General Robots

DIY Eyeball-Tattoos


(Youtube Direkteyeball, via Mister Honk)

Tättowierte Augäpfel, I break together. Ich habe ja schon viel sehr abgefahrenen Kram gesehen, aber das hier toppt alles davon. Ich weiß zwar, dass man am Augapfel keine Nerven besitzt, dort also nichts fühlt (kann man selber ausprobieren, einfach mal sanft das Weiße im Auge berühren, man fühlt es nicht), aber dennoch: Selbstgestochene Augapfel-Tattoos? WTF?!

Augapfelentfernungs-Toy

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Ich habe schon einige creepy Spielzeuge gesehen, das hier ist aber wahrscheinlich mit Abstand das creepigste. Jetz’ mal ehrlich: Ein Spielzeug, mit dem man Babys die Augen rausnehmen kann? WTF?!

Eyeball Removal Toy (Danke Willi!)

EyeWriter online: Graffiti aus Licht für Gelähmte

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(Vimeo Direkteyewriter, via Graffiti Research Lab)

EyeWriter ist eine Technologie, mit der gelähmte Menschen mit ihren Augen zeichnen können und so immer noch Tags an Hauswände werfen können. Die wurde jetzt komplett als Open Source und mit Anleitungen zum Selberbauen der EyeTracking-Systeme online gestellt. Hell yeah!

Ich halte das für eine der fantastischsten Möglichkeiten, um behinderten Menschen kreative Ausdrucksmöglichkeiten zu geben. Dazu noch DIY und Open Source. Wow! EyeWriter wurde neulich auf dem BLK Streetart Festival vorgestellt, Snip aus deren Info-Text:

The EyeWriter project is an ongoing collaborative research effort to empower people, who are suffering from ALS, with creative technologies.

It is a low-cost eye-tracking apparatus & custom software that allows graffiti writers and artists with paralysis resulting from Amyotrophic lateral sclerosis to draw using only their eyes.

Members of Free Art and Technology (FAT), OpenFrameworks, the Graffiti Research Lab, and The Ebeling Group communities have teamed-up with a legendary LA graffiti writer, publisher and activist, named Tony Quan, aka TEMPTONE. Tony was diagnosed with ALS in 2003, a disease which has left him almost completely physically paralyzed… except for his eyes. This international team is working together to create a low-cost, open source eye-tracking system that will allow ALS patients to draw using just their eyes. The long-term goal is to create a professional/social network of software developers, hardware hackers, urban projection artists and ALS patients from around the world who are using local materials and open source research to creatively connect and make eye art.

EyeWriter Initiative

Spinning Eyeball Zombie Blood-Fountain

Wee! Ein Indoor-Brunnen als Zombie-Kopf, dessen linkes Auge durchdreht, während das Blut aus seinem rechten Auge in sein Maul fließt. Sieht wie mein ultimatives, neues Deko-Dings aus, nur weiß ich nicht so recht, was die mit „With or without a transformer, this product is not recommended for use outside the US“ auf ihrer Website meinen.

Spinning Eyeball Fountain (via BoingBoing)

MP3-Player mit Augenbedienung


(Youtube Direktaugen, via Gizmodo)

Mit welchem Gadget macht man sich in der U-Bahn so richtig zum Deppen? Genau: Einem MP3-Player, den man mit den Augen kontrolliert. Inklusive Shuffle-Mode, wenn am Fenster diese Blondine vorbeiläuft. Eigentlich unfassbar, dass eine Firma tatsächlich so ‘nen Blödsinn entwickelt und das dann auch noch ernst meint.

4-eyed Joker-Illu on a Skateboard

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Vor Jahren schon habe ich festgestellt (und hier im Blog irgendwo gepostet, ist lange her, für Linksucherei bin ich zu faul grade), dass gephotoshopte Menschen mit vier Augen selbige tränen lassen, so ein bisschen zumindest.

Jedenfalls: Dark Vomit hat eine Galerie voller Illus, die auf einen ausgeprägten Mehr-Augen-Fetisch schließen lassen. Immerhin gibts bei ihm oder ihr Vincent Price, Alfred Hitchcock und andere mit vier beziehungsweise sechs Augen. Und ein letztes Abendmahl mit Clowns inklusive aller Joker. Den besten Joker in seiner Gallerie, nämlich obigen Vieräuger aus der Batman-Serie, hat er dann auch gleich auf ein Skateboard gedruckt, das er in seinem oder ihren Etsy Shop verhökert.

Cesar Romero Skateboard (via Gearfuse)

The art of making people give away their eyes for 30 seconds.

eyes

Sehr schönes Plakat für die Roy Awards, einen Werber-Preis aus Schweden.

(via Street Anatomy)

Oliver Sacks TED-Talk über Halluzinationen


(TED Direkthallus)

Hier der superfaszinierende TED-Talk vom Neurologen Oliver Sacks, in dem er über Halluzinationen von Leuten mit Sehbehinderungen spricht. Klingt erstmal trocken, ist aber tatsächlich ziemlich interessant. Ich habe ja Sacks Bücher „Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte“ und „Musicophilia: Tales of Music and the Brain“ (Amazon Partnerlinks) gradezu verschlungen, der Mann hat ganz einfach einen der faszinierendsten Berufe überhaupt.

TED hat noch ein Interview mit ihm, Snip:

You wrote this book A Leg to Stand On and it was about your experience of having the leg, but having the feeling of leglessness, the opposite of phantom limb. And now you’re writing many years later about hallucinations and I’ve been told that you’re having some hallucinations yourself, in fact.

Well, I don’t have much vision in the right eye. I had a tumor in the right eye, which has been irradiated and lasered, and I hope laid to rest. But that has taken most of the retina with it on the right and so I’ve only got a little sliver of peripheral vision and the rest is a great black area of scotoma, which changes its appearance as soon as I look up at the ceiling — then it camouflages and turns white, or turns blue if I look at the sky. And it tends to be full of tiny things, of tiny letters and numbers, which look rather like incised hieroglyphics to me, along with a few other simple things like chessboards and snails and spiders’ webs. So I’m just having fairly simple geometrical hallucinations. I’m not having faces or anything like this and don’t expect to have them.

But they’re very easy to separate from reality?

Um, yes. Mostly. Although occasionally, I confess, certainly in the early days, when I would perhaps go in to someone’s apartment and I would think, “What an interesting … what a curious stippled wallpaper.” And I’d mention this. And someone would say, “What do you mean stippled? It’s not stippled.” So, now I realize the stippling comes from me.

Q&A with Oliver Sacks: Hallucinations, neurological curiousities and a passion for understanding

Der glühende, blutende, bewegliche Augapfel-Türspion

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Holy Crap! Victor Konovalov hat einen Türspion (als Teil einer Gegensprechanlage – inklusive Van Goghs Ohr als Lautsprecher) gebaut, der wie ein blutendes Auge aussieht. Ein blutendes Auge, das in bunten Farben leuchtet. Ein blutendes Auge, das in bunten Farben leuchtet und sich bewegt! Want!

Intercom by Konovalov is made to surprise. On the external side welcomes visitors found rarity – Eye of famous commander Kutuzov. On the inside – was found the ear of Van Gogh. What could be more valuable:) intercom is fully functional, the eye – the camera, the ear – the speaker. In the dark eyes shone a different light depending on the mood of the owners (the color is easy to set). Red pulsating means irritation and reluctance to accept guests, green wash – a very positive mood.

Kutuzovs Eye (via Street Anatomy)

Häkel-Eyeball

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Auf Instructables gibt’s eine kurze Anleitung, wie man diesen Augapfel häkelt. Ich hab ja vom Häkeln keine Ahnung, wenn das jemand macht, kann er oder sie gleich mal einen für mich mithäkeln.

Crocheted Eyeball (via Neatorama)

Vintage ‘Blinking’ Dolls Eye Rings

Ich bin ja nun wirklich nicht so sehr ein Schmuck-Mensch, die Ohrring-Mode der Neunziger ging komplett an mir vorbei, ich steche mir bestimmt kein Metall sonstwo durch den Körper und bislang gehe ich auch ringlos durchs Leben. Aber der hier hat was, ein Ring mit einem alten Puppenauge, das tatsächlich blinzelt, wenn man die Hand bewegt.

When the Eye is held vertical it is ‘Awake’ and when it is horizontal it is ‘Asleep’. I guess these are circa 1940s – and they are very cool! So, when you wear your ‘Eye’ as a ring, your hand movement will make the Eye blink…

Vintage ‘Blinking’ Dolls Eye Rings (via Dinosaurs and Robots)

Eyeborg Phase II


(Vimeo DirektEyeborg, via Crunchgear)

Hier das neueste Video von Rob „Eyeborg“ Spence, der als Kind ein Auge in einem Unfall verlor und sich nun eine wireless Videocam in ein Glasauge bauen lassen möchte. Erste Tests im Video funktionieren schon und – er hat ein rot glühendes Terminator-Auge. Whoa! (Vorsicht: Ganz am Anfang gory Augen-OP, aber nur kurz.)

Vorher auf Nerdcore:
Rob Spences Eyeborg-Video (Achtung, heavy stuff inside!)
Eyeborg on Wired
Die Kamera im künstlichen Auge

Die Dinger in meinem Auge: Mouches volantes

Endlich weiß ich, wie die Dinger in meinem Auge heißen: Mouches volantes. Ich frage ich schon seit Jahren, wie diese Würmer und Algen, Zellen und Teilchen heißen mögen, ich hielt mich als Kind für Superman mit X-Ray-Blick, später dachte ich, ich hätte Seetang im Auge und manchmal dachte ich sogar, das Zeug würde leben. Würmer im Auge, wunderbare Vorstellung. Vielleicht sogar eine winzige Superzivilisation seltsamer Algenwesen, die in meinem Auge herumevolutionieren und ich kann sie dabei beobachten!

Man gewöhnt sich ja an die Teile, an die Superzivilisationen oder Würmer, man nimmt sie gar nicht mehr wahr, nur um dann mal wieder an eine weiße Wand zu schauen und da schwimmen sie wieder, die Eyeworms from outer space, die sich den Weg zu Deinem Gehirn bahnen und sich dazu durch Dein Auge fressen. Pustekuchen, von wegen Aliens. Es handelt sich um banale Glaskörpertrübungen. Mouches volantes. Schade, eigentlich. Snip von Wikipedia:

Als Mouches volantes (französisch wörtlich fliegende Fliegen, deutsch fliegende Mücken und im Englischen auch floater genannt) werden kleine schwarze Punkte, Flecken oder fadenartige Strukturen im Gesichtsfeld bezeichnet, die sich in charakteristisch huschender Weise gemeinsam mit der Blickrichtung verschieben, wobei sie um eine Grundposition herum langsam schwingende Bewegungen ausführen. Sie fallen ganz besonders dann auf, wenn Hintergründe mit relativ wenig dunklen Strukturen betrachtet werden wie zum Beispiel hell gestrichene Wände, blauer Himmel oder Seiten eines Buches beim Lesen.

Mouches volantes werden durch Glaskörpertrübungen hervorgerufen. Diese Trübungen finden sich in nahezu jedem Glaskörper. Sie entstehen durch die physiologische Kondensation von Collagenfibrillen [Strukturprotein des Bindegewebes], die in der Grundsubstanz gelöst sind, zu mikroskopisch kleinen Fädchen und Klümpchen. Mouches volantes lassen sich durch Schatten- und Beugungseffekte an diesen Kondensaten erklären, die umso stärker sind, je mehr Licht ins Auge fällt und umso deutlicher gesehen werden, je näher die Kondensate vor der Netzhaut liegen.

Im Deutschen heissen die Teile also „fliegende Mücken“. Auf englisch „floaters“. Und da kommt mir noch einer mit der tollen, deutschen Sprache. Ich habe lieber Floater als Mücken im Auge.

(via Cyn-C)

Vintage Giant Eyeball

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„Giant Eyeball demonstrates the actions of the muscles which control your eyes. This plastic device is used in medical classes by the Air Force“ und ich will so ein Dingens jetzt sofort haben! Und dann baue ich da eine Lampe rein. Ich bin ja sowieso für mehr Eyeball-Lampen, die sollten gesetzlich an jeden Haushalt verteilt werden.

Giant Eyeball (Jan, 1949)

Eyeball Streetart

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Finally, the Eyeball (minus Wings) is coming to Streetart. Von Peat Wollaeger.

Peats Eyez… (via Notcot)

Eyeborg on Wired

Eine Story, die ich momentan auf dem Schirm habe und hier bereits vorstellte, ist die von Rob Spence, der eine Kamera in sein künstliches Auge einbauen will. Wired hat nun ein Interview mit ihm und seinen Experten am Start.

Spence, who calls himself the “eyeborg guy,” will not be restoring his vision. The camera won’t connect to his brain. What it will do is allow him to be a bionic man where technology fuses with the human body to become inseparable. In effect, he will become a “little brother,” someone who’s watching and recording every move of those in his field of vision.

If successful, Spence will become one of a growing number of lifecasters. From early webcam pioneer Jennifer Kaye Ringley, who created JenniCam, to Microsoft researcher Gordon Bell, to commercial lifecasting ventures Ustream.tv and Justin.tv, many people use video and internet technology to record and broadcast every moment of their waking lives. But Spence is taking lifecasting a step further, with a bionic eye camera that is actually embedded in his body.

“The eyes are like no other part of the body,” says Spence. “It’s what you look into when you fall in love with somebody and [influences] whether you trust someone or not. Now with a video camera in there, it will change how people see and perceive me.”

Eye Spy: Filmmaker Plans to Install Camera in His Eye Socket (via Eyeborg)

Die Kamera im künstlichen Auge

Vor ein paar Wochen ging eine Story rum, in der eine Künstlerin aus San Francisco jemanden suchte, der ihr eine Webcam in ein künstliches Auge baute. Ich weiß nun nicht, ob sie schon jemanden gefunden hat, ich weiß aber, dass Rob Spence genau diesem Ziel schon sehr viel näher ist. Er hat schon eine Kamera. Und selbst ich mit zwei gesunden Augen muss sagen: so ein kleines bisschen beneide ich ihn schon und hätte auch gerne eine Kamera statt eines Auges, hat sowas von Terminator-Style. Auf seinem Eyeborg-Blog schreibt er:

I am a filmmaker who lost an eye so naturally I decided to modify my prosthetic eye into a video camera.

I work as a director and producer in Toronto, Canada and I have had my work on Discovery, The CBC (Canadian Broadcast Corporation), Vision, and Space TV. In my most recent documentary I was an on-camera director in “Let’s All Hate Toronto” – a comic look at why Canadians are so hard on their biggest city. When it broadcast last year it got the highest ratings ever for the award winning and internationally recognized documentary strand “The Lens” on CBC Newsworld.

Currently, I am in development on a documentary about how video and humanity intersect escpecially with regards to surveillance. Appropriately, I am retro-fitting my prosthetic eye to become a wireless video camera.

Eyebog (via Geekologie)

Hellraisers Pinhead als Augapfel mit Tentakeln

MTV Russland hat für die Movie Awards als Keyvisual einen Augapfel mit Tentakeln gewählt, jetzt werden daraus verschiedene Filmparodien entwickelt. Das hier sind die Concept-Arts dafür, drüber gibts noch Saw, Kill Bill, Matrix, Transformers und War of the Worlds mit Tentakeln und Augen. Ich meine, ich kanne bisher nur den Flying Eyeball, mit Tentakeln ist so ein Auge aber noch besser.

Eyeball Tentacles (via Superpunch)

Custom Eye Lamps

Das hier sind Lampen, die als Einzelstücke nach Vorlage eines Fotos der Augen des Kunden hergestellt werden. Einfach Formular ausfüllen, Foto der eigenen Augen aufkleben, Augenfarbe auswählen und voila: Glowing Eyeballs für’s Wohnzimmer.

For those of you who’ve looked around their apartment and thought, “You know what this place needs? A lamp that’s modeled after my eyeball!”—your day has finally come. 5.5 Designers will create your own custom hand-blown glass eye. You fill out their order form picking from various eye color swatches and including some pics of your peepers, and through the magic of creepy mail ordering, an anatomical illumination device will show at your door. (Gizmodo)

Link (dort auf Enter, Products und schließlich auf Lights klicken)

Fotografie: Making of Glass Eyes

Marc Steinmetz hat eine Fotoserie über das „Making Of“ von Glasaugen am Start und ich kann nur an die Szene aus Bladerunner mit dem Organhändler denken. Faszinierend.

Link (via)

Iris

Foto-Projekt von Rankin. Ich hab mal eine Iris rausgesucht, die meinen graublauen Dingern ein wenig nahekommt. Ich hab allerdings nicht dieses gelbe Gekröse im Auge.

(via)