General Robots

The International Institute of not doing much und Slow Media

Wer mich kennt, der weiß, dass ich tendenziell eher ein ziemlich fauler Sack bin und das eigentlich nicht nur so tendenziell, sondern einfach so, was jetzt ein recht langer Satz geworden ist, um zu sagen: Ich bin ein fauler Sack. Da trifft es sich gut, dass mir das neue Jahr gleich mit zwei Dingsen um die Ecke kommt, die meinem inneren Faultier doch sehr gelegen kommen: The International Institute of not doing much und Slow Media. Zu letzterem gibt es ein Manifest und ersteres hat 10 Tips dazu, wie man möglichst wenig macht. Doch, finde ich gut, alles. Ich leg mich dann mal wieder hin.

1. Drink a cup of tea, put your feet up and stare idly out of the window. Warning: Do not attempt this while driving.

2. Do one thing at a time. Remember multitasking is a moral weakness (except for women who have superior brain function.)

3. Do not be pushed into answering questions. A response is not the same as an answer. Ponder, take your time.

4. Learn our Slow Manifesto.

5. Yawn often. Medical studies have shown lots of things, and possibly that yawning may be good for you.

6. Spend more time in bed. You have a better chance of cultivating your dreams (not your aspirations.)

7. Read the slow stories.

8. Spend more time in the bathtub. (See letter from Major Smythe-Blunder.)

9. Practice doing nothing. (Yes this is the difficult one.)

10. Avoid too much seriousness. Laugh, because you’re live on earth for a limited time only.

The International Institute of not doing much (via Crackunit)

Natural Born Hängie

Ich bin ein Freund des gepflegten Abhängens. Einfach so irgendwo auf dem Sofa rumlümmeln und dem stilvollen Nichtstun nachgehen, das ist meine Welt. „Und, was macht ihr so?“ – „Och, wir hängen hier so rum.“ Gibt es solche die Welt aufrüttelnden Dialoge noch? Um das Anbhängen wäre es echt schade, deshalb widme ich ihm eine kleine Wortansammlung, damit es nicht vergessen geht, das Abhängen. Irgendjemand muss sich ja darum kümmern.

Heute morgen im Zug traf ich jedenfalls auf den natural born Hängie überhaupt. Das war nämlich ein circa zwölfjähriger Bub, der die ganze Zugfahrt über, immerhin ungefähr 35 Minuten, auf der Abfallklappe hing. Das muss man sich folgendermaßen vorstellen: die Arme hatte er verschränkt auf dem Ding platziert und der Rest, nun ja, hing eben so runter, während er draußen die vorbeihuschende Landschaft beobachtete. Und so blieb er tatsächlich hängen, bis Frankfurt Hauptbahnhof. Was für ein Talent.

The ultimate Dude, würde ich mal sagen.

Abhängen


(Youtube Direktgähn, via)

10 Merkmale wirklich fauler Menschen:

1. Die Unfähigkeit, einmal begonnene Dinge zu Ende zu bringen.

(via)

Schlenzian

Einfach mal so ein paar Worte aus dem Ärmel schütteln, ins Blog schlenzen, einfach mal ein bißchen Namedropping. Flickr, BoingBoing, Digg you like crazy. Und so weiter, ganz einfach völlig unkompliziert und man braucht wirklich nur eine Tastatur dafür? Naja, sowas wie ein Screen sollte auch noch dranhängen. Und dann haust du raus, klick me, spinnst rum, findest raus, triffst und nimmst und gibst ganz viel und all das in nur einer Sekunde.

Wir fliegen ganz schön schnell mittlerweile, aber da ist immer noch was drin.

Bekenntnisse einer Couchpotatoe

Ihr seid so aktiv. Ihr joggt, fahrt viel mit dem Rad, auch gerne mal zur Arbeit, sind ja nur 20 Kilometer. Kann man doch mal machen. Ihr spielt Tennis und ja, Ihr bindet Euch auch mal einen Pulli über den Schultern zusammen. Ihr geht in Clubs und tanzt, oft und gern. Ihr bruncht, ihr luncht. Ihr seid oft in Bars und Lounges und beruflich, na klar, da rollt es, es geht voran, Stillstand kennt Ihr nicht, immer vorwärts, immer weiter, nie zurück.

Ich sitze derweil auf meiner Couch, trinke ein Bier und sehe einen guten Film. Auf die Arbeit fahre ich mit dem Zug und betrachte die Landschaft, die zu guter Musik (grade eben: Rolling Stones – “Sympathy for the Devil”) an mir vorüberfliegt. Ich beobachte die ganze Hektik um mich herum – und kann mir ein Grinsen nicht verkneifen.

(Youtube Direktnichts)

“Das Leben geht so schnell vorbei, wenn Ihr nicht ab und zu anhaltet und Euch umschaut… könnt Ihr’s verpassen.”
Ferris Bueller

Die Entdeckung der Faulheit

So heißt das Buch, das ich mir heute morgen am Bahnhof gekauft habe. Der Klappentext ist schonmal sehr gewinnend: „Lernen Sie an diskreten Zeichen – Details in der Kleidung, skurrile Witze, warmes Lächeln – diejenigen zu erkennen, die wie Sie am System zweifeln und sich seiner maßlosen Absurdität bewusst geworden sind. So bringen Sie zwar nicht Ihr Unternehmen nach vorne, in jedem Fall aber sich selbst.“ Bin sehr gespannt auf neue Erkenntnisse.