General Robots

Die My Way-Morde auf den Philippinen und Sid Vicious


(Youtube Direktmyway)

Auf den Philippinen gibt es eine Häufung an Morden wegen schlecht gesungenen Karaoke-Versionen von Frank Sinatras „My Way“ und das ist kein Witz. Der Artikel in der New York Times ist recht lange und bietet einige Erklärungsmodelle, mir fällt allerdings noch eine ein. Ich wollte zu diesem Posting ja sowieso die „My Way“-Version von Sid Vicious posten, da sehe ich bei Wikipedia: „In the Philippines it was believed that Vicious’ version was inspired by deposed dictator Ferdinand E. Marcos, where in the first part of the song Vicious attempted to imitate the voice of the late dictator.“ And I say what?

Meine Theorie geht also so: Die Leute auf den Philippinen assoziieren den Song, wenn er schlecht gesungen wird, wegen Sid Vicious’ „My Way“-Version mit ihrem ehemaligen Staatspräsident Ferdinand E. Marcos, was vor allem an fortgeschrittenen Abenden zu Gewaltausbrüchen führen könnte. Meine Theorie. Und ich verwette meinen Arsch, das ich Recht habe.

“I used to like ‘My Way,’ but after all the trouble, I stopped singing it,” he said. “You can get killed.”

The authorities do not know exactly how many people have been killed warbling “My Way” in karaoke bars over the years in the Philippines, or how many fatal fights it has fueled. But the news media have recorded at least half a dozen victims in the past decade and includes them in a subcategory of crime dubbed the “My Way Killings.”

The killings have produced urban legends about the song and left Filipinos groping for answers. Are the killings the natural byproduct of the country’s culture of violence, drinking and machismo? Or is there something inherently sinister in the song?

Sinatra Song Often Strikes Deadly Chord (via Dangerous Minds)

Bloody Killer-Barbie

mariel_clayton_barbie_7

Die Pimpettes haben ein schickes, blutiges Posting zu Killerbarbie-Fotografie: „Barbie, die sich zwischen Blut, Fellatio, Bondage und Geburten bewegt. Der Künstlerin Mariel Clayton ist das Sauberfrauimage von Barbie wohl gehörig auf den Zeiger gegangen und so hat sie aus Barbie einen Patrick Bateman gemacht. Eine Person, die emotional kalt ist, der Blut nichts ausmacht und die sonst wie die nette Person von nebenan rüberkommt. Ein Graus für alle. Abfotografiert aber nur halb so schlimm.“

Sowas ähnliches gab’s schonmal, hieß damals Barbie Crime Scenes, wird seit Sommer 2008 nicht mehr aktualisiert und war auch nicht so schick inszeniert.

The Beatles – I’ll kill


(Youtube Direktkill, via BoingBoing)

Hier eine alternative Version des Beatles-Songs „I will“, der damals zu kontrovers für eine Veröffentlichung auf dem White Album war und dessen Master-Aufnahmen jetzt von Peter Serafinowicz und FunnyOrDie wiederentdeckt wurden.

Neuroscience of Serial Killers

Hier der superinteressante Vortrag (nun, superinteressant zumindest, wenn man so jemand ist, wie ich. Freak, like me!) von Jim Fallon, der die Gehirne von Serienkillern untersucht hat. Hier lernen wir nun zum Beipiel, warum vor allem Männer Serienkiller werden: Weil ein „Agressionsgen“ in deren X-Chromosomen haust, das nicht (wie bei Mädchen) von einem anderen „agressionslosen“ X-Chromosom ausgeglichen wird.

Psychopathic killers are the basis for some must-watch TV, but what really makes them tick? Neuroscientist Jim Fallon talks about brain scans and genetic analysis that may uncover the rotten wiring in the nature (and nurture) of murderers. In a too-strange-for-fiction twist, he shares a fascinating family history that makes his work chillingly personal.

Exploring the mind of a killer: Jim Fallon on TED.com

Die Zeugenaussage von Charles Manson

Am Sonntag, den 12. Oktober 1969 wurden Charles Manson und neun Mitglieder seiner “family” auf der Barker Ranch in Californien nahe Death Valley verhaftet. Sie standen unter dem Verdacht, mit den Morden an Sharon Tate, Voityck Frykowski, Abigail Folger, Jay Sebring, Leon und Rosemary La Bianca und Steve Parent in Verbindung zu stehen.
Kurze Zeit später legte man Charles Manson in diesen Fällen ein Mordkomplott zur Last und es kam zu einem Prozeß, an dem Presse und Öffentlichkeit regen Anteil nahmen. Während der langen Verhandlungen verweigerte man Charles Manson einstimmig die Möglichkeit, sich selber zu verteidigen oder eigene Zeugen aufzurufen. Erst ganz am Ende durfte er selber aussagen und den Versuch unternehmen, sich zu rechtfertigen. Und selbst dann setzte der Ankläger Vincent T. Bugloisi noch durch, daß die Jury Mansons Aussage nur in abgemilderter Form zu hören bekam – offenbar fürchtete er sich vor Mansons rednerischen Fähigkeiten.

Das Ergebnis ist die nun folgende Abschrift dieser Aussage. Sie dauerte über eine Stunde und war oft unzusammenhängend und abschweifend und voller Wiederholungen. Manson schleuderte dem Gericht diese an Wahnsinn grenzenden Worte ins Gesicht, obwohl er wußte, daß sie einer feindseeligen Zensur unterzogen würden. Doch genau betrachtet brauchte sich Bugliosi überhaupt keine Sorgen zu machen – derartige Worte mußten im Gericht [auch] die letzten Zweifelnden von der Schuld des Angeklagten überzeugen.

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