General Robots

Comic: Daft Punk vs. David Bowies Labyrinth

In einem Comic von John Malloy kämpfen Daft Punk, The Battles, These New Puritans und Justice gegen Koboldkönig Jareth aka David Bowie. Auf seiner Website gibt’s leider nur Auszüge daraus und wo man das komplette Teil herbekommt, weiß ich nicht. Aber lesen würde ich es, definitiv!

Lemon 4 (via Superpunch)

DJ Renos Live-Mashup-Album feat. Justice, Justice und Justice

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DJ Reno hat vergangene Woche auf dem Bootie Paris ein Live-Set mit Justice-themed Mashups gespielt und hat das ganze auf seiner Website gepostet. Seit Freitag versuchte ich, das dort runterzuladen, was ich nach dem fünfzigsten abgebrochenen Download, der obendrein noch mit maximal 0,3 Bytes pro Sekunde vor sich hinsaugte, frustriert aufgegeben habe. Der Download schlief immer und immer wieder ein, wenn ich ihn zu oft neu startete, bekam ich eine Fehlermeldung.

Ich schrieb DJ Reno eine E-Mail, er antwortete nicht. Ich suchte das Ding als Torrent und fand es nicht. Ich versuchte noch drölfmal den normalen Download, er mochte nicht. Dann, gestern abend, versuchte ich noch einmal mein Glück und schwupp: Der Download lief. Mit 30kByte zuckelte er mir das Ding auf die Festplatte und weil ich Euch den Downloadfrust ersparen will, habe ich das Set bei Rapidshare geuppt. Hier die Tracklist:

DJ Reno – Intro
DJ Reno – Genesis Back
Party Ben – Let There Be The Love
DJ Reno – DVNBoom
Beloki – Imperial Stress (DJ Reno I Wish Edit)
Divide & Kreate – Phantom Part. III
DJ Reno – I Want Your Head
ElectroSound – Never Be Alone In Aerius Light
DJ Reno – Je Veux Te Voir Dancer
DJ Freakhit – Rollin & Scratchin My Supermassive Jesus Of Nazareth
DJ Freakhit – Police Radio
DJ Reno & DJ Freakhit – Radio Benz
DJ Reno – Sandman Go My Way
Sebwax – Song 2 Dance (Reno Live Edit)

DJ Reno – A Cross The Universe Of Mash-Up – A Mash-up live album performed by Dj Reno about Justice and more, Rapidshare-Mirror (via iGot)

Justice-Doku „A Cross The Universe“ – Trailer


(Dailymotion Direktjustice, via Fubiz)

Trailer zur Tour-Doku „A Cross The Universe“ von Justice. Ich denke ja, das Bad Guy-Image der Jungs ist ein reiner Fake, aber was solls, solange die Musik okay ist.

J.U.S.T.I.C.E.s Pressemitteilung zum „Stress“-Video

J.U.S.T.I.C.E. sahen sich, in meinen Augen zu Unrecht, dazu genötigt, im Zuge der Diskussion um ihr (diskussionswürdiges) Video zu „Stress“ eine Pressemitteilung hinterherzuschieben. Übersetzung, Text und Bild via Spex.

Die Idee für den Video Clip »Stress« war: einem im Radio unverbreitbaren Titel einen am Fernsehen unverbreitbaren Clip zu schenken. Wir hatten keinerlei Zwänge, denn wir wollten keinen »verbreitbaren« Clip machen, wir haben uns dementsprechend mit diesem Video alle Freiheiten erlaubt. Nicht um zu schockieren, sondern um die Debatte zu eröffnen, Fragen zu stellen, so wie das Kino, die Literatur oder gegenwärtige Kunst es so oft machen.

Mit dieser Freiheit gehen Risiken einher: falsch interpretiert oder selbst instrumentalisiert zu werden.

Wir haben den Clip erst nur einer Website gegeben (die von Kanye West), da wir überzeugt waren, dass er zu lang, zu heftig, zu wenig konsensuel war, und nur außerhalb der konventionellen Schemen existieren könnte. Wir waren uns dessen bewusst, dass der Clip potentiell sehr umstritten sein würde. Aber wir hätten nicht gedacht, dass die Debatte so weit gehen würde, und dass wir uns im Endeffekt solch schweren Themen gegenüber verantworten müssten.

Die massiven Probleme bei der Rückgewinnung des Clips innerhalb weniger Stunden hat uns daran erinnert, wie schwer es heute ist, den Bestimmungsort der Bilder und die Integrität ihres Inhalts zu kontrollieren. Wir haben weder die Absicht noch die Legitimität tiefgehend über soziale Probleme zu sprechen.

Dieser Film wurde nie als eine Stigmatisierung der Vororte, oder als eine Gewaltaufhetzung betrachtet. Und noch weniger, um eine verdeckte Art von rassistischer Botschaft zu vermitteln.
Dieser Clip wurde nie zensiert. Wir haben vom Anfang an die Entscheidung getroffen, alle Fernsehübertragungen zu verweigern, um niemandem mit dem Clip zu konfrontieren.
Wir haben immer dem Zuschauer die Wahl gelassen, dieses Video anzuschauen oder es zu ignorieren. Wir haben nie versucht, seine Gedanken zu beeinflussen, weil wir der Meinung sind, dass dies nicht die Rolle der Kunst und der Unterhaltung ist.

Gaspard & Xavier, JUSTICE

An dieser Mitteilung stört mich ein Satz ganz, ganz gewaltig:

Wir haben weder die Absicht noch die Legitimität tiefgehend über soziale Probleme zu sprechen.

Seit wann hat eine Band oder ein Act und ihre Kunstwerke (und da schließe ich Musikvideos absolut ein) keine Legitimität, tiefgehend über soziale Probleme zu sprechen? Was ist das denn für ein Selbstverständnis? Das ist genauso bescheuert, wie Menschen, die schlechte Filme deshalb gut finden, weil es ja „nur eine Comic-Verfilmung“ ist und beides hat seine Ursachen in einem typisch deutschen Phänomen: genau wie Comics werden Musikvideos nicht als Kunstform begriffen. Allenfalls als Marketingvehikel, was auch bei mir in den Comments zu einigen Anfeindungen gegen Justice führte.

Selbstverständlich sind Musikvideos eine Kunstform, einzuordnen zwischen Kurzfilm und Songs eben. Und als solche können sie selbstverständlich gesellschaftlich relevante Fragen zum Thema haben. Dass sie diese Themen wegen der ihnen immanenten Promo-Funktion auch kommerziell auswerten spielt keine Rolle, das tut jedes Buch mit Botschaft ebenso.

Ich weiß auch nicht, wie spOnline-Autor Johannes Gernert auf die Ideen kommt, die er in seiner stellenweise schlicht schlechten Analyse des Videos verbreitet. Da heisst es zum Beispiel, dass die Inszenierung erst am Schluß aufgelöst würde, der Zuschauer also zu Beginn ein Teil der Gruppe wäre. Unfug. Die Inszenierung zeigt die Gruppe immer von einem externen Blickwinkel. Aber, ja: die Inszenierung ist überaus realistisch, wenn man so will. Eine Sicht aus der Gang heraus wie etwa bei Cloverfield oder Blair Witch funktioniert allerdings anders. Merke: eine subjektive Kamera macht noch lange keine subjektive Sicht der Dinge.

Ich wiederhole mich nochmal: ich finde das Video großartig, weil es unbequem ist, weil es zwickt, weil es eben auch Fragen stellt. Wie gehen wir mit dem Agressionspotential mancher Schichten (wie ich dieses Wort hasse) um? Dass es da ist, daran besteht kein Zweifel. Und das darf man sagen. Auch, wenn man nur ein blödes, kommerzielles, banales Musikvideo ist.

Interview: Dance ‘Dorks’ Justice

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Underwire: So, first off, out of curiosity what music do you play at a Playboy party?

Xavier de Rosnay: Actually, I don’t know because I still don’t know how the party is. We don’t DJ [much] anymore. For the most part we’ve been playing like 99 percent live shows. Sometimes we do DJ but then it’s just for after-parties or friend’s parties. I think the last ten times I DJ’d I just played pop music and disco or soul music. So that’s what’s in my bag right now. But I did bring some rave tunes, because I didn’t know what this would be like, and this seems like it’s a real party. But if it’s really like a rave party then I will try to play more pop tunes. But if it’s like a pop party then I will try to go into rave, because it’s always cool to play something different than what people are expecting. We have some good experiences of turning cocktail parties into really violent parties.

Link

Die Rückkehr der Zeitraffertanzmaus


(Youtube Direktdancinggirl, via)