Eigentlich wollte ich ein anderes GTO-Commercial posten, aber dann bin ich in den related Videos auf diesen 1968 Pontiac GTO Bonnie & Clyde-Spot gestoßen und da der Film einer der besten Filme überhaupt ist und ich sowieso ein Herz für Outlaws habe, hat das Teil natürlich absoluten Vorrang.
Hier aber der Vollständigkeit halber: Paul Revere & The Raiders – Pontiac GTO Judge Commercial.
Nettes Commercial für die BBC (mit einem ganz fiesen Audiofehler bei Minute 0:39) und ihre sogenannte „Internet Season“. Die sind zwar grade dabei, ihren Internet-Etat erheblich zu kürzen (und ihren Spartenmusikkanal BBC 6 Music abzuwürgen), aber was tut man nicht alles für den Weltfrieden. Und warum die Elderly from the Internet aussehen müssen wie Nonnen muss mir dann auch mal jemand erklären.
Ich finde es ja ziemlich absurd, dass der Spot für einen Hundefutterherstellers ein Wasserzeichen zeigt, auf dem „Creativity“ steht, obwohl das ganze ein ziemlich schamloses 1:1-Ripoff der recht bekannten (und recht alten) Animation „Birds“ von Pleix ist.
Ich habe zwar schon öfter gesehen, dass sich „Art-Direktoren“ bei im Netz bekannten Animationen bedienen, aber das hier ist das dreisteste Ripoff seit langem.
Vor rund einem Jahr bloggte ich hier ein Spoof-Commercial für ein Dings gegen Lovecraft-Polypen, die direkt aus den tiefsten Abgründen der Erde aufsteigen und die Menschheit verfluchen. Hier der Nachfolger: Ein Spot für das Necronomicon in Form einer supercheesigen Buchwerbung. Beggin’ for a new dark age?
Ich zeige ja hier nicht sehr oft Werbespots für mehr Sicherheit im Straßenverkehr, aber für den hier mache ich eine Ausnahme. Weil er eine so dermaßen starke Idee zeigt, weil er fantastisch umgesetzt ist und weil er wahrscheinlich der schönste Spot ist, den ich zu diesem Thema jemals gesehen habe. Embrace Life!
Wir unterbrechen unsere Trauertragsberichterstattung nun für einen 1978er Werbespot für Thunfisch mit C3PO, Darth, Luke, Leia und ein paar Stormtroopers. Because it’s not going to stop, ’till you wise up.
Schöner Clip für das Langara College in Kanada mit einem animierten Popup-Buch, der mich an zwei andere Videos mit animiertem Papier erinnert, die ich aus ein paar Gründen nur so mittelspannend fand (das eine war mir zu schlecht gezeichnet, beim anderen war mir die Stop-Motion-Framerate zu niedrig). Egal, there you have it:
Schönes Commercial der australischen Drogenberatung Drug Aware und ich liebe die Art, wie alltäglich, subtil und auch romantisch die doch sehr strange Figur eines, nun ja, Kamel-Mädchens mit Höcker erzählt wird.
Hier das Commercial zu den kommenden Star Wars-Sneaker dieser Firma mit den drei Streifen. Die Treter mailt ihr mir seit einem Monat und ich lehne immer dankend ab, weil ich Konzernkram nur dann bringe, wenn er outstanding ist, und Star Wars-Latschen sind nun wirklich nichts neues, deshalb müsst ihr den Link zu den Tretern auch selber googeln.
Dieses Commercial hat aber nicht nur die Pfeiffen Snoop Dog und Beckham am Start sondern auch DJ Neil Armstrong, den ich nicht kenne, und Daft Punk. Vader vs Daft Punk, holy fuck!
Illustrator Remus Grecu hat für eine Anti-Anorexia-Kampagne von Ogilvy & Mather klassische Kunstwerke mit Magersüchtigen remixed. Die Arbeiten wurden im Städel Museum Frankfurt (für das ich mal an einer Website mitgearbeitet habe) zwischen die Originale gehängt. Die Aktion gewann in Cannes dieses Jahr einen bronzenen Löwen und das zurecht. Auf der Website von Grecu gibt’s zwei weitere Motive.
Hier das Showreel 2010 der Effektschmiede von The Mill, deren Arbeiten ich in Form von Musikvideos hier auch schon mehr als einmal hatte. Mir persönlich ist da ja zuviel Sport und Auto-Gedöns dabei, das wird aber rausgerissen von dem wunderbaren Song „Death“ von den White Lies.
Das Video hatte ich zwar schonmal vor ein paar Tagen in den Links, ich brauchte aber grade mal den Song.
NC-Leserin Jenny hat mir gleich drei Anti-Drogen-Clips geschickt, ich kannte tatsächlich alle drei noch nicht, obwohl die schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben. Here we go:
Hier die Singing Pills mit ihrem mitreißenden Song „We’re not candy“. This is serious, we could make you Delirious…
Und hier ein paar Kids, die zusammen mit Erwachsenen und Polizisten tatsächlich folgende Zeile singen: „Drugs Drugs Drugs: Which are good? Which are bad?“
Und schließlich zwei blaue Puppen, von denen eine ziemlich stoned, die andere ziemlich druff aussieht, die ein Lied darüber singen, dass man fremden Kram nicht in den Mund nehmen soll.
Das hier ist einer von drei Clips auf der Website von Kraken Rum, in dem die Anatomie von gigantischen Riesenkraken erklärt wird, inklusive Köpfe abschneidender Saugnäpfe und Tentakeln so dick wie Chile.
Das hier ist ein Viral für einen Helm eines italienischen Jeans-Herstellers, aber es hat einen lebenden Kopf, der die Treppe runterfällt, auf Roboter geschraubt wird und zwischen den Beinen seiner Kolleginnen landet und deshalb geht das schon in Ordnung.
Viel schönes ist aber immer noch der abgehackte, schreiende, fliegende Kopf (hatte ich schonmal, hier), für den ich grade die Hälfte meines Weird-Archivs durchsucht habe. Und nein, ich bin in meinem Weird-Archiv nicht bekloppt geworden, übernehme für andere aber keine Garantie, enter on your own risk sozusagen.
Dieser Spot für eine südafrikanische Investmentfirma zeigt das Leben von James Dean in einem alternativen Universum, in dem er nicht am 30. September 1955 in seinem neuen silbernen Porsche 550 Spyder im Alter von nur 24 Jahren verstarb. Ein Spot von einer Investmentdingens muss schon extrem gut sein, damit ich den hier zeige – dieser hier ist es. Produziert wurde der Spot von einem Team aus über 160 Leuten in mehr als 14 Monaten. Snip vom Guardian:
Film critic Barry Ronge described the minute-long film as “the perfect blend of simple storytelling, superlative camera effects and the smartest use of a celebrity we have seen in a decade”.
“Legend” was shot over 14 months with a cast of 300 and crew of 150. The producers carried out a worldwide search for a suitable actor, considering entrants in James Dean lookalike competitions in the American midwest. But they settled on Des Erasmus, a mechanic from Cape Town.
Keith Rose, director of the ad for Velocity Films, said: “Dean might have become a junkie and done a Marlon Brando, but we prefer to think he’d have lived a long and wholesome life.”
Ich weiß ja, Schweinegrippe, Schweinegrippe und so weiter. Aber dieses japanische Commercial mit Atemmasken für die ganze Familie ist trotzdem irgendwie sehr verstörend, aus so ‘ne happy family Art.
Der Sommer neigt sich ja gottseidank dem Ende zu, wäre das noch eine Woche so weitergegangen, hätte man mein Gehirn vom Boden aufwischen können. Hier jedenfalls ein schicker Spot für Zimtstern, in dem Snowboarder auf Laub surfen. Auf CLDFX gibt’s noch ein Making Of.
Hier der Trailer zu „Art & Copy“, einer einigermaßen schonungslosen aussehenden Dokumentation über das Werber-Biz. Scheint mir nicht so schönfärbend wie Mad Men und durchaus auch die gesellschaftlichen Fragen zu behandeln, die dieser kurze Sketch von Craig Ferguson bereits behandelte.
Als ich den ekelhaft-wohlfühligen Öko-Spot von RWE zum ersten mal gesehen hatte, fragte ich mich, wer sich diesen Bullshit tatsächlich verkaufen lässt. Greenpeace hat den Clip jetzt mal remixed und damit die Tatsachen grade gerückt.
Dieses sehr schön animierte Commercial einer brasilianischen Umweltorganisation schlägt vor, das kleine Geschäft doch bitteschön während der Dusche zu erledigen, weil man so einen ganzen Haufen Wasser sparen könnte. Und alle machen mit: Norman Bates, Aliens, King Kong…
Hier ein Viral für den kommenden Shooter „Wet“, in dem eine Dame namens Rubi Malone sich durch Horden böser Buben ballert. Und die singen ihr natürlich nach dem Ableben erstmal ein Ständchen, so wie sich das als Gentleman gehört.
Hier ein neuer Clip von Christian Simmons, der letztes Jahr den äußerst strangen Kurzfilm „Pencil Face“ gedreht hat. Diesmal gibt es die ferngesteuerte Kickass-Puppe Turbo Heather. Alleine der Name schon! Ist ein Viral für das Savannah College of Art and Design.
Den letzten inoffiziellen Piratenspot fand ich nett, aber nicht awesome. Bei dem hier lag ich eben unterm Tisch: Ursula, das Papier ist schon wieder alle!
1992 rappte ein dubioser MC Double Def DP etwas von „Don’t copy that floppy“ und vom Ende des Computer-Zeitalters, falls die Kids nicht damit aufhören sollten, ihre Games zu kopieren. Was ja voll eingetroffen ist und auch super geklappt hat. (Vorher auf Nerdcore: Don’t copy that floppy)
Jetzt also das Sequel, diesmal ohne Floppies, dafür aber mit Klingonen, die mit seltsamen silbernen Scheiben um sich werfen, die keiner mehr braucht und mit Copyright-Räumkommandos, die kopierende Kids in den Knast werfen. Man müsste eigentlich lachen, wenn man nicht wüsste, dass die diesen Scheiß hier ziemlich ernst meinen.
Damals, als die Post noch Post hieß und glaubte, BTX wäre die Zukunft, da drehten sie dieses Commercial mit einem superlamen Alien, das noch lamere Kids über BTX ausfragt. Mit einem Commodore 128.
Griessi: Das neue der Scientists ist nicht übel… aber meine Fresse der eine sieht ja aus wie ein Mathe-Lehrer! :-D Von dem Typen Darwin Deez will ich gar nicht erst anfangen… Irre!
senfi: wurde zwar schon gesagt: ne hookah (wasserpfeife/shisha) und n bong sind 2 paar stiefel ;) sieht man übrigens schön an dem tabakköpfchen, dass es sich um ne shisha handelt (marke chinahead).
marCH1LLL: Mein ehemaliger Arbeitskollege hat sich auch so ein Teil gebaut, hat aber wohl nicht wirklich gefunzt bzw geballert.
Thomas: Ich hab gestern ewig gesucht, um ‘nen Laden zu finden, wo ich die Lampe herkriege. Offenbar keine Chance. Sehr schade irgendwie, die hat’s mir echt angetan.
causticnoise: verdammt. ausverkauft. weiss jemand, wo man das ding noch bekommen kann?
christoph: hab sowas ähnliches mal gebaut, prototyp ist mittlerweile leider ziemlich tot, aber es gibt noch ein rendering davon: http://vimeo.com/9671902
Steven: Eine Hardware-Shisha? I’m SO in! Mit nem Egeglas anstatt dem gelben Schlauch und ner Vortex Bowl anstatt dem Kopf und ich wär mehr als glücklich.