General Robots

In2geschäftlich:

Der Einfachheit halber übernehme ich viele Formulierungen aus Dons Rechnung, die ich für Nerdcore und die Filmfreunde umformuliert, eben grade per E-Mail verschickt habe und auch noch in schriftlicher Form nachreichen werde.

An die d.k.d Internet Service GmbH Kaiserstraße 79 D-60329 Frankfurt/Main

Sehr geehrte Damen und Herren,

in den letzten Wochen haben drei von Ihnen verantwortete “Blogger” namens “Flyinggirl” (http://blog.glamour.de/blog/flyinggirl), “Tomek” (http://www.technosexual.de) und “Joe” (http://pupileye.wordpress.com/) sich unter meinen Beiträgen auf den Websiten www.nerdcore.de und www.fuenf-filmfreunde insgesamt neunmal zu Wort gemeldet.

http://www.nerdcore.de/wp/2007/04/02/zahltag-heist-jetzt-parkster/#comment-117603
http://www.nerdcore.de/wp/2007/03/29/meine-leser/#comment-113209
http://www.nerdcore.de/wp/2007/03/26/zitat-des-tages-7/#comment-109267
http://www.nerdcore.de/wp/2007/03/21/neulich-am-briefkasten/#comment-101078

http://www.fuenf-filmfreunde.de/2007/04/03/luke/#comment-12525
http://www.fuenf-filmfreunde.de/2007/04/02/fantastic-movie-epic-movie/#comment-12199
http://www.fuenf-filmfreunde.de/2007/03/26/stardust-trailer/#comment-11618
http://www.fuenf-filmfreunde.de/2007/03/24/its-raining-300-men/#comment-11492
http://www.fuenf-filmfreunde.de/2007/03/09/serienfieber-reif-fur-die-insel-teil-2/#comment-11014

Keines der drei Blogs hatte zu diesem Zeitpunkt ein Impressum; die URL technosexual.de ist bis heute auf eine mutmasslich fiktive “Inc”, die angeblich unter Ihrer Adresse residiert, angemeldet worden.

Nachdem inzwischen überklar und von Ihnen eingestanden ist, dass es sich bei diesen “Charakteren” um eine von Ihnen verantwortete Werbekampagne für ein Duftwasser von Calvin Klein handelt, habe ich gestern die nötigen Schritte in die Wege geleitet. Ihr Verhalten ist ein klarer Verstoss gegen § 4 (3) UWG sowie § 6 Abs. 2 MDStV, und eine Verletzung unserer Rechte gemäss § 1004 und 823 Abs. 1 BGB. Wir sind zur Auffassung gelangt, dass es sich bei den Beiträgen um einen klaren Fall von Spam und Schleichwerbung handelt – die beworbenen und verlinkten Seiten sind schliesslich klare Werbeträger. Nach reiflicher Überlegung sind wir zum Entschluss gelangt, mit Ihnen eine gütliche Einigung zu suchen, bevor wir formale Reaktionen einleiten.

Unser Vorschlag einer gütlichen Einigimg sieht deshalb aus wie folgt: Für das von Ihnen betriebene Einstellen von Kommentaren für ein werbendes Angebot auf meinen Websites, sowie für die dadurch erzielte Reichweite für Werbung im redaktionellen Teil (!) von nerdcore.de und fuenf-filmfreunde.de – alleine nerdcore.de ist mit Google-Pagerank 5 eines der meistverlinkten Blogs Deutschlands, erreicht die Pageimpressions der Website einer durchschnittlichen Lokalzeitung – kurz, für Ihre Werbung berechnen wir Ihnen pauschal und vergleichsweise günstig

399 Euro a 9 getätigte Einträge: 3591 Euro.

Darüber hinaus berechne ich für die Nennung der Websites “nerdcore” und “fuenf-filmfreunde” zu Werbezwecken in Ihrer Blogroll pauschal und vergleichsweise günstig

999 Euro bei 2 Nennungen: 999 Euro.

Bild-7.jpg

Summe: 4590 Euro
incl. 19% Mehrwertsteuer 633,10 Euro

Bitte überweisen Sie die Sunmme von 4590 Euro umgehend, spätestens jedoch innerhalb der nächsten zwei Wochen auf folgendes Konto:

[...]

Wir bitten Sie, uns im Laufe der kommenden Tages per Mail mitzuteilen, ob Sie mit dieser angesichts Ihrer wenig erfreulichen Vorgehensweise fairen Regelung einverstanden sind. Desweiteren fordern wir Sie und Ihre Auftraggeber auf, uns auf Ehrenwort zu versichern, in Zukunft nicht mehr Nerdcore.de oder die Fünf Filmfreunde für Ihre Kampagnen zu missbrauchen. Sollten wir bis Donnerstag, den 12. April 2007, von Ihrer Seite keine diesbezügliche Erklärung erhalten, betrachten Sie bitte dieses gütliche Angebot als hinfällig. Wir werden dann unter Berücksichtigung der Faktenlage und den obigen Gesetzesverstösse eine neue, umfassende Rechnung unter Berücksichtigung der zusätzlichen Kosten für die angemessenen rechtlichen Schritte gegen Sie, Ihre Helfer und Auftraggeber zukommen lassen.

Mit freundlichen Grüssen

René Walter für Nerdcore.de und die Fünf Filmfreunde

PS: Es mag Ihnen nicht wirklich nett erscheinen – aber wird Ihnen vielleicht sogar ein wenig Würde zurückgeben. Denn 800 Euro, also das, was normalerweise allein die Anwaltsgebühren für eine kleine Abmahnung sind, oder ein paar Beratungsstunden und ein paar Briefe zur Verteidigung – 800 Euro geben wir weiter an den Anti-Abmahnungstopf von Johnny Haeuslers Adical. Und damit haben Sie wenigstens ein Mal in dieser Sache was Gutes getan.

Bevor wir zum In2geschäftlichen kommen…

spOn hat die CK-Coty-DKD-Spammer entdeckt:

Außerdem hat die Agentur DKD viele deutschsprachige Blogs als Trittbrett benutzt, um Leser, Zuschauer und unwissende Mitspieler für ihre Kampagne zu gewinnen. Die fünf falschen Freunde haben alle populären deutschen Blogs unterwandert, haben unter anderem bei Robert Basic, Mario Sixtus und Don Alphonso ihre Kommentare hinterlassen. Das ist indirekte Werbung. Und manchmal auch sehr direkte: Tomek und Alina verweisen auf whatareyouin2.com, Joe bloggt, er sei “gespannt auf dieses neue in2u von CK”, Alina gibt sich auf glamour.de begeistert: “Überall diese sexy Leute in den coolen outfits – body an body, geile music…- und dann lag da dieser neue CK Duft in der Luft”. Das ist eindeutig Werbung – nicht gekennzeichnet, nicht bezahlt. (via)

Noch etwas spannender finde ich aber die Antworten, die DKD auf Anfrage von Blog2 so von sich gibt:

Er sagte mir, dass die Kampagne als “Unterhaltungsform und tägliche Blog Soap mit Themen des üblichen Lebens” gedacht wäre. Auf meine Frage, warum dies dann nicht als werblich gekennzeichnet wäre erwiderte er im Fernsehen gäbe es Formate wie BigBrother, die auch real wären – und subtile, ungekennzeichnete Werbung sei überall zu finden. Meinen Einwand, hier würden sich aber 5 Blogs als reale Personen ausgeben liess er nicht gelten, schliesslich müsse man heutzutage überall davon ausgehen, auf Werbung zu treffen. Die Aufregung in der Blogosphäre sei nicht ganz verständlich.

Mein Kommentar darunter:

Subtile, ungekennzeichnete Werbung ist genauso Schleichwerbung wie 5 ungekennzeichnete Werbeblogs Schleichwerbung sind und damit illegal. Wenn ihm die Aufregung nicht verständlich ist, zeugt das lediglich von fehlendem Unrechtsbewusstsein der PR-Branche.

Als nächstes dann auf dem Programm: die Rechnung für Spam-Werbung und die Benutzung der Blogs “Fünf Filmfreunde” und “Nerdcore” auf den Blogrolls der Schleichwerbeblogs.

Rechnung

Gute Idee vom Herrn Sixtus. Ich werde die Kommentare nachher auch mal zusammensuchen und eine Rechnung formulieren. Hat jemand eine Idee, was ich pro Kommentar verlangen soll? Und kennt jemand ein Plugin, das die Suche auf die Kommentare ausdehnt?

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen der von Ihnen im Auftrag der Coty Inc. durchgeführten Blog-Kampagne zur Produkteinführung des Parfüms “CK IN2U” haben Sie von der M??glichkeit Gebrauch gemacht, auf Sixtus.net Kommentare mit Links auf die von Ihnen, bzw. in Ihrem Auftrag betriebenen Kampagne-Blogs zu hinterlassen.

Wir freuen uns, dass Sie diese moderne und unkomplizierte Werbemöglichkeit nutzen.

Wie Sie sicherlich wissen, ist die Schaltung von werblichen Kommentaren auf Sixtus.net (und Links auf speziell für eine Werbekampagne angelegte Blogs fallen zweifellos darunter) mit einer Anzeigengebühr von 1.500 Euro (zzgl. Mwst.) je angefangenen Monat verbunden. Ein Hinweis auf diese Gebühr findet sich deutlich über jedem Kommentareingabefeld.

Nachfolgend erlaube ich mir daher, Ihnen in Rechnung zu stellen:

Bitte beachten Sie, dass die Schaltung der werblichen Kommentare sich automatisch verlängert. Kündigungen für laufende Schaltungen richten Sie bitte schriftlich, spätestens 14 Tage vor Monatsende an unten stehende Anschrift.

Wir bedanken uns für Ihren Auftrag und hoffen, Sie haben noch viel Erfolg mit Ihren werblichen Kommentaren auf Sixtus.net.

What are you in2?

Was sind das eigentlich für Kommentare in letzter Zeit, die alle mit einem “What are you in2?” abschließen? Einmal (!) googeln führt unter anderem zu NRJ, die all das als das entlarvt, was es ist: Spam!

Calvin Klein
what are you IN2?
SMS, MMS, Internet, Weblogs und Chats sind Basics, dabei ist man multitaskingfähig und immer auf der Suche nach Kontakt – eine neue Generation?
Heute sprechen wir eigentlich von der Generation Y… Calvin Klein ist immer ganz am Puls der Zeit und Trendsetter von der “technosexual” Generation, die leidenschaftlich, Technik- begeistert, spontan und immer auf Kommunikation aus ist.

Einer der spammenden PR-Blogger ist “Technosexual.de”, sagt zwar immer was zum Inhalt eines Postings (”^^ endgeil !!! Hab lange nicht mehr so spontan einen Lachanfall bekommen ;) mfg Tomek” und bringt auch immer brav den Calvin Klein-Claim: “What are you in2?”, aber letztenendes sind das wohl alles Praktis in irgendeiner PR-Klitsche, die zwar Blogs führen und, ähm, schreiben, Foren mit ihrem Spam vollknallen und auf diverse Flash-Seiten verweisen (http://www.whatareyouin2.com/DE/, http://www.whatareyouin2.com/uk/). Die Glamour, ein Mädchen-Blatt, führt mutmaßlich auch Blogs für Calvin Klein, zumindest entsteht dieser Eindruch, wenn man sich das Blog von Flying Girl anschaut, die nicht nur äußert model-hübsch ist, sondern auch mit den Begriffen “In2″ und “technosexual” um sich wirft.

Kurz gesagt: Calvin Klein nutzt Web2.0-Strukturen um Blogs vollzuspammen. Und ich durchsuche jetzt erstmal die Comments bei mir und den Fünf Filmfreunden und lösche den ganzen Scheiß. Hatten wir’s nicht neulich von der nicht-kenntlichen Vermischung von Inhalten und PR?

Don Alphonso, bitte übernehmen Sie.

[nachtrag] Bei der Netzwelt steht alles, was man wissen muss (Danke, Lars):

Joe, Miriam, Flyinggirl alias Alina sowie eine gewisse Katharina und ein Tomek: Sie alle haben in den vergangenen Wochen zahllose deutsche Weblogs heimgesucht, um dort gut gelaunte und freundlich substanzlose Kommentare zu hinterlassen. Immer mit dabei: Links zu ihren eigenen Weblogs. Sie alle haben erst vor wenigen Wochen mit Bloggen angefangen, sich dadurch gegenseitig kennen gelernt und seitdem Linkreundschaften über die Grenzen von Myspace, Youtube, Flickr und Jetzt.de hinweg geschlossen.

Das einzige Problem daran: Die fröhliche Fünferbande ist eine fiktive Marketing-Schöpfung der Frankfurter Agentur DKD. Auf der Webseite der Agentur heißt es dazu: “Die Kampagne mit inszenierten Blogs, Charakteren und Bildern spricht die Generation der “Technosexuals” an, um in den Medien der Zielgruppe die Produkteinführung des neuen Dufts CK IN2U zu unterstützen.”

Tatsächlich verweisen die fünf fiktiven Blogger immer wieder auf den angeblichen Trend zum Technosexuellen. Auch das Parfum wird gern mal in Nebensätzen erwähnt. Als Werbung wird all dies jedoch nicht gekennzeichnet — auch nicht, wenn die Botschaft des Parfumherstellers in den Kommentarfeldern anderer Blogger verbreitet wird.

[nachtrag] Die beiden Blogs, die das ganze als erste aufdeckten, waren Wortfeld und The Maastrix.

Wortfeld:

Coty, Inc. ist der Riese in der Parfumbranche; zum Duft-Portfolio gehören etwa Joop, Jil Sander, Cerruti, Davidoff und Adidas. Und eben Calvin Klein mit einem neuen Duft: Wer ein Blog hat, einen iPod hat und schon einmal eine SMS verschickt hat, gehört zur Zielgruppe. Weil diese jungen Leute alles abkürzen, heißt er “ck IN2U”.

Alle (?) Profile der Fake-Blogger gibt es bei The Maastrix.

Und was sagt uns das alles jetzt? Genau, CK-Unterhosen wegwerfen und deren Parfum ins Klo schütten. Ich besitze sowieso nix von dem Verein und werde in Zukunft auch nix von dem überteuerten Scheiß kaufen. CK stinkt nach Spam und Schleichwerbung.

[nachtrag] Ich habe eben mal beim Deutschen Presserat nachgeschaut, ob man dort online Beschwerde einlagen kann, weil Glamour.de mutmaßlich Schleichwerbung betreibt. Aber:

Der Presserat bietet Ihnen zum Downloaden ein Beschwerdeformular im Word-Format/RTF-Format an, das Sie am Computer ausfüllen und uns per Post zusenden können.

Die Briefmarke ist es mir dann doch nicht wert.

Eins muss noch…


einsmussnoch.jpg

Was von Tagen übrigblieb: ich hab endlich Filmfreund Nilz getroffen, den MC wiedergesehen, die Silka umarmt, jede Menge andere Blogger kennengelernt, wir haben getanzt und gesoffen und alleine das ist, was zählt. Der Rest ist nur Bullshit über Geld. Schwamm drüber. Weitermachen.

(Danke an Flyer2000 für das Bild)

PS3 – So isse…

Gelernt: Ich werde nicht seekrank. Zur Sache.

Wir haben hier “Entwicklerversionen” sowohl von Spielen als auch Geräten, vielleicht auch deshalb ist gestern ein Spiel nicht gelaufen (so ein Formel1-Dings). Die Grafik ist ansprechend, aber man muss einfach konstatieren, dass der Umstieg von PS1 auf die 2 sehr viel beeindruckender war, als der Umstieg auf diese Konsolen-Generation. Vor allem das angespielte Gran Turrismo Demo war, nun, eher gewöhnlich. Aber ich stehe sowieso nicht auf Rennsimulationen, und der vorhandene Shooter, ein Klopp-Spiel und ein Fun-Racer machen durchaus Spaß und sehen ordentlich aus.

Wir haben ein paar PS2-Spiele hier und wollten antesten, ob die laufen, aber man kommt ja zu nix. Da Sony bekanntlich neuerdings eine Software-Lösung für die PS2-Emulation zwecks Kostensenkung verwendet, funktionieren weniger als die Hälfte aller in Europa erschienenen PS2-Spiele. Circa 1000 von 2451. Keine gute Bilanz. Mehr Infos zur Kompatibilität stehen wohl ab 23. März (Verkaufsstart) hier.

Das spannendste Feature der PS3 erscheint mir immer noch das anstehende PS3 Home, von dem der Chef der Spieleentwicklung bei Sony, Phil Harrison, sagt:

Wir alle besuchen typische Web-2.0-Sites. Und wir wollten diesen Trend nach PlayStation-Art aufgreifen und ihn in 3D umsetzen, und zwar einfach zu benutzen, mit hochauflösender Grafik, einem intuitiven Interface.

Eingangs liest sich dieser Artikel bei Golem wie die Vorstellung eines weiteren Secondlife-Dingsbums, das die Welt nicht braucht. Dann allerdings wird es interessant:

In der Lobby des Kinos von Home lassen sich Trailer anschauen, aber wohl in Zukunft auch User-generierte Videos. Im eigentlichen, begehbaren Kinosaal laufen dann die Trailer auf einer Großleinwand — wer ganz nahe heranzoomt, vergißt, dass er sich gerade nicht ein Vollbild-Video ansieht, sondern den Inhalt einer virtuellen Leinwand in einem MMO.

Wenn Sony jetzt noch andere Studios an Board holt könnte das dann wirklich etwas werden, mit dem Home-Cinema.

Die PS3 rippt Audio-CDs und DVDs und legt sie auf der 60-Gigabyte-Platte ab, das Audioformat kann man zwischen MP3, AAC, WMA und dem sonyeigenen ATRAC, eine Formatauswahl für die DVD-Rips habe ich nicht gefunden, sollte aber auswählbar sein. Mit einer PSP kann man über WLAN die auf der PS3 gespeicherten Filme und Mucke streamen, sprich: ich kann im Büro meine digitale Filmsammlung auf der PSP anschauen. Sehr nettes Feature, dessen rechtliche Kopierschutzproblematik ich gar nicht abschätzen kann, die mir aber auch mehr als egal ist.

Insgesamt bleibt ein okayes bis gutes Bild einer natürlich technisch noch lange nicht ausgereizten Konsole, die übrigens im Betrieb so gut wie nicht hörbar bleibt. Reife Leistung. Für die Hack-Freaks gibt es das Blog PS3-Hacks oder das noch ganz frische Forum PS3-Hack.de, eine gute Ausgangsbasis, wenn man auf Hardwareschrauberei steht. Ich bin gespannt, was von der okayen Grafik auf meinem nicht HD-Fernseher zuhause übrig bleibt, insgesamt wurde der Eindruck durch die abstürzenden Spiele natürlich getrübt.

Na gut, aber das Bier hat natürlich alles wett gemacht.

Werbefernsehn


(Youtube Direktletsbuyit)

Ich und Trackback

Ich bin im Radio, bei Trackback, per Telefon. Es geht um ihr wisst schon was.

[nachtrag] Hier der Podcast…

Wasser

Ich trinke Wasser grade, habe eben circa 45 Minuten hardcoregeduscht und bin noch besoffen von gestern, als ich auf einem Fest zuerst auf der Couch schlief und danach betrunken mit Mädels tanzte, die meinen Annäherungsversuchen erfolgreich widerstanden. Zicken. Danach haben Winkelsen und icke über Fußmassagen geredet. Hat er mir heute morgen erzählt, ich weiß davon nix mehr.

Und die Party ist doch erst heute. Das kann ja was werden.

Der Einzug

Das Video zum Einzug in Hausboot, mit einiger Verspätung, aber was will man machen. Das ganze Bier muss ja auch irgendwann getrunken werden, wa?


(Sevenload Direkteinzug)

Blasebalg

Ich weiß noch, als Kind, da haben wir eine Luftmatratze in so in 10 Minuten aufgepumpt. Und damals habe ich noch nicht geraucht. Mein Bett hat sich eben selbst aufgepumpt. In zwei Minuten. Mal sehen, ob ich darauf genausogut schlafe, wie auf einer lecken Luftmatratze im Zelt.

Die Automatisierung, Kinners, die wird uns alle fertigmachen.

Shooter

Die PS3 im Wohnzimmer läuft wieder, Nilzenburger sei Dank, und darin: der erste Shooter auf der PS3. Resistance – Fall of Men. Anständig. Das Gameplay wie bei allen Shootern sehr affig, genau das richtige für mich also. Die Grafik ist sehr nett, mit guter Weitsicht, sehr detailierten Texturen und sehbar hoher Polygonanzahl. Na also, geht doch.

Warum mich die sichtbar höhere Polygonanzahl trotzdem nicht vom Sockel haut, dazu später mehr.

Sony Bluescreening

Einmal mit Gepäck durch einen kompletten ICE gelatscht, und wieder die Hälfte zurück. Die PS3 ist einmal abgestürzt. Nachdem man die Programme auf der Sony HD-Glotze verstellte, bekommen wir die PS3 nicht mehr auf dem Schirm, ein Formel1-Spiel lädt sich tot, die Spielauswahl ist etwas mager, der erste Eindruck der Grafikleistung ist durchwachsen, Potenzial ist aber erkennbar (wäre auch schlimm, wenn wenigstens das nicht so wäre). Dafür bietet PS3 Home einige Aussichten auf ein echt schickes Sims-SecondLife-Dings. Und Sony fährt anderen Bloggern dafür an die Karre, wenn sie über diese Gerüchtekiste berichten (und entschuldigt sich hernach dafür). Deshalb jetzt also wohl der schleunigst zum PR-Gau hinterhergeschobene Trailer.


(Youtube Direkthome)

Was man Sony tatsächlich vorwerfen muss, ist das Produktdesign. Das Teil hat zwei Einschalter (wie sagt man eigentlich dazu? An-Aus-Knopf? Anschalter? Einschalter?), das reicht schon. Ansonsten sieht es eben nach Plastik aus. Aber Konsolen sind ja sowieso nie schick. Bis auf die Wii. Aber die läßt sich scheiße spielen, finde ich. Aber wir sollten zumindest versuchen, das Teil wieder zum laufen zu bringen.
Zur Entschulding könnte ich sagen, dass es Entwickler-Maschinen sind, die hier rumstehen. Mach ich aber nicht.

Ansonsten machen vor allem Spaß: Koks, Nutten und Schampus en masse. Und die mit Bier vollgepackten Kühlschränke und Nilz, MC, David und Daniel. Menschen die rocken, wenn es die Maschinen nicht tun. Und das Hausboot fällt so langsam auch auseinander (eine eingedrückte Zwischenwand, eine abgelöste Bildschirmfassung und ein Dings, das abfiel, als sich David und Daniel hinter nem Vorhang vor der Kamera versteckten).

Es läuft also alles nach Plan, könnte man sagen.

Zugfahrn

Das fängt ja schonmal super an. Wenn man sich schon einen Blogger kauft, sollte man dafür sorgen, dass die PR-Agentur auch alles richtig hinbekommt. Sonst steht dann sowas wie das hier im Internet:

Es ist sehr nett, einen Sitz in der ersten Klasse zu reservieren. Wenn allerdings das Ticket für die Fahrt selbst auf die zweite Klasse ausgestellt ist, steh ich einigermaßen geküsst da. Entweder 60 Euro bezahlen für ein Ticket-Upgrade – Never ever! Was soll einer wie ich auch in der ersten Klasse? Ich hatte mich sowieso schon gewundert – oder einen unreservierten Sitz in der zweiten Klasse, wo ohne Frage die sympatischeren Leute sitzen, dafür muss man aber auch zweimal den Platz wechseln.

Mal ganz davon abgesehen, dass sich die tolle Bahn gedacht hat: Hey, heute drehen wir mal die Wagon-Reihenfolge um. Und René darf dann in einem wankenden ICE von Wagon zwei zu Wagon 11 latschen, mit Koffer und Tasche und allem, nur um dort vom Schaffner besagte erstklassige Problematik erklärt zu bekommen, woraufhin René, mittlerweile leicht angepisst, wieder zurück in Wagon 6 latschen muss.

Sauberer Start. Wenn die ganze Aktion so chaotisch weiterläuft, werde ich garantiert ne Menge Spaß haben.