, sie kommen aus München und heissen Stefan und Willi, sind mit diesem Titel in einer Radioshow von Thomas Gottschalk entdeckt worden, haben die Chance bekommen ihre erste Scheibe aufzunehmen und hier sind sie nun, das Duo heisst New Production goes – Nein, nicht to Hollywood, sondern to Munich – also noch einmal: New Production goes to Munich mit ihrem Titel „Tippen Ein“.
Auf dem Label von Roberto Blanco. Entdeckt von Gottschalk. Der Song heisst „Tippen Ein“. „Computerfans“. Gelbe Jogging-Anzüge. 1987. Heute wird es nicht mehr viel weirder.
(Youtube Direkt, via BBGadgets)
Nach einer Floppy, die den Imperial March spielt hier nun also ein alter Flachbett-Scanner, der das Imperial Theme spielt. Das ist kein Mond.
(Youtube DirektC64, via BoingBoing)
ZOMG! OMG! ZOMFG! Ein C64-Laptop-Mod! ZOMG! ZOMG! An dieser Stelle hüpfe ich grade einmal durch den Raum und wieder zurück, um wieder auf dieses Video zu starren und zu denken: ZOMG! OMG! ZOMFG! Ein C64-Laptop-Mod! ZOMG! ZOMG! ZOMG! OMG! ZOMFG! Ein C64-Laptop-Mod! ZOMG! ZOMG! ZOMG! OMG! ZOMFG! Ein C64-Laptop-Mod! ZOMG! ZOMG!
OMFFFFFFG: Ein C64-Laptop-Mod! I so want one!



Vor ein paar Tagen fragte ich, ob jemand auf der Leipziger Buchmesse ein paar Bilder von der dortigen Bit Mags-Ausstellung machen könnte (vorher auf Nerdcore: Computermagazin-Ausstellung auf der Leipziger Buchmesse). Martin war da und hat Bilder gemacht, konnte sogar mit dem Organisator sprechen und der hat ihm dann die Vitrinen aufgeschlossen. Die Bilder sind alle hochauflösend, so dass man die Artikel fast immer lesen kann, das komplette Set liegt unter einer CC-Lizenz bei Flickr, hell, yeah! Danke Martin!
(BoingBoingTV Direktretrotech)
Johannes Grenzfurthner der österreischichen Digitalkünstler Monochrom besucht in der neuesten Folge von BoingBoingTV das Cyberpipe, ein Museum für Retrocomputer in Slovenien. Die Gründerin des Museums, Dunja Rosina, erzählt im Video ein paar Storys um die ollen Rechner, am schönsten finde ich die Annekdote vom Piraten-Radiosender, der Programme ausstrahlte, die man auf Kassette mitschneiden konnte.