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No Pants! Subway Ride: Berlin (UPDATE)

nopants

[update] Da die Blöd-Zeitung von dem Vorhaben Wind bekam und sich an die Aktion anhängt, obwohl die, ihre Leser und ihre „Journalisten“ völlig unerwünscht sind, wird es Änderungen geben. Dazu bitte bei der Facebook-Gruppe anmelden und dort nachschauen.

Ich weiß nicht, ob ich mich am Sonntag wirklich bei -3°C ohne Hosen in die Berliner U-Bahn setze, aber ich denke ernsthaft darüber nach und falls Ihr am Sonntag in Berlin seid, eine exhibitionistische Ader habt und euch gerne über Leute lustig macht, die dämlich aus der Wäsche schauen, then this is for you. Jedenfalls hat mir die gute Anne grade ein Update zur Aktion via Facebook geschickt und das gebe ich einfach mal weiter.

Liebe Mitstreiter!

Wie versprochen gibt es nun die harten Fakten zum “No Pants Subway Ride Berlin 2010″, schließlich ist es am Sonntag schon soweit, dass wir kollektiv die Hosen ablegen wollen. Lest folgende Punkte bitte genau durch:

TEILNAHMEBEDINGUNGEN:

1.) Die Bereitschaft, ohne Hosen oder andere Beinkleider in der U-Bahn zu fahren.
2.) Die Fähigkeit dies ernsthaft und als völlig normal an die unbeteiligten Mitfahrer zu vermitteln.
3.) Der Besitz eines Semestertickets, einer Monats- oder einer anderen gültigen BVG-Fahrkarte.

ACHTUNG: Kommt nur vorbei, wenn ihr eure Hosen runterlassen wollt! Diese Aktion lebt schließlich vom Mitmachen! Bitte gebt bei Facebook endgültig an, ob ihr dabei seid oder nicht!

WANN: Sonntag, 10. Januar 2010; Beginn 15 Uhr – bitte seid pünktlich und kommt gerne auch etwas früher; Ende ca. 17.30 Uhr

WO: rechts neben Konnopke’s Imbiß – das ist direkt am U-Bahnhof Eberswalder Straße und damit nicht zu verfehlen – Link: http://www.konnopke-imbiss.de/lka.htm

MITZUBRINGEN: eine gültige Fahrkarte für die BVG (beachtet bitte, dass Einzelfahrausweise nur in eine Richtung gültig sind) und ein Rucksack

ANZUZIEHEN: Schal, Mantel, Mütze, Handschuhe – normale Wintersachen, die ihr halt auch sonst tragen würdet

DER PLAN: Durch die Facebook-Anmeldungen rechnen wir momentan mit 100 Leuten, die tatsächlich auch die Hosen fallen lassen. Die momentanen Temperaturen werden sicherlich Einige von euch zweifeln lassen, aber bitte bedenkt, dass sämtliches An- und Ausziehen immer in der U-Bahn oder in unterirdischen U-Bahnhöfen stattfindet. Die aktuelle Vorhersage ist -3°C. (Und nein, die Aktion im Sommer durchzuführen wäre nicht einmal halb so lustig!)

Sobald ihr alle um 15 Uhr am Treffpunkt seid, werdet ihr in 4 halbwegs gleich große Gruppen (A, B, C und D) aufgeteilt, also ca. 25 Leute pro Gruppe. Falls es insgesamt doch mehr Teilnehmer werden, gerät eben die Gruppe D etwas größer.

Vom U-Bahnhof Eberswalder Straße aus geht es dann los: Gruppe A, B und C steigen alle in dieselbe U-Bahn. Gruppe A fährt damit bis zum Potsdamer Platz, Gruppe B bis Spittelmarkt und Gruppe C bis zum Alex. Bevor ihr die euch zugewiesene Haltestelle erreicht habt und aussteigen müsst, zieht ihr eure Hosen aus und verstaut sie im mitgebrachten Rucksack (Aktentaschen, Einkaufstüten oder dergleichen gehen natürlich auch). Falls euch jemand darauf anspricht, sagt ihr einfach, dass euch warm geworden wäre, die Hose kratzt oder etwas in der Art. Sobald ihr ausgestiegen seid, wartet ihr am Bahnsteig einfach auf die nächste Bahn.

In dieser folgt dann Gruppe D, die sich bereits kurz nach dem Losfahren ihrer Hosen wie schon beschrieben entledigt hat. An den genannten Posten (Alex – Spittelmarkt – Potsdamer Platz) steigen die anderen Gruppen wieder dazu. In dieser Konstellation fahren wir dann alle bis Wittenbergplatz und von hier aus geht es wieder zurück zur Eberswalder Straße.

Ab jetzt ist es euch überlassen, ob ihr die Rückfahrt auch ohne Hosen machen möchtet. Falls ja, gilt dieselbe Gruppenaufteilung wie auf der Hinfahrt und Gruppe A fährt diesmal zum Alex, Gruppe B wieder zum Spittelmarkt und Gruppe C zum Potsdamer Platz. Gruppe D folgt wieder eine Bahn später. Bevor diese Bahn dann schließlich mit allen Teilnehmern an der Eberswalder Straße ankommt, zieht ihr in der U-Bahn eure Hosen wieder an. Am besten im Falle von Fragen auch wieder mit Begründungen wie “mir ist gerade eingefallen, dass ich die ja doch dabei hatte”, “mir wurde etwas frisch” etc. Alle, die es bis zur Eberswalder Straße “geschafft” haben, können sich dann ja noch ein warmes Plätzchen suchen, um gemeinsam etwas trinken zu gehen.

WICHTIG: Während der gesamten Aktion müsst ihr stets so tun, als würdet ihr keinen der anderen Teilnehmer kennen und euren Zustand als völlig normal behandeln. Besonders falls ihr von Außenstehenden gefragt werdet. Bleibt immer nett und cool (sorry, das Wortspiel musste sein), lasst euch nichts anmerken. Der “No Pants Subway Ride” wird selbstverständlich auch während der ganzen Zeit nicht erwähnt.

Achtet bitte immer darauf, dass ihr euch über den gesamten Bahnsteig und damit die komplette U-Bahn verteilt! Dabei werden natürlich immer noch mehrere von euch in einem Waggon landen, aber dann ist wiederum euer Schauspieltalent gefragt – ihr habt die Hosen heute morgen einfach vergessen! Überhaupt empfiehlt es sich, eine Beschäftigungsmöglichkeit mitzunehmen. Ein Buch, der iPod, Kreuzworträtsel – hier dürft ihr euch etwas aussuchen, das alles umso “normaler” erscheinen lässt.

Falls ihr noch Freunde mitbringen wollt, versichert euch bitte, dass auch sie all diese Instruktionen gelesen haben.

DOKUMENTATION: Es haben sich mittlerweile ein paar Leute gemeldet, die Fotos oder auch Videos machen möchten. Das ist natürlich toll, aber bitte achtet unbedingt darauf, dass ihr es versteckt macht! Eine Kamera mit Riesenobjektiv ist z.B. zu auffällig und würde die Aktion auffliegen lassen. Ansonsten möchte ich alle anderen Teilnehmer bitten, während der Aktion keine Fotos o.ä. zu machen, um den Effekt nach Außen zu wahren. Vorher und nachher dürft ihr euch austoben – ansonsten werden aber unsere Doku-Leute genug Material zusammentragen, das selbstverständlich auch für alle auf der Facebook-Seite verlinkt wird.

!!! Jeder, der dabei sein und Fotos/Videos machen möchte, meldet sich bitte noch einmal bei mir, da ich einen genauen Überblick brauche, wie viele ihre überhaupt seid und ob ihr definitiv mitmacht !!!

Alle Teilnehmerstädte des “Global No Pants Subway Ride” findet ihr hier: http://improveverywhere.com/2010/01/04/global-no-pants-subway-ride-2010/

Für die Twitterer unter euch: die Tags sind #nopants oder @improvevery, dann lassen sich dort die weltweiten Aktionen besser verfolgen.

ZUM SCHLUSS: bleibt nur zu sagen, trainiert euer Immunsystem bis Sonntag noch ein bisschen, zieht euch warme Unterhosen an, vielleicht sogar zwei Paar, lasst die Tangas und Strumpfhosen Zuhause und bringt Spaß mit. Dann wird der 1. “No Pants Subway Ride” in Berlin dank euch ein großer Spaß werden! :)

Journey to the End of the Year: Fangenspielen an Silvester in Berlin

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An Silvester noch nix vor? Antiboredome veranstaltet am 31. Dezember eine Art urbanes Fangspiel in Berlin, Treffpunkt ist Alexanderplatz um 19 Uhr. Das Spiel geht bis 23 Uhr, danach kann man also immer noch bequem auf die tausend anderen Silvester-Partys gehen.

Shalaco schreibt mir:

I am writting you to tell you about Journey to the end of the year, a street game that my friends are putting on in Berlin for new years.

Journey to the end of the night is an open source Street Game developed by Antiboredome “Outwardly resembling a simple game of tag, Journey games are actually complex PSYCHOGEOGRAPHICAL experiments, designed to elicit emotions such as FEAR, LUST, PAIN, SPEED, ALIENATION, LONELINESS, HATE, and DESIRE in those who play it.”

The game is free for anyone to play and ends at 23:00 so that players can go on to join in the festivities. Players will meet at Alexanderplatz at 19:00 on 31.12.2009. Players start off as runners. They are given a wrist band to help identify who is in the game and a map of clues to help them navigate through the city to various checkpoints: ‘microclimates’ with an air of weirdness and mystery where they will have to perform a certain task before they get a seal on their map.

Scattered through the checkpoints are chasers. Once a runner is tagged by a chaser he becomes a chaser.

This is an amazing street game and I encourage you to join in the fun or at least spread the word to Berliners. The last ‘Journey to the end of the night’ was put on Halloween night in San Francisco California. We had 600 wristbands and had to turn people away, here is our writeup on Laughing squid.

Journey to the end of the year: Berlin 2009

Thomas Hinrichs über Flashmobs und Yeaahh

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Thomas Hinrichs, der Herr aus den Tagesthemen, hat sich im Tagesschau-Blog nochmal zu der Yeaahh-Sache geäußert, die ich echt auch nicht mehr hören kann, aber das hier muss noch. Er fragt dort nach Inhalten, was, wenn man das Netz eine Weile verfolgt, einigermaßen lachhaft ist. Ich habe ihm in den Kommentaren geantwortet, der Comment muss noch freigeschaltet werden, hier schonmal ich so:

Hallo Herr Hinrich, ich bin der Mensch, der das Bild gebloggt hatte und auch in den Tagesthemen zu sehen war und, nebenbei, ich fand Ihren Kommentar gar nicht so falsch, das aber nur am Rande. Zu den Inhalten:

Die liegen – schon lange! – auf dem Tisch. Grundeinkommen, Urheberrecht, Patente, Gentechnik – das Netz diskutiert schon lange und ausführlich über Inhalte und bietet sogar Lösungsvorschläge. In der Politik kommt nichts davon an, im Gegenteil: Wie wir im Zuge des Zugangserschwerungsgesetzes (Stopp-Schilder) lernen mussten, geht die Politik schlampig und arrogant über vernünftige Vorschläge hinweg und hebelt mal so nebenbei die Gewaltenteilung aus. Was den Tagesthemen keinen Beitrag wert war.

Wie geht die Politik in Dingen vor, in denen wir uns nicht so super auskennen? Projeziert man das Geschehen um die Stopp-Schilder auf den Rest, kann man aufgrund der offensichtlichen Inkompetenz und Ignoranz nur fassungslos dreingucken.

Und dann stellen sich Politiker im Wahlkampf hin und rufen ihre immer gleichen Parolen. Sozial ist, was Arbeit schafft. Gleichzeitigt stampft Magna tausende Arbeitsplätze bei Opel ein in einem rückständigen Markt, der die nächsten zwanzig Jahre nicht überleben wird. Und dann noch so Klimawandel, Angie, die was von Umweltschutz faselt und gleichzeitig der KFZ-Lobby in den Allerwertesten kriecht. Aber wenn wir ihr zuhören, lernen wir was für’s Leben, is klar, ne?

Wir sind, genau wie Sie auch, nicht dumm. Aber die Politik hält uns (und Sie offensichtlich auch) dafür. Das wird sich rächen, nicht morgen, nicht heute, sondern in ein paar Jahrzehnten, wenn das Netz neue Formen partizipatorischer Politik möglich machen wird. Dann sind die Figuren, die jetzt im Bundestag Theater spielen, obsolet. Das wissen die noch nicht, aber wir. Und wir sagen es ihnen, jeden Tag, nur zuhören tun sie uns nicht.

Deshalb: …und alle so: „Yeaahh!“

Netz-Mimosen!

Und alle so: „Yeaahh!“ in den Tagesthemen – Video


(Youtube Direktyeaahh, Danke Kanni!)

Hier Yeaahh in den Tagesthemen, mein Auftritt kommt ab Minute 1:53.

Vorher auf Nerdcore:
…und alle so „Yeaahh!“
ZOMG, the head honcho is coming, this is f**king AWESOME!!1 …und alle so: „Yeaahh!“
Yeaahh-Generatoren, Meme-Clashes und Montgomery Merkel in echt
…und alle so: „Yeaahh“-Flashmob Video
spOnline über „Flashmob-Terror“ …und alle so: „Yeaahh!“
Yeaahh in den Tagesthemen!

spOnline über „Flashmob-Terror“ …und alle so: „Yeaahh!“

spOnline schreibt über den Yeaahh-Flashmob und hat da wahrscheinlich einen Praktikanten seine reaktionäre Ader ausleben lassen, oder so ähnlich. Jedenfalls bezeichnet Ole Reißmann den gestrigen, grandiosen Webmeme-Flashmob als „Flashmob-Terror“, bringt völlig unreflektiert die Beispiele Braunschweig (wo nach dem versuchten Flashmob-Verbot zurückgerudert werden musste) und ausgerechnet das britische Exter, wo ein Großaufgebot der Polizei inklusive Hubschrauber einen harmlosen Flashmob verhinderte. Die 15 (!) Jungs und Mädels wollten grillen.

Hätte der Flashmob-Terror von den Sicherheitsbehörden im Vorfeld verhindert werden müssen? In Braunschweig wäre so etwas nicht passiert, dort reagierte das Ordnungsamt mit harschen Schreiben auf einen Flashmob-Aufruf im Internet – und es ging nur um ein Picknick, nicht um das Nerven der Bundeskanzlerin. In Großbritannien stürmte die Polizei in Kampfmontur und mit einem Hubschrauber die Feier von einem Dutzend Freunden, die sich im Internet verabredet hatten.

Weiter fragt der Herr Reißmann nach politischen Botschaften:

Angela Merkel wird lustvoll zugejubelt, das ist an Harmlosigkeit nicht zu überbieten, auch wenn es konzentrierte Zuhörer gehörig nervt. Und wie steht es mit einer politischen Botschaft?

Ich erkläre das grade mal: Ja, bei Flashmobs geht es oberflächlich um Spaß und nichts weiter. Tatsächlich aber haben Flashmobs immer eine immanente politische Botschaft, es geht um die Rückeroberung des öffentlichen Raums, um gemeinschaftliche Statements. Diese soziokulturelle Dimension des Flashmobs ist dem Herrn ganz offensichtlich verborgen geblieben. Hätte er mal lieber jemanden gefragt, der sich damit auskennt: sein Kollege Mario Sixtus, schrieb auf (Achtung!) spOnline im Jahr 2003 über den Medientheoretiker Howard Rheingold:

Die nächste Revolution nach PC und Internet ist, laut Rheingold, mitnichten technologisch, sondern sozial: “Smart Mobs bestehen aus Menschen, die zusammen handeln können, selbst wenn sie sich nicht kennen.” Die Szenen, Clans und Communities, die sich ständig im Internet bilden, dort mutieren, sich spalten oder auch einfach nur wachsen, würden in Zukunft immer häufiger eine Entsprechung in der realen Welt finden.

Dass Menschen für gemeinsame Ziele und Ideen zusammen arbeiten, ist beileibe nichts Neues. Neu hingegen sei, mit welcher Geschwindigkeit und Flexibilität sich Gruppen Gleichgesinnter, mit Hilfe von Netzwerk- und mobiler Technologie, bilden könnten und mit welcher Effizienz sie handelten.

Und genau das ist eine weitere politische Botschaft und politische Dimension des Flashmobs für Herrn Reißmann: Wir fressen die Wahlkampfbotschaften nicht mehr einfach so, sondern wir spucken den Bullshit der Merkel ironisiert in Form eines „Yeaahh“s zurück. Einfach, verkürzt und auf den Punkt entblößen wir den Bullshit als das, was es ist: im besten Fall einfach nur hohle Phrasen, im schlimmsten aber einfach nur Lügen. Und ja, wir organisieren das kurzfristig im Netz. Als ob das irgendein 2009 bemerkenswertes Merkmal wäre. spOnline schreibt was über „Flashmob-Terror“ …und alle so: „Yeaahh!“

Hier eine weitere politische Botschaft für Herrn Reißmann: Expect us.

Hamburger Michael Jackson-Flashmob


(Youtube Direktbeatit, via 223)

Am Wochenende fanden mehrere Michael Jackson-Flashmobs anläßlich des 51. Geburtstags des toten King of Pop statt, Johnny ist zufällig in einen in Berlin geraten und hat gefilmt, der Hamburger Flashmob oben begeistert mich aber etwas mehr (zumindest das Video). Der Anfang ist nicht weniger als grandios.

Zombieflashmob Berlin Pics

zombieflashmob

Seit gestern kommen hier Links zu Bildern vom gestrigen Zombie-Flashmob rein, den ich dank Wohnungsbesichtigungstermin natürlich verpasst habe. Die Wohnung war nett mit super Lage, aber kein Balkon ist keine Option. Wie auch immer, hier die Links zu den Pics:

Sehr schöne Bilder auf Picturereport, auf Flickr von 1v0 und Jerikos Kamera ist nach den Vorbereitungen leider abgekackt. Murphy und so. Falls noch jemand Bilder geknippst hat, Links gerne in die Comments.

[update] Mehr Pics auf Berlin City Mobber und Schnippel.com. (via Amy&Pink)

[update] Noch mehr Bilder auf Minds Delight.

[update] Und noch mehr Bilder auf Flickr von Markus.

Zombie-Flashmob in Berlin

Am Samstag findet in Berlin gleich zweimal ein Zombie-Thriller-Flashmob statt. Ich werde dasein und Bilder knipsen. Alle Infos gibts auf Berlin City Mobber, dort auf News klicken. (Es gibt noch einen weiteren Zombie-Walk in Düsseldorf am 6. September und ja, wenn mein Rechner endlich aus der Reparatur wieder da ist, geht’s hier auch im Normalbetrieb weiter. Powered by my Internet-Café um die Ecke.)

Lets be a Zombie!!!
Wann? Samstag, 29.8.09, 16 Uhr
Wo? Potsdamer Platz und Reichstag

Ablauf:

Es gibt 2 Gruppen von Zombies:

- Choreozombies (15 Leute, sind festgelegt)
- normale Zombies (so viele wie möglich, kann jeder mitmachen)

Wir treffen uns zunächst alle gemeinsam etwa 15.30 Uhr am S-Bahnhof Potsdamer Platz. Dort können nochmal alle Unklarheiten beseitigt werden und wir können uns als Zombies zurechtmachen (Blutkapseln werden von Maskworld.com gestellt, sowie n paar Wunden etc, alles andere bitte selber mitbringen z.B. altes Shirt, Haarspray etc). Dann verteilen wir uns am Potsdamer Platz.

„Das schreiende Mädchen“ positioniert sich zentral auf dem Platz. Es folgt ein Pfiff, alle Leute sterben. Die Musik geht an (ne schaurige Zombiemusik) und alle erwachen als Zombies wieder. Taumelt zum Zentrum des Platzes immer in Richtung des Mädchens. Dieses wird anfangen zu kreischen sobald der erste Zombie sie berührt, wird panisch und läuft weg. Zum Ende der Schauermusik bewegen sich nur die Choreozombies auf einen Punkt zu (vorher markiert) und bilden ihre Formation. „Thriller“ von Michael Jackson setzt ein und sie ziehen ihre Choreo durch, während die normalen Zombies weiter das Mädchen verfolgen.

Mit Ende des Thrillerliedes sinken alle Zombies (sowohl Choreozombies als auch normale Zombies) zu Boden und das Mädchen rennt (unter Erklingen einer diabolischen Lache) schreiend davon. Ist das Mädchen weg stehen alle ganz normal auf und gehen weg.

(Danke Gunnar!)

Pics vom Braunschweiger Picknick-Flashmob

Hier ein kleines und unspektakuläres Update zum heute doch stattgefundenen Picknick-Flashmob. Ich mag die „Don’t Picnic“-Schilder ja sehr.

Von den angekündigten Polizisten, welche die Leute offiziell am gemütlichen Picknick hindern sollten gab es genau 3. Diese 3 saßen in ihrem Polizei Bulli und haben den Platz vor dem Schloss “beobachtet”. Nachdem die Aktion in vollem Gange war und ich das zweite mal nach dem Bulli schauen wollte, war dieser nicht mehr vorhanden. Wahrscheinlich war es den 3 Polizisten langweilig geworden…

Don’t Picnic!

Was natürlich auch damit zusammenhängen dürfte, dass im letzten Moment eine Demonstrationsgenehmigung erteilt wurde, Snip von Heise:

Nun hat sich der Ratsherr Peter Rosenbaum der Aktion angenommen und mit der Fraktion Bürgerinitiative Braunschweig eine Demonstration gegen ein Flashmob-Verbot angemeldet – und hatte damit Erfolg. Bei politischen Demonstrationen hat die grundgesetzlich garantierte Versammlungsfreiheit und nicht die Sondernutzungssatzung der Stadt Braunschweig Vorrang.

[update] Mario hat ein paar Webcam-Fotos vom Flashmob.

Telepolis über den nicht stattfindenden Picknick-Flashmob in Braunschweig

Der am Samstag nicht stattfindende Picknick-Flashmob in Braunschweig hat sich mittlerweile zu einem kleineren Politikum entwickelt, deshalb nochmal der Hinweis, dass am Samstag, den 8.8. von 16 bis 18 Uhr KEIN Picknick auf dem Braunschweiger Schlossplatz stattfinden wird. Unbedingt nicht hingehen! Snip von Telepolis:

Der geplante Flashmob und das städtische Verhalten dazu haben mittlerweile eine öffentliche Debatte ausgelöst. “Eine wirkliche Politisierung des Flashmobs kam erst durch das Verbot der Stadt”, sagt Schadt. Und damit könnte er recht haben: verschiedene Parteien bekunden inzwischen ihre Solidarität. Die örtlichen Jusos schreiben in einer [extern] Erklärung: “Die Plätze sollten für alle Braunschweigerinnen und Braunschweiger offen für Aktivitäten und ein Ort der Lebensfreude sein.” Nicht nur Open-Air-Vorstellungen des Staatstheaters gehörten zum kulturellen Leben. “Zu einer lebendigen Stadtkultur gehören in der heutigen Zeit eben Aktionen wie Konzerte, Maikundgebungen oder eben Flashmobs”, meint Juso William Labitzke.

Jens Seipenbusch, Bundesvorsitzender der Piratenpartei spricht von einer Kunstaktion, die “durch Behördenwillkür bedroht” sei. Christian Koch, Landesvorsitzender der niedersächsischen Piraten, rief indirekt zur Teilnahme auf: “Natürlich würden wir Piraten niemals eine Aktion unterstützen, die vom Braunschweiger Ordnungsamt mit einem Veto belegt wurde. Daher fordern wir all unsere Unterstützer und Sympathisanten explizit auf, sich auf keinen Fall an besagtem Tag auf dem Schlossplatz einzufinden, Essen und Trinken mitzubringen, Spaß zu haben und dazu vielleicht noch Freunde einzuladen.” Auch Politiker der Linken und der Grünen haben angekündigt, am Samstag auf dem Platz zu erscheinen. So hat die Stadt Braunschweig mit ihrem Vorgehen mehr Aufmerksamkeit auf den geplanten Flashmob gerichtet, als ihr lieb sein dürfte.

Braunschweig will Flashmob verhindern

Amanda Palmers Twitter-Flashmob-Musikvideo – Die Zukunft des Musikbiz?


(Youtube Direktamanda, via Hypebot)

Amanda Palmer hat Fans per Twitter und Blog zu einem spontanen Gig am Strand von Los Angeles eingeladen und weil das Wetter so toll war, haben sie gleich ein spontanes Low Budget-Musikvideo zu einem Cat Stevens-Song gedreht. Und nachdem ich mir das angesehen habe, frage ich mich, ob das nicht die Zukunft des Musikbiz war, die ich da grade gesehen habe. Vielleicht ist die Zeit teurer Produktionen und Musikvideos ganz einfach genauso vorbei, wie die Zeit der Prunkbauten der Aristokraten und der Gigantomanie im kommunistischen Russland.

Es gibt eine Theorie in der Evolutionslehre, laut der Spezies, die vom Aussterben bedroht sind, zum Riesenwuchs neigen. Die größten Dinosaurier, die jemals die Erde bevölkerten, waren auch die letzten Saurierarten. Und vielleicht sind die zu den Four Big zusammengewachsenen Majorlabel nichts weiter als gigantische Saurier, vom Aussterben bedroht, während die Säugetiere bereits jetzt zwischen deren Zehen herumwuseln und mit Twitter und billigen Flashmobvideos autonom Geld verdienen. Vielleicht liege ich aber auch völlig daneben, aber in meinem romantischen Kopf fühlt sich das ganz gut an.

this was a spontaneous video made on july 1, 2009 in hermosa beach (los angeles, CA)…. amanda had gathered a bunch of folks by announcing a “ninja beach gig” on her blog & twitter. lots of people came, amanda played ukulele for a while, there was a big gorup shotoshoot….then amanda decided it was a fine day for a music video. here’s what we did.

Vorher auf Nerdcore:
Amanda Palmers Song für ihr Label: „Please drop me“
Wie Amanda Palmer 19.000$ per Twitter verdiente

Braunschweig verbietet Flashmobs

Iroc schreibt mir: „Vielleicht mal ein interessantes Thema zum Bereich Zensur usw.: In Braunschweig sind seit ein paar Tagen Flashmobs offiziell verboten und werden mit Polizeigewalt aufgelöst.“

Mit Braunschweig halte ich es ja so ein bisschen wie mit Bielefeld: Das gibt’s gar nicht. Was es dort nun auch nicht mehr gibt: Ein Flashmob, der dort seit drei Jahren regelmäßig organisiert wurde und während dem sich ein paar Leute auf einem öffentlichen Platz versammeln und spontan picknicken, was ja ein ganz abscheuliches Verbrechen der boshaftesten Art ist.

Das hat Braunschweig nämlich jetzt verboten, wobei ich die Begründung schon fast amüsant-absurd finde, besonders „Öffentliches Eigentum ist durch das Picknick gefährdet“ und „Der öffentliche Raum in Braunschweig dient ausschließlich dem Verkehr, also dem Transfer von Wohnung a zu Wohnung b, von Wohnung a zu Geschäft b oder von Geschäft a zu Geschäft b“. We will teach you „öffentlicher Raum dient ausschließlich dem Verkehr“.

Ich empfehle allen Braunschweigern, sich am 8. August von 16 bis 18 Uhr mit einem Handtuch und einer Tüte Erdnüsse zum knabbern auf den verabredeten Platz zu stellen und wenn dann irgendwelche Polizisten fragen, was bitteschön man denn hier vorhabe, zu antworten: „Mein Lieber Schutzmann, wir machen hier freilich kein Picknick und wer die anderen Leute sind, das weiß ich nicht, aber falls die Vogonen vorbeikommen, habe ich mein Handtuch dabei. Don’t panic!“ Snip (Hervorherbungen von mir):

Flash-Mobs in Braunschweig verboten!

Wie schon in den letzten Jahren, habe ich auch in diesem ein drittes Picknick auf dem Schlossplatz geplant. Das Picknick war in den letzten Jahren ein Flashmob, bei dem sich bis zu 70 Menschen spontan zusammengefunden haben, um eine Stunde lang auf dem Schlossplatz friedlich mit Decke und Essen zu picknicken. Der Aufruf zum Picknick fand im Online-Netzwerk studiVZ statt.

Kürzlich erhielt ich Besuch von einem jungen Mann mit rosa Hemd, der sich mir als Mitarbeiter vom Ordnungsamt vorstellte. Er informierte mich, dass er erstens eine Moderatorin der Flashmob-Gruppe ausgefragt habe, wer denn der Gruppengründer sei, dass er zweitens meine Adresse detektivisch über studiVZ, myspace und die Subway herausgefunden habe (ein Blick ins Telefonbuch, wo ich unter Lord Dirk Schadt stehe hätte auch ge nügt) und dass ich drittens einen Termin mit Herrn Paschen vom Ordnungsamt, Fachbereich Bürgerservice, Öffentliche Sicherheit – zentraler Ordnungsdienst habe. Später wurde ich auch darüber informiert, dass meine studiVZ-Flashmob-Gruppe gemeldet wurde. Bei den Wörtern ‚aushorchen’, ‚ausspitzeln’ und ‚melden’ musste ich irgendwie an eine Behörde aus einem ehemaligen Nachbarland der BRD denken … Shocked

Beim Termin mit Herrn Paschen wurde mir dann folgendes mitgeteilt:
1) Jegliche öffentliche Flashmobs in Braunschweig sind illegal und werden notfalls mit einer Allgemeinverfügung verboten und polizeilich aufgelöst.
2) Auch der World Freeze Day, über den die Braunschweiger Zeitung sehr freundlich berichtet hat, werde zukünftig vom Ordnungsamt verboten, sofern sie rechtzeitig davon erfahren. Sad
3) Der öffentliche Raum in Braunschweig dient ausschließlich dem Verkehr, also dem Transfer von Wohnung a zu Wohnung b, von Wohnung a zu Geschäft b oder von Geschäft a zu Geschäft b.
4) Ich habe die Aufgabe, öffentlich bekannt zu geben, dass am 8.8. von 16 bis 18 Uhr KEIN Picknick auf dem Schlossplatz stattfinden wird.

Die Begründung für das Verbot lautet wie folgt:
a) Öffentliches Eigentum ist durch das Picknick gefährdet. Auf meine Frage, was denn gefährdet sei, antwortete mir Herr Heidelberg vom Fachbereich Öffentliche Sicherheit, dass das Sandsteinpflaster vorm Schloss teuer sei. Die Frage, inwiefern dieses Pflaster, über das tagtäglich Tausende von Frauen in High-Heels stolzieren, durch samtene Decke von Picknickern gefährdet sei, wurde mir leider nicht beantwortet.
b) Das Picknick könnte ähnlich wie eine Flashmob-Party auf Sylt ausarten und statt der erwarteten max. 100 Picknicker kommen mehr als 5 000 Personen, die kein friedliches nachmittägliches Flashmob-Picknick veranstalten, sondern eine wüste Orgie wie im Film „Das Parfüm“. Mit dieser Begründung lässt sich natürlich jeder Flashmob und jede Demo verbieten. Zehn leere Flaschen Wein könnten schnell zehn Mollis sein. Man beachte hier auch, dass ca. 100 Bürgerinnen- und Bürger-Picknicker der Stadt gefährlicher erscheinen als 10 000 Bürgerbruncher …
c) Auch die Anmeldung einer Demonstration ähnlich wie bei der Love Parade wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am 8.8. keine Aussicht auf Erfolg haben, weil eine Demonstration mit Picknick (schriftliches Zitat Paschen) “eine nicht genehmigungsfähige Sondernutzung” darstellt.

Aus diesem Grund ist mir wichtig, alle Braunschweiger Bürgerinnen und Bürger darauf hinzuweisen, dass am 8.8. von 16 bis 18 Uhr KEIN Picknick auf dem Braunschweiger Schlossplatz stattfinden wird. Jeder Braunschweiger, der am 8.8. auf dem Schlossplatz eine Decke ausbreitet, Speis und Trank zu sich nimmt, mit Freunden plaudert, lacht, singt oder Tango tanzt, wird voraussichtlich mit Polizeigewalt daran gehindert.

Flash-Mobs in Braunschweig verboten!

Carrotmob in Berlin: Greentech/Economy-Flashmob


(Vimeo Direktcarrotmob)

Julia schreibt mir: „Am 13. Juni um 16 Uhr sollen viele viele Leute in der Wiener Straße 40 einkaufen kommen denn der MultiKulti Spätverkauf wird 35% des erzeugten Umsatzes, an diesem Tag, in Klima- und Energie-Effizienz-Maßnahmen investieren.

Das wird der erste Carrotmob in Berlin somit der erste seiner Art in Deutschland. Damit es hoffentlich viele weitere geben wird, brauchen wir jede Hilfe um das Konzept bekannt zu machen.“

Die Wiener Straße ist quasi bei mir ums Eck, ich werde also meinen Sixpack am 13. Juni dort kaufen und vielleicht noch einen kleinen Vorrat Zigaretten – alles für ‘nen Guten Zweck. Ich finde die Idee ja so simpel wie genial: ein Anti-Boykott, der die Geschäfte belohnt, die bereit sind, den größten Anteil in Green Tech zu investieren. Typische Win-Win-Situation, hervorragend!


(Youtube Direkt, via )

Alle reden von der Macht der Verbraucher – wir machen ernst! Wir drehen das Prinzip des Boykotts um und belohnen Geschäfte, die bereit sind, etwas zum Positiven hin zu verändern.

Dazu schließen wir uns zusammen und kaufen alle am 13. Juni 2009 um 16 Uhr im Spätkauf MultiKulti in der Wienerstraße 40 ein. Dieser wird 35%, des in dieser Zeit erzielten Umsatzes dazu verwenden, seinen Laden energieeffizienter umzubauen, und so langfristig seine CO2-Bilanz zu senken und damit das Klima zu schützen.

Im Vorfeld wurde dieser kreuzberger Späti ausgewählt, weil er bereit war, mehr als die anderen in energiesparende Maßnahmen zu investieren. Der Carrotmob gibt dem Laden-Besitzer die Chance, sein Image und seine Bekanntheit zu steigern und außerdem an dem Tag eine Menge Bargeld mehr zu machen! Für Ihn heißt das ganz klar: Ein Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz!

Für uns heißt das unser Ziel, den “Erfolg und Misserfolg am Markt” mit sozialer und ökologischer Verantwortung zu verbinden, erreichen!

Carrotmob in Berlin

Mehr dazu:
TAZ: Neue Protestform carrotmob – Politik mit vollen Einkaufswagen
Carrotmob.org

Flashmob zum Geburtstag des Grundgesetzes

Am 23. Mai wird das Grundgesetz 60 Jahre alt. Als Geburtstagsparty wird vor dem Reichstag in Berlin (aber auch in Frankfurt, Hamburg, München und anderswo) ein Flashmob veranstaltet und dort laut aus dem Grundgesetz vorgelesen, weil anscheinend hat die Politik die wichtigsten Passagen darin schlicht vergessen. Seinen Ausgang nahm die Idee auf dem Blog „MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren“, hier das Wiki um noch mehr Flashmobs zu organisieren. Weitersagen, mitmachen!

Flashmob Grundgesetz lesen (via Anke)

Radical Jesters – A Film with 11 pranksters, provocateurs, culture jammers, and Situationists


(Youtube Direktprankster, via Wooster)

„Radical Jesters – A Film with 11 pranksters, provocateurs, culture jammers, and Situationists“ ist eine Doku von Tim Jackson, in dem in Interviews 11 Culture Jammer und Prankster zur Sprache kommen, die erklären, wie sie öffentlichen Raum benutzen, um subversive Botschaften zu verbreiten (oder auch einfach Unsinn zu machen). Einige von ihnen hatte ich schon hier auf Nerdcore, zum Beispiel Improv Everywhere, Alan Abel oder Ron English und das beste: Der Film kann komplett auf der Website zur Doku angesehen werden.

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Introduction
Performers, Provocateurs, Pranksters, Philosophers, Interventionists, Reality Hackers – why we need them as a foil to the media spectacle

Hoaxers
Improv Everywhere, Alan Abel, and Charlie Todd practice the fine art of the media hoax and the urban prank

Culture Jamming
The Guerrilla Girls and Dyke Action Machine use Graphic media to insinuate themselves into public space

The Situationists
Re-appropriating media and reclaiming public space in the work of the Billboard Liberation Front, The Surveillance Camera Players, and the Institute for Infinitely Small Things

Performance
The practice of agit-prop theater and performance art are found in the work of The Living Theater, Bread and Puppet, and Czech performance artist Milan Kahout

Radical Jesters

2000 High Fives


(Youtube Direkt, via Laughing Squid)

Der neueste Streich von ImprovEverywhere: Ein Herr hat sich an einer Rolltreppe 2000 High Fives abgeholt. High Fives nehme ich gerne in den Comments entgegen, glaube aber nicht, dass das 2000 werden.

T-Mobiles Flashmob-Commercial


(Youtube Direktflashmob, via Anke)

Saatchi&Saatchi machen einen auf ImprovEverywhere und lassen in der Liverpool Street station in London die Puppen tanzen. Schöne Idee, warum es aber grade in England völlig absurd ist, mit dem Slogan „Life’s for Sharing“ zu werben, dazu komme ich gleich.

‘Dance’, created by Saatchi & Saatchi London, was produced using hidden TV cameras within the station, which captured the spontaneous reactions of commuters as they watched the dance troupe perform.

The three-minute guerrilla-style ad, which is part of T-Mobile’s ‘Life’s for Sharing’ campaign, is to premiere during an entire ad break in ‘Celebrity Big Brother’ on Channel 4 tomorrow night, less than 48 hours after filming began.

Lysa Hardy, head of brand and communications at T-Mobile, said: “‘Dance’ brings to life the fact that there are often unexpected, wonderful, exciting things that happen that you want to be able to share with your friends and family.

T-Mobile unleashes guerilla dance routine at Liverpool Street

3960 Zombies tanzen „The Thriller“

Am Samstag haben sich weltweit 3960 Zombies versammelt und Michael Jacksons Thriller-Dance aufgeführt. Das dürfte bislang der größte Flashmob ever sein und dagegen sehen die tanzenden Knastbrüder auf den Phillipinen ziemlich alt aus.

Last year’s world record for the largest, simultaneous, (multiple location) world-wide Thriller dance was 1722. Today we almost doubled that number. Today, at the same exact time, 3960 zombies from 9 different countries in 65 different cities participated in Thrill the World (official number still to be verified). Austin contributed just under 25% of that!


(Youtube Direktthriller)

The other record that we broke is the record for the largest, single location Thriller dance. The record was held by 147 zombies from a middle school in England. We knew we were going to break that record because we had that many people crammed in to our second Thriller workshop! So, we claimed that record for Austin, Texas and SMASHED that record today with 881 zombies dancing on the patio at the Long Center.

Thrill the world (via Neatorama)
Photo gallery: ‘Thrill the World’ at Long Center, 10.25.08
Thrill the World: Are you ready to “Get your zombie on?” (weiteres Video aus Seattle)

Urban Pranksters im Wall Street Journal

Das Wall Street Journal (ausgerechnet!) hat einen sehr schönen Artikel über Flashmobs und Urban Prankster am Start und ich frage mich grade, ob in dieser Richtung in Deutschland irgendwas spannendes passiert. Außer den Zombie Walks in Frankfurt und Berlin und einer Kissenschlacht fällt mir spontan nichts ein, auch wenn das Urban Prankster Network einige deutsche Städte verzeichnet. Das Bild stammt von der Improv Everywhere Aktion „Human Mirror“.

Today’s prankster culture has roots in the Vietnam era, a time of social upheaval and political unrest. In 1967, at the height of the war, activist Abbie Hoffman and beat poet Allen Ginsberg organized hundreds of demonstrators to stage a mock levitation of the Pentagon. By chanting and singing outside the building, they said, they’d perform an exorcism and end the war. The stunt was part of a larger demonstration at the Pentagon that drew thousands of people and led to nearly 700 arrests. A year later, similar activities meant to lampoon and disrupt the Democratic convention in Chicago were staged by the Youth International Party, or Yippies — founded by Mr. Hoffman, Jerry Rubin and others — and included nominating a pig for president.

Some contemporary pranks owe much to their ’60s precursors. During the Republican convention earlier this month, “Lobbyists for McCain” dressed in dark power suits and gathered in a parking lot in St. Paul, Minn., grilling hot dogs at a tailgate party and handing out fake money. The aim, the group said, was to call attention to what it called lobbyists’ influence over the Republican campaign agenda. (”It’s certainly common for there to be political theater surrounding candidates’ events,” says McCain campaign spokesman Tucker Bounds. “It’s part of campaigning.”)

The latest pranksters are “urban alchemists,” akin to so-called guerrilla gardeners who cram plantings into sidewalk cracks, or people who create “found art” made from random items plucked from the streets, according to Jonathan Wynn, a sociologist at Smith College in Northampton, Mass.

The New Pranksters (via Urban Prankster)

Flashmob: Everyones a winner, baby!


(Vimeo Direktrace, via Urban Prankster)

Hach, ich liebe diesen Scheiß! Die Jungs und Mädels von GuerilLA haben auf einem Weg ganz einfach ein Finnish aufgestellt und jeden, der durchgelaufen und geradelt ist, angefeuert, als wären die grade beim Zieleinlauf von einem Marathon, oder sowas. Everyone’s a Winner, Baby!

The race was complete with a Finish Line sign, finish line tape, water tables, supportive signs, journalists, photographers, videographers, and a large cheering group of people spread along a quarter mile of The Strand. Runners and cyclists had no idea that they were actually near the end of a marathon, until the last second!

Ferris Bueller Parade als Flashmob


(Youtube Direktferris)

Wenn das hinhaut, dann wird das der beste Flashmob aller aller Zeiten und ich fluche jetzt einfach mal ganz laut, weil ich nicht in New York wohne. Ich habe schon als Kind immer diesen superschnell nickenden Schwarzen nachgemacht.

On September 6th, I am staging a large performance art piece that requires 6-8 hundred people recreating the parade scene from Ferris Bueller at the Deitch Art Parade in Soho. I am recruiting secret agents in the audience of the parade to mimic the extras in the movie as my Ferris float approaches. In order to fully reproduce the spirit of the scene I will need at least 100 agents on each block of the parade to get the Ferris joy-ball rolling.

Upcoming: Ferris Bueller Parade (NYC)

Well, shake it up, baby, now, (shake it up, baby)
Twist and shout. (twist and shout)
Cmon cmon, cmon, cmon, baby, now, (come on baby)
Come on and work it on out. (work it on out)

Well, work it on out, honey. (work it on out)
You know you look so good. (look so good)
You know you got me goin, now, (got me goin)
Just like I knew you would. (like I knew you would)

Well, shake it up, baby, now, (shake it up, baby)
Twist and shout. (twist and shout)
Cmon, cmon, cmon, cmon, baby, now, (come on baby)
Come on and work it all out. (work it all out)

You know you twist your little girl, (twist, little girl)
You know you twist so fine. (twist so fine)
Come on and twist a little closer, now, (twist a little closer)
And let me know that you’re mine. (let me know youre mine)

Well, shake it up, baby, now, (shake it up, baby)
Twist and shout. (twist and shout)
Cmon, cmon, cmon, cmon, baby, now, (come on baby)
Come on and work it on out. (work it on out)

You know you twist your little girl, (twist, little girl)
You know you twist so fine. (twist so fine)
Come on and twist a little closer, now, (twist a little closer)
And let me know that you’re mine. (let me know youre mine)

Well, shake it, shake it, shake it, baby, now. (shake it up baby)
Well, shake it, shake it, shake it, baby, now. (shake it up baby)
Well, shake it, shake it, shake it, baby, now. (shake it up baby)
Ahhhhhhhhhhhhhhh…

Human Mirror

For Improv Everywhere’s latest mission, they filled a subway car with identical twins, creating a human mirror.

Link

Kids machen Flashmobs in fremden Pools via GoogleEarth und Facebook

Diese Idee finde ich einfach grandios: Kids suchen auf GoogleEarth einen Swimming-Pool und verabreden sich per Facebook für nächtliche Pool-Flashmobs. Illegal, natürlich, aber vollkommen wurscht. Das hat was von den Pool-Skating-Sessions der Siebziger, gemasht mit Social Networks und GoogleEarth.

Would-be revellers are using satellite images on the internet to find houses with swimming pools – and then turning up uninvited for an impromptu dip. The craze involves using the Google Earth programme, which provides high-quality aerial photos of Britain and other countries. Once a target is chosen, the organisers use social networking sites such as Facebook and Bebo to arrange to meet, say police.

One group has already boasted on the internet that it held an event earlier this week. Sixteen people are said to have gatecrashed two pools near Bournemouth. The rules of ‘dipping’ often include wearing fancy dress and participants are urged to ‘bring a bike’ to escape if discovered. There are fears that the craze could spread across the UK as the weather improves and pool owners leave their homes unattended while on holiday.

Link (via)

Der Flashmob an der grünen Ampel: Party like it’s 1999 Green!


(Vimeo Direktampel)

Gestern überlegte ich noch, ob ich über das neue Blog Urban Prankster von Improv Everywhere-Erfinder Charlie Todd schreiben sollte… jetzt hat sich das erledigt, denn gleich heute haben sie dort dieses fantastische Video gepostet, in dem ein Flashmob an einer Ampel einen Silvester-Countdown runterzählt und die grüne Ampel abfeiert, als gäb’s kein Morgen. Fan-tas-tisch!

In Santa Monica there are many crosswalks that have countdown clocks signifying how long you have until you can’t cross the intersection anymore. We gathered a group of 50 agents and counted down a number of those clocks – very loudly. At the end of each countdown we went nuts – hugging, hi-fiving, cheering, screaming, using our noisemakers, toasting with our fake champagne, etc. Just like on New Year’s Eve. It was amazing! We did this at about seven intersections along the Santa Monica Promenade and then dispersed.

Das hat was von Karneval: verordnete gute Laune, nur in tausendmal cooler. Hab’ ich’s schon gesagt? Fan-tas-tisches Video und ich schau’s grade zum fünften mal mit Gänsehaut und einem irren Lächeln im Gesicht. Hach…

Ja, ich weiß. Die feiern Grün! Die spinnen ja.

HOWTO start a flashmob

Timing is everything
This refers back to the whole participation thing. If your event is spontaneous in nature and just requires people to show up at the same time and do something goofy(say, gather at a subway stop and follow the first bearded person you see as if they were Jesus), they won’t need much time to prepare. The ideal time for this sort of event is at the end of the workday (between 5 and 6PM) during the week as a) the streets are more crowded and b)participants are more available. For whatever reason, Thursdays seem to be most effective.

Link

Flashmob-Revival: Die Verhaftung der lautlosen Ruhestörerin

Die Flashmob-Bewegung hat ihre erste Märtyrerin. Brooke Oberwetter wurde wegen Ruhestörung verhaftet, weil sie lautlos tanzte. Ist das ungebührliches Verhalten, Widerstand gegen die Staatsgewalt – oder einfach Schwachsinn? Im Web formiert sich die “Dance Revolution”.

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Londons Liverpool Station gets rickroll’d by a Rickmob


(Youtube Direkrickroll, via)

An der Konstablerwache steht immer ein Grüppchen Christen und singt was vom Seelenheil. Wenn sie Rick Astley covern würden, so wie diese schätzungsweise 1000 Londoner beim ersten Rickmob überhaupt, dann hätten sie meine Aufmerksamkeit sicher…

On Friday 11th April, at precisely 6pm London got Rickrolled! The whole of Liverpool Street station turned into the site for the world’s first ever Rickmob – a Rick Astley inspired flashmob.

(or rickmob = flash mob + rickroll)

Rick Astley flash mob heaven!

Earlier in the day – excited about the event – we went and recorded this new remix of Astley’s 80s classic “Never Gonna Give You Up” in the very same studio where the original was produced 20 years earlier!

Dazu passen dann auch ganz wunderbar die 10 neat Facts about Rick Astley.

Improv Everywhere: Kaufhaus-Musical

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Ich hab’s ja nicht so mit Musicals. Also eigentlich hab ich’s so gar nicht mit Musicals, überhaupt nicht. Wirklich nicht. Hier mach’ ich aber gern mal ne Ausnahme, weil Improv Everywhere – das waren die mit der gefrorenen Grand Central Station – einfach mal in so einem Kaufhausdingens (in Amerika nennt sich das Mall, bei uns Kaufhausdingens, das Wort Galeria boykotiere ich aus irgendwelchen Gründen) anfangen, was von Servietten zu singen. Ganz großes Kino nach dem Klick.
Gib mir den Rest, Baby…

Improv Everywhere: Frozen Worldwide

It’s been exactly four weeks since we posted our Frozen Grand Central mission. The response has been unbelievable. The YouTube video has 6.8 million views and counting. It’s been covered by The Today Show, Nightline, Good Morning America, and countless news outlets around the world.

Most interestingly, it’s inspired people in 26 other cities in 11 countries to stage their own freeze mission. Thousands of Global Agents worldwide in places like Romania, Poland, Italy, Germany, Sweden, and New Zealand have come together to make time stop for five short minutes. Below is a roundup of all of the videos we’ve seen of the various global freeze events.

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Improv Everywhere: Hosen runter, Passanten munter

Sie faken ein U2-Konzert mitten in New York, shoppen in Zeitlupe und fahren in Unterhose U-Bahn: Die Comedy-Truppe “Improv Everywhere” hat ihre Bühne in die Öffentlichkeit verlegt. Mit Massen-Streichen ringt sie Großstädtern ein Lachen ab – bald auch in Deutschland.

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