Wer mich kennt, der weiß, dass ich tendenziell eher ein ziemlich fauler Sack bin und das eigentlich nicht nur so tendenziell, sondern einfach so, was jetzt ein recht langer Satz geworden ist, um zu sagen: Ich bin ein fauler Sack. Da trifft es sich gut, dass mir das neue Jahr gleich mit zwei Dingsen um die Ecke kommt, die meinem inneren Faultier doch sehr gelegen kommen: The International Institute of not doing much und Slow Media. Zu letzterem gibt es ein Manifest und ersteres hat 10 Tips dazu, wie man möglichst wenig macht. Doch, finde ich gut, alles. Ich leg mich dann mal wieder hin.
1. Drink a cup of tea, put your feet up and stare idly out of the window. Warning: Do not attempt this while driving.
2. Do one thing at a time. Remember multitasking is a moral weakness (except for women who have superior brain function.)
3. Do not be pushed into answering questions. A response is not the same as an answer. Ponder, take your time.
4. Learn our Slow Manifesto.
5. Yawn often. Medical studies have shown lots of things, and possibly that yawning may be good for you.
6. Spend more time in bed. You have a better chance of cultivating your dreams (not your aspirations.)
7. Read the slow stories.
8. Spend more time in the bathtub. (See letter from Major Smythe-Blunder.)
9. Practice doing nothing. (Yes this is the difficult one.)
10. Avoid too much seriousness. Laugh, because you’re live on earth for a limited time only.
The International Institute of not doing much (via Crackunit)

So heißt das Buch, das ich mir heute morgen am Bahnhof gekauft habe. Der Klappentext ist schonmal sehr gewinnend: „Lernen Sie an diskreten Zeichen – Details in der Kleidung, skurrile Witze, warmes Lächeln – diejenigen zu erkennen, die wie Sie am System zweifeln und sich seiner maßlosen Absurdität bewusst geworden sind. So bringen Sie zwar nicht Ihr Unternehmen nach vorne, in jedem Fall aber sich selbst.“ Bin sehr gespannt auf neue Erkenntnisse.


