Das Lightwriting von Twin Cities Brightest sieht genauso aus, wie das Lightwrighting von LAPP-PRO und ob da nun einer vom anderen abkupfert, ist mir relativ wurscht.
(via Blogrebellen)
Das Lightwriting von Twin Cities Brightest sieht genauso aus, wie das Lightwrighting von LAPP-PRO und ob da nun einer vom anderen abkupfert, ist mir relativ wurscht.
(via Blogrebellen)

Lightwriting ist zwar sowas von 2008 und abandoned Places eigentlich auch, das was Flickr-User {tcb} da aber in seinen Flickr-Sets raushaut, ist der pure Wahnsinn. Lightwriting in vollgesprühten Abwasserkanälen, unter Brücken oder auch auf Plattenspielern und sowas. Toll!
{tcb] Flickr-Sets (via KFMW)

Ich sagte ja schon immer, Lightwriting ist eigentich nix neues und ich selbst habe schon Weihnachtskarten mit Wunderkerzen in den Nachthimmel gemalt. Eric Staller machte in den Siebzigern bereits Kunst mit Licht und mehr oder weniger genau das, was heute Lichtfaktor oder LAPP so machen.
In the late 70’s I created photographs: long time-exposures done at night in New York City.
While the camera was positioned on a tripod, with the lens opened for several minutes, I moved through urban spaces with a variety of light sources. These were exhibited and published world-wide.
Eric Staller (via Cakehead)
(Youtube Direktlicht, via Berlinpiraten)
Die Weblog gewordene Fernsehsendung Polylog hat ein nettes Feature über Lightwriting mit Lichtfaktor, Evan und James vom Graffiti Research Lab und Daim.
[update] Das Polylog hat hier einen alten Arte Tracks-Beitrag recyclet und ihr eigenes Logo über den Beitrag geklatscht, kommt zwar alles von der gleichen Produktionsfirma, das ist mir aber dennoch wurscht. Ich habe deshalb alle Links auf das Polylog entfernt sowie den Originalbeitrag eingebunden. (Danke msgrnd! Toller Name!)

E.E.L.S. – Die Wissenschaft im Auge
Das Projekt LAPP-PRO hatte ich vor rund einem Vierteljahr hier bereits vorgestellt und jetzt haben die Jungs mit dem Bild „E.E.L.S. – Die Wissenschaft im Auge” den deutschen Preis für Wissenschaftsfotografie gewonnen, herzlichen Glückwunsch! JanLeonardo Wöllert und Jörg Miedza stellen mir die Fotografie exklusiv zur Verfügung und haben noch ein paar Zeilen zur Technik und Vorgehensweise rund um die Light Art Perofmance Photography geschrieben.
Das Foto „E.E.L.S. – Die Wissenschaft im Auge“ ist an der Universität Bremen in Zusammenarbeit mit der Forscherin Prof. Dr. Petra Swiderski und dem Wissenschaftler Dr. Arno Mann entstanden. E.E.L.S. ist die Abkürzung für Elektronen Energieverlust Spektroskop. Normalerweise findet in diesem Labor – nicht sichtbar – Elektronen-Energieverlust-Spektroskopie statt, bei der Metalle, Legierungen und Keramiken mikrochemisch untersucht werden.
Diesen Vorgang haben die beiden Lichtkunstfotografen JanLeonardo Wöllert und Jörg Miedza mit Licht visualisiert und nachgestellt. Mit einer speziellen Elektrolumineszenz Leitung (die wie eine von innen beleuchtete Plastikwäscheleine wirkt), wurde der Blick des Wissenschaftlers erzeugt. Die gelbe Lichtkugel stellt das Elektron dar und wurde mit einer rotierenden Flächenlampe umgesetzt.Im Mittelpunkt dieser Fotografie steht eine neue fotografische Technik, die im laufe des Jahres 2008 in Bremen entwickelt wurde. Die Light Art Performance Photography (kurz LAPP) ist eine Symbiose aus Langzeitbelichtung und performter Lichtkunst. Übersetzt heißt LAPP Lichtkunst-Aufführungsfotografie und beschreibt den Ablauf und die Abfolge von Einzelschritten in einer Gesamtperformance.
Die E.E.L.S. Fotografie besteht aus 14 Einzelschritten die während dem öffnen und schließen der Blende in einer einstudierten Performance aufgeführt wurden.
Neben den Lichtformen, Lichtgestalten und Lichtgebilden, sind vor allem die sichtbaren Umgebungen von großer Bedeutung. Die aufwendig ausgewählten Szenerien und recherchierten Hintergründe bringen je nach Lichtelement die gewünschte Stimmung oder Geschichte. Die Harmonie zwischen Hintergrund, Lichtgestaltung und das manchmal fremdartig wirkende harte Licht machen die besondere Wirkung der Light Art Performance Photography aus. Viele LAPP Kompositionen bestehen aus bis zu 20 Einzelschritten, die in einer Performance zusammengefasst sind und eine solch aufwendige Fotografie erst möglich machen.
Durch die Fähigkeit komponierte und einstudierte Lichtbewegungen sowie spezielle technische Herangehensweisen in einer Performance zu vereinen, kann diese Dynamik in Langzeitbelichtungen festgehalten werden. Noch finden sich in der Lichtkunst-Szene keine vergleichbaren Fotografien die derart präzise konstruiert, ausgestaltet und performt sind. Es gibt verwandte Techniken die ebenfalls mit Licht arbeiten, beispielsweise das Lichtzeichnen, das Lightpainting oder das Lightwriting. Diese Techniken konzentrieren sich darauf, das durch Licht Gezeichnete in den Mittelpunkt zu stellen.
LAPP entsteht nicht am Computer und ist kein Resultat überlagerter Ebenen, LAPP entsteht in Echtzeit zwischen dem Öffnen und Schließen der Blende einer Spiegelreflex-Kamera.

Vicki DaSilva macht Lightwriting with a message, das FormatMag hat ein Interview mit ihr am Start. (Und bevor jetzt wieder jemand in den Comments mit „Obama-Hype“ und „nervt“ und sowas anfangen will, this one’s for you: Ich weiß.)
Format: Your ‘Graffiti’ photographs really seem to capture the subversive nature that surrounded that culture in the ‘80s. What drew you to graffiti as a subject for your photographs?
Vicki DaSilva: I moved to NYC in 1983 during the birth of hip-hop culture. Graffiti artists were a huge part of that movement, as we all know, and so was the mega artist Keith Haring. He pretty much single handedly merged street art with traditional blue chip art. I knew Keith from a fellow student at Kutztown University that grew up with him there. We all landed in NYC in the early 80s. It was so powerful and exciting! I had already been drawing and writing with light while in art school, so the move to NYC just perpetuated the act of making graffiti with light. My first photographs ever published were light graffiti images. They were the centerfold of the East Village Eye newspaper in 1983.
I have recently been inspired to get back into serious writing for serious causes as well as a way of expressing social and political commentary in locations that are off limits to any form of traditional graffiti, such as the White House. Light graffiti lends itself beautifully to free expression and freedom of speech, as it can never be considered vandalism, as it exists for the camera only. (Format Mag)
Vicki DaSilva (via Notcot)
Heute abend bringt Arte in Tracks eine Sendung zum Thema Lightwriting mit den Jungs von Lichtfaktor und vom Graffiti Research Lab.
Vor zwei Jahren haben sich der VJ und Fotograf Marcel und der Graffiti-Sprüher David als Lichtfaktor-Crew zusammengetan. Was wie ein Heimwerker-Hobby aussieht, ist für die beiden mittlerweile zum Beruf geworden. Gerade haben sie einen Trailer für die BBC und das Design für einen amerikanischen Handyanbieter gemacht. Ihr Werkzeug sind einfach nur manipulierte Lampen.
Wie echte Graffitisprüher ziehen auch David und Marcel in der Dämmerung los. Sie haben jetzt schon jedes Bild geplant, denn es muss schnell gehen. Bevor es wieder hell wird, schaffen sie höchstens einen 15 Sekunden langen Film. Marcel drückt den Auslöser, dann hat David 30 Sekunden Zeit, das auftauchende Flussmonster zu malen. Das fertige Bild kann auch David nur erahnen. Erst auf dem Monitor wird das fertige Motiv sichtbar. Wenn die Taschenlampe aus ist, bleibt von ihrem Graffiti nichts als Fotos.
Übers Internet verbreiten Lichtfaktor ihre Filme, die pro Monat bis zu 800.000 Mal angesehen werden. Lichtgraffiti hat mittlerweile Anhänger rund um den Globus. Auch das Graffiti Research Lab hat es dank des Internets zu weltweiter Bekanntheit gebracht. Sie sind Technik-Lieferanten der Szene und entwickeln ständig neue Lichtwerkzeuge für die Street-Art- und Graffiti-Szene. Die sogenannten LED-Throwies gehören dazu und auch der LASER-TAG.

Okay, das hier kam eben in den Comments rein, lässt alles von Lichtfaktor aussehen, wie eine Kindergartenveranstaltung und ist wohl das beste Stück Lightwriting, das ich jemals gesehen habe. Dafür verzeihe ich denen sogar crappy Flashseiten und Autostart-Mucke.
Light Art Performance Photography (Danke Klaus!)

Julien’s light calligraphy is simply beautiful. The contrast of the fluidity of movement and the implied control necessary to control the light source is very inspiring. I especially like the image on the left, which shifts out of the two-dimensional and creates a radial space for the writing.

Although light is considered to be rather a practical than an artistic tool, it has some properties which designers can effectively explore in their works. Indeed, light can also be considered as a medium for more powerful and more vivid artistic expression. In fact, many artists and crews make use of it creating quite impressive works of art.

Light graffiti, also known as light painting, takes what you think you know about graffiti and turns it on its head. This ephemeral approach to art and expression uses the movement of light to create incredible images and is created on the streets, in nature, and in studios by artists whose creative impulses transcend traditional media. Unlike projection bombing, light graffiti is sometimes produced as performance art, and sometimes just to capture it with photography and video, but either way it makes for some incredible viewing.
Der Song geht so, das Video ist großartig, auch wenn das Lightwriting-Thema grade etwas überstrapaziert wird. Bei Flickr gibt’s Stills aus dem Clip.

Here’s an instructable on an alternate method for Pika Pika style light trace stop motion animation.

Lichtfaktor have teamed up with legendary UK children’s show Blue Peter to create a new lightwriting video – Das Sehr Angry Caterpillar.