General Robots

Weekly World News – The Comic

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Die Weekly World News war eine Satire auf Boulevard-Zeitungen und hatte so sensationelle Headlines wie „Human Head Kept Alive“ oder auch „Cheeseburger kills Space Alien“. Und sie hatte eben auch die fast schon ikonographischen Storys über einen fabelhaften „Bat Boy“, und genau der ist der Protagonist in einer neuen, vierteiligen Comic-Miniserie, die anläßlich des 30jährigen Jubiläums des Blattes erscheinen wird.

Wired hat ein paar Panels aus dem Comic, das ich grade eben schonmal vorbestellt habe:

Defunct tabloid Weekly World News was once the home of disinformation as well as deranged characters like Bat Boy, Ph.D. Ape and more. Now that the publication has invaded comics, unhinged patriots like columnist Ed Anger may never be the same.

“Ed just wants this country to return to a more simple, innocent time, like when Indians were put down by disease-spreading white invaders who then forced the survivors to adopt a Christian God,” writer Chris Ryall told Wired.com ahead of the IDW comic’s Wednesday debut. “So maybe Ed’s not an asshole so much as he just has bad timing. Not too long ago, he could have been president.”

Led by Bat Boy, Weekly World News Deranges Comics, die Weekly World News kann man bei Google Books kompletto online lesen.

Pulp Mags Cover-Sammlung von Life

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Life hat eine schöne Sammlung von ollen Pulp Magazinen. Noch mehr Cover-Madness: 1940s/50s SciFi-Paperback Cover, Wonder Storys Quarterly und Joe Krals Flickr-Set mit nicht weniger als 1353 Magazinen.

Fantasy & Sci-Fi Magazine Art (via Digg)

Ausdruck: Blog-PDF-Mag goes Print

Das PDF-Mag von meinem Buddy Christoph aka Jeriko geht in die nächste Phase und wird demnächst gedruckt. Hier kann man das Teil über Paypall, aber auch irgendwie anders, bestellen. Meine Order habe ich grade abgeschickt, you should too. Und: Spread the word.

Alan Moore-Interview zu Dodgem Lodgic, seinem neuen Underground-Mag [UPDATE: OMG! Moore/Gorillaz-Colab!]

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Heute morgen kam die Mail vom Publisher von Dodgem Lodgic, Alan Moores neuem Underground-Mag, dass das Ding dort jetzt bestellbar wäre. Ich hatte meine Bestellung natürlich innerhalb von 2 Minuten abgeschickt, das Ding sollte aber auch demnächst bei meinem Comic-Dealer vorliegen, wo ich ja sowieso mal wieder vorbeimuss. Mein Geldbeutel freut sich schon. (Tatsächlich war ich heute in der anderen Filiale, die leider gleich bei mir ums Eck ist und habe mir Comic-Biographien von Franz Kafka [gezeichnet von Robert Crumb!] und Johnny Cash gekauft.)

Hier jedenfalls ein Interview mit Moore und die paar Seiten aus dem Magazin, die man dort sehen kann, gefallen mir schonmal äußerst gut.

[Dodgem Logic:] A sort of alternative press?

Well, we’ve tried to resurrect a spirit of the 60s underground papers, but without the look or ambience or some of the oversights. There were a lot of very good ideas that emerged from the 60s underground. It was the first place I heard about women’s liberation – as we used to call it then – or gay liberation. They were fanatically anti-war. Many of their most extreme political statements, such as the fact that sometimes the police kill people, or that sometimes we make deals with dictators and criminal governments that we keep quiet about – these things are pretty much standard stuff of conversation these days and not reserved purely for bearded wild-eyed burbling radicals (chuckles).

Certainly the response that we’ve had to the bits of news about Dodgem Logic that have leaked out has been very, very positive. People seem to have been waiting a long time for Dodgem Logic, or at least what they hope Dodgem Logic is going to be. We’ll either manage to offend nobody or everybody – that’s okay, as long as it’s all encompassing.

So there’s an overtly political thrust to the mag?

To a certain extent. In the second issue I’m doing a piece on anarchy: the practicalities of it, and how it might be made to work without just fucking everything up forever (laughs).

Alan Moore talks Dodgem Logic – an exclusive interview about his new magazine (via Dangerous Minds)

Vorher auf Nerdcore:
Dodgem Logic: Alan Moores neues Underground-Mag

[UPDATE] OMG! Das wichtigste im Interview hatte ich ja völlig überlesen: Alan Moore wird zur nächsten Oper der Gorillaz beisteuern und die machen im Gegenzug ein paar Seiten in der dritten Ausgabe von Dodgem Logic! Whooohoo!

the issue after that we’ve hopefully got Gorillaz onboard. They came down to Northampton last week because we’re planning for me to do the libretto on their next opera project. Being an opportunist, I of course asked them if they’d be prepared to contribute some pages to Dodgem Logic. Rather than just doing an interview with them, I thought it would be interesting to hand over a few pages for them to curate.

Fotos von den dichtmachenden Redaktionsräumen des Gourmet Magazines

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Das Gourmet Magazin macht nach über 60 Jahren seine Redaktionsräume dicht und Kevin Demaria hat Fotos in den letzten Tagen vor der endgültigen Schließung gemacht. Sehr spooky auf so ‘ne ökonomische Art, die Redaktionsräume noch halb im Einsatz zu sehen, wärend überall schon eingepackt und aufgeräumt wird.

Und wenn die Finanzkrise und der Medienwandel so weitermachen, dürften wir solche Bilder noch öfter sehen. Ich „freue“ mich schon auf Abandoned-Fotografie aus Verlagsgebäuden und vor sich hinrottenden Kaufhäusern.

Last Days of Gourmet (via MeFi)

Vorher auf Nerdcore:
Bankrottfotos
Londons letzte Dunkelkammern
Fotos von geschlossenen Plattenläden
Fotografie von Sohos untergehenden Plattenläden

Alle Bravo-Cover von 1956-2006

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Der Cover-Browser, normalerweise zuständig für die umfassendste Sammlung von Comic-Covern, die ich im Internet kenne (und den ich hier sicher schon mindestens zehnmal erwähnt habe), hat alle Cover der Bravo, die die damals im Zuge ihres 50jährigen Jubiläums online gestellt hatten (auf ihrer fast unzumutbar navigierbaren Website), in ein bequem surfbares Cover-Archiv gepackt.

Beim durchklicken gelernt: 1983 bestanden die Cover quasi ausschließlich aus Nena und Kajagoogoo, die Bravo hatte „Battlestar Galactica“ noch vor „Star Wars“ auf dem Titelbild, meine erste Bravo war, glaube ich, die hier: Adam Ant mit Skull-Ringen und Iron Maidens Zombie-Eddie als Poster. Da wird einem mit einem Schlag alles klar: Die Bravo ist schuld. Und die Sex Pistols waren tatsächlich auch einmal auf dem Cover. Zusammen mit Abba. Kann man mal sehen.

Bravo-Cover von 1956-2006 (via KFMW)

Dodgem Logic: Alan Moores neues Underground-Mag

Alan Moore, Schöpfer von Watchmen, The League of Extraordinary Gentlemen und dem vielleicht besten Batman-Comic The Killing Joke, macht ein Underground-Mag. Nuff said!

Forty years after the uproarious heyday of the alternative press, writer Alan Moore is launching the 21st century’s first underground magazine from his home town of Northampton, a community that is right at the geographical, political and economic heart of the country; one which has half its high street boarded up and is at present dying on its arse, just like everywhere else.

Drawing upon an overlooked and energetic pool of local talent as well as numerous friends and co-conspirators from comic books, the arts or entertainment, Dodgem Logic sets out to provide a splash of subterranean exotica in a bleached-out cultural and social landscape. Published every other month by counter-culture veterans KNOCKABOUT, Dodgem Logic is a forty page full-colour spectacle that, in addition, has an eight-page local section in each issue, thus inviting other areas to publish regional editions by providing their own inserts.

Announcing: Alan Moore’s “Dodgem Logic” (via Warren Ellis)

Galore: Archiv aus 800 Interviews online

Das Interview-Mag Galore war eins der wenigen Magazine, die ich mir ab und an gekauft habe, wenn die Gesprächspartner interessant genug waren. Die Print-Ausgabe wurde im Juni eingestampft und heute ging die Website online, die (fast) das komplette Archiv umfasst. Noch ist es nicht vollständig, wie ich grade anhand von Scarlett Johannsson und Ray Harryhausen feststellen musste, aber sehr viele der teilweise hochinteressanten Interviews sind bereits online: Hier der Link zum Archiv (via Stylespion), hier ein paar Snips meiner Favorites:

John Cleese: „Der Prozess des Filmemachens ist verdammt langweilig.“

Mr. Cleese, wir erzählen unseren Lesern immer, wo genau das Interview stattgefunden hat. Könnten Sie mir kurz beschreiben, wo Sie sich gerade befinden?

John Cleese: Ich befinde mich in meinem kleinen Strandhaus in Santa Barbara, etwa anderthalb Stunden nördlich von Los Angeles. Ich sitze an einem kleinen Tisch, ins Sonnenlicht getaucht und blicke auf den Pazifik, der etwa 40 Meter von mir entfernt glitzert. Und Sie?

Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich den Regen von München.

Auch schön.

Kurt Cobain: „Ich habe ständig das Gefühl, dass mir niemand glaubt. Dauernd verteidige ich mich.“

Haben sich die Leute auf der Highschool distanziert verhalten? Und haben Sie sich irgendwie zurückgezogen?

Ich war der Sündenbock, allerdings nicht in dem Sinne, dass die anderen ständig auf mir herumgehackt hätten. Niemand hat auf mir herumgehackt oder mich verprügelt, weil ich mich damals schon ziemlich abgekapselt hatte. Ich war so menschenscheu, dass es fast schon krankhaft war. Ich fühlte mich so anders und so verrückt, dass die Leute mich einfach von sich aus in Ruhe ließen. Ich hatte das Gefühl, dass ich in der Kategorie „Wahrscheinlichster Kandidat, beim Highschool-Ball alle abzuschlachten“ die meisten Stimmen bekommen würde.

Könnten Sie verstehen, warum jemand so etwas tut? Oder wie man an diesen Punkt gelangen könnte?

Ja, ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, dass sich der seelische Zustand eines Menschen zunehmend verschlechtert, bis er dazu in der Lage ist. Doch. Ich hatte selbst einen Punkt erreicht, an dem ich darüber fantasierte, hätte mich aber im Zweifelsfall immer eher dafür entschieden, mich selbst umzubringen. Ich liebe solche Filme. Filme über Rache beim Highschool-Tanz und dergleichen haben mir schon immer gefallen. „Carrie“ zum Beispiel.

Gib mir den Rest, Baby…

Scans aus The Rocket’s Blast and The Comicollector

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Golden Age Comic Book Storys hat dutzende wunderbarer Scans aus dem Comic-Fanmag „The Rocket’s Blast and The Comicollector“, oben ein Cover von Bernie Wrightson und das Cover der Vaughn Bode’ Tribute Issue.

The Rocket’s Blast and The Comicollector

Weekly World News bei Google Books

Die Weekly World News, eine Satire auf Boulevardzeitungen auf Speed, ist kompletto auf Google Books lesbar. Die Weekly World News ist das Magazin, das den Mythos vom lebenden Elvis erfand, regelmäßig über den Bigfoot und Aliens schreibt und so tolle Headlines hat, wie „Human Head Kept Alive“ oder auch „Cheeseburger kills Space Alien“.

Ich klick mich da jetzt seit ungefähr einer Stunde durch und kann nicht fassen, dass es tatsächlich Rednecks gibt, die diesen Scheiß tatsächlich glauben: „Ihre Leserschaft ist gespalten. Einerseits sind da urbane Intellektuelle, Künstler und Studenten, die in WWN ein surrealistisches Satire-Magazin sehen und andererseits die “true believers”, Leute aus dem ländlichen Süden der USA, Wohnwagenparkbewohner, Verschwörungstheoretiker und religiöse Fundamentalisten, die trotz der Warnung auf Seite zwei alles glauben, was ihnen die Redaktion vorsetzt.“ (Wikipedia)

Wie auch immer, hier ein paar der absurdesten der völlig absurden Vorhersagen für das Jahr 2001 aus der Ausgabe vom 26. März 1991:

- Americas first „Body Parts Stores“ open in 1997. Donor hearts, livers, kidneys – even brains and eyes – are categorized by type and stored until needed for transplants.
- In the summer of 1998 joggers and bikers get a break – a drink that causes human skin to glow a bright green in the dark! Nighttime runs are safe and fun.
- Michael Jackson is diagnosed as having incurable cancer in 1992 but beats the disease with meditation, prayer and a strict diet of uncooked grains, fresh fruit and nuts.

Weekly World News auf Google Books (via MeFi)

Otakumag Play feat. Eboy-Poster

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Bogdan schreibt mir:

We are glad to announce the launch of the new Otaku Magazine issue, which has the theme Play.

Below you’ll find a link to a slideshow of the magazine, a preview to the DVD content and the A2-format poster by EbOY, which come as a bonus together with the magazine.

Preview: http://otakumag.com

OTAKU PLAY
Language: English
Number of pages: 132
Size: A5
Bonus: interactive DVD (over 50 8-bit artists, indie games and extra content)
Bonus: NYC, A2 poster by EbOY

Otakumag Play (Danke Bogdan!)

Londoner 60s Underground Mag „International Times“ online

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Ich liebe sowas hier: Das Underground-Mag „International Times“ aus den swinging Sixties und natürlich aus London ist komplett online gestellt worden und es ist voller Farben und Hippies. Paul McCartney finanzierte das Teil und gelauncht wurde es auf einem Konzert von Pink Floyd, Beiträge für das Mag kamen u.a. von John Peel, William Burroughs oder Allen Ginsberg und die Redaktion wurde wiederholt von der Polizei durchsucht, was man mit einer Gegenaktion beantwortete, Snip von Wikipedia:

In response to yet another raid on the paper’s offices, London’s alternative press on one occasion succeeded, somewhat astonishingly, in pulling off what was billed as a “reprisal attack” on the police—prompting the Evening Standard headline Raid on the Yard. The paper Black Dwarf published a detailed floor-by-floor guide to Scotland Yard, complete with diagrams, descriptions of locks on particular doors and snippets of overheard conversation in the offices of Special Branch. The anonymous author, or “blue dwarf,” as he styled himself, described how he perused police files, and even claimed to have sampled named brands of whisky in the Commissioner’s office. A day or two later The Daily Telegraph announced that the “raid” had forced the police to withdraw and re-issue all security passes.

International Times Archive (via Strange Attractor)

Landjäger-Designmag auf Bierdeckeln

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Die neue Ausgabe des Landjäger-Magazin haben sie auf Bierdeckel gedruckt. Finally ein Magazin, das nach dem Lesen nicht in die Mülltonne wandert.

Bierdeckel Galore, mehr Pics auf Magculture (Danke Anton!)

Win Win Win: 5x Klebstoff-Mag zu verlosen!

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Die Jungs vom Klebstoff-Magazine (Klebstoff #1, PDF-Vorschau) haben mir fünf Exemplare der ersten Ausgabe zum Verlosen geschickt. Wer den besten Ort für so ‘nen schicken Sticker in die Kommentare klebt, gewinnt. Haut rein! Die Kommentare lasse ich bis Mittwochmittag offen, danach küre ich in einem supergeheimen und supersubjektiven Auswahlverfahren die Gewinner.

Am 6. Mai gibt es übrigens eine Release-Party im Berliner Wendl:

Das Klebstoff-Team stellt seine Erfindung, und wie überhaupt alles begann, am 6. Mai ab 19h im Wendl NSTP, Schlesische Str. 42, Berlin vor. Dort kann man sich einen ersten Eindruck oder einzwei Exemplare dieser Weltneuheit sichern, und bei Bedarf auch darüber reden. Dazu werden Getränke gereicht und euphorisierende Musik ausgestrahlt.

Vorher auf Nerdcore:
Stickermag Klebstoff

Rolling Stone 1983: Leia on the Beach

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Und als Leia mit ihrer Love Affair, der Gamorreaner-Wache Winkelfried, gemeinsam den Hutten umgebracht hatten, zerbrachen sie den immer noch gefrorenen Solo in tausend kleine Eisstückchen, verbündeten sich mit dem Imperium, hielten sich einen Ewok als Sexsklaven und machten ein bisschen Urlaub am Strand, wo sie sich mit Han Solo-Eis die Hitze vom Leib hielten. Oder wie muss ich mir das vorstellen?

Cast of Return of the Jedi -RS 400/401 (July 21 – August 4, 1983) (via BBGadgets)

Stickermag Klebstoff

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Sweet, die Jungs vom Stickermag Klebstoff haben mir grade meine Ausgabe des ersten Heftes zusammen mit dutzenden weiterer Sticker geschickt und ich gehe jetzt erstmal Berlin verschönern. Gelesen hatte ich von dem Mag zuerst auf Rebel-Art (glaube ich). Snip:

Das Magazin besteht komplett aus Stickern – jede Seite, auch das Cover, enthält vorgestanzte Sticker. Insgesamt gibt es 103 Sticker auf 43 Seiten – von 24 Künstlern gestaltet: In der ersten Ausgabe dabei sind Bang (ITA), Finsta (SWE), On_ly (Venezuela), BTSA (GER), Marcel Tasler (GER), Shaf (GER), Pixelpopulation (GER), Turbo (FRA), Kid Gringo (GER), Waakabund (GER), ttursk & rusack (FIN), Zonenkinder (GER), Edjinn, Ibie & UiU (SPA), Doppeldenk (GER), ZEK Crew (SLO), Endtrend (GER), Saner & Mookiena (MEX), Thomas & Martin Poschauko (GER), Dirk Sandbaumhüter (GER).

Klebstoff #1, PDF-Vorschau

Cover Art des Berlin Techno Magazins „Flyer“

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Saint hat seine alte Sammlung des „Flyer“-Magazins bei Flickr hochgeladen und sucht jetzt weitere Ausgaben, um das Ding komplett zu kriegen. Das Flyer-Magazin war in den 90ern vor allem deshalb sehr cool, weil es auf dem Cover das Branding verschiedenster Konzerne veralberte und sich dafür regelmäßig Copyright-Ärger einhandelte.

Mein Vorschlag wäre ja ein „Techno Flyer from the 90s“-Pool bei Flickr, in den jeder seine Sammlung posten kann. Ich habe ja auch noch zwei sehr große Kartons mit sehr vielen Flyern, unter anderem Flyer von dem Geburtstagsfeiern von Herrn Väth im Omen und ein riesiger Flyer vom Warehouse in Cologne mit Väth als fliegendem Deejay. Die Kartons stehen aber leider in Wolfskehlen, sonst würde ich die spontan mal einscannen und hochladen. Snip von KFMW:

Ich habe erst einmal sämtliche Ausgaben des “Flyer”-Magazines, die ich noch habe, auf Flickr gestellt. Dieses kleine, DIN-A6ige Heftchen war nicht nur grafisch ein Segen, sondern vor allem inhaltlich. So gab es alle 14 Tage sämtliche elektronisch relevante Partydates im Hosentaschenformat. Daran orientierten wir dann unser Arbeits,- und Feierleben. Wenn ich die heute so durchblättere, packt mich doch auch etwas Nostalgie. Eine tolle Zeit! Noch dazu war das Layout des “Flyer” damals eine echte Sensation, was den Machern regelmäßig Ärger mit den Urheberrechtsinhabern in Form großer Konzerne einbrachte. So gut wie kein Markenzeichen blieb vor den Grafikern verschont. Alles wurde geflyert und nicht wenige warteten nur auf die nächste Ausgabe um zu sehen, welche Marke es dabei erwischen würde. Aussehen tun die Dinger deshalb auch heute noch großartig.

Leider habe ich nur 20 gefunden. Sollte wer noch welche davon rumliegen haben: ich würde die Sammlung auf Flickr gerne ausweiten.

Berlin Techno Magazine “Flyer”

Bilder von der Computermagazin-Ausstellung auf der Leipziger Buchmesse

Vor ein paar Tagen fragte ich, ob jemand auf der Leipziger Buchmesse ein paar Bilder von der dortigen Bit Mags-Ausstellung machen könnte (vorher auf Nerdcore: Computermagazin-Ausstellung auf der Leipziger Buchmesse). Martin war da und hat Bilder gemacht, konnte sogar mit dem Organisator sprechen und der hat ihm dann die Vitrinen aufgeschlossen. Die Bilder sind alle hochauflösend, so dass man die Artikel fast immer lesen kann, das komplette Set liegt unter einer CC-Lizenz bei Flickr, hell, yeah! Danke Martin!

Bit Mags Ausstellung Leipziger Buchmesse

Graffiti Fanmags und Banksy Bücher online

mags

Die Website Zinelibrary hat jede Menge Fanmags und Underground-Magazine zu allen möglichen Themen von Kochen bis Anarchismus, die Graffiti-Sektion ist eine wahre Fundgrube. Dort gibt es unter anderem die Banksy-Bücher „Wall and Piece“, „Existencilism“ und sein erstes Buch „Banging your head against a brick wall“, außerdem ein paar Underground-Mags zu Adbusting, zum Beispiel Smashing the Image Factory („a complete manual of billboard subversion and destruction by the Institute of Media Deconstruction“), Art and Science of Billboard Improvement oder How to make adverts better („Billboard subvertisement recipes“).

Zinelibrary Graffiti (via MeFi)

Computermagazin-Ausstellung auf der Leipziger Buchmesse (UPDATE)

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Eine Frage: Ist jemand der Mitlesenden auf der Leipziger Buchmesse vom 12. bis 15. März (Donnerstag bis Sonntag)? Und hätte vielleicht Lust, viele viele Fotos von der dortigen Ausstellung klassischer Computer- und Spiele-Literatur zu machen? Und die dann in ein Flickr-Set unter CC-Lizenz zu laden und mir den Link zu schicken? Damit ich diese pure Overthetopawesomeness hier posten kann? Das wäre nämlich overthetopnett. Hier die Pressemitteilung:

Namen wie “Happy Computer”, “64er”, “ASM” oder “Telematch” bringen eingefleischte Computerfreaks ins Schwärmen. In den achtziger Jahren waren diese Zeitschriften die Nachrichtenquelle Nummer eins. Sie stellten neue Computer und Spiele vor und halfen mit Tipps und Tricks aus.

Erstmals widmet sich eine Sonderschau der Kultliteratur aus der Goldenen Zeit der Home Computer. Bit Mags auf der Leipziger Buchmesse (12. bis 15. März 2009) stellt zeitgenössische Bücher und Zeitschriften zu Computern und Videospielen aus.

Sie begleitet damit den Werdegang eines Hobbys für Bastler zu einer milliardenschweren Industrie anhand seiner Literatur. Neben einem faszinierenden Einblick in die Themen digitaler Welten vor zwanzig Jahren demonstrieren die Drucksachen optisch den Zeitgeist der siebziger und achtziger Jahre.

Zu sehen sind rare Erstausgaben von Magazinen wie CHIP (1978), Telematch (1983) und c’t (1983). Amerikanische Elektronik-Zeitschriften aus den siebziger Jahren illustrieren die Anfänge der Ära der Home Computer.

Ausgestellt werden Romane und Comics zu Videospielen, Handbücher und originelle Kartoninhalte, Artwork- und Making-of-Bücher sowie die in den achtziger Jahren verbreiteten Bücher mit Quelltexten von Programmen zum Abtippen.

Bit Mags: Sonderausstellung zeigt klassische Computer- und Spiele-Literatur (via Superlevel)

[update] Auf Kultboy.com gibts hunderte Scans alter Computermagazine. (Danke Derek!)

Die erste 64er-Ausgabe als PDF

This. Is. It! Die allererste Ausgabe der 64er, damals noch mit Listings für den VC20, einem Layout zum Mit-den-Ohren-schlackern, Space Invaders zum abtippen und Kleinanzeigen a la „Tausche Software auf Kassette oder Diskette“ mit echter Adresse, ohne PLK. Damals war ich noch zwei Jahre vor meinem ersten Rechner entfernt und habe bei meinem Cousin Sachen wie „Lode Runner“ oder „H.E.R.O.“ oder das legendäre „Summer Games“ grade mal angezockt. Aaaaaaaaw!

64′er 04/1984 (PDF) (via MeFi)
Direktlink zum PDF (44 MB)

Black Panther Cover von 1969–71

Eine Sammlung mit Covern des Black Panthers, des Magazins zur Black Power-Bewegung. Die Cover strahlen eine längst vergangene Retro-Revolutions-Attitüde aus und sind mal was anderes, als die Che Guevera-Poster, die heute bei Hinz und Kunz im Wohnzimmer hängen.

Die Black Panther kenne ich ja nur von den Bildern von Tommie Smith und John Carlos, Erst- und Drittplatzierte des 200 Meter-Laufs der olympischen Spiele (!) 1968, als die auf dem Siegertreppchen eine Geste der Solidarität mit der Black Panther Party zeigten, nur um danach die Medallien aberkannt zu bekommen. Und natürlich aus Filmen.

Die Black Panther Party (ursprünglich Black Panther Party for Self-Defense) war eine afro-amerikanische Bürgerrechts- und Selbstschutzbewegung in den USA. Ihre Hauptaktivität hatte die im Oktober 1966 von Huey P. Newton, Bobby Seale, und Richard Aoki gegründete Organisation in den 60ern und 70ern. Die Partei wurde gegründet, um im Interesse Afro-Amerikanischer Gerechtigkeit bewaffneten Widerstand gegen die damalige gesellschaftliche Unterdrückung zu leisten, aber die Ziele und Philosophie der Partei änderten sich mit der Zeit radikal. Während die Anführer ihre Rhetorik auf revolutionären Klassenkampf stützten und viele Ideen aus den Werken von Marx, Lenin und Mao übernahmen, zog der nationalistische Ruf der Partei widersprüchliche Personen an, sodass die Ausrichtung der Organisation nie einheitlich war und es oft zu deutlichen Differenzen zwischen Basis und Führung kam. Ein Teil der Mitglieder wanderte zur Black Liberation Army ab, einer radikalen Splittergruppe. (Wikipedia)

The Black Panther News Service Covers (via Preik)

Spacemen Cover Artworks

Link 1
Link 2

Vintage Girly Mags (NSFW)

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Vintage Skateboards

Bei vintageskateboardmagazines gibt es alles mögliche über Skateboards aus der Zeit von “1960’s to the 1980’s”. Poster, Magazincover, Werbung aus jener Zeit und andere Kuriositäten.

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CREEPY – Demon Beasts Unleashed!

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The Star Wars Spoiler that never was + WTF-Merchandising

Ich bin grade völlig fasziniert von diesen (schlampigen) Scans eines Magazins vom November 1980, das einen Artikel über „The Empire strikes back“-Spoiler von 1979 enthält. Boba Fett führt die Sturmtruppen an, Chewbacca wird ausgeknockt und das Imperium stürmt eine Rebellen-Basis… auf einem Dschungel-Planeten. Noch viel faszinierender finde ich aber die Anzeigen für den ganzen Merchandise-Kram und da bin ich dann über diese Retro-Sensation gestolpert:


 
Die haben damals tatsächlich schwarz-weiße Filmausschnitte ohne Tonspur verkauft? WTF?! (Ja, ich weiß, es gibt auch die farbige Superdeluxe-Box mit Sound. Trotzdem.) Ich bin verdammt froh, im Jahr 2008 zu leben. We’ve come a long way, baby, und ich schau mir jetzt auf der Couch einen Film an. In Farbe und mit Ton. Und ich kann mit nur einem Klick an genau die Stelle springen, die ich grade sehen will. Wahnsinn!

Link (via)

All the Esquire covers since 1933

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Publisher of Famous Monsters of Filmland

His initial inspiration for Famous Monsters of Filmland was noticing that kids were staying up late to watch old Universal horror movies on TV. In his youth, kids went and saw monster movies at neighborhood theaters. But with the coming of TV, older theaters were being dismantled, leaving the movie studios with a lot of black and white movies which they sold quickly in package deals to TV stations.

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