Junge Junge, mir geht heute noch die Muffe. Eine Woche Gastbloggen auf nerdcore stand auf der Agenda, und das zu einem Zeitpunkt als ich selbst das Bloggen an sich gerade erdrückend schwer fand und mich selbst neu sortieren wollte. Anfangs war ich wirklich unglaublich angespannt, doch mit jedem weiteren Posting verschwand die Panik und der Spaß nahm zu. Es war nicht leicht für mich parallel zwei nerdige Blogs mit Inhalt zu füllen, aber irgendwie hat alles funktioniert und ich bin wirklich froh das Renés Angebot angenommen zu haben. Ich habe viel über mich selbst gelernt, über die Arbeit an so einem riesigen Ding wie dem Core und wie unglaublich es sich anfühlt soviel Aufmerksamkeit zu bekommen.
Ich danke euch allen für eure Kommentare und dafür dass ihr mich so freundlich empfangen habt und ich danke vor allem René für sein unendliches Vertrauen in mich und das was ich hier alles machen und schreiben durfte. Jetzt klinge ich schon wie einer dieser sentimentalen Oscar Gewinner, aber irgendwie fühle ich mich auch gerade so, ich bin einfach verdammt glücklich und zufrieden Teil von etwas so Großem gewesen zu sein.
Um in der Tradition der bisherigen Gastblogger zu bleiben, sage ich einfach mal Thanks for the Fish und werd’ mich jetzt wieder um mein Baby kümmern. Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Oscars schaun. Ich bin raus. Prost!
Martin aka Mister Honk ist seines Zeichens Herzblut-Mediendesigner, Vollzeit-Nerd, leidenschaftlicher Biertrinker und war in den letzten sieben Tagen hier im NC Gastblogger.
Guten Morgen, der Honki hier. Seitdem ich die Arbeiten von Ken Taylor bei mir im Blog hatte entwickelte ich eine unglaubliche Passion gegenüber guter Illustration von Konzert- und Bandpostern. Und so haben mir die Arbeiten von Jeral Tidwell eben komplett den Verstand rausgeblasen als ich sie das erste Mal sah. Sein nahezu perfekter Strich, jede Menge Skulls und die besten Bands auf diesem Planeten als Kunden lassen mich vor Ehrfurcht erblassen und wie gerne würde ich auch so einen Overload an Talent und Kreativität mein Eigen zu nennen.
Martin aka Mister Honk ist seines Zeichens Herzblut-Mediendesigner, Vollzeit-Nerd, leidenschaftlicher Biertrinker und für die nächsten Tage hier im NC Gastblogger.
Martin bloggt normalerweise unter Mister Honk so ziemlich genau die gleichen Dinge, die ich hier auch immer raushaue, nur mit einer Spur weniger Science und Sickness. Und weil ich sein Blog mittlerweile das spannendste der (für mich) frischen, jungen Blogs finde, habe ich ihn eingeladen, hier eine Woche lang für Unruhe zu sorgen. Und jetzt bitte ich um ein herzliches Willkommen!
Mensch, war das aufregend. Ich durfte eine Woche Gastbloggen bei René. Das motiviert natürlich ungemein. Man versucht seinem Output hinterher zu kommen (unmöglich), seinen Inhalten gerecht zu werden (schon eher) und man kriegt für alles was man schreibt mehr Kommentare als man ahnt. Meistens spannende, nette, lustige, tolle, manchmal auch vernichtende, böse, gemeine. Ich hoffe nur ich habe hier keine Leser vergrault während meiner Zeit und wenn, tja, dann kommen dafür eben 10 neue Leser nach. Behaupte ich jetzt einfach mal.
Ich danke euch für die freundliche Aufnahme, habe mich eigentlich die ganze Woche wohlgefühlt und ich hoffe ihr musstet nicht zu sehr unter Weltfrieden-mässigem Content leiden. Ich hab das Gästebett wieder frisch bezogen, meinen Schrank ausgeräumt und gehe jetzt wieder nach Hause. Zwei Sachen habe ich allerdings noch für euch:
Erstens wäre da dieses Twitpic, das ich seit 5 Tagen als Tab im Browser hab und die ganze Zeit abfeiern wollte, aber irgendwie nie den Zeitpunkt oder wenigstens den Grund dafür wusste. Was aber nichts daran ändert, das dieses Bild der Twitterin @Zauberfrau eine nahezu magische Wirkung auf mich hat. Ich weiss auch nicht warum, ich kann mir das Stundenlang ansehen. Das sieht so komisch aus und der äusserst lustige Titel “Knister Knister” tut sein übriges, das wollte ich euch auf keinen Fall vorenthalten:
Hat das auf euch auch so eine hypnotische Wirkung? Ich weiss nicht was es ist, aber tolles Bild.
Zweitens habe ich da noch was, da weiss ich gar nicht ob die meisten das überhaupt haben wollen. Das ist ja immer doof, Geschenke zu machen die keiner will, aber ich wage es trotzdem mal: Ich habe 99 mit zwei Freunden zusammen ein Demo für eine Soloplatte gemacht, die nie gemacht wurde. Die Songs gefallen mir nachwievor (Eigenlob stimmt!) ganz gut und deswegen schenke ich euch jetzt einen davon, einfach für die gute Zeit die ich hier mit euch hatte. Denkt dran: Das Lied hat 10 Jahre auf dem Buckel und ist bloss ein Demo. Für nen Schmunzler reicht es aber immernoch. Ich präsentiere: Nilzenburgers “Zärtlicher Boy”.
Das wars so weit von mir. Ab jetzt geht hier wieder alles seinen gewohnten Gang. Kommt mal auf dem Weltfrieden vorbei und da morgen Towel Day ist bleibt mir natürlich nur noch zu sagen:
Ich bin ein relativ mäßig interessierter Fussballfan. Gut, gestern habe ich mich auch mit Liga-Radio-Konferenz auf den Balkon gesetzt und dem spannenden Finale der Saison gelauscht. Aber mein Verein ist ja eh der erste FC Köln, für die gab es gestern nicht mehr viel zu holen. Klassenerhalt geschafft, Lukas Podolski kommt zurück, also werden wir nächste Saison deutscher Meister. Alles gut.
Nun lässt sich von meiner Vorliebe für den FC auch relativ schnell auf meine Gegenliebe für Düsseldorf schliessen. Wir haben denen damals bei der Schlacht von Worringen relativ gut eingeheizt und die denken immernoch der grosse Player zu sein. Naja, solln sie doch (An dieser Stelle spare ich mir Ironie-Tags, der “Streit” zwischen Köln und Düsseldorf wird ja heutzutage eher spasseshalber am Leben gehalten ,wir haben nix gegen die…obwohl…).
Nun kommen aber diese Interessensgebiete in diesem Fall zusammen, denn Fortuna Düsseldorf ist gestern Abend aufgestiegen, in die zweite Liga. Erstmal Glückwunsch. Fussballfans sind ja dafür bekannt, nicht gerade die angenehmste Truppe auf Erden zu sein, vor allem wenn sie in Gruppen auftreten, da wechselt man schonmal gerne die Strassenseite. Aber andererseits: Die machen nix, die wollen nur spielen und das gestern Abend die Stimmung etwas ausgelassener in Düsseldorf war, als sie es für gewöhnlich ist, sei ihnen auch gegönnt. Da wird dann schonmal in der Altstadt schön gefeiert, bei einem Gebräu das die Düsseldorfer seit Jahren fälschlicherweise für “Bier” halten aber “Alt” nennen. Das sieht die Polizei aber gar nicht gerne, so ein unangemeldetes Freudenfest. Weswegen sie die Feiernden versucht einzukesseln. Und jetzt wirds bizarr. Auf dem Video kann ich keinen richtigen Grund erkennen (was nichts heissen muss, es kann durchaus vorher zu Provokationen von Seiten der Fans gekommen sein, die man nicht mitbekommt – andererseits ist die Gruppierung der Polizisten ja auch eine Provokation), für das was passiert, aber mit einem Mal stürmt der Weiß-Helm-Trupp durch die feiernde Masse und hinterlässt ein Bild der Zerstörung. Das geht Ruck Zuck. Einmal durchknüppeln, schon ist alles am Arsch. Das finde ich, mit Verlaub, beängstigend. Ohne Rücksicht auf Verluste.
Nochmal: Ich glaube einer der anstrengendsten Berufe, für den man sich heutzutage entscheiden kann, ist der des Polizisten. Du bist immer der Böse, egal von welcher Seite aus gesehen. Du musst spontan reagieren und hoffen, eine Situation unter Kontrolle zu kriegen. Nein Danke, das wäre alles andere als ein Beruf für mich und ich habe grossen Respekt davor. Andererseits: Wie sehr sind die für Krisensituationen geschult? Oder überhaupt geschult? Denn wenn ich das Video ansehe, das, ich weiss, aus dem Zusammenhang gerissen ist, dann habe ich das Gefühl das die Fragen erst gestellt werden, wenn der Bürger keine Gefahr mehr darstellt, also fixiert am Boden liegt. Gut, nach der ersten Rammbock-Attacke der Polizei flogen auch Stühle, das geht nunmal gar nicht. Aber die Staatsmacht muss sich schon die Frage gefallen lassen, ob sie da nicht auch ein Stück selbst die Verantwortung für trägt.
Ich bin auf jeden Fall froh, das es mittlerweile solche Sachen wie YouTube gibt. Das sowas dokumentiert wird. Das einfach keiner mehr machen kann, was er will, ohne das es gesehen wird. Es ist eine komische Situation und ich bin mir unsicher, wer wieviel Verantwortung trägt. Ich willl auch keine Schuld zuweisen. Ich war nur erstaunt über dieses Video.
Das muss man sich mal vorstellen: Da ist René den ganze Tag auf dem gleichen Flohmarkt wie ich und wir laufen uns nicht über den Weg. Unverschämtheit. Aber vielleicht auch ganz gut, denn sonst hätte ich vermutlich auch noch schleppen müssen. Und wer trägt schon gerne Beutel, die vornehmlich wegen Marvel-Ware so schwer sind. Die paar aufwertenden DC-Sachen dazwischen fallen wohl kaum so ins Gewicht. Har Har Har.
Nun aber zu meiner Lieblingsbeobachtung auf einem der besten Flohmärkte, die ich kenne:
Es gab einen Stand wo ein recht junges, sehr hübsches und graziles Mädchen Klamotten verkauft hat. Ich weiss nicht ob die die selbst gemacht hat, oder ob die neu waren oder gebraucht oder was auch immer. Ich habe aber schnell erkannt, das sie genau die Ware hatte, die das Herz von Modebloggerinnen höher schlagen lässt, denn die anderen Stände drumherum waren realtiv verwaist, während es bei ihr so aussah:
Ja, okay, das sieht jetzt scheisse aus das Bild, weil da auch ein Paar Typen zu sehen sind (die gerade nur vorbei gehen) und es gar nicht sooooo voll zu sein scheint (da habe ich einen schlechten Moment abgepasst). Ich hätte das also jetzt gar nicht zeigen müssen. Aber egal. Ich hätte mich gerne noch ein bischen länger aufgehalten, weil ich ja ein grosser Freund von Modeblogmädchen bin. Aber das ist ein anderes Thema.
Ich habe mir, wegen spontaner Sparsamkeit, übrigens nichts auf dem Flohmarkt gekauft. Habe allerdings eine gute Platte gesehen und ein paar gute Comics. Werde wohl demnächst mal wieder da zuschlagen gehen. Meine Tochter hat sich eine Belleville-Figur (das ist die Mädchen-Linie von Lego) gekauft, meine beste Freundin ein Armband, einen Ring (den sie erst nicht kaufen wollte, es dann aber noch heimlich nachgeholt hat), ein Shirt für eine Freundin und ein Mäppchen für eine Kollegin. Wir haben dann noch die Ohrbooten live gesehen, die haben da gespielt, das war sehr schön. Und dann sind wir nach Hause gegangen. Ich mag den Mauerparkflohmarkt. Demnächst werde ich es auchmal zur dortigen Karaoke schaffen, die soll ja ebenfalls super sein.
Ich weiss. Es gibt hier ja ein ziemliche Serien-Fanbase auf Nerdcore. Viele von euch sind, glaube ich, ziemliche Lost-Fans, wovon ich die erste Folge gesehen habe und was mich dann nicht weiter interessierte. 24 soll auch ganz gut sein, da hab ich die erste Staffel halb gesehen. Fand ich ok. Ansonsten habe ich schon so ziemlich den Überblick verloren, was jetzt der Shizznet ist und was nicht. Gut, die erste Staffel “Six feet under” hab ich auch gesehen, fand ich auch ganz gut und ich gestehe auch mit meiner besten Freundin zusammen “Greys Anatomy” zu gucken und es ziemlch gut geschrieben zu finden. Aber was es da sonst noch alles gibt, “Heroes”, “Eureka”, “Reaper”, diese neue mystriöse Fälle des FBI-Serie, “Prison Break”, “Pushing Daisies” etc. pp. da hab ich keine Ahnung von.
Ich bin sowieso eher der Sitcom-Typ, habe alle Staffeln Friends auf DVD, fast alle King of Queens, die 4 Coupling-Boxen, fange gerade mit Cheers an, aber auch Dharma & Greg, schon allein wegen der bezaubernden, leider mittlerweile Scientologin Jenna Elfman. Ich mag auch die IT Crowd, auch wenn ich die sehr spät entdeckt habe (ehrlich gesagt vor 2 Wochen). Und da gibt es eben zwei ganz besonders grossartige Serien bei HBO in Amerika, die seien den unwissenden an dieser Stelle einmal ans Herz gelegt:
1.) Flight of the Conchords
Viele können damit nichts anfangen, für mich ist da der grösste Spass, den ich seit langem gesehen habe. Kurz zur Geschichte: Es geht um zwei Freunde, Brad und Jermaine, aus Neuseeland, die nach New York ziehen um dort mit ihrer 2-Mann-Combo gross rauszukommen, eben den “Flight of the Conchords”. Dabei werden sie unterstützt von ihrem Manager, der gleichzeitig auch noch das Fremdenverkehsrbüro für Neuseeland in New York leitet, Murray. Der kriegt nunmal leider nie so richtig tolle Jobs an Land gezogen, aber alle drei träumen immernoch vom grossen Durchbruch, genauso wie ihr grösster Fan Mel, die zwar verheiratet ist aber absolut besessen von den Jungs. Sie ist auf wirklich jedem Konzert. Manchmal auch so ziemlich als einziger Gast.
Das wirklich schöne an der Show ist ihre visuelle Umsetzung, überhaupt die ganze Inszenierung. Die ist nichtn nur lustig, sondern hat eine ganz eigene Stimmung, irgendwie ein echt gewordener Comic, aber nicht so schrill bunt. Eher ein bischen wie eine Real-Verfilmung der Sergio Aragones-Bildchen, die in Mad-Heften immer am Rand der Seiten abgedruckt waren. Könnt ihr mir folgen? Die ganze Serie sieht aus als wenn Gondry sie produziert hätte, aber ohne diesen Traumsequenzen-Zwang. Naja, gut, in einer Folge gibt es eine Traumsequenz von Mel, die ist aber auch wirklich ausserordentlich lustig. Ach so, das sollte ich vielleicht vor dem Ausschnitt noch erwähnen. In jeder Folge werden immer mindestens zwei Songs gesungen, aber alle Musical-Allergie-Opfer können aufatmen, denn das ist immer supergeile Music, und die ist immer schön in die Episoden eingewoben:
Wie wundervoll. Lustigerweise halten sich die beiden Jungs auch mittlerweile für ziemlich gute Rapper, was in einer Folge zu Panik bei Bret führt, weil er bei einem Auftritt in der Bibliothek, wo sie leise sein mussten, sich dazu hat hinreissen lassen, einfach mal alle zu dissen, die ihm einfallen. Jay-Z, P. Diddy, Ice-T, wie sie alle heissen. Vom Bandkumpel Dave hat er aber danach erfahren, das er jetzt nicht mehr sicher ist. Woraufhin er eine Gang gründet. Murray, ihr Manager, findet das alles nicht richtig und bringt es bei einem der regelmässigen Bandmeetings zur Sprache. Woraufhin Bret (mit Jermaine) erklären muss, das Rapper auch Gefühle haben:
Ihr habt vielleicht jetzt einen kleinen Eindruck von der Skurilität der Serie. Übrigens: Den letzten Song findet man auch umsonst auf dem neuen Sup Pop sampler, den René drüben bei Spreeblick empfohlen hat. Nur so als Tip. Was die Serie betrifft: Anschaubefehl!
Was mich zu meinem anderen Beispiel führt:
2.) Eastbound and Down
Okay, ich mach es so kurz wie möglich: Kenny Powers war ein super Baseballspieler, hat aber dann im Suff und auf Partys seine Fähigkeit, den Ball so schnell wie kein anderer zu werfen, verloren. Abgebrannt kehrt er in das Dorf zurück, aus dem er kommt. Sein Bruder nimmt ihn auf in seinem Haus, wo er mit seiner 5-köpfigen Familie lebt. Kenny kriegt einen Job als Aushilfssportlehrer an der örtlichen High School und trifft dabei auf seine Jugendliebe. Naja. Sie war mehr in ihn verliebt. Langsam muss Kenny begreifen, das er nicht mehr der Star ist, der er mal war. Das ist ein langsamer Prozess, vor allem weil er wieder zurück dahin will, wo er gewesen ist. Ach so, sollte man vielleicht noch erwähnen: Kenny ist ein ziemlicher Asi. Aber man mag ihn trotzdem. Irgendwie.
Die Serie wurde von Will Ferrell mitproduziert und ist wirklich das, was man Hilarious nennt. Ein grosser Spass mit genau der richtigen Dosis “trauriger” Momente um den Spass noch höher zu drehen. Zum Glück hat sich ein eifriger YouTube-User die Müher gemacht die, seiner Meinung nach besten, Momente von Kenny Powers zusammenzuschneiden. Gut, über die Auswahl liesse sich streiten, aber es reicht damit ihr eine Idee von der Serie bekommt:
Und jetzt sage mir bitte einer, das man mit solchen Serien hierzulande rechnen dürfte. Ich wage schon zu bezweifeln, das überhaupt die Originale hier ankommen…
Ich liebe San Francisco, auch wenn ich eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr da war. Aber es war Liebe auf den ersten Blick und eines Tages werde ich da auch leben, auch wenn man immerwieder genre hört, das das die Stadt mit den höchsten Mieten in USA sein soll, was ich mir gut vorstellen kann. Aber es ist so eine wunderschöne Stadt, die auch ein europäisches Flair hat, was aber nicht den Hauptreiz ausmacht. Es ist eine Stadt, in der man sich sehr sicher fühlt, in der das Auge ständig was geboten kriegt. Wo die Menschen kalifornisch freundlich sind, wo das Wetter nicht immer super sein muss, eben einen Küstenstadt. Ach, ich könnte die ganze Zeit schwärmen, aber stattdessen kann man ja einfach mal Fotos gucken, so wie diese schönen Aufnahmen aus dem Portfolio von Valerie J. Cochran. Wovon dieses Bild natürlich unbedingt gesondert erwähnt werden muss, weil es so perfekt in dieses Blog passt…:)
Und ich kann mal wieder ein bischen vom auswandern träumen…
Da ist ja ganz schön was los, bei diesem Show-Prozess in Schweden, in dem die Content-Industrie gegen die Pirate Bay Macher klagt und wohl darauf hofft, sowas wie einen Präzedenzfall zu schaffen. Es ist natürlich auch etwas albern, das die Pirate Bay Jungs sich als lammfromm verkaufen wollen, aber sei´s drum, das ist wohl Taktik der Verteidigung. Und es ist ja eigentlich auch ein bischen lustig, wenn es nicht so traurig wäre, das die Labels nicht kapieren, um was es eigentlich geht. Nämlich darum die Eier in der Hose zu haben und zu sagen:
“Ja, Mensch, da haben wir wohl bewusst die letzten 10 Jahre Entwicklung dieser Welt verpasst und haben jetzt ein paar Jährchen lang versucht, das Rad wieder zurückzudrehen, was man als ersten Reflex verstehen muss, aber wir haben nun gelernt und verstanden und wir versprechen in Zukunft eher zu versuchen konstruktive Vorschläge in die Runde zu bringen und dem User entgegenzukommen, anstatt ihn zu kriminalisieren.”
Ihr kennt das ja alles schon, René hat das schon viele Male deutlich knackiger formuliert als ich das gerade versucht habe.
Nun wirds aber auch wieder lustig, echt: Die Pirate Bay Macher haben den Richter, der sie zu Fantasie-Zahlungen verurteilt hat, nämlich ebenfalls beanstandet als befangen, weil er, was zufälligerweise erst NACH dem Prozess rauskam, in der Copyright-Industire-Lobby mitmischt. Gut. Vergisst man also einfach was der Hoschi meinungsgefärbt geurteilt hat und rollt die ganze Geschichte noch mal von Vorne auf. Dafür braucht man natürlich jemand, der ermittelt und erklärt wie sehr der Richter sich von seinen Lobbyisten-Tätigkeiten in der Urteilssprechung beeinflussen lässt (ähm, mal grob über den Daumen geschätzt: Total? Ich würde auch keinen Richter der von einem Zigarren-Magazin zum Zigarre-Raucher des Jahres gekürt wurde über das Rauchverbot urteilen lassen, nur so als erstes Beispiel, das mir in den Sinn käme…), das mag absurd scheinen, aber so ist das eben mit Recht und Gesetz. Man muss jemandem schon auch nachweisen, das er falsch gehandelt hat. Fair game.
Jetzt möchtet ihr aber endlich die Pointe wissen? Gut: Die Richterin Ulrika Ihrfelt, die dazu da war den Fall komplett zu durchleuchten und ihr Gutachten darüber abzugeben, wurde schnell vom Gericht für diese Aufgabe installiert und vergangenen Mittwoch ebenso schnell wieder überraschend von dem Fall abberufen, und wisst ihr warum?
Weil sie in der gleichen Copyright-Lobby-Organisation ist, wie der Richter gegen den sie ermitteln sollte.
Gnihihihi, also ich kann mich über sowas beömmeln.
Ganze Story bei Wired.
Geile Idee eigentlich aus Links sowas wie die Schlumpfsprache zu machen…Ich linke euch jetzt folgende Links und linke ihr linkt die mindestens genauso wie ich, verlinkt nochmal! Okay. Doch nicht so ne tolle Idee. Fang ich mal lieber an…
Bein “Stigma Videospiele” habe ich gelesen, das die CDU in Karlsruhe nun auch versucht die “Intel Friday Night” zu stoppen, und zwar mit so ziemlich allen dreckigen Mitteln, die ihr zu Verfügung steht, wenn die sauberen nicht reichen, was sie nicht tun, weil es sowieso absurd ist sie anzuwenden. Diese Friday Night-Geschichten sind so E-Sport-Turniere, das ist eine Serie, die in Deutschland läuft und jetzt sind schon 3,4 davon in jüngster Vergangenheit ausgefallen bzw. wurden dem Veranstalter kurz vorher schön abgesagt (so das auch kein Ausweichtermin mehr auf die Beine zu stzellen war), wegen Winnenden und weil bei der Veranstaltung auch CS gespielt wird. Das ist nur einer der Gründe, warum ich Wahlkampfzeiten nicht ausstehen kann. Inhaltlich könnten mir solche Turniere egaler nicht sein, ich find die saulangweilig, aber was hier gerade Aktionismus-technisch abgeht, das macht doch keinen Spass mehr. Muss ich jetzt doch schon früher auswandern?
Mein wirklich grösstes WTF? gestern hatte ich, als ich gelesen habe das Benno Ohnesorg von einem DDR-Spitzel bzw. “Inoffiziellem Mitarbeiter”, wie es ja im Stasi-Bürokraten-Slang offiziell hiess, erschossen wurde. Ja, der Polizist war von der Stasi geschmiert, wie jetzt die Birthler-Behörde aus den Akten gelesen hat. Das ist krass, weil das mehr oder weniger eine ganze Epoche, bzw. eine ganze Bewegung in Frage stellt. Die Studentenproteste der 60er wurden nach dem Tod Ohnesorgs nur noch heftiger, wurden radikalisiert, weil davon ausging, das die vermeintliche Gegenseite, eben die BRD, jetzt auch vor Mord nicht zurückschreckt. Durch die neue Erkenntnis aber ist das ja alles jetzt obsolet. Dann hat die DDR das in Auftrag gegeben, um die BRD ins Chaos zu stürzen? Hm. Schon sehr verschwörerisch. Und vermutlich auch nicht richtig, wer war schon Benno Ohnesorg. Aber merkwürdig ist es allemal, das ausgerechnet der Polizist, der in Panik auf den Studenten schoss, das der IM und auch noch SED-Mitglied gewesen sein soll…Nun ja, die DDR war eben doch nicht so erstrebenswert, wie einige Studenten das damals dachten, eigentlich eher im Gegenteil. Aber wie krass, das das erst jetzt rauskommt. Ich dreh mich im Kreis, aber da kann ich Stundenlang drüber nachdenken. Krass.
Stell dir vor, du bist eine junge Frau. Und du möchtest mal wissen, wo deine ganzen Kumpels stecken. Abends auf RTL siehst du dann Werbung für einen Dienst, mit dem man seine Freunde ganz einfach wiederfinden soll. Du denkst drüber nach und weil dir eh gerade langweilig ist und nichts in der Kiste läuft, meldest du dich da an. Und beginnst deinen Spass daran zu haben. Und findest tatsächlich auch alte Freunde wieder, triffst aber auch neue. Eine super Community, trotz ihres doofen Namens (wer kennt wen – naja, ist eigentlich gar nicht so doof, der Name, macht schon Sinn, aber warum immer das Naheliegendste?) und sauhässlichen Designs (das auch noch unpraktisch ist, ich war da mal 30 Minuten angemeldet und habe meinen Account dann wieder aus lauter Verzweiflung gelöscht, weil ich mich nicht zurechtgefunden habe), in der du dich wohl und aufgehoben fühlst. Dann, eines Tages, gibt es einen Super Wettbewerb auf der Plattform, bei dem es einen Mini zu gewinnen gibt. So einen Wagen wolltest du schon immer mal haben. Du nimmst also Teil und, Überraschung, du gewinnst! Wie grossartig. Und wie noch viel, viel schöner, wenn die Mitwettbewerber einem das von Herzen gönnen, da freut man sich über den Preis gleich noch viel mehr. So wie man das hier so schön sehen kann (Den Namen habe ich übrigens zensiert):
Ich habe diese wunderbare Geschichte via Elepferd. Ein Twitterer, den es sich schon wegen seines Namen zu folgen lohnt…
Uns jetzt geht mal schön linken, ihr linken Linker, weil zum linken und zum linken man im linken Linken linken muss. Ok. Es klingt immernoch scheisse. Schon gut, ich lass es ja…
Ich mache ja auf dem Weltfrieden gerne und öfters mal irgendwelche komischen Aktionen für meine Leser und Kommentatoren. Einfach aus Spass an der Freude. Und weil ich ja diese Woche bei Nerdcore bin, versuch ich das jetzt auch mal hier.
Ich habe gestern, beim recherchieren eine Seite entdeckt, die nennt sich “SingSnap“. Und das ist eine Karaoke-Seite, auf der die Leute ihre Lieblingslieder um die Wette singen, sich gegenseitig bekunden wie toll sie das gemacht haben und das Beste: Sie stellen die Aufnahmen dann ins Netz. Das ist aber noch nicht alles: Man kann die Player mit dem Song dann einbinden. So zum Beispiel (Und ja: Der Player sieht wirklich richtig scheisse aus):
Ich als alter Karaoke-Fan musste natürlich direkt da angemeldet sein. Und jetzt hab ich da nen Account. Hab auch schon ein Lied gesungen (Brandy von Looking Glass), das war aber gar nicht mal so gut. Und da kommt ihr ins Spiel: Ihr wünscht euch was ich singen soll und sollten die Kommentare über die magische Grenze von, sagen wir mal, 50 gehen, dann werde ich die drei meistgewünschten Lieder singen und hier reinstellen. Aber Achtung: Man muss sich schon sehr mainstreamige Hits wünschen, alles haben die da nicht. Scheinen sonst aber ganz gut sortiert. Ach so: Deutsche Songs gibt es auch nicht, aber so nen Schlager-Scheiss würde ich eh nicht singen. Nur, damit das jetzt nicht nach Kommentar-Fisching aussieht: Sollten die Comments unter 50 bleiben, dann sing ich halt das eine meistgewünschte Lied. Ich denke nur das ab 50 der Schnitt etwas repräsentativer wäre. So. Genug erklärt? Dann wünscht mal schön los…Ich bin gespannt.
Edit: Wie um alles in der Welt können denn so schnell 50 Kommentare zusammenkommen? Okay, ich würde sagen ziemlich deutlich hat sich Rick Astley rauskristallisiert (Ihr wollt alle Gerickrollt werden?), Celine Dion (E, wenn der René das sogar selbst auf seinem Blog haben will!) und entweder Beat it oder Barry White. Gebt mir nen Tag Zeit, dann habt ihr morgen zum Vatertag eure Songs. Und sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt…:)
Weil René ja hier gerade eben über Loop-Künstler sprach und hier nochmal kann ich mich nicht zurückhalten (dann ist heute eben Loop-Beatbox-Künstler-Tag auf Nerdcore, ich will René ja nicht in seinen Posts rumeditieren) und noch Konrad ins Feld werfen. Den habe ich auf einer Veranstaltung kennengelernt und muss sagen, das ist nicht nur ein äusserts netter Mensch, sondern auch ein verdammt talentiertes Bürschchen. Der gehört in eine anständige Live-Producer-Auflistung auf jeden Fall mit rein (Und er bewegt sich nicht so komisch wie der, zugegeben tolle, Ricoloop…;))
Thomas Dolby hat ein neues Album veröffentlicht. Naja. Eigentlich ist es eine Werkschau, ein Best of, aber das ist schon so ziemlicher Wahnsinn, was der Typ alles so gemacht hat. Der war Keyboarder für Def Leppard oder Foreigner, hat Prefab Sprout oder Joni Mitchell produziert und mit George Clinton zusammengearbeitet. Wer also in dern 80ern etwas schrägere Sounds generieren wollte, der kam an Dolby nicht vorbei. Der Typ war echt eins mit seinen Sythesizern. Dabei kam der Look und so immer sehr Steampunkig rüber, also zumindest was ich so als Steampunkig empfinden würde, der ich ja gar keine Ahnung davon habe. Zu sehen in dem Video zu einem seiner grössten Hits, der gleichzeitig auch einer meiner All-Time-Favourites ist: She blinded me with science.
Ich meine, nachwievor: Wie geil ist das bitte schön, ein Räuspern als rythmisches Element zu nehmen? Das ist doch absoluter Wahnsinn. Da könnte ich mich jedesmal drüber freuen. Das hier ist leider die Singleversion, da kommt dann am Ende nicht mehr dieses grossartige Drum-Break, das es auf der Maxi gab. Das war der Hammer. Endloser Drum-Loop, der so funky, catchy und gleichzeitig sperrig war. Ich muss mir die Maxi echt mal wieder besorgen. Ein Jahr, nachdem “Science” dann ein Hit auch in Amerika war (vorher war Dolby ein rein englischer Top-Act), gab es dann diesen legendären Auftritt:
Vier Synthesizer-Über-Nerds der 80er auf einem Haufen! Herbie Hancock (rockt seine Talkbox so dermassen), Stevie Wonder, Howard Jones (What is love) und Thomas Dolby schrauben sich in einem Medley durch ihre Hits. Da kriege ich eine super Gänsehaut. Wenn ihr also Thomas Dolby nicht so wirklich kennt, dann sei euch diese neue Platte wärmstens ans Herz gelegt. Ein sehr guter Überblick, über sein schaffen. Manches davon mag anachronistisch erscheinen, aber es sind dann eben immer diese Dolby-eigenen Misstöne, die durch die schönsten Harmonien eiern, die das zu etwas besonderem machen.
Und jetzt noch auflösen, warum der ein Arsch ist: Weil durch den damals René abgemahnt wurde. Beziehungsweise durch einen seiner Songs. Da kann der ja nichts so richtig für, Musiker haben ja heutzutage gar keine Kontrolle mehr darüber, was ihre Plattenfirmen in ihren Namen machen. Aber er hätte sich ja mal einschalten können. Naja. Schwamm drüber, ist ja jetzt auch schon ein paar Jahre her. Man wird ja altersmilde.
Mehr Infos zur CD, der eine DVD mit sämtlichen Videos beiliegt hier, auf Dolbys Blog.
Ich habe gedacht, wenn der René hier so eine automatisierte Linkliste jeden Abend raushaut, dann kann ich sowas auch mal machen, aber eben von Hand geschrieben, sozusagen als Fleissarbeit. Oder als Aufsatz. Ich habe es ja geliebt Aufsätze in Deutsch zu schreiben. Oder zu Referaten verdonnert zu werden, da hatte ich immer den allergrössten Spass dran, weil ich dann, wenn die Lehrer nicht konkret genug formuliert haben, was sie wollten, einfach kompletten Schwachsinn geschrieben habe, der aber in der Anforderung enthalten war (so hat mich meine Bio/Sport-Lehrerin mal dazu verdonnert ein einseitiges Referat über die Herkunft von Basketball zu schreiben und ich habe den totalen Stuss erfunden, es war aber eine Seite und es war eine Geschichte über die Herkunft von Basketball, deswegen konnte sie nix sagen und die Klasse hat sich beömmelt…das war übrigens lange vor Internet, ich hätte die echte Geschichte also aufwendig in einer Bibliothek (!) in Persona (!!) recherchieren (!!!) müssen), oder ich habe in ernstgemeinte Referate kleine Spässchen eingebaut. Ich weiss auch nicht warum, ich bin wohl eben kein Beamtendeutsch-Typ, oder ich brauche das für mich selbst, damit ich mich nicht vom eigenen Geschreibsel zu Tode langweile. Genug geredet: Ihr wollt Links, ihr kriegt Links!
Ich liebe meine Tochter über alles (welch Überraschung) und finde natürlich ausserdem, das sie das best-ausssehende fast-8-jährige Mädchen ist, das ich kenne. Ausserdem hat die Kleine Style, das alles zu spät ist. Das hat sie zum Glück von ihrer Mutter. Man stelle sich nur einmal vor, sie liefe so rum wie ich…nein, das stelle man sich lieber nicht vor. Wie wohl jeder Vater bin ich wahnsinnig stolz auf die kleine Prinzessin. Aber. Ein “aber” gibt es dennoch. Denn das Grauen hat einen Namen: Der Schulfotograf. Natürlich ist sie auf den Fotos immernoch mein geliebtes Mädchen und natürlich habe ich auch eines der Bilder in meinem Portmonaie. Aber die Bilder, die diese Pixi-Fotografen (so hiessen die zu meiner Schulzeit) machen, sehen einfach immer scheisse aus. Das liegt nicht am Motiv, das liegt an der Art Fotos zu machen, die sich seit gefühlten 8767 Jahren nicht geändert hat. Die gleiche Sorte Fotograf macht auch Familienfotos. Und da gibt es einen Blog, der sammelt genau solche Bilder. Und das ist ein sehr grosser Spass: Awkward Family Photos
Wie cool ist bitte eine Uhr, die aus lauter Uhren zusammengesetzt ist und deren Zeiger sich jede Minute so stellen, das sie die aktuelle Uhrzeit als Digital-Uhren-Anzeige anzeigen? Dadurch wird es ja eigentlich eine Uhr-Uhr-Uhr. Denn es sind kleine Analog-Uhren (1. Uhr) die sich zu einer grossen Uhr (2. Uhr) zusammensetzen, die aber noch eine ganz andere Art von Uhr (3. Uhr) imitiert. So in etwa stelle ich mir die Rechnung vor. Man kann das natürlich auch einfacher formulieren: WILL ICH HABEN! (Mehr Infos hier)
Damit hätte ich auch schon fast alle offenen Tabs abgearbeitet. Fast. Denn einen habe ich noch. Die 70er waren eine Zeit, in der ich gerne in New York erlebt hätte (wenn ich da nicht erst geboren wäre). Da war Disco das grosse Ding, da gab es legendäre Clubs (Paradise Garage) und Clubs deren Ruf grösser war, als der Club selbst (Studio 54). Nun liebe ich ja Disco-Musik, weil ich das immer toll finde, wie aufwendig selbst die kleinste Single-Produktion noch war, so mit Streichern im Studio und so, noch unschuldig und ans samplen war gar nicht zu denken. Da sind tolle Sachen bei rausgekommen. Neben so zentralen Figuren wie Larry Levan oder Nile Rodgers, gabs noch jede Menge anderer Leute, die das Game bereichert haben und einer davon war der halb-Italiener Meco. Der hat auch als Studio-Musiker gearbeitet (Das Trompetensolo auf Diana Ross “I´m coming out” zum Beispiel ist von ihm, ist ne schöne kleine Anekdote, weil Nile Rodgers, der das Album produziert hatte, Meco förmlich anbetteln musste, überhaupt auf dem Album zu spielen und sie es dann “gewagt” haben, in einer Disco-Nummer ein Jazz-Solo zu spielen. Diana Ross hat die Platte aber gehasst, als sie fertig war und von anderen Leuten nochmal neu abmischen lassen, die nicht kapiert haben, was es mit dem Solo auf sich hatte und leztenendes einen unfertigen Take ins fertige Stück genomen haben. Das ist das was ihr da jetzt hört…). Aber er hat eben auch eigene Sachen gemacht und am bekanntesten war wohl seine Disco-Interpretation des Star Wars Themas (was ein super Album ist, vor allem aber wegen seiner B-Seite, die nur “Galactic Funk” heisst und fast nur aus funky Marsch-Snares mit sorgsam dosierten Bläsereinsätzen besteht…und so ziemlich das funkieste ist, was ich je gehört habe, ob seiner Reduktion). Das war ein grosser Hit. Und so wollte die Plattenfirma immer mehr von dem Zeug. Und jetzt kommt endlich, worauf ich hinaus will:
Ich bin Fan der Beiden. Deswegen ist es etwas komisch, das ich das Video jetzt erst sehe, scheint ja schon ein Jahr alt zu sein. Ist aber trotzdem gut.
Das ist ne kleine Meldung, ich habe die auch nicht nochmal nachrecherchiert, weiss also nicht um den Wahrheitsgehalt, ist mir auch egal, denn die Vorstellung ist so lustig und so drollig und vielleicht könnt ihr das ja nachvollziehen, was vor meinem geistigen Auge ablief, als ich das hier gelesen habe:
Eine unangekündigte Dopingkontrolle hat die Austragung der belgischen Bodybuilding-Meisterschaften verhindert. Nachdem vor dem Start der Veranstaltung eine Abordnung der belgischen Anti-Doping-Agentur die Teilnehmer kontrollieren wollte, verließen alle 20 Starter fluchtartig den Austragungsort.
Innerhalb weniger Minuten war keiner der Sportler mehr anzutreffen. “So etwas habe ich in meiner ganzen Karriere noch nicht mitgemacht”, sagte ein anwesender Arzt.
Und? Stellt ihr euch auch jetzt nicht auch vor, wie die Muskelpakete nur in Tangas bekleidet wie wild aus der Halle rennen? Und vielleicht noch einer oder zwei, die auf der Flasche mit dem Selbstbräuner ausrutschen? Und Passanten, vielleicht Familien, die gerade auf ihrem Sonntagsspaziergang zufällig an der Location vorbeikommen und dieses Spektakel mit ansehen müssen, wie braun/orange gefärbte Hünen wie Hühner denen man den Kopf abgeschlagen hat, aufgeregt über einen Parkplatz rennen? Ich muss immer noch lachen bei der Vorstellung. Da lass ich die Recherche gern mal aussen vor…
Das ist jetzt was Besonderes. Ich weiss nicht wie viele Freund ihr noch aus eurer Kindheit habt. Oder doch eher aus der Schulzeit? Es gibt diese Fälle besonderer Freundschaften, wo sich zwei treffen und vom Schicksal, dem Kosmos, dem Universum, der Macht und von Deep Thought dazu auserkoren sind, für immer zusammen durch dick und dünn zu gehen. Da gibt es dann mal aufregendere Zeiten, mal ruhigere, aber man kann sich immer darauf verlassen, das diese Freundschaft besteht. Wie Cap und Capper. Oder Dick und Doof. Oder wie Ernie und Bert. Wie Bud Spencer und Terence Hill. Wie Indiana Jones und Sallah. Mick Jagger und Keith Richards. Fix und Foxi. Goethe und Schiller. Asterix und Obelix. Und wenn wir alt sind werden wir wie Statler und Waldorf sein (ehrlich gesagt sind wir das schon jetzt, wenn wir zusammen sind können uns Dritte immer nur schwerlich ertragen…:)). Denn ihr habt es schon erraten: Es geht hier um meinen besten Freund. Und weil ich dem schonmal vor 2 Jahren auf dem Weltfrieden zu seinem Geburtstag gratuliert habe, will ich das jetzt hier, von Nerdcore aus tun, damit gleich ein Riesenchor in den Kommentaren ein Geburtstagsständchen anstimmt.
Wir kennen uns jetzt ca. 27 Jahre. Das ist eine ganz schön lange Zeit. Otto Voge war zum Beispiel 27 Jahre Bürgermeister von Stralsund. Vor 27 Jahren hat das Kabarett “Brennesseln” aus Österreich sein erstes Programm gespielt. In Deutschland ist man von 18 bis 27 Jahren ein “junger Volljähriger”. Und, auch schön: 27 Jahre sind pimaldaumen 10.000 Tage. Seit 10.000 Tagen befreundet. Und heute wird er 32. Wenn das nicht eine Menge Gründe zu feiern sind, dann weiss ich es auch nicht.
Ich bin froh, das wir die geheime Zauberkraft der Freundschaft anscheinend so gut beherrschen. Und freue mich auf viele weitere 10.000 Tage.
Waldi, alter Sack, alles gute zum Geburtstag.
Und weil Waldi der grösste Brit-Core-Fan ist, den ich kenne, hier erstmal ein YouTube-Ständchen für ihn:
Das haben wir früher immer in seinem Jugendzimmer auf der Stereoanlage gehört. Und dann wieder mit seinen Star Wars Figuren gespielt. Und um alle Nerdcoreleser vollends zu überzeugen, das der Mann der Man ist: Der hatte damals ZWEI Millenium Falcons!!! Und das AT-AT und das Bügeleisenraumschiff (Ich glaube das war der Wüstengleiter oder wie das hiess, ich habe das immer Bügeleisen genannt). Bis wir dann auf MASK umgestiegen sind. Da hatte Waldi das WOHNMOBIL! Das war der Hammer! Dafür hatte ich beide Schlösser von Masters of the Universe, ihr seht: Wir haben uns schon damals perfekt ergänzt..:)
“Reloaded” deswegen, weil ich diesen Artikel schonmal vor 2 Jahren so ähnlich bei einer Seite gepostet habe, die es heute nicht mehr gibt. Ich habe den jetzt aber erweitert, modifiziert und saftiger gemacht, insofern ist das schon noch aktueller Content…;)
Musik und Spiele. Abgesehen von Lieblingssongs in irgendwelchen Games, ging das ja nur seltenst den Weg in die andere Richtung. Oder zumindest hat man das kaum mitbekommen. Ein paar charmante Versuche seien hier aber dokumentiert. Doch dafür muss ich erstmal ein wenig ausholen…
Wer erinnert sich nicht daran in seiner Jugend ewig vor dem Computer gesessen zu haben, nur um nach exorbitant langer Ladezeit ein paar Sprites über den Bildschirm zu jagen? Das kollektive Jugendtrauma der C64-Generation hörte auf den Namen Datasette. Die gab es auch als integrativen Bestandteil der Computer der Marke Schneider, resp. Sinclair. Und wenn man die in einem normalen Tapedeck hörte, kam dort nur fiepsender Krach raus. Diesen Lärm aber konnte der Computer lesen, zusammensetzen und dadurch ein Spiel oder eine Anwendung laufen lassen.
Mitte der 80er waren diese Computer weit verbreitet, die CD dagegen weniger. Nun hatten einige Bands die zündende Idee: Sie liessen ein Programm schreiben, in dem sie vorkamen, pressten den Sound davon dann auf Schallplatte und der User musste nur noch den diffusen Sound auf eine Leerkassette aufnehmen und vom Computer lesen lassen. So weit, so gut. Das das Verfahren schon umständlich wie nix Gutes war, hielt einen nicht davon ab, es doch wenigstens mal zu versuchen. Wer jemals ein Spiel von Kassette lud, der weiss das hier eine Engelsgeduld gefragt war, die dann auch noch in der Hälfte der Fälle nichtmal belohnt wurde. Der Umweg über die Schallplatte machte die Fehlerquote nur noch höher.
Ein prominentes Beispiel gefällig? Bitte sehr. Wer erinnert sich noch an diesen Song:
Die Thompson Twins. Ein paar Hits haben sie ja gehabt, aber so schnell wie sie auftauschten, waren sie auch wieder vergessen. Allerdings haben sie sich mit am meisten Mühe gegeben, was die bekannteren Easter Eggs der 80er Computer-Generation betrifft, bei ihnen bekam man nämlich ein komplettes Adventure. „The Thompson Twins Adventure Game“ kam 1984 auf Vinyl und sogar auf Flexi Disk raus (das waren die dünnen Plastik Schallplatten, die oft als Heftbeilage kamen…). Hier kann man selbst einmal sein Glück versuchen, ich habe es immerhin bis in die Höhle geschafft, bevor ich zu Tode gelangweilt aufgab. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, denn das Tolle an der ganzen Sache ist doch der Versuch. Die haben mal was gewagt, die Chartpopper. Auch wenn sie grandios gescheitert sind und dieses Spiel vermutlich von noch keinem lebenden Wesen komplett durchgespielt wurde.
Ein weiteres Beispiel ist Shakey! Ja, genau! Shakin Stevens hatte ebenfalls ein eigenes Spiel für den Spectrum, das auf der B-Seite einer seiner vielzähligen Singles versteckt war, aber auch als letzter Track auf einem Album des poppigsten Rockers aller Zeiten. Das Spiel hiess „The Shakey Game“ und schaffte es die Thompson Twins noch zu unterbieten. Denn jetzt wurde sogar die Story absurd: Ziel des Spiels war es Shakeys Auto sicher durch ein Labyrinth zu ihm nach Hause zu fahren und dabei nicht von den fiesen Riesenfledermäusen angegriffen zu werden. Der Bezug zum Künstler war jetzt nicht der offensichtlichste, aber hey: Dafür hatte man ein Spiel umsonst!
Auch schön: Die Stranglers (ja, die von denen Golden Brown ist). Auf der Kassettenversion ihres Albums “Aural Sculpture” war ein Textadventure enthalten, das ihr Keyboarder, David Greenfield, geschrieben hatte und in dem man den Tour Manager der Band spielte. “Aural Quest” hiess das Spiel und von den wenigen Menschen, die es durchgespielt haben, ist dem Spiel eine totale Langeweile attestiert. Aber hey, für Fans war das doch grossartig: Sei der Tour Manager deiner Lieblingsband!
Es gab noch viele andere Platten die sich die Mühe machten, Geheimbotschaften als Computercode zu übermitteln, eine sehr genaue und grandiose Auflistung davon findet man hier (Es handelt sich dabei um einen Link, den René auch schonmal in seinem Linkdump hatte vor 2 Jahren oder so, der wurde da aber nicht ausführlich gewürdigt…:)).
Natürlich waren Bands auch in den Spielhallen vertreten. Zumindest in den amerikanischen, die ja im Gegensatz zu den deutschen, Familienspassorte waren. Und da gab es einen grossartigen High-End-Automaten. Man spielte nicht nur die einzelnen Band-Charaktere, deren Fotos als Riesenköpfe auf die Sprite-Figuren gepappt wurden, bei dem Abenteuer ihre Instrumente zurückzubekommen, sondern wenn man es geschafft hatte, dann wurde im Gehäuse des Automaten auch noch ein Kassettenrekorder gestartet und man hörte einen Song der Gruppe. Das nenn ich mal innovative Technik, die begeistert. Und als wäre das nicht genug, handelte es sich bei der Band um JOURNEY! Eine nachweislich Nerdcore-Liebling attestierte Band. Das ist doch der Hammer. Ich will sofort den Automaten haben. Solange das noch dauert, kann ich das Spiel schonmal auf meinem Computer spielen. Wird zumindest hier behauptet.
Die Jahre zogen ins Land, die Computer wurden grösser, schneller, spannender. Bands hatten damit nicht mehr viel zu tun, ausser beruflich, aber das jemand sich die Mühe machte, ein Spiel zu schreiben und mit auf eine CD zu packen, das kam wohl eher seltener vor. Multimedia war das Stichwort der Stunde, wer da nichts in Petto hatte, der hatte was verpennt. Und ein sehr schönes Beispiel, was diese diffuse Multimediawut für Blüten trieb, hat man bei den Fantastischen Vier. Sie wussten: Wir müssen da auch irgendwas machen. Sie wussten nur nicht so richtig was. Klar, es sollte irgendwie zum spielen sein, aber auch nicht zu offensichtlich. Man müsse sich im Kosmos bewegen können, aber die Rätsel sollten hauptsächlich daraus bestehen, das man herausfinden muss was überhaupt das Rätsel ist. Dann könnte man noch eine Diskografie mit raufpacken und –ZACK – feddich is die Laube. Wie das ganze dann aussah, kann man auf Smudos Seite sehen und netterweise sogar für lau runterladen. „Viertuell“, allein der Name…Macht euch auf einiges gefasst (wobei die Diskografie ein tatsächlich sehr nettes und nützliches Feature ist/war) und sagt nacher nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.
Aber denkt denn niemand an die Mädchen? Doch. Leider.
Komisch, aber die Welt der Computerspiele schien niemals so richitg Trash-frei mit der von Bands oder Musikern übereinzustimmen. Es gäbe noch viele andere, erwähnenswerte Produkte. So gab es das Spiel “The Nomad Soul” in dem David Bowie zwei Auftritte hatte (als Grafik-Charakter) und für das er nicht nur Songs geschrieben hat, sondern auch noch an der, etwas konfusen, Story beteiligt war. Oder hier, für das SNES (Hallo René!): Revolution X, ein Aerosmith-Spiel bei dem dann wirklich alles zu spät ist: Man kämpft gegen eine Regierung, die alles verboten hat was Spass macht, wie Musik, Videospiele, Fernsehen etc. Und man muss die Regierungspolizisten mit CDs abschiessen, die man aus einer Kanone feuert. Und zwischendurch taucht immerwieder Steven Tyler, der Sänger von Aerosmith, auf und sagt so Sachen wie “Music is a weapon!”. Ein lustiges Review dieses super-bizarren Spiels sieht man hier.
Ich weiss auch nicht, wie es gehen kann. Also mal abgesehen von den ganzen Guitar Hero und Rock Band Geschichten. Da funktioniert die Verbindung von Bands und Spielen ja schon ziemlich gut. Vielleicht sollte man es einfach dabei belassen. Denn offensichtlich ist es nicht schlimm ein Spiel mit einer Band zu machen, sondern sich eine Story dafür auszudenken.
Lösung: Gehe direkt über eine Sekte. Ziehe keine 1,15 $ eines millionenfach-vekauften Geräts ein. Verliere vor Gericht. Werde, vermutlich, ein zu grosser Kritiker.
(Der Autor hält wenig bis nichts von Verschwörungstheorien, aber come on, das ist ja wohl offensichtlich.)
Okay. Gleich zwei Ausreisser bei meinem ersten Posting:
1.) Das hier wird kein langer Text. Es wird sogar ausgesprochen wenig Text.
2.) Die Überschrift ist sehr reisserisch und hält nicht ganz was sie verspricht, aber immerhin: Zwei Charthits zu einem Song gemacht.
Weezer spielen hier auf einer Veranstaltung, die wohl in Amerika stattfindet und von dem deutschen, magentafarbenen Ex-Staatskonzern präsentiert wird. Was mich verwundert: Nicht nur das Publikum steht grösstenteils recht unmotiviert rum (was etwas irritiert, weil man die ganze Zeit über Jubel hört), sondern vor allem Bandleader Rivers Cuomo scheint wirklich gar keine Lust auf den Auftritt zu haben. Aber vielleicht ist das ja auch normal, weil er nicht weiss wohin mit sich, wenn er keine Gitarre umhängen hat. Auf jeden Fall schaffen sie es sehr lustig zu demonstrieren, an welcher Stelle in den Charts es gerade musikalische Überschneidungen gibt. Und Weezer sind eh die tollsten. Da können sich die Interpreten der Originalsongs mal geschmeidig gehackt legen.
Nilz bloggt normalerweise beim Weltfrieden und bei den mir bislang vollkommen neuen Filmfreunden und wird hier für die nächsten sieben Tage dafür sorgen, dass es so insgesamt etwas friedlicher und menschenfreundlicher zugeht, als es das normalerweise tut.
Die meisten von Euch dürften Nilz von seinen Schandtaten als Moderator auf dem Ex-Musikfernsehsender Viva kennen oder auch von seinen experimentellen Band-Versuchen als Fritten und Bier. Im Netz ist er jedenfalls Streiter für Regenbogen und Einhörner und für folgende Woche hat er schonmal anglaubliches angekündigt:
Die werden sich wundern. Werde zwar massenmässig nicht an den Output rankommen, aber die Nerdcore-Leser werden mit etwas neuem konfrontiert, von dem ich nicht weiss, ob sie es handlen können:
TEXT!
Ich persönlich halte zwar originären Text im Jahr 2009 ziemlich überbewertet und favorisiere meine Cut’n'Paste-Technik, aber ey, lasst ihn mal machen, den Nilz. So give him a warm welcome: Here’s Nilzenburger!
Eigentlich hatte ich vor, hier ein von Pathos triefendes Essay über das Leben, das Universum und den ganzen Rest zu schreiben, aber ich mache es lieber kurz und schmerzlos. Das passt momentan einfach besser zu mir. Also, Leute, es ist soweit: Ich bin heute 30 Jahre alt geworden. 30 Jahre, da ist schon einiges passiert. 30 Jahre, das ist für mich schon ein besonderes Datum und ich dachte, ich lasse Euch einfach dran teilhaben. Ich schneide hiermit meine virtuelle Geburtstagstorte an und jeder, der möchte, kann ein Stück abbekommen! (Aber schön hinten anstellen, ok?)
Außerdem endet für mich heute die Gastblogger-Woche bei Nerdcore – vielen Dank an René, vielen Dank an Euch – ich hoffe, Euch hat es genauso viel Spaß gemacht wie mir. Ich leg´mich jetzt wieder hin. Wer mag, kann mich gerne hier besuchen – also , so long, and… ach, Ihr wisst schon.
Euer Stephan / Plockhead
** Stephan P. Richter, der hauptberuflich als Kommunikationsdesigner versucht, seine nebenberuflichen Spleens wie Comics, Musik und Filme zu finanzieren, bloggte bis vor kurzem noch erfolgreich auf plockhead.com. Zu seinen weiteren Interessen zählen Kaffee, Robotik, Actionfiguren und Bartwuchs – über die hier getwittert wird.
Mammalian protuberances! Jaja, ich weiß. Spielzeug für große Jungs und so. Manga-Klischees. Is´ schon klar. ABER da ich mich jetzt ja schon 4 Tage mächtigt mit Toy-Postings zurückgehalten habe, darf ich Euch auch mal diese Figuren, die auf der diesjährigen Hobby Complex ausgestellt wurden, zeigen. Die finde ich nämlichg ziemlich beeindruckend, nicht nur wegen des Over-the-Top Namens (”Tsukasa Bullet Sound Pretty”).
Also, besonders interessant finde ich dieses Bild, weil man da eine der Figuren ohne Lackierung sieht. (Hier kann man die Manga-Vorlage sehen, auf dieser Seite (leider komplett japanisch) gibt es noch mehr Bilder von den Teilen. Ich will gar nicht wissen, was die Teile kosten.
** Stephan P. Richter, der hauptberuflich als Kommunikationsdesigner versucht, seine nebenberuflichen Spleens wie Comics, Musik und Filme zu finanzieren, bloggte bis vor kurzem noch erfolgreich auf plockhead.com. Zu seinen weiteren Interessen zählen Kaffee, Robotik, Actionfiguren und Bartwuchs – über die hier getwittert wird.
Wie schade, dass es sowas noch nicht gibt: Der Croww 540 Robot von Christopher Gloning ist ein Robot, der sich in jedem Gelände bewegen kann, das Zeug trägt, das man selber nicht herumschleppen will und sich zur Not auch noch in ein Zelt transformieren kann. Ich bin ja nicht so der Camper, aber mit so einem Teil würde ich schon mal raus in die Landschaft gehen!
(Die Wahrheit ist: Ich würde mich wahrscheinlich draufsetzen und mich tragen lassen. Na und?)
Im Portfolio von Christoph gibt es noch mehr Arbeiten (Yachten, Züge, Robots)zu sehen, die allesamt sehr schön gerendert sind. Toll!
Würde jetzt bitte endlich mal einer diesen Robot bauen? Danke!
** Stephan P. Richter, der hauptberuflich als Kommunikationsdesigner versucht, seine nebenberuflichen Spleens wie Comics, Musik und Filme zu finanzieren, bloggte bis vor kurzem noch erfolgreich auf plockhead.com. Zu seinen weiteren Interessen zählen Kaffee, Robotik, Actionfiguren und Bartwuchs – über die hier getwittert wird.
** Stephan P. Richter, der hauptberuflich als Kommunikationsdesigner versucht, seine nebenberuflichen Spleens wie Comics, Musik und Filme zu finanzieren, bloggte bis vor kurzem noch erfolgreich auf plockhead.com. Zu seinen weiteren Interessen zählen Kaffee, Robotik, Actionfiguren und Bartwuchs – über die hier getwittert wird.
“Cannibal Girls of the Forbiden Island”, “Giant Mutants from Beneath the Earth”, “Curse of the Skeleton Princess” oder “Danger is a Female” – Kevin Dart hatten wir hier ja schon mal, aber wer sagt eigentlich, dass man großartige Dinger nicht öfter bringen kann? Wer seinen schicken Illustrationen so spektakuläre Namen verpasst, hat das mehr als verdient, finde ich! Übrigens: Kevin hat auch einen Twitter-Account, wer will, folgt ihm.
** Stephan P. Richter, der hauptberuflich als Kommunikationsdesigner versucht, seine nebenberuflichen Spleens wie Comics, Musik und Filme zu finanzieren, bloggte bis vor kurzem noch erfolgreich auf plockhead.com. Zu seinen weiteren Interessen zählen Kaffee, Robotik, Actionfiguren und Bartwuchs – über die hier getwittert wird.
“I’m an Australian currently living in Melbourne, though I spent many years living in Japan and pretending to be an English teacher.
I’ve been cartooning for what could conceivably be called years now, and illustrating for much longer than that.” (hier)
Lustige Idee, die Lyrics des Queen-Klassikers als Cartoon umzusetzen (ob sie jetzt den kompletten Song umgesetzt hat, konnte ich leider nicht herausfinden) – Rebecca Clements knuffige Ilustrationen findet man auf hier, auf ihrer Website oder auf ihrem Blog – Kinokofry. Das Bild oben könnt Ihr hier in einer höheren Auflösung sehen.
** Stephan P. Richter, der hauptberuflich als Kommunikationsdesigner versucht, seine nebenberuflichen Spleens wie Comics, Musik und Filme zu finanzieren, bloggte bis vor kurzem noch erfolgreich auf plockhead.com. Zu seinen weiteren Interessen zählen Kaffee, Robotik, Actionfiguren und Bartwuchs – über die hier getwittert wird.
ivory tusk: gibt es noch kein Wordpress-Plugin, dass einen Blogeintrag langsam in die Tiefen des Browserfensters gleiten lässt???
René: @no*dice: Ah! YOU are that guy at 3:25! You’re a dick.
someone: @bloc: du fragst dich ernsthaft woher diese borniertheit gegenüber drogen kommt? noch vor nem jahr hab ich im spiegel gelesen, wie extrem gefährlich extasy sei und dass diese droge das ganze gehirn zerfressen würde. die medien streuen...
Pat: @starbug haeh was hat laurent garnier hiermit zu tun? ausser das er ein dj ist und in diesem vid zufaellig ein drummer vorkommt? der hat von live drumming doch kein plan.
schranz fubert: yeah! lese grade wieder h2g2 und die dirk gently romane. dabei ist mir aufgefallen, “die letzten ihrer art” (last chance to see) – den gegenstand dieses vortrags – habe ich gar nicht auf englisch. muss ich...
Sebastian: Der Schnitt ist so seltsam weil den Ben Folds selbst gemacht hat…könnt ja mal auf Youtube weitersuchen, da gibts Videos vom Konzert auf denen er erstmal die Capture-Software starten muss :)
dot tilde dot: mich haben eben nur meine beiden ohren davon abgehalten, im kreis zu grinsen. ganz ganz wunderbar. .~.
bloc: habs mir eben angeschaut und stelle fest: is gut. sehr viel neues hab ich jetzt nicht erfahren, war ja auch nicht gerade ausführlich ( eben populärwissenschaftlich), aber alles in allem stellt die doku, wie ich meine, lsd realistischer(...
Adam: Diese Chatroulette-Subkultur die sich neuerdings etabliert gefällt mir eigentlich gar nicht. Aber Improv-Konzerte sind immer eine gute Sache :)