General Robots

Doku-Trailer: Wonders of the Solar System


(Youtube Direktupinthesky)


(Youtube Direktnumbers)

Die BBC hat eine neue, ziemlich grandios aussehende Doku-Reihe am Start, oben der Trailer, Snip von der Website zur Serie: „Wonders of the Solar System – In this spellbinding series Professor Brian Cox visits the most extreme locations on Earth to explain how the laws of physics carved natural wonders across the solar system.“

Adam schreibt mir: „For the BBC I’m now working on a series called “Wonders of The Solar System” — which is a tour around the Earth looking at natural phenomena and seeing how the physics behind their formation has led to similar formations on other planets and in space. It’s presented by Professor Brian Cox (@ProfBrianCox), the particle physicist and presenter who is the young and funky face of science right now- he works on the Large Hadron Collider at CERN as well as a range of broadcast stuff for the BBC.“

[update] Die erste Folge der Serie ist bei Youtube online:

Lavalampen-Zentrifuge simuliert die Gravitation Jupiters


(Youtube Direktjupiter, via MeFi)

Neil Fraser wollte rausfinden, ob eine Lavalampe auch noch auf dem Jupiter unter dessen Gravitationskraft funktionieren würde, also hat er sich eine Zentrifuge ins Wohnzimmer gebaut und die Gravitation mit Hilfe der Fliehkraft simuliert.

So wie das halt jeder vernünftige Mensch machen würde, der sich fragt, ob so ‘ne Lavalampe auf dem Jupiter funktionieren würde, was ja durchaus eine der großen Fragen ist, die die Menschheit bewege. Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Was hat das alle für einen Sinn? Und funktionieren Lavalampen auf dem Jupiter?

Would a Lava Lamp work in a high-gravity environment such as Jupiter? Would the wax still rise to the surface? Would the blobs be smaller and faster? With broad disagreement on the answers, I built a large centrifuge to find out. […]

As one can see in the video above, the lava lamp continues to operate well at three times the force of gravity. That’s slightly higher than Jupiter’s gravity (2.3 G) and it is equivalent to launching in the Space Shuttle.

Lava Lamp Centrifuge

LHC Popup-Buch

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(Youtube DirektLHC)

Der LHC als Popup-Buch inklusive Urknall. Geht auch garantiert nicht kaputt, wenn man ein Brotstück draufwirft. Auf gar keinen Fall das Video verpassen, in dem eine Dame das Ding vorführt und unter anderem erzählt, dass im LHC eine Digitalkamera mit läppsichen 18 Megapixeln unfassbare 14 Millionen Bilder in der Sekunde macht. 14 Millionen Bilder. In einer Sekunde.

Nico hat grade mal schnell ausgerechnet: Wenn man damit einen Film bei 25 fps anschauen würde, wäre man 6,48 Tage beschäftigt, eine knappe Woche also für eine Sekunde voller schwarzer Minilöcher und Higgs-Teilchen aus der Zukunft.

Jedenfalls gibt’s das alles jetzt auch als Popup-Buch.

In this unique collaboration between CERN and renowned paper engineer Anton Radevsky, 7000 tonnes of metal, glass, plastic, cables and computer chips leap from the page in miniature pop-up, to tell the story of CERN’s quest to understand the birth of the universe. Protons, travelling at nearly the speed of light, collide within the heart of the ATLAS detector, sending out showers of debris to recreate 40 million times a second the conditions that existed millionths of a second after the Big Bang, the event that set our universe in motion.

Hier kann man „Voyage to the Heart of Matter“ bestellen und hier die Website zum Buch.

Reist das Higgs-Teilchen aus der Zukunft zurück und sabotiert den LHC?

LHC

Holger Bech Nielsen vom Niels Bohr Institut in Kopenhagen und Masao Ninomiya vom Yukawa Institut für theoretische Physik in Kyoto, Japan haben eine Theorie für die ständigen Un- und Ausfälle vom Large Hadron Collider aufgestellt. Das vom LHC in der Zukunft aufgespürte Higgs Teilchen ist dermaßen unnatürlich, dass es selbst in der Zeit zurückreist, um sich selbst zu verhindern. Die beiden haben noch eine Theorie: Der nicht funktionierende LHC ist ein Gottesbeweis, der das Higgs-Teilchen für so unwahrscheinlich weird hält, dass er seine Erschaffung verhindert.

Ich halte beide Theorien für mindestens genauso unwahrscheinlich, wie das Higgs Teilchen und der wahre Grund, warum der LHC nicht zu Potte kommt, ist ja bekannt: Die Physik-Nerds am CERN haben Sex. Was ja ebenfalls extrem unwahrscheinlich ist. Wahrscheinlich hat die Herz aus Gold einfach nur den unendlichen Unwahrscheinlichkeitsdrive angeschmissen, anders kann ich mir den Wal und den Blumentopf im Higgs-Cern grade nicht erklären.

A pair of otherwise distinguished physicists have suggested that the hypothesized Higgs boson, which physicists hope to produce with the collider, might be so abhorrent to nature that its creation would ripple backward through time and stop the collider before it could make one, like a time traveler who goes back in time to kill his grandfather.

Holger Bech Nielsen, of the Niels Bohr Institute in Copenhagen, and Masao Ninomiya of the Yukawa Institute for Theoretical Physics in Kyoto, Japan, put this idea forward in a series of papers with titles like “Test of Effect From Future in Large Hadron Collider: a Proposal” and “Search for Future Influence From LHC,” posted on the physics Web site arXiv.org in the last year and a half.

According to the so-called Standard Model that rules almost all physics, the Higgs is responsible for imbuing other elementary particles with mass.

“It must be our prediction that all Higgs producing machines shall have bad luck,” Dr. Nielsen said in an e-mail message. In an unpublished essay, Dr. Nielson said of the theory, “Well, one could even almost say that we have a model for God.” It is their guess, he went on, “that He rather hates Higgs particles, and attempts to avoid them.”

The Collider, the Particle and a Theory About Fate (via io9)

Vorher auf Nerdcore:
Der wahre Grund, warum der LHC am CERN nicht aus dem Pott kommt: Sex
Wenn man ein Higgs-Teilchen verschluckt…
Peter McCreadys LHC-Panoramas
LHC-Zeichnungen im DaVinci-Style
Wie funktioniert der LHC? (Video)
Time travellers from the future ‘could be here in weeks’
Big Picture über den LHC im CERN
Der FAZ-Artikel über den LHC im CERN ist purer Tech-Porn
Time Machine: CERN’s Large Hadron Collider
Underground-Dokumentation über CERN 1974

Der wahre Grund, warum der LHC am CERN nicht aus dem Pott kommt: Sex.

cern

Reddit behauptet, dieser Flyer würde am CERN herumhängen, was ja aus einer ganzen Reihe von Gründen überhaupt nicht sein kann.

Erstens haben Physik-Nerds ja sowieso erwiesenermaßen keinen Sex. Und wenn doch, dann sind es keine Physik-Nerds. Was vielleicht ein Grund ist, warum der LHC immer wieder zu Klump geht und die versprochene Apokalypse immer noch nicht eingetreten ist. Ich würde jetzt mal so langsam wirklich gerne in einem schwarzen Loch wegploppen, aber nee, die Wissenschaftsfuzzis poppen lieber.

Zweitens ist es Quantenphysikern ja bekanntlich unmöglich, ihre Position zu bestimmen, wenn sie sich mit ihrem Partner erstmal auf einen bestimmten Impuls eingegrooved haben. Und wenn sie endlich die richtige Position kennen, dann ist der Impuls dahingeschrottet. Sex unter Quantenphysikern ist also laut der Heisenbergschen Unschärferelation ganz und gar unmöglich beziehungsweise eben ziemlich unscharf, was ja alles andere als sexy ist.

Mit anderen Worten: Ich schätze mal, das Pärchen mit dem lauten Sex auf obigem Zettel ist das Hausmeisterehepaar.

[update] Das Physikblog hat ein paar Kollegen zum CERN geschickt und kann bestätigen: Ja, der Flyer hängt am CERN.

Mögen Masse mal Beschleunigung mit dir sein

force

Im Star Wars-Posting von Dark Roasted Blend ist mir leider nichts neues begegnet (wie auch, so langsam nehme ich an, ich habe was Star Wars betrifft, tatsächlich alles gesehen… von Clone Wars mal abgesehen), bis auf dieses ultrageekige Star Wars-Schild von Etsy-User soadypopdesigns: Mögen Masse mal Beschleunigung mit dir sein. Von wegen Midichloreaner.

The Force is strong with this one! According to Newtons Second Law of Motion: Force = Mass x Acceleration

Perfect for any Physics Jedi, this handcrafted and handpainted sign is made of 3/4″ solid pine and has been sanded to give it a worn vintage look. This sign is sealed with a satin finish to make it last for years to come both indoors and out.

Force Sign (via DRB)

Stringtheorie-Wissenschaftler über Unmöglichkeiten von SciFi-Technologie

Technology Review hat einen superinteressanten Artikel von Stringtheorie-Wissenschaftler Michio Kaku, in dem er die Unmöglichkeit (oder eben die Möglichkeit) von Science-Fiction-Technologien untersucht.

Dazu unterteilt er Unmöglichkeit in drei Kategorien: Die erste ist nur eine scheinbare Unmöglichkeit, weil die Technologie nicht gegen physikalische Gesetze verstößt, sondern eher ein Konstruktionsproblem darstellen. Als Beispiel dieser Kategorie nennt er dann auch Lichtschwerter, sagt aber nicht, warum. Also mach ich das mal:

Lichtstrahlen lassen sich durch starke Gravitationswirkung krümmen, man bräuchte also nur ein Material, mit einer hinreichend hohen Dichte und einen starken Laser, der von diesem Material in exakt 180° gekrümmt und zur Quelle zurückgelenkt wird (und dort auf wundersame Weise keine Zerstörung anrichtet): Voila, Lichtschwert. Wie man das Lichtschwert mit dem extrem dichten und damit extrem schweren Material allerdings tragen soll, weiß ich auch nicht. Aber hey, im Prinzip geht das!

Snip von Technology Review:

Ist also letztendlich alles möglich, wenn die Wissenschaftler nur genügend Fantasie beweisen? Um etwas Ordnung in die Beantwortung dieser Frage zu bringen, habe ich “Unmöglichkeit” in drei Kategorien eingeteilt: Unsichtbarkeit gehört für mich zu den “Unmöglichkeiten ersten Grades”. Das sind Entwicklungen, die nur scheinbar die bekannten physikalischen Gesetze verletzen, in den kommenden Jahrzehnten oder Jahrhunderten aber dennoch möglich werden könnten. Die in der klassischen Science-Fiction gern verwendeten Dinge wie Strahlenwaffen, Lichtschwerter, intelligente Roboter, Raumschiffe und Antimaterie-Antriebe verletzen nicht die Gesetze der Physik und stellen daher hauptsächlich ein Ingenieursproblem dar.

Bei “Unmöglichkeiten zweiten Grades” dagegen handelt es sich um Techniken, die zwar heute unmöglich sind, allerdings in einigen Jahrtausenden möglich werden könnten. Das berühmteste Beispiel dafür ist die Zeitreise, die schon seit Jahrhunderten die Fantasie von Science-Fiction-Autoren angeregt hat: Der Astrophysiker Stephen Hawking hat zwar versucht zu beweisen, dass Zeitreisen unmöglich sind: Sie verletzten ein grundlegendes Gesetz der Physik, das er die Chronologie-Schutzhypothese nannte und das “die Geschichte sicher für Historiker machen” würde. Nach einigem Aufwand musste er jedoch schließlich zugeben, dass er seine Hypothese nicht beweisen kann.

Die Physik des Unmöglichen

Wenn man ein Higgs-Teilchen verschluckt…

The Morning News hat einen superwitzigen Artikel am Start mit Tipps, was zu tun ist, wenn man ein Higgs-Teilchen verschluckt. Dort haben sie übrigens ein Bild von Dana Maltby verwendet und die hat in ihrem Flickr-Stream ein paar sehr fantastische Lightwriting-Bilder. Jetz aber, hier, dingens: Higgs-Teilchen mit Gorgonzolasauce:

higgs

2. If space and time have inverted within your body, skip to step 10.

[...]

10. If you have skipped from step 2 to 10, and space and time have truly inverted, this step no longer has a coherent numerical value and has become a non-associative factor; in fact, this could be step 1,072 or step 30-17, or a step that only exists in a parallel universe. For any and all steps existing in a parallel universe, follow as directed and add beard.

In the Event That You Have Accidentally Swallowed the Higgs Boson (via MeFi)

The Science Of Watchmen


(Youtube Direktwatchmen, via /Film)

Hier erklärt der wissenschaftliche Berater des Films „Watchmen“ und Buchautor von „The Physics of Superheroes“ James Kakalios die Quanteneffekte, die dazu nötig wären, um Dr. Manhattans Superkräfte zu ermöglichen. Snip von Youtube:

University of Minnesota physics professor James Kakalios discusses how he was tapped to add a physics perspective to the upcoming Warner Brothers movie, Watchmen. Kakalios discusses how quantum mechanics can explain Dr. Manhattan’s super human powers in the film, and how he came to become an expert on the topic of the physics of superheroes. Check out Kakalios book at www.physicsofsuperheroes.com

Amazon-Partnerlink: The Physics of Superheroes

LHC-Zeichnungen im DaVinci-Style

lhcvinci

Die Wissenschaftler am CERN müssen sich, solange der LHC noch kaputt ist und repariert wird, mit anderen Dingen beschäftigen. Sergio Cittolin hat also nicht Higgs-Teilchen gesucht, sondern 17 Zeichnungen vom LHC angefertigt. Im DaVinci-Style. Whoa! I mean: Whoa!

Drawings of the elements of CMS detector, in the style of Leonardo da Vinci (via Physikblog, danke AndiH)

Harald Leschs Sci_Xpert-VCast: SciFi-Tech wissenschaftlich


(Youtube Direktscifi)

Philipp schreibt: „Auf dem deutschen SciFi-Channel gibt es eine Sendung, in der ein Astrophysiker Fragen beantwortet. Meistens gehen die in Richtung SciFi-Filme und so. Sind 33 Folge á 5 Minuten und alle auf der Seite anschaubar.“

Die Folgen sind nicht nur auf der deutschen SciFi-Seite, sondern auch offiziell bei Youtube online. Oben Folge 16:

Wäre ein Laserschwert nach heutigem Stand der Technik herstellbar? Könnte man sich mit Laserschwertern überhaupt duellieren? Wie viel Energie bräuchte man für ein Laserschwert?

SCI_XPERT – Leschs Universum (Danke Philipp!)

Dr. Quantum Visits Flatland


(Youtube Direktflatland, via IT&W)

In diesem Video reist Dr. Quantum nach Flatland, in dem es nur zwei Dimensionen gibt, und befreit ein zweidimensionales Wesen aus seiner Zweidimensionalität. Nicht ganz so toll wie die „Reise in die zehnte Dimension“, dafür aber besser gezeichnet und sowieso: Dimensionslehre ist immer toll. Gibt es überhaupt sowas wie Dimensionslehre? Wikipedia sagt, nein, und Google spuckt auch nur 125 Ergebnisse aus, was ja nüsch is. Hiermit beantrage ich dann schonmal Copyright und sowas. Not.

Von Atomen und Nudeln


(Youtube Direktnudeln, via Kottke)

Das ist Kin Jing Mark und der erklärt die Größe von Atomen anhand von 212 selbstgemachten Nudeln. Physik wurde noch niemals so geschmackvoll erklärt, wie hier.

Wie funktioniert der LHC? (Video)


(Youtube DirektLHC, via Cipha)

Das hier ist ein super Video, das in einfachen Worten ziemlich genau erklärt, wie der Large Hadron Collider funktioniert. Jetzt weiß ich nicht nur, dass der LHC die Erde nicht mit einem schwarzen Loch zerstören wird, jetzt weiß ich auch, wie er das nicht tun wird. Klasse!

Soundwaves on Fire


(Youtube Direkt, via Digg)

Eine Rubens Tube ist ein klassisches Experiment und totally kickass: eine Röhre wird mit Flammen bestückt und Audio durchgejagt. Ergebnis ist eine Schallwelle aus Feuer! Ab Minute zwei spielt er tatsächlich Musik und dann wir das Ding zu einem Equilizer aus Feuer, whoooohoo! Bei Wired gibt’s noch 9 weitere Physik-Videos, aber das hier ist das mit einigem Abstand coolste.

Top 10 Amazing Physics Videos

The search for dark matter and dark energy: Patricia Burchat on TED.com

Physicist Patricia Burchat sheds light on two basic ingredients of our universe: dark matter and dark energy. Comprising 96% of the universe between them, they can’t be directly measured, but their influence is immense.

Link

Quantum Mechanics for Dummies – Electrons Are Weird

Clips from a BBC documentary explaining the arguments from the 1920’s until now as to whether electrons are particles, waves or both.

It outlines Einstein’s distaste at Heisenberg’s uncertainty principle and is a good starting point in realising that the universe is far, far stranger than can be imagined.

Link

Reise in die zehnte Dimension


(Revver Direktdimensions, via Laughing Squid)

Dieses Video erzählt das einleitende erste Kapitel von Rob Bryanton Buch „Imagining the Tenth Dimension“ und darin reist man von der ersten bis in die zehnte Dimension. Ich bin ungefähr bis zur fünften Dimension mitgekommen, danach hat es mir vor lauter Raumzeit und Paralleluniversen gehörig das Gehirn verknotet. Hochinteressant ist das ganze allerdings allemal, auch mit verknotetem Hirn.

Link zur Website zum Buch
Amazon-Partnerlink: Imagining the Tenth Dimension

What Will the LHC Find?

With the Large Hadron Collider almost ready to turn on, it’s time to prepare ourselves for what it might find. (The real experts, of course, have been preparing themselves for this for many years!) Chad Orzel was asked what we should expect from the LHC, and I thought it would be fun to give my own take. So here are my judgments for the likelihoods that we will discover various different things at the LHC — to be more precise, let’s say “the chance that, five years after the first physics data are taken, most particle physicists will agree that the LHC has discovered this particular thing.”

Link (via Kottke)

Building ‘The Matrix’

If The Matrix really existed, it would probably have to be a quantum simulator. The fictional computer in that story can create virtual worlds indistinguishable from the real one and project them into people’s minds. But the real world includes quantum phenomena, something ordinary computers can’t fully simulate.

Now physicists have created a rudimentary prototype of a machine that simulates quantum phenomena using quantum physics, rather than using data kept in a classical computer. While the new device can’t make people fly like the Matrix does, it demonstrates a technique that could enable physicists to create, in the virtual world, materials that don’t yet exist in nature and perhaps figure out how to build, in the real world, superconductors that work at room temperature, for example.

Link

Big Picture über den LHC im CERN

Boston.coms Big Picture hat mal wieder sehr schöne Bilder, diesmal über den Large Hydron Collider unter’m CERN, und die zeigen (mal wieder), was dieses Teil für ein technologisches Wunder und Monster ist. Bei Spreeblick habe ich heute übrigens erst den LHC-Rap gepostet und ich erinnere gerne nochmal an diesen Artikel aus der FAZ, den ich damals mit „Tech-Porn“ überschrieben habe. Für diese Bilder trifft das mindestens genauso zu.

Link (Danke André)

Warp Drive Engine Would Travel Faster Than Light

It is possible to travel faster than light. You just wouldn’t travel faster than light.

Seems strange, but by manipulating extra dimensions with astronomical amounts of energy, two Baylor University physicists have outlined how a faster-than-light engine, or warp drive, could be created that would bend but not break the laws of physics.

“We think we can create an effective warp drive, based on general relatively and string theory,” said Gerald Cleaver, coauthor of the paper that recently appeared on the preprint server ArXiv.org

Link

Magnetic Movie visualisiert Magnetfelder


(Vimeo Direktmagnet)

Den Magnetic Movie hatte ich schonmal in den Links, weil es damals kein embedable Video dazu gab. Das gibt’s jetzt in guter Qualität auf Vimeo und der Film mit visualisierten Magnetfeldern sieht einfach unglaublich cool aus.

Magnetic Movie is a film by Semiconductor. They made magnetic fields visible in a very nice way, while scientists from NASA’s Space Sciences Laboratory excitedly describe their discoveries.

Link (via)

Das rundeste Objekt der Welt

Wer schonmal versucht hat, einen perfekten Kreis zu zeichnen, weiß genau, wie schwer das ist. Jetzt hat man zwei nahezu perfekte Kugeln aus Silizium hergestellt, die, wenn man sie auf Erdballgröße skalierte, grade mal Abweichungen von 3 bis 5 Metern von der perfekten Kugel hätten und die Oberfläche hätte lediglich Unebenheiten zwischen 12 bis 15 Milimetern. Und ich liebe die Geschichte dahinter: das Urkilogramm in Paris verliert aus unbekannten Gründen an Masse und mit Hilfe dieser (fast) perfekten Silizium-Kugeln will man nun die genaue Menge an Silizium-Atomen ausrechnen, die ein Kilogramm ergeben.

The unusual balls, discussed last week at the SPIE Astronomical Telescopes and Instrumentation conference in France, were created as an answer to the “kilogram problem”.

The kilogram is the only remaining standard of measurement tied to a single physical object: a 120-year-old lump of platinum and iridium that sits in a vault outside of Paris, France. But the mass of this chunk of metal is slowly changing relative to the 40-odd copies kept by other countries, and no one knows why or by how much.
[...]

Over the next few years, groups in Italy, Belgium, Japan and the US will try to calculate the exact number of atoms in each one.

It is no easy task. To determine the volume of each sphere, they will use optical interferometers to measure its width from 60,000 different points on its surface. Meanwhile, X-ray crystallographers will take pictures of the silicon crystal structure to determine the spacing and density of the atoms.

By multiplying volume by density, each group should produce its own count of how many silicon atoms make up a kilogram. The important thing is for those numbers to agree with each other.
[...]

To shape the spheres, the Australian Center for Precision Optics pulled optical engineer Achim Leistner out of retirement. Leistner, who has been creating precision spheres for decades, considers these final two to be his masterpieces.

The ACPO team used techniques similar to the way Isaac Newton ground lenses for his telescopes 300 years ago. Opticians manipulated two spinning rotors to grind the surface by hand. After months of sanding, the team produced two spheres with diameters of 93.75 millimetres.

The mass of each sphere matches that of the Australian copy of the kilogram. The small-scale roughness of the balls varies by only 0.3 nanometres, and their curvature by 60 to 70 nanometres.

“If you were to blow up our spheres to the size of the Earth, you would see a small ripple in the smoothness of about 12 to 15 mm, and a variation of only 3 to 5 metres in the roundness,” Leistner told New Scientist.

Link (via)

Particles as cute Toys

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Der FAZ-Artikel über den LHC im CERN ist purer Tech-Porn

Dieser Artikel über den Large Hadron Collider auf FAZ.net ist reinster Tech-Porn, voller Superlative und gigantischen Zahlen, dem Nachfolger des WWW („The Grid“, hach) und Mini-Singularitäten.

In dem Beschleuniger laufen etwa dreitausend Pakete aus jeweils einhundert Milliarden Protonen auf gegenläufigen Bahnen um. „Wir rechnen mit bis zu sechshundert Millionen Proton-Proton-Kollisionen pro Sekunde“, erklärt Rüdiger Schmidt, der seit 23 Jahren am Cern arbeitet und für die Sicherheit am LHC-Beschleuniger verantwortlich ist. „Wir wollen sicherstellen, dass wir auch seltene Ereignisse wie das Higgs-Teilchen sehen können.“ Während er spricht, reicht Schmidt weiße Sicherheitshelme und klobige Messgeräte, sogenannte Biocells mit Atemmasken, an die Besucher weiter. „Die Biocells warnen uns, wenn der Sauerstoff unten im Tunnel knapp wird, weil beispielsweise Helium, das Kühlmittel des LHC, aus einem kleinen Leck entweicht“, ergänzt der Physiker, passiert eine Sicherheitsschleuse und steigt in den Aufzug.

Es geht abwärts – zehn, fünfzig, hundert Meter tief. Unten angekommen, führt der Weg durch ein Labyrinth aus weißgetünchten Gängen, in denen Neonlampen ihr ungemütliches Licht verbreiten. Plötzlich steht man inmitten des LHC-Tunnels, der irgendwo in der Ferne zu enden scheint, in Wirklichkeit aber einem riesigen Kreisbogen folgt. Etwas seitlich stehen hintereinander aufgereiht zylinderförmige blaue Rohre – die Dipolmagnete. Jeder ist fünfzehn Meter lang, einen Meter dick und 35 Tonnen schwer. „Das sind die komplexesten Komponenten der Anlage. Sie zwingen die Protonenpakete auf ihre Kreisbahn“, sagt Schmidt, der den LHC wie seine Westentasche kennt. Die Dipolmagnete beherbergen die beiden armdicken Vakuumrohre für die umlaufenden Protonenstrahlen und die supraleitenden Spulen aus Niobtitan. Letztere erzeugen ein Magnetfeld, das dem 160000-Fachen des Erdmagnetfeldes entspricht – vorausgesetzt, man kühlt sie mit supraflüssigem Helium auf minus 271 Grad.

[...]

Forscher glauben, dass sich bei den Teilchenkollisionen auch sogenannte Extradimensionen zeigen könnten – also zusätzliche hypothetische Raumdimensionen, die sich allerdings nicht wahrnehmen lassen, aber physikalisch durchaus möglich sind. Dann könnte es sogar sein, dass sich bei der Kollision von Protonen kleine schwarze Löcher im Beschleuniger bilden, worin einige Zeitgenossen ein Risiko für die Erde sehen.

„Von diesen Minilöchern droht keinerlei Gefahr, da sie sofort verdampfen würden und viel zu klein wären, als dass sich daraus gefräßige Ungetüme entwickeln könnten“, beruhigt Rolf Landua, der kürzlich ein Buch über den LHC und die Experimente geschrieben hat.

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Safety report: latest collider at CERN won’t end the world

Physicists around the world are waiting with excitement as the final preparations for CERN’s Large Hadron Collider (LHC) take place in advance of the start of operations this summer. Others, however, are much less enthused, as they worry about the prospects for cataclysmic forces to be released through the exotic forms of matter that will appear in the debris of the collisions that take place within the LHC’s detectors. Those worries sparked a lawsuit intended to block the LHC’s operation. Physicists are aware of the concerns, however, and CERN sponsored a safety report back in 2003. Now, with final preparations for operation under way, they’ve issued a followup safety evaluation, updated in light of the progress physics has made in the intervening time. The report’s conclusion is that, if the LHC were capable of destroying the earth, nature would have beaten us to the punch.

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Physicists have ’solved’ mystery of levitation

Levitation has been elevated from being pure science fiction to science fact, according to a study reported today by physicists. In earlier work the same team of theoretical physicists showed that invisibility cloaks are feasible.

Now, in another report that sounds like it comes out of the pages of a Harry Potter book, the University of St Andrews team has created an ‘incredible levitation effects’ by engineering the force of nature which normally causes objects to stick together.

Professor Ulf Leonhardt and Dr Thomas Philbin, from the University of St Andrews in Scotland, have worked out a way of reversing this pheneomenon, known as the Casimir force, so that it repels instead of attracts.

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Magnetic Movie

Magnetic Movie is a film by Semiconductor. They made magnetic fields visible in a very nice way, while scientists from NASA’s Space Sciences Laboratory excitedly describe their discoveries.

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Dance + physics = juggling: Michael Moschen on TED.com

Michael Moschen puts on a quietly mesmerizing show of elegant, even artistic juggling. Don’t think juggling is an art? You might just change your mind after watching Moschen in motion. (Recorded March 2002 in Monterey, California. Duration: 37:02.)

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