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Hypemachines Top-Music 2009

zeitgeist

Die Hypemachine hat grade ihre Topliste 2009 veröffentlicht. Ich habe ja 2009 nicht so viel mit Musik am Hut gehabt und habe deshalb warscheinlich ziemlich viel verpasst, was ganz einfach meiner soundsovieljährigen Fluktuation der Themen zu tun hat: Alle paar Jahre interessiere ich mich mehr für Filme, dann wieder Musik, dann wieder Computerkram, das wechselt so alle zwei Jahre.

Jedenfalls: Hier Hypemachines Zeitgeist 2009.

Danke, De:Bug-Leser!

Nerdcore wurde im Leser-Poll der De:Bug zum besten Blog 2009 gewählt. Mir fehlen da ein bisschen die Worte, vor allem weil: die De:Bug ist ja quasi der Nachfolger der Frontpage und die hat meine musikalische und gestalterische Sozialisation entscheidend mitgeprägt und da jetzt auf Platz 1… wow! Deshalb ganz einfach nur: Danke! I ♥ you, too.

Umberto Eco über Top-Listen

Ich liebe Top-Listen. Die besten Alben, Filme, Bücher, Dingens den Jahres… genau mein Ding. Und ich kenne mindestens genau so viele Leute wie Listen, die eben jene als Blödsinn abtun. Einer meiner Lieblings-Schriftsteller, Umberto Eco, hat sich jetz bei spOnline für Listen ausgesprochen. Zu Recht.

Umberto Eco: The list is the origin of culture. It’s part of the history of art and literature. What does culture want? To make infinity comprehensible. It also wants to create order — not always, but often. And how, as a human being, does one face infinity? How does one attempt to grasp the incomprehensible? Through lists, through catalogs, through collections in museums and through encyclopedias and dictionaries. There is an allure to enumerating how many women Don Giovanni slept with: It was 2,063, at least according to Mozart’s librettist, Lorenzo da Ponte. We also have completely practical lists — the shopping list, the will, the menu — that are also cultural achievements in their own right.

‘We Like Lists Because We Don’t Want to Die’

Die fünf besten Städte in Comics


(Vimeo Direktcities, via Notcot)

Das Architects Journal hat ein sehr schönes Video zu den fünf besten Städten in Comics gemacht.

From Radiant City to Mega City One, the Architects’ Journal presents a selection of the greatest illustrated urban spaces.

Video: Top 5 comic book cities

Warum Johnny Cash tausendmal mehr badass als Chuck Norris ist

In 2006 schrieb man bei Newninja auf, warum Johnny Cash einen kleinen republikanischen Chuck Norris, der auch noch Kreationist ist (true!), dreimal in die Tasche steckt. Und jedes Wort davon ist wahr. Wenn mir also demnächst mal wieder jemand kommt mit „Chuck Norris this’n'that“, dann sage ich: „Chuck Norris ist ein kleiner Penner, der sogar mit zwei Plastikuzis und der amerikanischen Flagge im Hintergrund noch unheimlich dumm aussah, außerdem glaubt er an Märchen.“ Time to end this Norris-Bullshit.

Reason 3.
Norris made a bunch of films where he killed folks. Johnny Cash went to Folsom Prison and did a concert. You tell me which one takes more balls.

Reason 7.
Chuck is a republican. Johnny was close with every president except for GWB. It was said he just didn’t trust that son of a bitch. When Johnny didn’t trust someone, you just knew something foul was going on.

Reason 8.
Johnny was invited to play the at White House in 1972 for Richard Nixon. He was given a list of politically correct songs to sing. He instead metaphorically threw up his middle finger at the establishment, in true ShoutWire fashion, and sang a set full of left leaning, politically charged tunes. Chuck Norris has never told the president to fuck off in his own house.

10 Reason Why Johnny Cash Owns Chuck Norris (via Reddit)

Liste mit Filmszenen, in denen Frauen Schuhe verlieren

Unter Umständen ist diese Liste als Gegenposition zur weiblichen Schuhobsession gedacht, vielleicht ist es auch nur die Onlineversion eines ausgewachsenen Fußfetischs, wahrscheinlich ist es aber einfach nur ein Liste mit Filmszenen, in denen Frauen Schuhe verlieren. Das Internet ist jetzt komplett.

nightld1

Night of the Living Dead (1968): Character played by Judith O’Dea, while fleeing from a zombie in the cemetery, falls and loses one shoe. Before getting up, she kicks the other shoe off and runs. She is seen for, maybe an hour or more of the movie, in her stocking-feet. “Kinja” discovered reference to a book contending that the scene was not intended to include a shoe loss but when filming, she lost one shoe. So they added in a scene where she loses the other one so she would not be one shod, but totally barefoot. It was a cheap production obviously. In 1990 remake of the same movie, same details, only here she loses one shoe, and kicks off the other while running. Same amount of screen time and some nice close-ups, too.

Droppedits One-Show Scenes in Movies and TV (via Reddit)

4chan hackt die Time-Liste der 100 wichtigsten Persönlichkeiten

4chan

Das hier ist der wohl elaborierteste Umfragen-Hack, den ich jemals gesehen habe. Vor einer Woche ging schon rum, dass die Liste von 4chan manipuliert wurde und m00t auf Platz 1 der 100 wichtigsten Persönlichkeiten landete. Aber hier geht’s erst richtig los, denn sie rearrangierten die nachfolgenden 20 Platzierungen so, dass eine Botschaft sichtbar wurde: „Marblecake also the game“. 4Chan FTW!

Not only has the poll been swamped to promote Moot (the pseudonym of the creator of 4chan, an image board and the birthplace for many internet memes) as the most influential of people, the poll crashers have manipulated the order of all the other nominees so that the first letter of each line spells out ‘marble cake, also the game’ (marble cake is not really a kind of cake btw). This is pretty phenomenal, precision hacking. Precision hacking of an extremely high profile poll run by a top notch media company.

Precision Hacking (via Waxy)

Hype Machine Music-Zeitgeist 2008

Mit diesem Link habe ich mir eine Woche lang Zeit gelassen, eigentlich ist er schon durch. Ich wollte allerdings warten, bis die Hype Machine endlich alle Teile veröffentlicht hat, womit sie sich eine komplette Woche lang Zeit gelassen hat. Dort also die Top 50 Alben, Künstler und Songs des Jahres 2008, inklusive Playbutton und Download-Möglichkeiten. I’m lovin’ it!

Forget the magazine editors & big label marketing budgets. This is the best music from 2008 chosen by the most passionate music fans alive: music bloggers.

Music Blog Zeitgeist 2008

Die besten Songs der 00ers (Vorauswahl 001: The Roots – The Seed, 2002)


(Google Direktseed)

Okay, wir machen das jetzt so mit dieser Liste mit drölftausend Vorschlägen für die besten Songs der 00ers: Ich poste bis Jahresende mehr oder weniger regelmäßig jeden Tag das Video eines Songs, der unbedingt auf die Liste der finalen Einhundert gehört. Aus diesen Postings siebe ich dann am Jahresende die Top 100.

Den Anfang macht heute „The Seed“ von The Roots, fantastischer Song (nicht Track!) von einer Hip Hop-Kapelle, die in diesem Song aber gar keinen Hip Hop spielen, sondern 60s-Funk wunderbar ins neue Jahrtausend transportierten. Grandios und garantiert einer der besten Songs des Jahrzehnts.

Die 100 besten Songs der 00ers


(Youtube Direktgorillaz)

Über das hier mache ich mir schon seit einem Jahr Gedanken, kein Scheiß! Jetzt, da sich die 00ers, die 2000er, die 00er – die 00ers klingt am besten! – dem Ende zuneigen, da überlege ich, was die besten Songs des Jahrzehnts waren. Und da fallen mir so tierisch viele ein, von den Strokes über Interpol und dem Tokyo Police Club bis hin zu Joanna Newsom. The Vines, Okkervil River, Franz Ferdinand, The National, Hot Chip, die obigen Gorillaz… meine Güte, was war das für ein fantastisches Jahrzehnt in Musik.

Diese waren wohl die zehn Jahre meines Lebens, in der ich wohl die meiste Musik gehört habe. In den Neunzigern war ich bis gegen Ende zu sehr im Techno-Underground verhaftet, um da vom guten Pop oder Indie irgendwas außer Grunge mitzubekommen, mein Mind hat sich erst später geöffnet, quasi, and the Rest followed. Ich habe zwar schon eine relativ feste Vorstellung davon, welche Songs in diese Liste der 100 besten Songs der 00ers reingehören, aber…

Deshalb brauche ich Eure Hilfe, denn mir ist vollkommen klar, dass ich, obwohl ich unzählige Platten gekauft und gehört habe, ich doch genauso unzählige Perlen verpasst haben muss. Deshalb bitte ich um Eure Lieblingssongs aus diesem Jahrzehnt in den Kommentaren. Es geht natürlich um Pop, aber auch um Indie, Metal, Hip-Hop (Jawohl! Jay-Zs „99 Problems“ würde beispielsweise auch ohne Euch in meiner Liste auftauchen) und Electronica.

Eminems „Stan“ muss in so einer Liste neben „No One Knows“ von QOTSA stehen, Kylie Minogue neben Future of the Left. Es geht um Pop, aber nicht um Charts, die beste Musik der 00ers eben. Eure Songs des Jahrzehnts in die Kommentare, bitte!

Danke, De:Bug-Leser!

debug

Nerdcore ist im 2008 Leserpoll der De:Bug in der Kategorie Blogs auf Platz 3 gewählt worden. Wow! Und vor allem: Dankeschön!

(Danke für den Hinweis, Tanja & Johnny!)

Eure Top-Filme 2008

Hier habt Ihr Euch ja was geleistet, ey! Die Standards sind zwar fast alle dabei (Wo zum Geier ist der völlig wunderbare „Let the right one in“? Hm?), aber was verdammt nochmal hat der völlig durchschnittliche Hancock in der Liste verloren? Und „I am Legend“, der neben schicken ersten zwanzig Minuten lediglich Schwachfug anzubieten hatte? Und warum ist der doch eher mittelmäßige „Darjeeling Ltd“ vor dem Meisterwerk „There will be blood“? Und der vierte Indiana Jones? C’mon! Und wo ist „Waltz with Bashir“? (<-- den ich bei den Filmfreunden ja auch schändlicherweise vergessen habe, die Liste überarbeite ich hier aber demnächst auch nochmal)

1. The Dark Knight
Platz Eins für Männer in Fledermaus-Strumpfhosen und Schmirgelstimmbändern. Oder eher: Platz Eins für zu früh verstorbene talentierte Schauspieler in der Rolle ihres Lebens. Der erste Platz ist natürlich keine Überraschung, aber der beste Film des Jahres ist „The Dark Knight“ mit Sicherheit nicht.

2. No Country For Old Men
Toller Film der Coens im Gegensatz zum doch eher (für Coen-Verhältnisse) mittelmäßigen „Burn after Reading“. Nur das Ende hört irgendwie einfach nur auf und bietet keinen wirklichen Abschluß der Geschichte an, was einen mit Fragezeichen über dem Kopf hinterlässt. Typisch Coen, typisch gut.

3. Iron Man
Die zweitbeste Comic-Verfilmung des Jahres verdient auf der Liste, na klar. Aber „Iron Man“ ist mit Sicherheit nicht der drittbeste Film des Jahres.

4. Wall-E
Wie erwartet ganz wunderbarer Animationsfilm mit tonnenweise Geek-Gimiks, einer herzerwärmenden Story und den vielleicht besten 20 Minuten in einem Trickfilm, ever!

5. Burn After Reading
Ein guter Film, ja, aber ein mittelmäßiger Coen. Ich meine, Brad Pitt spielt dankbar skurril, aber der Film ist sicherlich zu hoch platziert, wenn er überhaupt auf die Liste gehört. Aber schickes Poster!

6. In Bruges
In Bruges habe ich bisher leider noch nicht gesehen, werde ich aber auf jeden Fall nachholen. Die DVD liegt schon hier.

7. The Darjeeling Limited
Überschätztes Roadmovie vom überschätzten Wes Anderson, der nach den Tennenbaums nichts mehr wirklich überzeugendes oder interessantes auf die Leinwand gebracht hat. Völlig unverdient in der Top10, finde ich.

8. Hellboy 2
Wunderbare und sehr liebevol umgesetzte Comicverfilmung mit (wie immer) herrlichen Creature-Ideen von Del Toro, der sich in den letzten Jahren neben Tarantino und Paul Thomas Anderson zu meinem Lieblingsregisseur gemausert hat.

9. There Will Be Blood
Absolutes Meisterwerk vom eben angesprochenen Paul Thomas Anderson, viel zu schlecht bei Euch weggekommen. Ein unglaublich intensiver Film über Kraft und menschlichen Willen, über Leid und Leben, über das Scheitern im scheinbaren Sieg. Fantastisch. Wäre bei mir auf der Eins.

10. Juno
Hierfür krieg ich wahrscheinlich genauso keine Prügel, wie für das nicht gehörte Tomte-Album, aber: Ich habe „Juno“ noch nicht gesehen. Wird aber nachgeholt, versprochen.

11. Cloverfield
Jetzt mal ehrlich: Mehr als nett war diese mit Wackelcam und Monster aufbereitete 90210-Folge nicht, oder? Völlig unverdienter Platz in der Liste, immerhin nicht Top 10.

12. Ein Quantum Trost
Ein schicker Bond, von dem ich aber leider sagen muss, dass er es mit den schnellen Schnitten sehr übertreibt. Man will Wucht abbilden, liefert aber nur Hektik. Ansonsten mag ich den neuen Bond, den Realismus und auch Daniel Craig als Bond halte ich für den besten 007 seit Sean Connery. Im Ernst.

13. Tropic Thunder
Der ging ziemlich an mir vorbei und ich habe ihn nicht gesehen und ich habe wohl was verpasst, auch wenn ich auf JackBlackStiller-Klamauk irgendwie im Moment nicht so richtig Lust habe.

14. Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
Der schlechteste Indy von allen, eine Beleidigung des Franchises, nicht mehr, nicht weniger. Völlig unverdient auf dieser Liste. Und das sage ich trotz Riesenameisen!

15. Be Kind – Rewind
Eine sehr schöne Idee, die nur leider keinen ganzen Film trägt, was man dem Endergebnis leider ansieht, das leider etwas langweilig war. Michel Gondry hat zwar grundsätzlich meinen WTF-Bonus, aber der hier war nix, leider.

16. I Am Legend
Is’ nich Euer Ernst, hier, oder? Die ersten 20 Minuten sind trotz Will Smith wirklich ganz schick, danach wird es ja wohl mal dermaßen mittelmäßig bis schlecht. Und das auf Eurer Top 2008-Liste? Schämt Euch!

17. Der Baader Meinhof-Komplex
Spannendes Thema, historisch einigermaßen korrekt, leider zu hölzern und zu „deutsch“, um wirklich zu packen. Lief bei mir unter „Ach naja“.

18. Hancock
Sind wir hier in einem Will Smith-Fanboy-Blog oder was? Hancock war zwar einen Hauch besser als „I am Legend“, ist aber minus die ersten zwanzig Minuten eine gähnend langweilige, moraltriefende Superhelden-Story, die erstens nix neues liefert und zweitens mit diesem erhobenen Zeigefinger daherkommt, den ich gar nicht leiden kann. Merkt Euch mal bitte folgenden Satz: Will Smith ist entgegen aller Gerüchte kein cooler Typ.

19. Berlin Calling
Den habe ich nicht gesehen und mich erstaunt auch, dass der hier auftaucht. Taugt der was?

20. Kung Fu Panda
Den habe ich ebenfalls nicht gesehen. Ich schau mir nur noch selten reine Kinder-Animationsfilme an und ich denke mal, auch diesen hier werde ich mir sparen.

Eure Top-Alben 2008

Ich habe mich 2008 nicht sehr mit Musik beschäftigt, die meisten Neuerscheinungen sind an mir vorbeigerauscht, weshalb es von mir dieses Jahr keine Topliste geben wird. Ich muss allerdings sagen, dass einige der Sachen, die Ihr da in die Top20 gevotet habt, beim ersten Hören ganz und gar wunderbar sind – die Fleet Foxes etwa. Aber was soll dieses Volbeat auf der 19? Und zweimal wurden, Achtung, this one is NSFW!, Nickelback genannt. Nickelback! In diesem Blog herrscht allerstrengstes Chd Krgr-Verbot. Egal, mit dem Rest kann ich gut leben, sogar mit Peter Fox auf der Eins, weil: das war ja eh klar.

1. Peter Fox – Stadtaffe
Ist zwar absolut nicht mein Sound, was Peter Fox oder eben auch Seeed da machen, aber ich erkenne das an, gut gemachter Pop mit Beats und sicher alles andere als schlecht. Nur eben nicht meine Baustelle.

2. Bloc Party – Intimacy
Hat mich doch etwas gewundert, dass es die letzte Bloc Party so weit nach vorne geschafft hat, weil es ja schon die sperrigste aller Bloc Party-Alben ist (wobei sperrig bei Bloc Party ja nicht wirklich sperrig bedeutet).

3. Fleet Foxes – Fleet Foxes
Ich kannte das Album bis eben nicht, muss aber beim ersten Durchhören sagen, dass es mir ausnehmend gut gefällt. Ein bisschen Okkervil River, dazu ein wenig Midlake und British Sea Power. Toll!

4. Kings of Leon – Only by the night
Viele Leute denken, die Kings of Leon hätten seit dem ersten oder zweiten Album keine gute Musik mehr gemacht. Ich gehöre nicht zu diesen Leuten und finde, die Jungs haben sich konsequent und in die richtige Richtung weiterentwickelt. Hin zum Pop, ohne in die Fettspur zu treten, die die Killers hinterlassen haben (die nach dem ersten Album tatsächlich keine gute Musik mehr gemacht haben). Klasse Album, großer Pop-Rock, so wie er sein soll.

5. Metallica – Death Magnetic
ich sag’s mal so: Ich kann mich nicht daran erinnern, ob ich das Album letztes Jahr überhaupt einmal kompletto angehört habe. Auch ‘ne Aussage.

6. Portishead – Third
Drölf Jahre nach dem zweiten Meisterwerk hier das dritte Meisterwerk, nicht mehr, nicht weniger. Gehört eigentlich auf die Eins, ist dazu aber vielleicht eine Spur zu anstrengend.

7. MGMT – Oracular Spectacular
MGMT haben mit Oracular Spectacular den einzigen Longplayer abgeliefert, den ich oft und ausgiebig neben „Third“ gehört habe und würde wahrscheinlich bei mir auf der Eins landen, sich dabei aber gehörig mit Portishead streiten.

8. Deichkind – Arbeit nervt
Auch nicht meine Baustelle, der Sound, aber noch eher als Peter Fox weil: Weniger Reggae-beeinflusst. Und Reggae, das wissen wir ja alle aus dem Physikunterricht, Reggae geht gar nicht. Deichkind mit ihren Prolo-Rap-Electro gehen mir da schon besser rein, ist aber eben nicht wirklich mein Dings.

9. Hot Chip – Made in the Dark
Tolle Platte, genauso gut wie der Vorgänger, vielleicht sogar eine Spur besser, auch ohne ein „And I Was A Boy From School“, dafür mit dem unglaublichen „Don’t dance“ und von „Ready for the floor“ und „One pure thought“ fange ich erst gar nicht an. Wunderbar!

10. Santogold – Santogold
Der auf Indie gebürstete Pop-Rock von Santogold ging mir nicht wirklich rein. Zu grobschlächtig irgendwie, vielleicht konnte ich aber auch nur mit dem Gejaule der Sängerin nichts anfangen. Wahrscheinlich letzteres.

11. Kettcar – Sylt
An Kettcar habe ich nach dem Debut komplett das Interesse verloren. Taugt „Sylt“ was? (Überflüssige Frage, eigentlich, siehe Platz in der Liste.)

12. NIN – Ghosts I-IV
Ich kann mit dem Sound von NIN nichts anfangen, fand ihre Internetz-Aktionen aber dennoch super. Selbstverständlich. Deshalb muss ich das Album aber nicht anhören, oder?

13. The Ting Tings – We started nothing
Für die Ting Tings gilt irgendwie das gleiche wie für Santogold, man muss nur das grobschlächtig durch zuckersüß ersetzen. Irgendwie nö, Indie mit zuviel Süßkram und Disco. Hatte ich einmal gehört und verdrängt.

14. Tomte – Heureka
Hierfür kriege ich jetzt sicherlich Haue, aber: Ich habe das neue Tomte-Album noch nicht gehört. Ob es was taugt, frage ich lieber nicht.

15. Vampire Weekend – Vampire Weekend
Wäre bei mir wahrscheinlich auf Platz Drei gelandet, das Debut von Vampire Weekend. Wunderbar frischer Sound, der Paul Simons Graceland mit modernem Indie-Pop verheiratet. Ganz, ganz wunderbar!

16. Get Well Soon – Rest Now weary head you will get well soon
Der Art-Rock von Konstantin Gropper kam mir ein bisschen zu arty-farty daher, ein bisschen zu angestrengt. Danach hatte ich Get Well Soon vergessen und wahrscheinlich habe ich eine tolle Platte verpasst.

17. Lykke Li – Youth Novels
Es ist ein bisschen strange, aber genau das, was ich an den Ting Tings nicht mochte, mag ich bei Lykke Li. Zuckersüßer Pop. Muss was mit der Stimme zu tun haben, jede Wette.

18. Sigur Rós – Með Suð Í Eyrum Við Spilum Endalaust
Auch wenn das Konzept Sigur Rós ein bisschen durch ist, wie ich finde, so schaffen sie immer noch einen einzigartigen Sound, absolut innovative Klanglandschaften und alleine das hat meine Anerkennung. Tolles Album, auch wenn „()“ unnerreicht ist.

19. Volbeat – Guitar Gangsters & Cadillac Blood
Was habt Ihr Euch denn bitteschön hierbei gedacht, hm?

20. Motörhead: Motörizer
Lemmy geht ja sowieso immer. Ich hab’ das Album hier ungehört rumfliegen, weiß aber auch so wie es klingt. So wie immer: Gut. (Aber in meiner Topliste, wenn ich eine machen würde, wäre es wahrscheinlich nicht dabei.)

Jumped the Shark 2008

Sachen, die definitiv schon 2008 über den Hai gesprungen („Jump The Shark“ ist eine Redewendung aus dem TV-Serien-Bereich und meint, dass eine Serie ihre besten Zeiten definitiv hinter sich hat) sind und die ich 2009 nicht mehr sehen will:

1. One Man Accapella-Bands
Es ist genau einmal witzig, wenn sich jemand ein paar mal hinstellt und einen Song oder ein Theme mit seiner eigenen Stimme auf mehreren Spuren aufnimmt. Definitiv am besten umgesetzt im John Williams Tribute-Accapella-Song, danach kamen einhundertunddrölf Klone davon, keins davon erreichte mehr die Klasse dieses Videos. Zuletzt spielte ein junger Mann einen Song von Metallica. Ich hab’s mir gar nicht mehr angesehen. Definitiv vorbei!

2. Lightwriting
Lightwriting ist sicherlich nicht neu, 2008 war aber ein Jahr mit einer wahren Flut von Lightwriting-Projekten und es war ja schön, aber: ich kanns nicht mehr sehen. Lichtspuren in der Luft sind sowas von 2008. (<-- Da! Ha! Erster!)

3. Abandonened Krempel & Apocalypsen-Zeugs
2008 war ein super Jahr für Apokalypsen und verrottenden Kram, was ja nur am Rande mit der Finanzkrise (die kam viel später) und auch nur bedingt mit der apokalyptischen Bush-Regierung zu tun hatten. Woran das morbide Interesse an verrottendem Zeug und Endzeitstimmung kommt, analysiere ich mal, wenn ich wieder gesund bin, bis dahin gilt: Solange sich kein verrottender Space-Shuttle-Friedhof in einem Maya-Tempel findet, kann mir die Abandonded-Meme mal das Gehänge massieren. (Abandoned-Hightlights waren: Der gigantische, verlassene, verrottende Gulliver von Japan, Abandoned Asylums, deren verlorene Koffer und die Bibliothek aus Staub, Die verrottenden Schwimmbäder von London, HDR-Fotografie der verrottenden Beelitz-Heilstätten bei Berlin, Das verlassene Zuchthaus in Philadelphia aus 12 Monkeys, Die verlassenen, verfluchten UFO-Häuser von Taiwan. Apokalyptische Highlights: The Onions Artikel aus der Apokalypsen-Zukunft mit Al Gore als Vater von Superman, Flooded London 2090, Life after People – Apocalypsen-Dokumentation online.)

4. Rickroll
War eigentlich schon im Sommer vorbei, kommt einem aber immer noch unter, dann und wann. Bitte: aufhören! Besser als dieses Kiss-Video wird’s eh nicht mehr:

5. Klassische Streetart
Klassische Streetart (sprich: Stencils) hat mich 2008 immer seltener begeistert, das Konzept ist jetzt, ein paar Jahre nach seinen Heydays so langsam durch, finde ich. Viel spannender, auch wenn es nicht überall freudig aufgenommen wird, sind Streetart-Remixe und Streetart mit Objekten wie der Pet Shop von Banksy (wie sehr das jetzt noch Streetart ist, sei mal dahingestellt) oder zuletzt von D.Billy.

Die fünf beängstigendsten Horror-Filme

Ben Greenman vom New Yorker Magazine hat seine fünf beängstigendsten Filme festgehalten. Immerhin versieht er seine Headline mit einem Fragezeichen, denn anhand dieser Liste lässt sich nämlich nicht feststellen, dass Ben Greenman beängstigende Filme kennt, sondern nur, dass er anscheinend nicht viele Filme gesehen hat. Seine Liste geht so:

1. „Texas Chainsaw Massacre“ Tobe Hooper (1974)
2. „The Silence of the Lambs“ Jonathan Demme (1991)
3. „The Body Snatcher“ Robert Wise (1945)
4. „Night of the Hunter“ Charles Laughton (1955)
5. „Mulholland Drive“ David Lynch (2001)
(The Five Scariest Movies Ever?, via BoingBoing)

David Lynch ist natürlich immer sehr WTF, „Night of the Hunter“ ist großartig, genau wie „Silence of the Lambs“… aber beängstigend? Das geht anders. Und zwar so:

1. „The Haunting“ („Bis das Blut gefriert“, 1963, Robert Wise)
Dieser Film ist bis heute mein Lieblingsfilm aus dem Horror-Genre, lebt alleine von der Spielerei mit Licht und Schatten, die Effekte beschränken sich auf Soundeffekte und all das ergibt eine der fiesesten Szenen aller Zeiten, in der die Leinwand größtenteils schwarz bleibt. „Wessen Hand habe ich gehalten?“

2. „The Exorcist“ („Der Exorzist“, 1973, William Friedkin)
Eine Liste der beängstigendsten Filme ohne den Exorzisten? Das geht gar nicht, denn der Exoszist ist bis heute purer Psychoterror und bricht mit sovielen Konventionen, die auch 2008 noch die gleiche Wirkung entfalten, wie 1973, als die Leute schreiend aus dem Kino gerannt sind.

3. „Freaks“ („Freaks“, 1932, Tod Browning)
Absoluter Horror-Klassiker mit echten siamesischen Zwillingen, lebenden Torsos und Zwergen. Er erzählt die Geschichte von der Zirkusartistin Cleopatra, die einen der Freaks des Geldes wegen heiratet und versucht, ihn umzubringen. Die Rache der Freaks ist eine der fiesesten Szenen der Filmgeschichte.

4. „Alien“ („Alien“, 1979, Ridley Scott)
Facehuggers, Aliens, Chestburster. Nuff said.

5. „Invasion of the Body Snatchers“ („Die Körperfresser kommen“, 1979, Philip Kaufman)
Diese sich langsam immer weiter steigernde Paranoia, die Beklemmung, die Entfremdung und ganz am Ende der ikonographisch verzerrte Donald Sutherland, ein echter Klassiker des Angst-Kinos.

Moments

Eine wunderbare Liste mit Schlüsselmomenten im Leben berühmter Persönlichkeiten, sortiert nach Alter.

3 Sigmund Freud sees his mother naked, 1859.
6 Alfred Hitchcock’s father sends him down to the police station with a note instructing the officer in charge to lock him in a cell for five minutes, circa 1905.
11 Giacomo Casanova experiences his first orgasm, 1736.
17 Kurt Cobain leaves home and finds work as a hotel cleaner but is fired for sleeping in the rooms, 1984.

Innocence and Experience (via Growabrain)

The Who und Jimi Hendrix smashing Guitars und die Top 50 Youtube-Videos des Guardian


(Youtube Direktsmash)

Der Guardian hat seine 50 besten Youtube-Videos rausgesucht, darunter solche Juwelen wie Nirvana (noch ohne Dave Grohl) beim Konzert in Krist Novoselics Mamas Haus, der erste Live-Auftritt von Madonna, eine Lesung von Jack Kerouac, ein Screen-Test von Kurt Russel für Star Wars, der erste Fernseh-Auftritt von Oasis und ein Interview mit David Lynch. Oben reden The Who über die Philosophie des Gitarren-Schredderns und Jimi Hendrix covert „Wild Thing“. Pure Youtube Gold!

The 50 greatest arts videos on YouTube (via Metafilter)

Top 10 Simpsons Guest Appearances

Surpassing “The Flintstones” more than 13 years ago as the longest animated sitcoms and the longest running animated program, “The Simpsons” has also become a hallmark for American television. In the nearly 20 seasons, “The Simpsons” has created a few of its own hallmarks such as the couch gag, the chalkboard gag and guest stars. “Simpsons” fans have become almost cultish, and it is not surprising that some of the most notable guest stars are famous with their own cultish followings.

Top 10 Simpsons Guest Appearances

The 11 Most Bizarre Tarantino Moments

Ah Quentin, always making news. Today it was his decision to cast Eli Roth in the forthcoming remake of Inglorious Bastards. We understand: throw your friends some work. But when you have a chance to fix your career (which is not Death Proof) maybe it’s best to set the nepotism aside.

Link (Danke Jonas!)

Top 10 Greatest Robots In Movies

Everyone loved robots, and they have been the source of umpteen movies, books, and comics. In homage to the robots of film, we have picked the 10 greatest. This list is restricted entirely to robots in movies – there are no robots here from television. I have also excluded robots that are part of a large group, such as the droid army from Attack of the Clones.

Link

26 Important Comic Books

Sure, it may seem silly, but, comic books mean something. Soldiers used dog-eared copies of Captain America to keep their spirits up in WWII. The Green Lantern and Green Arrow made kids actually think about issues like racism and heroin. And millions gasped when they heard the news that Superman died. In fact, the vibrant medium is so often pegged as children’s pulp, or fun for the feeble-minded, that people tend to forget that comics have actually grown with and continued to reflect the spirit of our times.

Link (via Neatorama)

10 Facts You Didn’t Know About Houdini

It is the epitome of fame when one can be identified solely by one name. Mention the names Elvis or Sinatra, and everyone knows that you are referring to the famous entertainers. Mention Washington or Lincoln, and most will quickly realize that these are U.S. Presidents. The same can be said for Houdini, the world-famous magician.

Harry Houdini is likely the greatest and most well-known magician of all time. While his tricks are not mind-shattering by today’s standsards like they were during the early days of vaudeville, he was the master showman of his field. He knew how to promote himself and his efforts are still studied by innumerable magicians of today.

Link (via)Link

The 50 greatest Comic Book Characters

Link

10 Batman Books You Must Read

a list of 10 Essential Batman Books You Must Read, and it’s not just the ones that you’d expect.

Link

MacGyver, Problem-Solver

MacGyver ist zwar mit den Jahren immer fauler geworden, früher hat er aber noch echte Wunder vollbracht, mit einer Blechdose und zwei Plastiktüten, die er mit einem Faden um einen Baum gebunden hat. Dann hat er aus Streichhölzern ein Mini-Fahrrad gebastelt, hat sich draufgesetzt und ist dreimal um den Baum gefahren. Dann ist das Streichholz-Fahrrad kaputtgegangen und MacGyver hat sich am Kopf gekratzt.

List of problems solved by MacGyver.

To save a woman trapped under a pipe, MacGyver wraps a rope around the bottom of it, attaches both fixed ends to the roof of a building, and places a stick in between both parts of the rope. By twisting the stick, he is given a mechanical advantage and is able to slowly lift the pipe up.

As a way to hold off killer ants for awhile, MacGyver makes a flamethrower out of a hose, pipe, and tank of gasoline. He also uses some “kitchen ingredients” as a fuel-thickener to prevent the contraption from simply exploding.

MacGyver and Trumbo make a nitromannite bomb by taking the nitrate from fertilizer and cellulose by mashing plant bark. The ingredients are mixed together, stirred with a drip or two of acid, then placed in a small paint can. MacGyver must walk through the ants to plant the bomb, and so makes a “suit of armor”. Though it isn’t stated what the material he is wearing, it is likely a thick layer of rubber from the plantation applied to cloth. He then blows up the dam, flooding the area and killing a large ant infestation, which saves Trumbo’s plantation.

Link (via)

The 13 Best Movie Robots

With Wall-E dropping nationwide today, we’ve been thinking about the best robots to ever pour out their mechanical hearts on the big screen. We put together this list, which is only as good as our frail human bodies allowed it to be.

Link

Michel Gondry Wants You To Watch These 25 Music Videos

The list-happy pop culturalists at Entertainment Weekly take a day off from making their own head-scratchers, and hand the keys to Michel Gondry for a whirl about his 25 favorite music vids.

Link

Top 15 SciFi-Babes

Da hat sich mal wieder ein völlig inkompetenter Mensch hingesetzt und seinen nicht vorhandenen Geschmack in eine Liste gebacken. Die „Top 13 SciFi-Babes“: Sigourney Weaver auf der Vier? Sigourney Weaver ist attraktivitätstechnisch ein komplettes Raumschiffswrack. Genau wie Dana Scully. Gute Schauspielerinnen hin oder her, aber Ripley und Scully haben auf einer Babes-Liste nix verloren. Barbarella auf der Zwei? Ein Sakrileg. There’s only one sexy SciFi-Babe und das ist Barbarella. Leia auf der Eins? Klar, der goldene Bikini hat was, aber für die Eins reicht das nicht. Und weil das mal wieder so eine furchtbar geschmacklose Liste ist, bringe ich hier jetzt die einzig wahren Top 15-SciFi-Babes of all time. Eat this:
Gib mir den Rest, Baby…

30 Movies that Define Cool

Nothing says cool like a good guy movie. Especially ones with car chases, egg-eating contests, underground brawls, hit men, and foxy leading ladies. We’ve compiled a list of 30 cool movies that should be on every guy’s must-see list this summer.

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Top 15 Modern Black and White Movies

Once the days of color movies were well established, a few directors returned to black and white – either for effect, or sometimes even cost. This list is a summary of the best work produced in black and white in modern times.

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