General Robots

Game-futuristischer Kurzfilm: Play


(Youtube Direktplay, via ZeFrank)

Sehr schöner Kurzfilm von David Kaplan und Eric Zimmerman über eine Zukunft, in der man von Spiel zu Spiel, oder besser: Realitätssimulation zu Realitätssimulation springt und zwischen Game und Wirklichkeit nicht mehr unterscheiden kann. Ist mit 20 Minuten nicht schnell wegzugucken, lohnt sich aber.

Der Film ist Teil einer Kurzfilmreihe auf Futurestates:

Play imagines a not-too-distant future where video games have become indistinguishable from reality. These fully immersive games are nested inside each other like Russian dolls — each new game emerging from another and connecting backwards with increasing complexity. One moment, a player is a Japanese schoolgirl embroiled in a pillow fight with her girlfriends — and the next moment, the player has suddenly morphed into a scandalized state senator defending himself against a throng of angry reporters.

Synthetic experience competes with real experience as dream, fantasy, and memory begin to collapse into each other. Identities become elastic as the players consecutively inhabit completely different genders, ages, and ethnicities. They must confront a new state of “play” where the distinction between the real and the virtual blurs and their true selves are called into doubt.

Play by David Kaplan and Eric Zimmerman

Vortrag über die Zukunft der Games


(G4TV Direktgames)

Ich habe mir grade diesen Vortrag von Jesse Schell auf der DICE 2010 angesehen, in dem er über Realitätsebenen in Games referiert. G4 schreibt, der Vortrag wäre „mind-blowing“ und das beschreibt ihn ziemlich treffend: Schell zeichnet, ausgehend von „Real Life“-Gamesystemen wie der Wii oder Guitar Hero, eine Zukunft, in der alles und jeder ein einziges, riesiges Real Life-RPG ist.

Alles auch ein wenig gruselig, er entwirft eine Zukunft, in der alle Verhaltensweisen digital aufgezeichnet und kommerziel ausgewertet werden, Werbeeinblendungen in Träumen inklusive. Und ein bisschen verrückt ist er auch, der Jesse, auf so ‘ne sympathische Art.

In the video below [ed.: above] , Carnegie Mellon professor and ex-imagineer Jesse Schell lays out a vision of the future in which our lives become, essentially, one big RPG.

Schell’s discussion kicks off with some of the most unexpected gaming developments over the last few years, including:

* The sudden success of Guitar Hero.
* The Wii winning the console wars
* Webkins
* The incredibly popularity of Xbox Achievements.
* Mafia Wars

“What do these have in common? A variety of psychological tricks,” explains Schell, who then goes on to examine how these various gaming successes take advantage of humans instincts, and how we hunger “to get to anything real.” He goes on to examine how gaming has extended to grading a class, driving a car, shopping and socializing, ending at a future where everything is a kind of game.

Is Your Life Just One Big RPG? — Mind-Blowing Speech From DICE 2010 (via /.)

Neill Blomkamp über Superzivilisationen und Aliens


(Youtube Direktaliens, via /Film)

Neill Blomkamp, Regisseur des fantastischen SciFi-Krachers „District 9“, war zur TEDxVancouver eingeladen. Leider hatte er keine Zeit, also hat er ein Video gedreht und hingeschickt. In dem erzählt er erstmal drei Minuten lang, dass er nicht kommen konnte und worum es in „District 9“ geht und solche Sachen, die man getrost überspringen kann. Danach verknotet er einem zehn Minuten lang das Gehirn par Excellence.

Er erzählt, warum wir keine Aliens finden und was das mit der Kardaschow-Skala zu tun hat, mir der man den technologischen Fortschritt einer Zivilisation misst (wir sind eine Typ 0-Zivilisation). Ich saß nach diesem Video 15 (naja… anderthalb, aber 15 klingt besser) Minuten mit offenen Mund vor dem Monitor, denn so wie es Blomkamp hier beschreibt, wird einem schlagartig klar, dass all die Veränderungen, die wir grade erleben (Internet, Klimawandel, Finanzkrise, Globalisierung) Ausdruck unseres Wechsels in die Typ 1 Zivilisation sind. Ich kannte die Kardaschow-Skala bereits, habe sie aber noch nie historisch so einordnen können. Wer sich auch nur ein bisschen für Futurismus interessiert: Anschaubefehl!

Abandoned Biosphere 2

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BLDGBLOG hat ein schönes Posting über eine Fotoserie zum 1991er Experiment Biosphere 2 (Wikipedia), in dem eine abgeschlossene Biosphere gebaut wurde inklusive einem künstlichen Mini-Meer. Das Ding steht jetzt immer noch in der Wüste in Arizona, wird ab und zu von der Universität genutzt und verrottet langsam vor sich hin.

Photographer Noah Sheldon got in touch the other week with a beautiful series of photos documenting the decrepit state of Biosphere 2, a semi-derelict bio-architectural experiment in the Arizona desert.

The largest sealed environment ever created, constructed at a cost of $200 million, and now falling somewhere between David Gissen’s idea of subnature—wherein the slow power of vegetative life is unleashed “as a transgressive animated force against buildings”—and a bioclimatically inspired Dubai, Biosphere 2 even included its own one million-gallon artificial sea.

“The structure was billed as the first large habitat for humans that would live and breathe on its own, as cut off from the earth as a spaceship,” the New York Times wrote back in 1992, but the project was a near-instant failure.

Remnants of the Biosphere

The Singularity: Documentary Trailer


(Youtube Direktsingularität, via Imaginary Foundation)

Hier der Trailer zu einer neuen Doku über die Singularität, über den Moment, in dem technologisches Bewusstsein das des Menschen übertrifft. Selbstverständlich mit Ray Kurzweil und voller anderer Futurismus-Spinner. Snip von Youtube:

Within the coming decades we will be able to create AIs with greater than human intelligence, bio-engineer our species and re-design matter through nanotechnology. How will these technologies change what it means to be human?

The Singularity – Will we survive our technology? is a comprehensive documentary showcasing the promises and perils of future technologies such as nanotechnology, artificial intelligence, and robotics.

Serious thinkers in the science community are wowed by the techno-utopia promises of transcending our biology, merging with our machines, and creating greater than human intelligence.

This film illustrates how these technologies may be achieved within the next two decades then questions what these technologies could mean to humanity. Not only should we be concerned with the unintended consequences of these powerful technologies, we should pause to think about what happens if these technologies actually pan out as anticipated.

Wireds Map of the Future

futuremap

Behance hat für Wired Italien eine Karte der Zukunft illustriert und die ist superschick und vor allem sehr abgefahren geworden. Open Source Pharma, Cross-Species Politics, P2P Health-Management, Urban Farming Networks… super!

WE WILL BE HERE – THE MAP OF THE FUTURE

The italian magazine WIRED asked us to draw a map based on the scenarios developed by the Institute for the Future in Palo Alto to help the reader in the net of ideas and hypothesis built by 7000 influencers from all over the world.

The map of the future (Wired Italia), hier auf Flickr in supergroß (via Clockworker)

Comic: Whatever happened to the World of Tomorrow

Ich habe grade (krank im Bett) Brian Fies’ „Whatever happened to the World of Tomorrow“ fertiggelesen und whoa, was für ein grandioses Comic. (Ich weiß, dass ich das fast bei allen Comics schreibe, die ich hier reviewe, was aber alleine daran liegt, dass ich den mittelmäßigen Kram hier einfach nicht erwähne und da bleiben nur noch Comics, die mit „whoa, was für ein grandioses Comic“ eben am treffendsten beschrieben sind.)

„Whatever happened to the World of Tomorrow“ spinnt seine Geschichte um einen Vater und seinen Sohn von der Weltausstellung in New York von 1939 bis zur letzten bemannten Mission zum Mond, Apollo 17, im Jahr 1975 und erzählt seine Story in Kapiteln von jeweils 10 Jahren. Die Geschichte ist eine Geschichte voller Retrofuturismus, voll vom nostalgischen Blick auf die Visionen von damals, voller Rockets und Spaceships und gleichzeitig erzählt sie vor allem von der Beziehung des Sohns zum Vater, von der leise eintretenden Abnabelung von ihm bis sich die beiden wegen ihrer unterschiedlichen Ansichten zu Vietnam und der Bürgerrechtsbewegung beinahe entzweihen. Was ihnen bleibt, ist die Liebe zum Futurismus, für die Raumfahrt, für Space.

Die Zehn-Jahres-Schritte sind dabei ideal für die Erzählung, denn meistens erzählt der Sohn mit einer Stimme aus dem Off, mal von seinen Missverständnissen mit dem Vater, mal wissenschaftliche Abhandlungen über Rocketscience. Und immer, wenn er im Verlauf der Handlung ein Comic der fiktiven Heftreihe „Space Age Adventures“ in die Hand nimmt, beginnt ein Comic im Comic, wunderbar eingewoben als quasi richtige Hefte, gedruckt auf anderem, grobfaserigen, gelblichen Papier inklusive absichtlicher Druckfehler, falschen und groberen Rasterungen, um die Drucktechnik der 50er zu simulieren.

Drei dieser vier Comics sind vollständig inklusive Cover, Rückblatt und Anzeigen. Nur eins bricht inmitten der Handlung ab… weil die beiden von einem Trip nach Florida (wo sie, natürlich, den Start der Gemini 4-Mission von Cape Canaveral anschauten) zurückgekommen sind und das Comic nun weggepackt werden muss, die Comics im Comic folgen also ganz konsequent der Handlung. Und ihr fieser Übergegner mutiert in einer Ausgabe zu niemand anderes als Galactus, den Weltenverschlinger aus den fantastischen Vier. Fan-ta-tisch!

Ab 1975 entwickelt das Buch den schon erwähnten bittersüßen Ton: Das Apolloprogramm wurde gestrichen, es gibt immer noch keine fliegenden Autos und Jetpacks… die Welt der Zukunft, die die 50er versprachen, ist nie Wirklichkeit geworden. Es folgen Zukunftsaussichten der realistischeren Art: Nanotechnologie, Computer… doch einen wirklichen Ersatz für big Spaceships und Stationen auf dem Mond sind die natürlich nicht, und so würde das Comic beinahe etwas zynisch enden, doch dann – aber ich will hier nicht spoilern und sage nur: Echte Retrofuturisten denken immer BIG.

Ein fantastisches Comic mit so dermaßen vielen wundervollen Momenten und Details, wie den eingestreuten echten Bildern der Weltausstellung mit Vater und Sohn reingeshopt, oder als sich Sohnemann im Kino einen SciFi-Film ansieht und auf dem Screen sieht man das Raumschiff von Flash Gordon aus der alten Serie mit Buster Crabbe. Oder die eingestreuten retrofuturistischen Illustrationen von Chesley Bonestell. Oder die Bilder der Nasa vom ersten Weltraumspaziergang von Gemini 4, auf die diese wunderbare Geschichte folgt, die sich wirklich so zugetragen hatte:

Als Edward Higgins White als erster amerikanischer Astronaut einen Space Walk macht, weigert er sich, zurück in die Kapsel zu kommen und führte ein paar Sekunden eine Revolution in Space auf, bevor er natürlich klein beigab. Das Buch kommentiert das so:

White always claimed that those seconds of Rebellion and Regret meant nothing. Just lighthearted Banter between two high-spirited Flyboys. Maybe. But it was also more. It was a rare glimpse of humanity in a program built on precision and discipline. For just an instant, te impassive Facade liftet.

It also meant that Heinz Haber and Wernher von Braun were wrong. People could not only survive in space, they could work and laugh and thrive. Ed White discovered that the overwhelming emotion evoked by free-falling around the planet at seventeen thousand miles per hour wasn’t terror. It was joy.

Ich glaube, an der Stelle ist es mir zum ersten mal beim Lesen eines Comics kalt den Rücken runtergelaufen, wahnsinn! Ein absolut fantastisches Comic, das anhand der realen Geschichte die fiktive Geschichte eines Vaters und seines Sohnes erzählt, dabei psychologische Untertöne nicht vergisst und die realen Vorgänge subtil und wunderbar einbindet. Wenn Ihr was mit Space Age, Retrofuturismus und Raumfahrt anfangen könnt (und welcher Nerdcore-Leser kann das nicht!): Unbedingt kaufen, bestes Comic dieses Jahr bisher.

Amazon-Partnerlink: Whatever Happened to the World of Tomorrow

Hier ein Blogposting zu Chesley Bonestell, hier mein Blogpost über Elektro, den rauchenden, goldenen Roboter von der World Expo in New York 1935, der auch im Comic vorkommt und überhaupt: Retrofuturismus auf NC, kommt nahezu alles im Comic vor, sogar Disneys Retrofuture-Sendungen.

Dude, where is my Jetpack? On the fucking Moon!

Stringtheorie-Wissenschaftler über Unmöglichkeiten von SciFi-Technologie

Technology Review hat einen superinteressanten Artikel von Stringtheorie-Wissenschaftler Michio Kaku, in dem er die Unmöglichkeit (oder eben die Möglichkeit) von Science-Fiction-Technologien untersucht.

Dazu unterteilt er Unmöglichkeit in drei Kategorien: Die erste ist nur eine scheinbare Unmöglichkeit, weil die Technologie nicht gegen physikalische Gesetze verstößt, sondern eher ein Konstruktionsproblem darstellen. Als Beispiel dieser Kategorie nennt er dann auch Lichtschwerter, sagt aber nicht, warum. Also mach ich das mal:

Lichtstrahlen lassen sich durch starke Gravitationswirkung krümmen, man bräuchte also nur ein Material, mit einer hinreichend hohen Dichte und einen starken Laser, der von diesem Material in exakt 180° gekrümmt und zur Quelle zurückgelenkt wird (und dort auf wundersame Weise keine Zerstörung anrichtet): Voila, Lichtschwert. Wie man das Lichtschwert mit dem extrem dichten und damit extrem schweren Material allerdings tragen soll, weiß ich auch nicht. Aber hey, im Prinzip geht das!

Snip von Technology Review:

Ist also letztendlich alles möglich, wenn die Wissenschaftler nur genügend Fantasie beweisen? Um etwas Ordnung in die Beantwortung dieser Frage zu bringen, habe ich “Unmöglichkeit” in drei Kategorien eingeteilt: Unsichtbarkeit gehört für mich zu den “Unmöglichkeiten ersten Grades”. Das sind Entwicklungen, die nur scheinbar die bekannten physikalischen Gesetze verletzen, in den kommenden Jahrzehnten oder Jahrhunderten aber dennoch möglich werden könnten. Die in der klassischen Science-Fiction gern verwendeten Dinge wie Strahlenwaffen, Lichtschwerter, intelligente Roboter, Raumschiffe und Antimaterie-Antriebe verletzen nicht die Gesetze der Physik und stellen daher hauptsächlich ein Ingenieursproblem dar.

Bei “Unmöglichkeiten zweiten Grades” dagegen handelt es sich um Techniken, die zwar heute unmöglich sind, allerdings in einigen Jahrtausenden möglich werden könnten. Das berühmteste Beispiel dafür ist die Zeitreise, die schon seit Jahrhunderten die Fantasie von Science-Fiction-Autoren angeregt hat: Der Astrophysiker Stephen Hawking hat zwar versucht zu beweisen, dass Zeitreisen unmöglich sind: Sie verletzten ein grundlegendes Gesetz der Physik, das er die Chronologie-Schutzhypothese nannte und das “die Geschichte sicher für Historiker machen” würde. Nach einigem Aufwand musste er jedoch schließlich zugeben, dass er seine Hypothese nicht beweisen kann.

Die Physik des Unmöglichen

Auszeichnung für Ralph McQuarrie, Concept-Artist von Star Wars

mcquarrie

Die CGSociety hat Ralph McQuarrie, dem Concept Artist hinter den ersten Designs für Star Wars, mit einem Preis ausgezeichnet und aus diesem Anlass ein kurzes Interview geführt. Sein größter Einfluß war wohl Syd Mead, dem Retrofuturism-Designer hinter Bladerunner und Johnny 5.

McQuarrie studied at the Art Center College of Design in California where he met a fellow traveler in Syd Mead. Though in a competitive field, he didn’t see himself competing with other artists: “I looked at Syd Mead’s stuff and how do you help but feel a bit intimidated? I liked his stuff from the very start. It always made me want to do better work, but it was inspiration, not competition. I think there’s a difference.”

In 1972 Ralph was approached by Hal Barwood to produce visualizations for a science-fiction movie project he was undertaking with his friend Matthew Robbins called ‘Galaxy’. It just so happened that Hal and Matthew had another friend who was interested in getting his science-fiction movie off the ground, so when George Lucas saw the drawings he met with McQuarrie and explained his vision for a space-fantasy film.

Awarding of the EXPOSÉ 7 Grand Master to renowned Star Wars concept artist, Ralph McQuarrie (via Star Wars Blog)

Vorher auf Nerdcore:
Toys auf Polaroids
Ralph McQuarries Concept-Art für Kampfstern Galactica (1978) und Star Wars
Shrapnel: new comic featuring Syd Mead’s designs
One-of-a-kind official Blade Runner “Spinner” car from LEGO
Syd Mead’s “Sulaco” ship from Aliens just a big gun
Syd Meads original Johnny5-Design
Future Windhundbotrennen – Syd Mead
Syd Mead Future-Illustration aus den 60ern
Syd Mead – Visual Futurist

Futuristische Mega-Architektur (nach der Apokalypse)

Heute auf Oobject: Futuristische Mega-Architektur. Von dort von ich auf ein Posting bei Daily Dose of Architecture und von dort auf die Arbeiten von Giacomo Costa gestoßen, der futuristische Architektur nach der Apokalypse bebildert. Hier eine zerfallende Stadt nach einem ordentlichen Regenguß.

Futuristic megastructures, Giacomo Costa (via Archidose)

TV-Tipp: Durch die Nacht mit Jeff Mills und Claire Denis auf Arte

[update] Hier der Stream auf Arte+7.

Heute nacht zeigt Arte ein Zusammentreffen von Jeff Mills und Claire Denis, die ich nicht wirklich kenne. Aber dafür Mills und wer schonmal (gute) Interviews mit ihm gelesen hat, weiß, dass es da heute Nacht vor allem um Futurismus und Kunst im Futurismus, um Raum und Zeit und Planeten und natürlich Musik aus alldem gehen wird. Für mich absolutes Pflichtprogramm, beim Teaser-Text werde ich schon ganz feucht:

Techno-Legende Jeff Mills, geboren 1963 in Detroit, trifft sich in Paris mit der 60-jährigen Filmregisseurin und Drehbuchautorin Claire Denis. Zweimal haben die beiden bisher zusammengearbeitet. So lieferte Mills die Musik zu Denis’ Film “Vendredi soir” und beteiligte sich an einer Ausstellung mit dem Titel “Diaspora africaine”, die die in Afrika aufgewachsene Denis im Jahr 2007 organisierte. Claire Denis ist für Mills also keine Unbekannte – dennoch waren ihre Begegnungen bislang nur kurze Arbeitstreffen. Beide freuen sich darauf, das in dieser Nacht ändern zu können.

Erste Station ihrer Reise durch das nächtliche Paris ist das Centre Pompidou. Auf einer Futurismus-Ausstellung ist Mills mit einer Installation vertreten, für die er auf drei Screens verschiedene Video-Sequenzen zu Techno-Klängen montiert hat. Danach geht es in die Cinémathèque de France mit ihrer exklusiven Sammlung cineastischer Preziosen, darunter eine Nachbildung des berühmten “Metropolis”-Roboters. Für Mills eine Art Déjà-vu, denn er hat im Jahr 2000 den Fritz-Lang-Film neu vertont.
Claire Denis zeigt einen Ausschnitt aus einem ihrer wichtigsten Filme: “Beau Travail” ist die eindringliche Rückschau eines Mannes auf seine Zeit in der Fremdenlegion. Wie Jeff Mills, dessen Musik rein instrumental ist, lässt auch Claire Denis vor allem die Kraft ihrer Bilder wirken und verzichtet häufig auf Dialoge.

Anschließend steht ein Besuch im spektakulären Rundkino “La Géode” im Parc de La Villette auf dem Programm. Mills zeigt dort seinen Film “X 102 – Rediscovers the Rings of Saturn”, eine Montage von elektronischer Musik, Nasa-Material, Sternen, Planeten, Galaxien, “kein Wesen, nichts was uns bekannt erscheint”, sagt Jeff Mills.

Bei einem letzten Glas Rotwein kreisen die Gespräche um UFOs, den Weltraum und die Sterne, aber auch um persönliche Ängste und die Kreativität. Beide Künstler verbindet eine Kompromisslosigkeit in der eigenen Arbeit. Ihnen geht es um den Prozess der Kreativität, nicht um den Erfolg. Aber beide verbindet auch eine gewisse Scheu. Im Laufe der Nacht gelingt es ihnen, diese Zurückhaltung abzulegen. Sie gewähren sehr persönliche Einblicke in ihre Arbeit und verabschieden sich schließlich wie zwei gute Freunde in der Pariser Vollmondnacht.

TV-Tipp: Durch die Nacht mit Jeff Mills und Claire Denis (via Intro)

„The Singularity of Ray Kurzweil“ – vierteiliges Video-Interview mit Ray Kurzweil

Hier ein vierteiliges Video-Interview von VBS mit Ray Kurzweil über die Singularität (Wikipedia: „In der Futurologie bezeichnet der Begriff Technologische Singularität den Zeitpunkt, ab dem Maschinen sich mittels künstlicher Intelligenz selbst verbessern können und so den technischen Fortschritt massiv beschleunigen.“) Snip von VBS:

“The Singularity of Ray Kurzweil” – Teil 1

“The Singularity of Ray Kurzweil” – Teil 2

“The Singularity of Ray Kurzweil” – Teil 3

“The Singularity of Ray Kurzweil” – Teil 4

Today on VBS, Ray Kurzweil tells us about his vision of the Singuarlity—a point around 2045 when computers will acquire full-blown artificial intelligence and technology will infuse itself with biology. His theories have all sorts of supporters, detractors, and critics, but do you even remember what life was like before three-year-olds had cell phones and you actually had to remember facts instead of relying on the internet? That was only 10 years ago. If Kurzweil is right, we’ll have supercomputers more powerful than every human brain on the planet combined within a few decades.

Despite being perceived as an extreme optimist, Kurzweil is the first to admit that this technology could very quickly bring an end to the world as we know it. Stuff like gray goo is a concern, but a biological terrorist attack could happen tomorrow that is based on the very same type of technology he touts as the harbingers of the unimaginable future. He believes we’ll exist in a permanent virtual/”real”-reality hybrid. It makes us think about future people spending all day auto-mastubrating to polygons with the genital equivalent of the Power Glove. But we’re sick like that, and if Ray is right unenlightened pigs like us won’t be around in 40 years. Everyone will be hyper-intelligent, shapeshifting nonbiological humans who can live forever. It’s a bummer, a blessing, and a mind-fuck all at the same time. That’s about as much as we can explain on our own. Unless you’re really religious or dumb, watch on to have your brain melted.

(via Polkarobot)

Ray Kurzweil über Transport und Reisen der Zukunft

Ray Kurzweil ist Futuruloge und Spinner, der zum Beispiel über ewiges Leben dank Nanotechnologie nachdenkt. Schon super, wenn man beruflich herumspinnen kann. Das Good Magazine hat ein Interview mit ihm über Transport der Zukunft und darin geht es nicht um Flying Cars (dafür aber um „flying vehicles that use nanoengineered microwings“, is ja auch was).

GOOD: How will technological advances change transportation in the 21st century?

Ray Kurzweil: For starters, we will replace a lot of transportation with the ability to meet each other in virtual reality. I give about a third of my speeches around the world using a virtual-communication system that allows me to appear at a venue in three dimensions and in real time. My image is three-dimensional, life-sized, and fully realistic. As I move around, the audience sees their local background behind me.

kurzweil lec Going Down The Rabbit HoleUltimately, virtual reality will be extremely realistic and incorporate all of the senses. If we go out to around 2030, we will be able to send someone an information file (as an email attachment, for example) and they will “print” it out in three dimensions to create virtually any three-dimensional object, such as a computer, a solar panel, a module to build housing, food, or clothing. This will replace most of the transportation needed to ship products.

Weiter unten sagt er dann etwas verdammt richtiges über Green Tech, Hybrid-Autos und das Verhältnis der Gegenwart zur Zukunft.

G: Wow. Well, in the near term, President Obama is talking about converting the federal fleet to hybrid cars and spending $8 billion on high-speed rail. Given the radical changes you envision, does this focus on hybrid cars and high-speed trains seem shortsighted to you?

RK: It’s not shortsighted. These are constructive steps and bring us closer to a world of clean energy. Twenty years from now we will be able to get all of the energy we need from very inexpensive nanoengineered solar panels and store the energy in small, decentralized nanoengineered fuel cells. Solar power is, in fact, doubling every two years and has been for 20 years, and we are only eight doublings away from it meeting 100 percent of the world’s energy needs. And we have 10,000 times more sunlight than we need to do this. But we cannot simply implement a circa-2029 infrastructure today. We should use today’s technology aggressively to meet challenges such as clean energy.

Going Down The Rabbit Hole (via Digg)

Telepolis Special: Zukunft

Endlich hab ich mein Exemplar des Telepolis Sonderheftes zum Thema Zukunft, das war wohl bereits ausverkauft und ich habe über den Kiosk um die Ecke eine Bestellung aufgegeben, wo ich jetzt schon seit zwei Wochen auf ein Retour-Exemplar wartete. Heute kam’s endlich und es ist absolut fantastisch.

Angefangen bei den Beiträgen von Nobelpreisträger Steven Weinberg über die Weltformel, Bill Gates über Roboter, Astronomie-Prof Harald Lesch über Futurologen und im Interview, die Science-Fiction-Autoren Wolfgang Jeschke, Marcus Hammerschmitt und Herbert W. Franke, noch dazu Arthur C. Clarke in seinem letzten Interview. Und das ist nur der Text. Der Abschuss sind nämlich die digital restaurierten Illustrationen von Frank R. Paul.

Frank R. Paul gilt als einer der ersten Illustratoren von SciFi-Magazinen, seine Arbeiten beeinflussten unmengen von Science-Fiction-Autoren von Ray Bradburry bis Arthur C. Clarke. Snip von Wikipedia:

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Paul war ein ausgebildeter Architekt und wurde berühmt durch seine Illustrationen für die ersten amerikanischen Science Fiction-Magazine. Drei Jahre hindurch, von 1926 bis 1929, stammte jedes Cover der Zeitschrift Amazing Stories [...] von Paul. Sein dramatischer und detailgenauer Darstellungsstil mit Robotern, Raumschiffen und eindrucksvollen Zukunftsstädten machte Schule. Frank R. Paul gilt als der erste Illustrator, der das Bild einer Raumstation entwarf.

Sehr viele seiner Artworks kann man hier online anschauen: The official Frank R. Paul Gallery, die Illustrationen im Telepolis-Heft entstammen Scans dieser uralten SciFi-Pulp-Hefte. Fantastisch und alleine dafür schon das Geld wert, wobei die Achtfuffzich nicht wirklich teuer sind für ein solches Magazin. Hier noch das Inhaltsverzeichnis und hier die Bestellmöglichkeit, absolutes Must-Have für alle Futurismus- und SciFi-Interessierten, Snip aus dem Editorial:

Die Zukunftsschau startet mit einem Blick auf die nächsten hundert Jahre und dringt dann in zeitliche Gefilde vor, in die sich bislang noch kein anderes (populär-)wissenschaftliches Magazin gewagt hat: sage und schreibe 1000 Jahre in die Zukunft.

Damit unsere fiktive Expedition gleichwohl nicht zu einem rein trivial-fantastischen Abenteuer verflacht, haben für dieses Magazin namhafte Wissenschaftler, renommierte Wissenschaftsjournalisten und Science-Fiction-Autoren zur Feder gegriffen. Diese gesunde Mischung scheint vielversprechend, avancierte doch schon Ende des 19. Jahrhunderts der Wissenschaftler und Wissenschaftsjournalist H. G. Wells zum ersten „echten“ Science-Fiction-Autor, dessen Prognosen erstaunlich treffsicher waren – ganz im Gegensatz zu den Voraussagen der Futurologen. Wie fehlerhaft diese Branche zeitweise extrapolierte, legt Bestseller-Autor Andreas Eschbach sehr anschaulich dar.

Unsere Experten thematisieren unter anderem die künftigen Gefahren der Nanotechnologie, der Überbevölkerung und die des Klimawandels und zeigen die Chancen der Raumfahrt, Robotik oder Quantenphysik auf. Was sich aber dabei auch immer an überraschenden Schlussfolgerungen herauskristallisiert – die Zukunft liegt in unserer Vorstellungskraft.

Telepolis special 01/2009: Zukunft

Cosmic Motors und Tron 2

cosmicmotors

Dark Roasted Blend hat jede Menge Bilder aus dem Buch „Cosmic Motors“ von Daniel Simon, der auch das Vehikel-Design von Tron 2 machen wird. Der Soundtrack zum Sequel des Master Control Films wird übrigens von Daft Punk kommen, yay!

“Cosmic Motors” Concept Art by Daniel Simon, Daniel Simons Portfolio, Cosmic Motors Website

Vorher auf Nerdcore:
Cosmic Motors – Trailer zu einem Buch mit futuristischen Concept-Cars from outer space

Strange Futurism-Doku: Let’s Visit the World of the Future


(Googlevideo Direktfuture, via Linkswarm)

„Let’s Visit the World of the Future“ ist wohl die strangeste Dokumentation über die Zukunft, die ich jemals gesehen habe. Alleine der Anfang mit einer leiernden Tonspur, einem maskierten Kameraman und einem sehr seltsamen Clown – weird. Das ganze ist eine Satire auf die techno-utopistischen Dokus der 70er voller Strangeness und schwarzem Humor. Hier die User-Kommentare auf IMDB, hier ein Snip von Google Video.

A travelog inviting viewers of today to come visit the future. The person who found this mysterious 16mm film in his basement in 1973, Rev. Ivan Stang, later ran The SubGenius Foundation, the Slack Prophecy religion devoted to Texas cult religion salesman J.R. “Bob” Dobbs. There is some evidence that The Firesign Theater may also have been involved at some point.

Trailer zur kommenden Doku über Ray Kurzweil: Transcendent Man


(Youtube Direktkurzweil, via Doktorsblog)

Hier der Trailer zur Doku über den Futuristen Ray Kurzweil. Darin treten neben Kurzweil selbst auch Captain Kirk, Herbie Hancock, Alvin Toffler, Stevie Wonder und Quincy Jones auf. Kurzweil ist wahrscheinlich der bekannteste aller Techno-Utopisten und seine Ideen kann ich eigentlich auch unterschreiben, er denkt, dass Computer in 20 Jahren den Turing Test bestehen und ein Bewusstsein entwickeln werden und die Menschheit noch zu seinen Lebzeiten den Tod überwinden wird. (Vorher auf Nerdcore: Who wants to live forever)

Snip von IMDB:

“Transcendent Man” introduces the life and ideas of Ray Kurzweil, an inventor since the age of five and the most pre-eminent futurist in the world. Exploring many of the ideas and predictions in his New York Times Best-Seller, The Singularity is Near, the film focuses mostly on Kurzweil’s world-wide speaking tour, as he describes a fast-approaching, radically different future in which we have merged with our computer creations, will overcome our mortality to live indefinitely, and will be billions of times more intelligent.

Heavily criticized for being too optimistic about what the future will bring and how it will affect our lives, Ray challenges his detractors even further by publicly stating for the first time his goal of using future technologies to bring back his late father. Through twenty major cities and four continents, Ray Kurzweil leads the filmmakers and the audience on a quest to reveal not only our humanity, but ultimately, our destiny.

Antiquitäten aus dem Jahr 2550 inkl. Harry Potter, Aliens und Predators


(Collegehumor Direktantike, via Waxy)

College Humor did it again. Eine Antiquitäten-Show mit dem Google-Gott, Aliens vs. Predators als Wahlkampf-Poster und Harry Potter. Wunderbar! Gestern erst hatte Cory Doctorow bei Boing Boing einen Artikel über den Wert von Sammlerstücken geschrieben, passt hier natürlich wunderbar rein.

Igarashi Futurism-Design

Igarashi designt futuristische Bikes, Hubschrauber und… Rasenmäher? Er hat nicht besonders viel auf der Seite, aber das was er da hat ist toll.

Igarashi Design (via DRB)

The English language in 3000 AD

2000 AD: We children beg you, teacher, that you should teach us to speak correctly, because we are ignorant and we speak corruptly…

3000 AD: *ZA kiad w’-exùn ya tijuh, da ya-gAr’-eduketan zA da wa-tAgan lidla, kaz ‘ban iagnaran an wa-tAg kurrap…

Link

Essays von Stanislav Lem auf Telepolis und der Geist aus der Maschine

Stanislav Lem hat auf Telepolis ein paar wunderbare Essays zu Futurismus und der Entwicklung von diesem ganzen digitalen Dings geschrieben, unter anderen einen, den ich vor acht Jahren gelesen hatte, der wunderbar eine spinnerte Theorie über ein bewusstseinentwicklendes Internet ersann (die ich hier schonmal erwähnt hatte und die Teil dessen ist, was man heute technologische Singularität nennt), den ich dann aber nie wieder gefunden hatte… bis heute! Telepolis hat nämlich eine Sammlung alles Lem-Essays, darunter eben auch der erwähnte „Geist aus der Maschine“.

Um aus den weltweiten Computer-, Server- und Browser-Verbindungen auf der globalen Ebene einen Funken des Bewusstseins zu schlagen, müsste man zuerst über das Material in ausreichender Menge verfügen: eine Milliarde von Computern auf der Welt ist noch viel zu wenig! Zweitens müsste man detailliert erkennen, wie im Gehirn die Verbindungen innerhalb der “Neuronengruppen” strukturiert sind und wie lange die Strecken, also die impulsleitenden “Fasern” sind, mit denen die einzelnen “Neuronengruppen” miteinander verbunden werden. Drittens müsste es irgendwelche “auf die Welt gerichteten” Äquivalente der Sinnesorgane zum Hören, Sehen etc. geben. Und viertens wäre eine heute völlig unbekannte “Partitur” dieser “Bewusstseinssymphonie” nötig, die wir spielen möchten.

Zunächst aber müssten wir qualitativ und quantitativ die Elemente des globalen Systems mit der Rechenkraft ausstatten, die ein natürliches Gehirn besitzt. Dann müssten, und das könnte sich als teuflisch schwierig erweisen, alle diejenigen, die über Computer, Server usw. verfügen, unter dem Kommando jener Partitur stehen. Es wird kein Boot auslaufen, falls jeder Ruderer auf eigene Hand in die Richtung rudern wird, in die er gerade will. Die hier beschriebene Konzeption zeichnet sich nicht nur durch eine geringe Wahrscheinlichkeit der Realisierung aus, auch die Gewinne, die man vielleicht aus einer gelungenen globalen Integration erzielen könnte, wären sicherlich gering, die Erkenntnisgewinne aber wären riesig …

Essaysammlung von Stanislav Lem auf Telepolis (via Thomas)
Stanislav Lem – Geist aus der Maschine

T6 Volkswagen Concept Car is an Office on Wheels

Having easy access to your office 24 hours a day can be both a blessing and a curse. On the one hand, you will never miss a beat. On the other, it may seem like you are always stuck at work. With that in mind, check out the T6 concept workaholicmobile designer Alexander Zhukovsky has put together. It comes complete with all of the technology and space you and your co-workers need to get the job done—even when you are stuck in traffic. In other words, it is a boardroom on wheels.

Link

Futuristisches Tokyo in Jemapurs Musikvideo


(File_handler)

Nico meint drüben bei Spreeblick: „Das ist eines der schönsten Musikvideos des Jahres. Jemapurs ‘Maledict car’. Pures eye candy was Kosai Sekine und sein Team da mit Aufnahmen aus Tokio angefangen haben. Simple Technik, große Wirkung. Das Ergebnis ist eine futuristische Texturen-Zwischenwelt, eine Mischung aus Blade Runner und Half-Life.“ Und was soll ich sagen? Er hat Recht.

Regisseur Kosai Sekine über das Video:

I decided to look behind Tokyo by developing an intricate visual montage or series of patterns of a certain cityscape of Tokyo,” says Sekine. “I tried to show the ordinary view of Tokyo graphically using simple effects – inversions or split screens. A little bit of inversion can change the look of Tokyo into something unique, beautiful, and even eerie sometimes. Burning the multiplied cityscapes into viewers’ memory was my intention. Therefore, in a way, I can say what you see in this video is in some parts the real Tokyo and partly not.

Die Zukunft der Musik im Photoshop-Contest

Ich mag dieses gephotoshopte Cover einer Ausgabe vom Rolling Stone Magazine aus dem Jahr 2108, das die größte Band des Planeten zeigt: Elvis, John Lennon, Jimmi Hendrix und Mick Jagger in einer Band und ich frage mich grade, wie Legends5.0 in Wirklichkeit klingen würden. Hey Joe, let’s drag some hound Dogs with wild Horses, imagine that! Der Rest der Beiträge ist übrigens eher vernachlässigenswert.

Future Music – A glimpse at tomorrow’s tune makers

Futuristic Ferrari

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BMW ZX-6 concept by Jai Ho Yoo and Lukas Vanek

Many of these concept car designs by third-year students at the Instituto Europea di Design in Turin, part of a partnership with BMW, are interesting, but this “ZX-6 Concept” by Jai Ho Yoo and Lukas Vanek takes the cake. It’s provocative in shape and cleverly integrates trademark BMW scallops with an interesting new way for doors to operate. It’s probably impossibly ambitious, but it’s the first concept car I’ve seen in a while that actually looks futuristic. Or at least novel.

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The Venus Project Has Your Future Planned for You

f you’re a fan of the Bioshock game, where a subaquatic Utopian society goes terribly wrong, you’ll be weirdly drawn to the futurist gang behind real-life think tank The Venus Project. They’ve got a whole plan for optimizing society, using planned communities and cultural engineering. And the best part is that they’ve got a seriously googie 1950s futurism vibe going in all their designs. So space age! So wonderful! Check out your future Utopia

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The first 5,000 days of the web, and the next 5,000: Kevin Kelly on TED.com

At the 2007 EG conference, Kevin Kelly shares a fun stat: The World Wide Web, as we know it, is only 5,000 days old. Now, he asks, how can we predict what’s coming in the next 5,000 days?

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On the Horizon of Green Air Travel

The move to green up the airline industry is heating up. The recent gas prices have been fueling the fire and environmentalists are fanning the flames. Rising fuel prices and looming airline emission standards are forcing an industry known for it’s high emissions and low profits to start cleaning up their act. Currently they are working on lighter more fuel efficient planes, bio-fuel planes, and more efficient air traffic controlling that won’t leave planes circling for so long. Unfortunately these changes will take time and many argue that because they are motivated by money and not a concern for the environment their commitment to reducing emissions is not sustainable. Fear not, there are some out there that are truly concerned with the future of flight and our planet and they are doing some interesting work (actually you probably should fear some of these ideas)…

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Wireds „Artifacts from the Future“

Das Wired-Magazin hatte in seiner Print-Ausgabe immer eine Seite mit Artefakten aus der Zukunft namens „Found“, auf der Künstler und Designer per Photoshop (oder so) Alltagsgegenstände aus der Zukunft kreierten, die Teile haben sie ab 2004 auch online gestellt. Im Juli haben sie (leider) den letzten Teil der Reihe gebracht und bei Metafilter haben sie alle online verfügbaren Artefakte zusammengetragen.

MM.YY – Artifact Title (Future year)

11.04 – Election Day (2012)
12.04 – Barf Bag (2047)

01.05 – House Call (near future)
02.05 – Taste Tester (2009)
03.05 – Insurance Form (2069)
04.05 – Horoscope (2056)
05.05 – Bumper Sticker (2012)
06.05 – Antivirus (2022)
07.05 – Nightstand (2017)
08.05 – Crossword (2019) [solution]
09.05 – Space Elevator (2032)
10.05 – Sharper Image (2012)
11.05 – Diaper (2024)
12.05 – Christmas Morning (2016)

01.06 – Mood Ring (2009)
02.06 – Love Tester (2015)
03.06 – MTA Route Map (2067)
04.06 – Tax Day (2021)
05.06 – Operation (2027)
06.06 – Bookstore (2021) [side view]
07.06 – Contact Lens (2020)
08.06 – Diet Cola (2019)
09.06 – Report Card (2018)
10.06 – Bluetooth (2019)
11.06 – Organ Farming (2015)
12.06 – Christmas Shopping (2017)

01.07 – Crayons (2013)
02.07 – Speeding Ticket (2054)
03.07 – Medicine Cabinet (2013)
04.07 – Bug Spray (ca. 2050)
05.07 – Reunion (2052)
06.07 – Fido Fusion (2016)
07.07 – Comic Book (2021)
08.07 – Fruit Stand (ca. 2020)
09.07 – Birthday (2079)
10.07 – Halloween (2015)
11.07 – Waste Management (ca. 2025)
12.07 – Responsibeer (2012)

01.08 – Windshield (2013)
02.08 – Tatoo (near future)
03.08 – Home Shopping (ca. 2016)
04.08 – Risk (2027)
05.08 – Smithsonian (2096)
06.08 – Wine Spectrometer (ca. 2020)
07.08 – “The Final Found” (2018)

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