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Edgar Allan Poes ‘Many Worlds’ Theorie von 1848

Man geht allgemein davon aus, der Erfinder der „Many Worlds“-Theorie sei Hugh Everett (vorher auf Nerdcore: Eels’ Mark Everetts Doku über seinen toten Vater, den Erschaffer paralleler Welten), jetzt habe ich einen Auszug aus Edgar Allan Poes letztem Buch „Eureka“ gefunden, indem Poe eindeutig eine „Many Worlds“-Theorie aufstellt. Hach, Poe und Quantenphysik…

Let me declare, only, that, as an individual, I myself feel impelled to the fancy — without daring to call it more — that there does exist a limitless succession of Universes, more or less similar to that of which we have cognizance — to that of which we shall ever have cognizance — at the very least until the return of our own particular Universe into Unity. If such clusters of clusters exist, however — and they do — it is abundantly clear that, having had no part in our origin, they have no portion in our laws. They neither attract us, nor we them. Their material — their spirit is not ours — is not that which obtains in any part of our Universe. They could not impress our senses or our souls. Among them and us — considering all, for the moment, collectively — there are no influences in common. Each exists, apart and independently, in the bosom of its proper and particular God.

Edgar Allan Poe’s ‘Many Worlds’ theory — Published in 1848, 82 years before Hugh Everett was born

Eels’ Mark Everetts Doku über seinen toten Vater, den Erschaffer paralleler Welten


(Youtube Direkteels, via Buzzfeed)

Nur um eins vorauszuschicken: das hier ist völlig over the top awesome und wahrscheinlich die beste Dokumentation, die ich jemals gepostet habe. Ich sage nur: Pop und Paralleluniversen. Und der Tod. Und Pop. Und Paralleluniversen.

Mark „E“ Everetts Eels, für diejenigen, die diese grandiose Band nicht kennen, machten mit ihrem Debut „Beautiful Freaks“ eines der besten Pop-Alben der Neunziger und sind eine meiner most favourite Bands ever, schoben nach Freaks noch ein paar weitere Alben nach, die allesamt großartig, aber Freaks niemals das Wasser reichen konnten. Nur um dann 2005 mit „Blinking Lights and Other Revelations“ ein absolutes Meisterwerk aufzunehmen. Was die Eels bzw. Mark Everett zu einem Ausnahmemusiker machen, ist seine Geschichte, die sich in den stellenweise sehr morbiden Texten und in der bei aller Popigkeit immer irgendwie spooky wirkenden Klanglandschaft ausdrückt.

Im Mittelpunkt der Geschichte von Mark Everett steht nämlich der Tod. Mit 19 Jahren fand Everett seinen an einem Herzinfarkt verstorbenen Vater, der sich zuvor depressiv von seiner Familie zurückgezogen hatte, seine Schwester beging 1991 Selbstmord, kurz darauf diagnostizierte man Krebs bei seiner Mutter und seine Songs sind immer auch Selbstanalyse und stark psychologisch durchsetzt. Der Vater, Hugh Everett III, ist nun nicht irgendwer und er wurde auch nicht aus irgendwelchen Gründen depressiv. Hugh Everett war Quantenphysiker und er stellte in den Siebzigern eine Theorie auf, die später zur Viele-Welten-Theorie wurde, zu seinen Lebzeiten aber belächelt und abgelehnt wurde.

Und über seinen Vater hat Mark „E“ Everett eine Dokumentation gedreht: „Parallel Worlds, Parallel Lives“. Darin geht er auf Spurensuche nach seinem Vater, zu dem er nie ein wirkliches Verhältnis hatte, interviewt ehemalige Kollegen und Freunde und das ganze ist ein sehr berührender Film über missverstandene „mad“ Scientists, Paralleluniversen und Pop. Nochmal: eine Dokumentation über missverstandene „mad“ Scientists, Paralleluniversen und Pop. Besser wirds nicht. Halt, nee, wird’s ja doch… die komplette Dokumentation ist nämlich auf Youtube online und nach den ersten zwei Teilen, die ich mir angeschaut habe: absolut fan-tas-tisch! Parallel Universes and Pop, unfassbar wunderbar!
Gib mir den Rest, Baby…