General Robots

Breakdancing Iran 1991


(Youtube Direktbreakdance, via Testspiel)

Breakdancer im Iran, 1991. Man achte auf die Amerika-80s-Jeansjacke gleich am Anfang.

Break dancing in tehran in 1369-1370. In this video shahram kharchang,reza bache,mehdi tony, ahmad lore they were the most popular and famouse for their group and their dance.

Doku: Raver, Rausch und Risiko, 1997


(Youtube Direktxtc, via KFMW)

97er ZDF-Doku über Techno und Drogen, speziell über XTC. Ronny meint, das sei „doch etwas zu sehr mit dem Knüppel auf den Sack voller Klischees“. Kann sein. Ich weiß aber auch, dass das oben gezeigte bei uns nicht die Ausnahme, sondern die Regel war. Wer mal in den Neunzigern samstagmorgens um 10 Uhr aus dem Omen in Frankfurt gefallen ist, weiß, was ich meine.

90s Rave-Mixe aus LA und Kniteforce for free

Jason schreibt mir:

I thought you might like my music site that’s focused primarily on early 90’s Los Angeles underground/rave culture.

Und dort habe ich nicht nur ein paar Mixe von Deejays aus LA gefunden, die ich noch kenne (DJ Dan, ), sondern auch diesen Hammer: Christopher Howell (Luna-C) gründete Anfang der 1992 das Label Kniteforce, das maßgeblich an der Popularität des grade hochkochenden Hardcore Breakbeats in den UK beteiligt war. Die Tracks des Labels folgtem oft dem Muster: ein paar Beats, ein Piano-Break, dann wieder Beats, ein Break mit einem hochgepitchten Pop-Sample und dann alles zusammen.

Hier zwei Tracks als Beispiel: Fall Down on me von Dj Force & The Evolution und Dj Luna-C mit Insanity Clause.

Und Christopher Howell hat dem kompletten Kniteforce-Katalog gerippt und online gestellt. Alle Releases, als 320kBit MP3s inklusive Artworks for free. Ich bin dann mal für den Rest des Tages wieder 16 und es ist 1990 und alle außer mir tragen Zipfelmützen.

kniteforce

In some ways, it could be seen as a betrayal for me to give away the music that people had spent money on. But the truth is, the industry has changed, and I have decided to change with it rather than fight the inevitable. Its little comfort to those who paid for the back catalogue, I know. But if those people hadn’t done that at that time, I wouldn’t have been able to reach this point in the first place. And I am forever grateful to those who paid. Sadly, though, it is the nature of things to lose value, and the music business is no exception.

The music industry is damaged beyond repair in my humble opinion. This doesn’t mean its time to give up – rather, it means its time to look at the whole industry from a different perspective. To wax lyrical, the phoenix rises from the ashes – but first, you have to have the ashes. The whole music scene has been burning itself to death for years, as many cling to an old way that no longer works. Right now, we are all kicking the last embers of an old fire that has burned the same way for nearly 100 years. Change has come.

I would love for music to still be on vinyl. I would love for selling MP3’s to be as exciting and profitable as vinyl used to be. It would be excellent if people didn’t file share.

But I choose to live with what is, not what I wish for. And so, I choose to move forward in a riskier direction. And its a big risk – I can’t take this back or change my mind, even if I wanted to (which I don’t). On the other hand, with things being the way they are, the value of music has dropped in a very large way. This is simply the truth. People who argue it are clinging to the old model of the music industry, hiding from reality, and are in for a rude awakening eventually.

And its okay that things have changed. In this, there is freedom. The very fact that the old way is dead means that a new way can live. No longer is the record label the king of the artist. Acts like Nine Inch Nails and Radiohead have already dispensed with the need for a record label, and they are just a few of many. These 2 examples may be world famous acts, but the facts remain the same regardless of the size of the artist.

We are at a turning point, the past and the future balanced. But the weight is moving in one direction only.

Kniteforce Revolution!, About Kniteforce Revolution!

Cover Art des Berlin Techno Magazins „Flyer“

flyer

Saint hat seine alte Sammlung des „Flyer“-Magazins bei Flickr hochgeladen und sucht jetzt weitere Ausgaben, um das Ding komplett zu kriegen. Das Flyer-Magazin war in den 90ern vor allem deshalb sehr cool, weil es auf dem Cover das Branding verschiedenster Konzerne veralberte und sich dafür regelmäßig Copyright-Ärger einhandelte.

Mein Vorschlag wäre ja ein „Techno Flyer from the 90s“-Pool bei Flickr, in den jeder seine Sammlung posten kann. Ich habe ja auch noch zwei sehr große Kartons mit sehr vielen Flyern, unter anderem Flyer von dem Geburtstagsfeiern von Herrn Väth im Omen und ein riesiger Flyer vom Warehouse in Cologne mit Väth als fliegendem Deejay. Die Kartons stehen aber leider in Wolfskehlen, sonst würde ich die spontan mal einscannen und hochladen. Snip von KFMW:

Ich habe erst einmal sämtliche Ausgaben des “Flyer”-Magazines, die ich noch habe, auf Flickr gestellt. Dieses kleine, DIN-A6ige Heftchen war nicht nur grafisch ein Segen, sondern vor allem inhaltlich. So gab es alle 14 Tage sämtliche elektronisch relevante Partydates im Hosentaschenformat. Daran orientierten wir dann unser Arbeits,- und Feierleben. Wenn ich die heute so durchblättere, packt mich doch auch etwas Nostalgie. Eine tolle Zeit! Noch dazu war das Layout des “Flyer” damals eine echte Sensation, was den Machern regelmäßig Ärger mit den Urheberrechtsinhabern in Form großer Konzerne einbrachte. So gut wie kein Markenzeichen blieb vor den Grafikern verschont. Alles wurde geflyert und nicht wenige warteten nur auf die nächste Ausgabe um zu sehen, welche Marke es dabei erwischen würde. Aussehen tun die Dinger deshalb auch heute noch großartig.

Leider habe ich nur 20 gefunden. Sollte wer noch welche davon rumliegen haben: ich würde die Sammlung auf Flickr gerne ausweiten.

Berlin Techno Magazine “Flyer”

Nilzenburgers 90s-Song und mein rot glühender Anatomie-Roboter


(Vimeo Direkt90s)

Mein Buddy und Filmfreund Nilzenburger hat diesen großartigen Song über die 90s geschrieben. In der Butze, in der das Video gedreht wurde, habe ich übrigens die ersten drei Monate hier in Berlin verbracht. Aber ohne diese Sonnenbrille, versprochen!

Apropos Berlin: Gestern war ich wieder wo, schreiben werde ich da morgen drüber und ihr werdet mich hassen. Und heute war ich zum ersten mal auf dem Flohmarkt am Mauerpark, den ich fast leergekauft hätte. Tatsächlich habe ich „nur“ drei Ausgaben des MAD Magazines (Der weiße Hai, E.T. und Columbo), eine Polaroid Kamera, Original DDR-Schilder (ein Laser und ein Raucher-Schild, über unserer Toilette hängt nun ein Schild mit der Aufschrift „Entladestation – länger als 1 Minute“), ein Buch mit Geistergeschichten von E.T.A. Hoffmann und Sticker gekauft. Sticker mit Hot Wheels und Dinosauriern. Sticker mit Hot Wheels und Dinosauriern und Goldrändern! Aaaaaw! Und dann noch…

…einen DinA3-Umschlag vollgepackt mit ungefähr 50 Röntgenaufnahmen, leider keine Brainscans oder Head-Xrays, zumindest auf den ersten Blick, ich habe die noch nicht durchgesehen. Daraus werde ich mir wahrscheinlich einen Roboter basteln, in den ich rote LEDs kleben werde. Oder sowas. Dann habe ich einen rot glühenden Anatomie-Roboter. Hell, yeah!

90s Rave-Fotografie von Tanith und anderen

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Tanith lädt grade seine Rave-Fotos aus den 90ern bei Facebook hoch. Die Zeitmaschine macht dasselbe, ebenfalls bei Facebook. Facebook is the new Flickr, oder wie?

Taniths Rave-Fotos bei Facebook (Loveparade & Making of Panzer, Early Techno Days) (via Tanith @Twitter), Zeitmaschines Rave-Fotos bei Facebook (via KFMW)

Sub Pop: A Visual History of the Early Years

Auf Blender.com gibt es eine Bilderstrecke mit Bandfotos und Flyern aus den frühen Sub Pop-Jahren, das da oben ist Nirvanas erste single von 1988: „Love Buzz/Big Cheese“.

Link (via)

BBC2’s The Net, first episode from April 1994

here’s the first episode of The Net, a documentary series that ran for four seasons from 1994 to 1998. Despite the name, this first episode has very little to do with the Internet. Instead, it’s an almost perfect video equivalent of the early Wired Magazine, covering a mish-mash of digital culture from video games to virtual reality.

Link

Internet on VHS: Technology Program from 1995

I enjoyed the Internet Power VHS tape and dug up an old VHS tape from my old school district. It’s a 20 video from June 1995 that discusses the district’s technology plan with lots of funny and archaic technology and it’s an interesting look at a school district that was on the cutting edge back in the mid nineties.

Link

Video über das Internet, 1995

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We’ve come a long way…

How did you describe the Web in 1995?

“A Web site is like a book that is divided into chapters. By clicking on the hypertext links, you choose which pages you want to view in the book. A Home Page is like the first page of the book, with a Table of Contents and general introduction into what is contained in the site.”

Gib mir den Rest, Baby…

1991 in a Galaxy far far away

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Wunderbar und genau richtig für Sonntagmittag, was Julie da ausgegraben hat…

1991 – The Year Punk Broke ist eine kleine, feine Doku-Perle von Regisseur Dave Markey, der vor allem mit seinen Videos für Sonic Youth bekannt wurde. Der Film kreist um die Bands Sonic Youth, Nirvana, Dinosaur Jr., die Ramones und die Babes in Toyland. Sie alle waren im Sommer 1991 in Europa auf Tour, kurz bevor im September die große Grungehysterie ausbrach. Die Anspannung und Überforderung Kurt Cobains ist zu diesem Zeitpunkt bereits greifbar und macht den Film etwas beklemmend.

Bonustrack von mir: ein Ausschnitt aus der wunderbaren Dokumentation „Punk: AttitudeAmazon-Partnerlink über die Wurzeln der drei Akkorde.


(Youtube Direktattitude, weiterer Ausschnitt, Interview mit Regisseur Don Letts)

Alanis Morissette – You Learn


(Youtube Direktunterricht)

„Cremig“

Auch so ein blödes Adjektiv-Relikt aus den Neunzigern. Weg damit. Und wo wir grade dabei sind: Könnten die Leute, die Cent wie „Szenz“ aussprechen bitte bitte damit aufhören? Danke.

Oje, ich merks grad, ich merks grad…

Da vorne lugt’s schon um die Ecke, ich spür’s ganz genau… Happy Mondays, Charlatans, Acid, Sonnenblumen… Die 90er kommen wieder. Jede wette. In ein oder zwei Jahren auf RTL – ich weiß, die hatten das schon, aber das war in Wirklichkeit so ne doofe 80er-Sendung, nur anders – Ga-ran-tiert.