General Robots

Bindings Filmhitliste 2007

2005, 2006

Vorbemerkungen: In die Auswahl einfließen lassen habe ich lediglich Filme, die zwischen dem 1.1. und dem 31.12. 2007 einen offiziellen Kinostart in Deutschland hatten. Da ich aber manche davon schon ein oder zwei Jahre vorher (auf verschiedenen Festivals) sah, kann es leider durchaus sein, dass ich den einen oder anderen schlichtweg vergessen habe. Bei The Host war es zum Beispiel beinahe so.

Viele Filme, die ich eigentlich sehen wollte (beispielsweise King of California, Free Rainer, Enttarnt oder das Halloween-Remake), habe ich verpasst, obwohl ich 2007 insgesamt exakt 108 mal im Kino war. Also fiel auch wieder der ein oder andere sehenswerte Beitrag durch das Raster. Das gilt wohl ganz besonders für Fatih Akins Auf der anderen Seite. Wie immer wird das natürlich irgendwann alles mal auf DVD nachgeholt.

Andererseits gab es diesmal sogar ganze Genres, auf die ich freiwillig komplett verzichtet habe, weil ich sie einfach nicht mehr ertragen kann und nur noch stinklangweilig finde: Fantasyfilme und computeranimierte Trickfilme. Sachen wie Der goldene Kompass, Harry Potter (davon hab’ ich sowieso ganz bewusst noch nie einen gesehen!), Ratatouille und Shrek der Dritte hatten bei mir also absolut keine Chance!

Film-Hitliste 2007 (aufsteigend)

 

Ärgerlich (wahllos):

  • Saw 3 und The Hills Have Eyes 2 (reißerisch-voyeuristische Machart jenseits einer guten Horror- oder Thriller-Atmosphäre; völlig uninteressant und langweilig nach Schema F )
  • dass bei Elizabeth – Das Goldene Königreich im Gegensatz zum Vorgänger-Film nicht mehr auf historische Korrektheit geachtet wurde: Cate Blanchett spielte eigentlich eine Über-Fünfzigjährige, und die spanische Armada kreuzte nicht nur ein paar Tage vor England; außerdem war die an Johanna von Orléans angelehnte Inszenierung der Kriegerin Elizabeth völlig daneben und deplatziert, weil England ja gerade gegen den Katholizismus ins Feld zog
  • Next (weil die interessante Grundidee mit den Vorhersagungen kurz bevorstehender Situationen nicht gut genug genutzt und teilweise sogar total dämlich mit Nicolas-Cage-Duplikaten visualisiert wurde, und weil der Film ständig damit spielte, die Zuschauer zu belügen, um damit Überraschungen erzeugen zu können es führte aber leider dazu, dass man sich genervt und verarscht fühlte; außerdem waren die CGI-Action-Szenen billig)
  • Ellen Barkins wenig schmeichelhafte Degradierung (bzw. fast schon Demütigung) im Männer-Ensemble von Ocean’s 13
  • die ideologisch fragwürdige Alternative „Frau mit Baby“ oder „sadistischer Homosexueller“ für den männlichen Protagonisten sowie die Beinahe-Tötung neuen Lebens durch den Homosexuellen in Tödliche Versprechen, was Erz-Katholiken in dieser Form wohl sehr frohlocken lässt (an dieser Stelle ein Dank an den Film- und Psychologie-Experten André Götz, dem das zuerst aufgefallen war)
  • Shooting Dogs (gut gemeinter Ruanda-Film, aber nicht drastisch und konsequent genug, und vor allem unverzeihbarerweise nicht aus der Perspektive der afrikanischen Opfer, sondern eines Helfers aus dem Westen)
  • die faschistoide Leni-Riefenstahl-Übermenschen-Ästhetik in Verbindung mit dem soldatischen Heroismus und dem heiligen Ernst von 300 der Film mag ja eine geniale Umsetzung der Comic-Vorlage sein und der Regisseur mag auch noch so oft beteuert haben, damit keine Aussage zur aktuellen politischen Weltlage getroffen zu haben, nur leider wirkt er zwangsläufig halt trotzdem so, und dann eben auch noch auf eine Weise, die eigentlich gar nicht geht!
  • das schlechte Abschneiden von Clint Eastwoods Iwo Jima-Doppelpack an den US-Kinokassen – im Kontrast zum Mega-Erfolg des dazu völlig konträren 300 (was das für die amerikanische Volksseele bedeutet, will ich lieber erst gar nicht wissen)
  • das schlechte Abschneiden von Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford an den US-Kinokassen – trotz Brad Pitt
  • nicht die grundsätzliche Idee, aber das verschenkte Potenzial und die kindisch bis dämliche Art der Inszenierung von Transformers , die den Film absolut lächerlich und ungenießbar für erwachsene Zuschauer mit Hirn machte; außerdem die im krassen Widerspruch zur offensichtlich anvisierten Hauptzielgruppe der Kinder stehenden martialisch-brutalen Kriegsszenen
  • dass Tarantino offensichtlich nur noch um sich selbst und sein Universum kreisen kann und gar keine normalen Filme mehr hinbekommt
  • Alien vs. Predator 2 (der mit Abstand schlechteste Film im Alien/Predator-Universum, weil er total lieblos und ohne Augenmerk auf interessante Details inszeniert wurde, nur sinnlos-uninteressante sowie viel zu schnell geschnittene Actionszenen bietet und aus dem Zusammentreffen mit den Menschen auf der Erde überhaupt nichts macht)
  • Von Löwen und Lämmern (zwar bemüht sich Robert Redford als Regisseur, die verschiedenen Zugänge zum Thema quasi neutral nebeneinander zu stellen, aber dabei verlässt er leider trozdem nie die amerikanisch-patriotische Sichtweise der Dinge, und der pathetische Ehrenscheiß mit den sterbenden US-Soldaten in Afghanistan war dann wirklich das Allerletzte; außerdem spielte Tom Cruise mal wieder nur Tom Cruise, und Meryl Streep verhält sich in ihrer Rolle als professionelle Journalistin total unglaubwürdig)

 
Enttäuschungen und vergeigte Filme (wahllos):

  • Lady Vengeance (als Park-Chan-Wook-Film sehr schwach; war versehentlich bereits in meiner Liste vom Vorjahr)
  • Bordertown (gut gemeint, aber nicht gut; Jennifer Lopez total überfordert)
  • Mein Führer (Helge Schneider in der Titelrolle war zwar genial, aber irgendwie hat der Film vor allem als Komödie überhaupt nicht funktioniert bzw. war nicht radikal genug)
  • Der gute Hirte (ambitioniert, aber stinklangweilig; Matt Damon wenig überzeugend und blass)
  • Das Spiel der Macht (ambitioniert und mit einem gewohnt guten Sean Penn, aber stinklangweilig)
  • Pathfinder (seelenlos, uninteressant und langweilig)
  • Vollidiot (viel zu harmlos – vor allem als Pocher-Film)
  • Ghost Rider (ein werwolfartig sich verwandelnder Mann, der mit brennendem Totenschädel Motorrad fährt? Genau: einfach nur lächerlich!)
  • Sunshine (interessantes Thema, aber zu durchschnittlich und teilweise sogar lächerlich umgesetzt; von Danny Boyle hätte ich mehr erwartet vor allem wenn mit Solaris und Event Horizon bereits eindeutig bessere SciFi-Filme zu ähnlichen Crew- und Pycho-Konstellationen vorliegen)
  • Hostel 2 (zwar wesentlich besser als der Vorgänger, aber dennoch zu trashig)
  • Pirates of the Carribean 3 (wieder ein Rückschritt im Vergleich zum Vorgänger; und ich verstehe nach wie vor nicht, was – abgesehen von Johnny Depp – an diesen Filmen so toll sein soll)
  • Fluch der goldenen Blume (abgesehen von der genialen Farbästhetik nach Hero und House of Flying Daggers fast automatisch eine Enttäuschung, weil furiose Kampfszenen und -Choreografien fehlten; außerdem stieß mir die offensichtlich gewollte Anbiederung an westliche bzw. kurosawamäßige Shakespeare-Dramen übel auf)
  • The Messengers (Geister-Standard ohne Überraschungen; Asien und Hollywood wollen nicht recht zusammenpassen)
  • Die Vorahnung (langweiliger und völlig uninteressanter Mystery-Kitsch; mich würde mal interessieren, ob es Frauen gibt, die ihn gut fanden wenn ja, ist das ein ebenso seltsames Mystery-Erlebnis für mich)
  • Wächter des Tages (bietet absolut nichts, was nicht schon Wächter der Nacht geboten hätte, der abgesehen davon auch viel innovativer und kreativer war)
  • Planet Terror (als Zombie-Film uninteressant und als Trash-Bombe zu unblutig)
  • Die Fremde in dir (so sollte man es nicht machen, denn hier wird Selbstjustiz gerechtfertigt und gutgeheißen. Roland Kochs Lieblingsfilm, vermute ich)
  • Hitman (das konnte John Woo – und auch Produzent Luc Besson selbst – bereits vor Jahren wesentlich besser!)
  • The Good German (Soderberghs Privatobsessions-Lehrstunde in 1A-Langeweile)
  • Number 23 (Joel Schumachers Lehrstunde in Sachen „Wie degradiere ich ein faszinierendes Thema zum spannungsarmen Mystery-Schrott“; wie es besser geht, zeigte bereits vor Jahren der deutsche Film 23!)
  • Schwerter des Königs (okay, Uwe-Boll-Filme sollte man grundsätzlich meiden, aber der Wahnsinns-Cast mit Jason Statham, Ben Kingsley, Ray Liotta, Claire Forlani und Ron Perlman war einfach zu verlockend)
  • Die Legende von Beowulf (trotz des Besuchs eines 3D-Kinos konnte ich diesem lächerlichen Billigmist – der natürlich trotzdem teuer war – absolut nichts abgewinnen; und wie sinnvoll ist es eigentlich, gute Schauspieler als CGI-Version von sich selbst auftreten zu lassen? Eben!)

 
Das Schattenreich des Sowohl-Als-Auch (alphabetisch):

  • Alpha Dog (als reine DVD-Premiere wäre er bemerkenswert gewesen, im Kino wirkte er trotz Potenzial eher nur durchschnittlich)
  • Die Aufschneider (ganz nett, aber viel zu harmlos und meilenwert entfernt von der Qualität und dem Witz des Kurzfilm-Vorgängers Das Taschenorgan)
  • Black Book (als Paul-Verhoeven-Film zwar typisch, aber eher als Rückschritt zu seinen holländischen Filmen vor Hollywood; einige vulgäre Szenen wollten nicht so recht zum ernsthaften Thema passen und hinterlassen einen zwiespältigen Eindruck)
  • Breaking & Entering (wirkte wie ein Fernsehfilm und war trotz guter Besetzung irgendwie blutleer; wäre als reine DVD-Premiere besser gewesen)
  • Für den unbekannten Hund (ästhetisch interessantes, aber arg konstruiertes und teils auch naives Sühne-Drama, das die Tippelbruder-Elemente nur als exotische Bereicherung einbindet und eigentlich nichts draus macht)
  • Inland Empire (so dermaßen typisch Lynch, dass es schon wieder schwer erträglich wird; für Fans in der richtigen Stimmung auf jeden Fall sehenswert, aber drei Stunden waren einfach trotzdem zuviel des Guten)
  • Letters from Iwo Jima (im direkten Vergleich mit Flags of our Fathers fand ich ihn enttäuschend, weil hier das übergeordnete Thema fehlte und es „nur“ darum ging, wie Individuen den Krieg erleben bzw. wie egal dem kriegführenden Staat diese Individuen sind)
  • Ocean’s 13 (immer noch cool und witzig sowie sogar teilweise experimentell inszeniert, aber halt andererseits auch nur wieder ein weiterer Aufguss bereits bekannter Versatzstücke mit Langweiler-Faktor)
  • Shooter (gute Besetzung und faszinierende Einblicke ins Scharfschützen-Handwerk, aber zu 08/15-mäßig inszeniert und daher leider nur eine Art Bourne-Film für Arme; wäre als reine DVD-Premiere besser gewesen)
  • Smokin’ Aces (gute Action, gute Schauspieler und interessante Krimi-Story, aber letztlich doch nur allzu offensichtliche Möchtegern-Coolness ohne Seele)
  • Spider-Man 3 (immer noch gute Laune verbreitend und interessant, aber diesmal steckte einfach zuviel drin: gleich drei Gegenspieler auf einmal und noch der Kampf gegen das Böse in sich selbst; außerdem waren viele Action-Szenen zu hektisch geschnitten)
  • Todeszug nach Yuma: Klasse Rollen für Russell Crowe und Christian Bale in einem Western-Remake, das Spaß macht und Niveau hat, aber künstlerisch nicht zu überzeugen vermag)
  • Tödliche Versprechen (sehr interessant und vom Schauspielerischen her sehenswert, aber als Cronenberg-Film trotzdem eine Enttäuschung, jedenfalls hat mir A History of Violence viel besser gefallen, weil er nicht so mainstreamig, aber dafür subversiver und „witziger“ war; die Gewaltszenen – vor allem den Nackedei-Kampf im Badehaus – fand ich zwar klasse, aber der Film hatte sie meiner Meinung nach gar nicht nötig; am interessantesten waren eigentlich die Subtext-Themen „Vater-Sohn-Beziehungen“ und „latent homosexuelle Männer-Beziehungen“. Andreas Dosch hat es im Journal Frankfurt auf den Punkt gebracht, finde ich: „David Cronenberg scheint sich in London verlaufen zu haben“. Im Folgenden zitiere ich einfach mal einen anderen Kino-Experten aus meinem Bekanntenkreis namens André Götz, weil er mir aus der Seele spricht: „Der gesamte Handlungsstrang mit Naomi Watts war … schwach und die Baby-Rettungsgeschichte auf konventionellem Krimilevel. … Mein Alternativvorschlag wäre ganz klar gewesen, den Film mit drei- oder vierfachem Budget als 130min-Gangsterepos zu drehen und auf weibliche Figuren komplett zu verzichten.“ So in etwa The Departed mit schwulem Subtext. Das wärs gewesen!)
  • Video Kings (Bonuspunkte für ein sympathisches No-Budget-Projekt mit Punk-Attitüde und Cineasten-Touch, aber Abzüge beim konkreten Niveau und beim Coolness-Faktor)
  • Zimmer 1408 (ordentlich und solide, aber auch ein wenig zu öde und am Ende zu übertrieben)
  • Zodiac (gute Aufarbeitung des Stoffes mit guten Schauspielern; auch schön nüchtern-bedrohliche Grundatmosphäre, aber als David-Fincher-Film doch irgendwie enttäuschend – vor allem nach erneuter Sichtung)

 

Gute Filme (mit Abstrichen und Einschränkungen), alphabetisch:

  • American Gangster (ein klasse Oldschool-Retro-Krimi mit genialem Seventies-Flair, der organisiertes Verbrechen als eine Business-Art unter vielen darstellt und das Ganze noch als typisch amerikanische Vom Tellerwäscher zum Millionär-Story erzählt; aber Ridley Scott hat schon Besseres geliefert – zumal die Geschichte des schwarzen Mafioso letztlich nur eine wenig originelle Variante von Der Pate meets Scarface ist und Michael Mann den Film hinsichtlich der Männer-Beziehung zwischen Cop und Gangster sicher noch besser hinbekommen hätte)
  • Blood Diamond (ziemlich harter Tobak und klare Worte in Richtung afrikanische Zustände und Schuld des Westens)
  • Catch a Fire (gutes Apartheids-Drama)
  • Death Proof (die kürzere Grindhouse-Variante wäre knackiger gewesen; leider wird vor allem in der ersten Hälfte einfach zuviel gelabert)
  • 300 (die Farb- und Comic-Ästhetik sowie die Kämpfe waren absolut genial, aber siehe oben)
  • Elizabeth – Das Goldene Königreich (Cate Blanchett, Clive Owen, Geoffrey Rush, die Kostüme und die Ausstattung waren genial, aber es gab eindeutig zuviele Nebenhandlungen bzw. Handlungsaspekte, sodass der Film hektisch gerafft, mit heißer Nadel zusammengestrickt und sprunghaft wirkte; außerdem siehe oben)
  • Hallam Foe (sehr interessant und überraschend freizügig, aber zu konstruiert)
  • Inland Empire (aber: siehe oben)
  • Letters from Iwo Jima (als Solo-Film; aber: siehe oben)
  • Der letzte König von Schottland (schauspielerisch von Forest Whitaker etwas zu dick aufgetragen, aber auf jeden Fall sehr interessant)
  • Little Children (wenn das Ende nicht so reaktionär und enttäuschend gewesen wäre, hätte er es eine Kategorie weiter nach vorne geschafft!)
  • Mitten ins Herz (Drew Barrymore und Hugh Grant machen zusammen einfach Spaß!)
  • Paris, je t’aime (guten und sehr guten Episoden von unter anderem Tom Tykwer und den Coen-Brüdern stehen weniger gute bis miese gegenüber)
  • Resident Evil: Extinction (nach dem grottenschlechten Vorgänger ein wahrer Lichtblick, der schlicht und einfach als purer Genrefilm Spaß macht)
  • Shoot ‘Em Up (wenn man ihn unkritisch als Fun-Spektakel betrachtet)
  • Shoppen (unterhaltsamer Ensemble- und Debüt-Film, der die Abgründe von Teilnehmern eines Speed-Dating-Events bloßlegt)
  • Tagebuch eines Skandals (vor allem schauspielerisch interessanter Thriller über den Themenkomplex Liebe, Feundschaft, Macht und Begierde)
  • The Fountain (dieser Film bewegt sich inhaltlich auf höchstem Niveau und ist in der Tat in mehrerlei Hinsicht eine Art Nachfolger von Kubricks 2001; leider aber verliert er sich teilweise in kosmologischem Kitsch; ob die Zukunfts-Elemente innerhalb der Geschichte als Fiktion oder als Tatsache gedacht sind, ist für mich der springende Punkt bei der Bewertung, das stellt der Film aber selbst nicht klar)
  • The Hitcher (unabhängig von der Frage, ob’s ein gutes Remake ist, ein zielstrebig böser Film ohne großartige Teenie-Zugeständnisse, der als Genrefilm Spaß macht)
  • The Host (außergewöhnlicher Monsterfilm, der gleichzeitig ein Familiendrama ist und gesellschaftskritisch-politische Ambitionen hat)
  • The House is Burning (kein neuer Kids und auch kein neuer Mean Streets, aber dennoch mit beiden Vorbildern vergleichbar)
  • The Invasion (trotz widrigster Geschichten vom Dreh und der Produktion noch ziemlich gelungen, finde ich, aber trotzdem kein Vergleich zu den Vorgängern)
  • The Kingdom (überraschend kritischer und realistischer US-Actionthriller zum Thema „Kampf gegen den Terror“, der Fehler der USA eingesteht)
  • 30 Days of Night (interessanter und zielstrebiger Vampir-Terror mit knüppelharten Splatter-Einlagen, der keine Kompromisse eingeht und nicht in erster Linie auf Teenies gemünzt ist)
  • Three Burials (für meinen Geschmack ein wenig zu lakonisch und trocken, aber eben auch absurd-witzig und vor allem von Tommy Lee Jones erkennbar mit Herzblut gespielt und gemacht)
  • Trade – Willkommen in Amerika (nicht ganz gelungen und mit Kevin Kline irgendwie fehlbesetzt, aber ein sehr wichtiges Thema aufgreifend und einigermaßen akzeptabel und niveauvoll umgesetzt)
  • Zodiac (aber: siehe oben)
  • 2 Tage Paris (wenn Julie Delpys Figur nicht so nervig und überdreht gewesen wäre, hätte es die französisch-amerikanische Culture-Clash-Liebeskomödie sogar eine Kategorie weiter nach vorne geschafft!)

 

Sehr gute Filme (ohne Abstriche), alphabetisch:

  • Anderland (Kafka und Lynch auf einmal)
  • Death Sentence (trotz Selbstjustiz-Thema und krasser (Gewalt-)Darstellung subtil und kritisch)
  • Gone Baby Gone (ein Film, der den Zuschauer mit dem Protagonisten in die Zwickmühle führt und ihn mit einem moralischen Dilemma zurücklässt, das langes Nachdenken bewirkt vor allem, wenn sich am Ende andeutet, dass sich die mutige Entscheidung der Hauptfigur im Real Life dann eventuell doch wieder als nicht unbedingt funktionsfähig erweist; auf jeden Fall Hut ab vor Ben Afflecks Regie-Debüt, das fern vom gewohnten Hollywood-Style sehr authentisch und engagiert wirkt)
  • Hannibal Rising (ich kann verstehen, wenn man ihn als Prequel zu Hannibal Lectors späterem Wirken als ein wenig enttäuschend empfindet, aber für mich hat er da durchaus Sinn ergeben und als eigenständiger Film auch überraschend interessant und überzeugend gewirkt)
  • Die Fälscher (interessantes KZ-Drama, das zwickmühlenartig die Frage verhandelt, wie opportunistisch man als Nazi-Opfer sein kann bzw. darf)
  • Leroy (eine Teeniekomödie über einen Afro-Deutschen, der sich in die Tochter einer Neonazi-Familie verliebt? Jawoll, das funktioniert und sogar auf ziemlich intelligente Weise!)
  • Persepolis (ästhetisch bemerkenswertes, erfrischend freches, politisch ambitioniertes und interessantes Plädoyer für liberales Denken und Leben; CGI-Trickfilme sind out, es lebe der Erwachsenen-Zeichentrickfilm!)
  • Salvador – Kampf um die Freiheit (engagierter und ziemlich an die Nieren gehender Film über die Sinnlosigkeit der Todesstrafe)
  • Die Simpsons – Der Film (dazu braucht man wohl nix zu sagen)
  • Stirb langsam 4.0 (ich fand ihn superunterhaltsam und auf die genau richtige Weise modernisiert)

 

Meine absoluten Highlights 2007, alphabetisch:

  • Bobby (vor Stars überquellender Ensemble-Film, der es auf interessante und intelligente Weise versteht, ein leitmotivisches Thema mit individuellen Schicksalen zu verknüpfen und damit starke Zeichen gegen Rassismus und antiliberale Gesinnungen zu setzen)
  • Das Bourne Ultimatum (diese Reihe toppt sich wirklich wieder jedesmal selbst!)
  • Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford (eindeutig der beste (Anti-)Western seit Erbarmungslos mit ganz eigentümlich melancholisch-bedrohlicher Grundatmosphäre und genialen Schauspieler-Leistungen; außerdem das Verhältnis von Stars und nacheifernden Fans als Sub-Thema)
  • Flags of our Fathers (unpathetische Intellektuellen-Version von Der Soldat James Ryan und Eastwoods gelungenerer Iwo Jima-Film, weil er vielschichtiger ist und soldatisches Heldentum sowie nationale (US-)Heiligtümer konsequent demontiert)
  • Machtlos (ein erfrischend kritischer Film über die verabscheuungswürdigen und heuchlerischen Verhör- und Foltermethoden der USA, der am Ende einen gewagten Twist einbaut, mit dem er seine Message aber auf verblüffend sinnige Weise dramaturgisch nochmal doppelt unterstreicht / Hinweis: Meine Wertung hat absolut nichts damit zu tun, dass ich im Marokko-Urlaub bei den Dreharbeiten kurz zugesehen habe!)
  • Mr. Brooks (äußerst interessanter und intelligenter Serienkiller-Film, der das Thema mal völlig anders als sonst angeht und mit Kevin Costner in der Titelrolle noch dazu absolut gegen den Strich besetzt ist)
  • Pans Labyrinth (politischer Fantasy-Film mit Niveau für Erwachsene und einfach eine Klasse für sich)
  • Prestige – Die Meister der Magie (absolut faszinierendes Mystery-Rätselfilm-Drama, das auf selbstreferenzielle Weise das Wesen der Illusion cineastisch und dramaturgisch auslotet)
  • Schräger als Fiktion (Kino und Literatur gehen eine selbstreferenzielle Liaison ein und liefern den Beweis dafür, dass es auch noch niveauvolle Komödien gibt)
  • 28 Weeks later (zwar anders als sein Vorgänger, aber nicht unbedingt schlechter: genial bedrohliche Atmosphäre mit geilem Soundtrack; außerdem auch als Irak-Kommentar zu lesen)

 

Explizitere Liste:

  • Bester ausländischer Film: gleichermaßen Flags of Our Fathers (inhaltlich) und Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford (atmosphärisch)
  • Bester deutscher Film: gleichermaßen Die Fälscher und Shoppen (einmal ernst, einmal komödiantisch)
  • Beste Regie: gleichermaßen Christopher Nolan (Prestige – Die Meister der Magie) und Darren Aronofsky (The Fountain)
  • Bester Actionfilm: Stirb langsam 4.0
  • Bester Horrorfilm: 28 Weeks later
  • Beste Komödie: Schräger als Fiktion (Anspruch) und Hot Fuzz (Spaß)
  • Bester Dokumentarfilm: Ich muss leider schamhaft zugeben, dass ich trotz interessanter Titel dieses Jahr keinen einzigen gesehen habe
  • Beste Schauspielerin (int.): Cate Blanchett (Elizabeth – Das goldene Königreich, Tagebuch eines Skandals), gefolgt von Rachel Weisz (The Fountain)
  • Beste Schauspielerin (dt.): ich sag’ mangels echter Alternativen mal Nina Hoss, obwohl ich Yella und Das Herz ist ein dunkler Wald leider (noch) gar nicht gesehen habe
  • Bester Schauspieler (int.): Sam Rockwell und Casey Affleck (Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford), gefolgt von Forest Whitaker (Der letzte König von Schottland)
  • Bester Schauspieler (dt.): August Diehl in Die Fälscher
  • Vielversprechendste Nachwuchs-Schauspielerin: Danielle Panabaker (spielt die Tochter in Mr. Brooks)
  • Vielversprechendster Nachwuchs-Schauspieler (wenn auch eigentlich schon ein alter Hase ): Casey Affleck (Die Ermordung des Jesse James… , Gone Baby Gone), gefolgt von Gaspard Ulliel (Hannibal Rising)

 

Kleine Sahnehäubchen I

Sondernennung der kreativsten Filme des Jahres:

  • Pans Labyrinth (für alle Märchen-Elemente, die lebende Alraune und das kinderfressende Monster)
  • Schräger als Fiktion (für die selbstreferenziellen Spielereien zwischen Literatur und Film)

 

Kleine Sahnehäubchen II

Sondernennung der bizarrsten Filme des Jahres:

  • Anderland (die kuriose Story ist sogar vergleichbar mit Kubricks 2001 , weil die ganze Sache bis zum noch viel rätselhafteren Schluss ein einziges unerklärtes Mysterium bleibt)
  • Darjeeling Limited (diese Art von Humor habe ich selbst als Tiefseetaucher-Fan nicht wirklich verstanden)
  • Inland Empire (wir befinden uns offensichtlich direkt in Mr. Lynchs Hirn)
  • The Fountain (2001 lässt abermals grüßen, diesmal aber die kosmologischen Aspekte)

 

Kleine Sahnehäubchen III

Unterschätzt:

  • Lonely Hearts Killers (teilweise überraschend unkonventioneller Film-Noir-Krimi, der auch wirklich in den Vierzigern spielt – starbesetzt mit unter anderem John Travolta und Salma Hayek)
  • The Contract (Morgan Freeman gegen John Cusack in einem überdurchschnittlich interessanten Thriller)

 

Kleine Sahnehäubchen IV

Bindings Mut-Award (wahllos):

  • Sharon Stone als (maskenbildnerisch!) verfettetes Psycho-Wrack am Ende von Alpha Dog
  • Judi Dench nackt in einer Badewannen-Szene in Tagebuch eines Skandals , also total realistisch und unbeschönigend – wie eben Körper von Frauen jenseits gängiger Schönheitsideale im Alter nunmal aussehen
  • die ebenfalls nicht mehr ganz junge Alice Krige nackt in Lonely Hearts Killers – im Unterschied zu Judi Dench aber alles andere als füllig
  • Salma Hayek als unmoralisch-fieses Killer-Luder in Lonely Hearts Killers
  • die unverkrampft-komödiantische Handhabe des Bloßstellens von Neonazi-Gedankengut in Leroy
  • der absolute Wille zur reinen Baller-Ästhetik und -Kinetik von Shoot ‘Em Up
  • die krude Genre-Mixtur in The Host
  • der kosmologisch-verrätselte Gesamtentwurf von The Fountain
  • Wotan Wilke Möhring mit ultraprolliger Rollplatten-Vokuhila-Frisur in Video Kings

 

Kleine Sahnehäubchen V

Die bezauberndsten Auftritte (wahllos):

  • Maggie Gyllenhaal als coole Bäckersfrau in Schräger als Fiktion
  • Cate Blanchett als Johanna-von-Orléans-Verschnitt mit wehenden langen Haaren in glänzender Ritterrüstung auf einem Pferd in Elizabeth – Das Goldene Königreich
  • Rosario Dawson in Death Proof (vor allem wegen ihrer Frisur und ihrem lockeren Outfit)

 

Kleine Sahnehäubchen VI

Die quälendsten Film-Momente 2007:

  • Gewalt und Terror: die langwierige und erst beim Wiederholen funktionierende Exekution des Protagonisten mit der Halsschraube in Salvador – Kampf um die Freiheit; die geniale Zeitlupen-Unfall-Sequenz am Ende des ersten Kapitels von Death Proof
  • Generve: Transformers
  • Lächerliches: der kindisch-dämliche Humor in Transformers, allzu männliches Helden-Gehabe in 300, der Silver Surfer im entsprechenden Fantastic Four-Film, der Freddy-Krueger-Lookalike-Psychopath in Sunshine
  • fast alles, was bereits unter ärgerlich genannt wurde, und vor allem die kompletten Filme Schwerter des Königs, Saw 3, The Hills Have Eyes 2, Aliens vs. Predator 2 und Die Legende von Beowulf (weil sie gleichzeitig langweilten UND nervten)

 

Kleine Sahnehäubchen VII

Meine absoluten Lieblingssequenzen des Jahres – wahllos und unabhängig vom genannten Film selbst:

  • das Verwirrspiel mit mehreren getarnten Scharfschützen im Schnee am Ende von Shooter und wie Mark Wahlberg dabei Elias Koteas zuerst die Schrotflinte kaputtschießt und dann dessen ganzen Arm wegballert
  • der Päderast im Freibad-Schwimmbecken inmitten von Kindern, die hysterische Evakuierung des Beckens nach seiner Entdeckung sowie dessen an Wahnsinn grenzende Verzweiflung nach dem Tod seiner Mutter in Little Children
  • Nachdem die neuen Opfer in Hostel 2 eingecheckt haben, werden ihre Reisepass-Daten sofort online gestellt und weltweit zur Versteigerung freigegeben; verschiedene Männer geben daraufhin inmitten ihres Alltagslebens (teilweise am Frühstückstisch mit der Familie!) Angebote ab, um die jungen Leute foltern und ermorden zu können.
  • die surrealistische Wüsten-Sequenz mit Johnny Depp im Zwischenreich von Pirates of the Carribean 3 und die Art, wie das britische Schiff am Ende von zwei Seiten aus in Kleinteile zerbombt wird (eine der ästhetisch geilsten Actionszenen ever ist zu sehen, wenn der britische Kapitän von vorne betrachtet in Zeitlupe übers Deck schreitet und direkt hinter ihm das kanonenkugelzersiebte Holzsplitter-Inferno schrittweise nachrückt – wow!)
  • die an grelles Plexiglas und Zuckerstangen erinnernden Farben, die Ausstattung und die Sets von Fluch der goldenen Blume sowie die Sequenz, in der sich Ninja-Kämpfer von oben auf ein burgartiges Anwesen abseilen
  • die Hommage an Hitchcocks Die Vögel in Resident Evil: Extinction
  • die cool-souveräne Art, wie David Bowie als Nicola Tesla in Prestige – Die Meister der Magie unter zuckenden Blitzen plötzlich in seinem Labor auftaucht und seinen Besucher begrüßt
  • Als in Die Simpsons eine Art Apokalypse für Springfield droht, rennen alle Leute aus der Kirche und aus der Kneipe auf die Straße – um sich eine Sekunde danach in das jeweils andere Gebäude zu flüchten.
  • Der Protagonist in Hallam Foe, der zuvor ständig seine Angebetete durch das Dachfenster (unter anderem beim Liebesspiel mit einem Konkurrenten) beobachtet hat, bandelt mit ihr an, hat Sex mit ihr und entdeckt dabei beim Blick durch das Dachfenster plötzlich sich selbst auf dem Dach beim Beobachten der Szene.
  • fast alle Bruce-Willis-Sprüche in Stirb langsam 4.0 und speziell seine Abneigung gegen die Kung-Fu-Schlampe, die man ja als Oldschool-Statement gegen zuviel Martial Arts in Hollywood-Actionfilmen sehen kann
  • das finale Zu-Tode-Prügeln von Stuntman Mike durch die drei Frauen in Death Proof
  • die archaische Rohheit von Death Sentence
  • der Alptraum des Serienkiller-Protagonisten in Mr. Brooks, in dem er von seiner eigenen Tochter abgemurkst wird, die ebenfalls Killergene geerbt hat
  • der Protagonist in Leroy gibt einer jüngeren deutschen Schülerin Nachhilfe und bemerkt, dass sie so dämlich ist, dass sie noch nicht mal ihre eigene Sprache richtig beherrscht
  • die Scharfschützen-Sequenz in 28 Weeks later, wenn die Soldaten aufgrund der chaotischen Situation den Befehl bekommen, auf alles zu schießen, was sich bewegt – es werden also nicht nur Zombies unschädlich gemacht, sondern auch die vor ihnen flüchtenden Menschen getötet
  • das Hubschrauber-Rotor-Gesplatter in 28 Weeks later (Riesen-Gaudi!)
  • die Karotten-Hilfskonstruktionen beim Killen und die geniale Lösung, trotz gebrochener Finger noch schießen zu können in Shoot ‘Em Up
  • die filmische Handkamera-Rasanz, die Das Bourne Ultimatum zum physischen Erlebnis macht, sowie der Spaß am Austricksen eines übermächtigen Systems; beides kam perfekt zusammen in der Londoner Bahnhof-Sequenz, die noch dazu im Hinblick auf die wohl am besten video-überwachte Stadt der Welt geradezu subversiv war
  • das Monster-Design und die ultrarealistische Uferpromenaden-Sequenz von The Host, wenn das Vieh zum ersten Mal zuschlägt, wahllos Menschen jagt und damit Panik und Chaos erzeugt, wie es kaum authentischer sein könnte
  • Flags of our Fathers: eine vermeintliche Kriegsszene entpuppt sich als inszeniertes Show-Spektakel in einem Stadion; ein Soldat trifft die Mutter eines getöteten Kumpels und kann nicht mehr aufhören zu weinen; Soldaten lachen über einen Kumpel, der auf hoher See über Bord gegangen ist, realisieren aber kurz danach, dass niemand anhalten wird, um ihn zu retten
  • das perfekte Achtziger-Fake-Video in Mitten ins Herz
  • die flammende Rede der Königin für den Kampf gegen die katholische Tyrannei sowie die Unterwasser-Szenen während der Seeschlacht in Elizabeth – Das Goldene Königreich
  • das völlig absurde Verkaufsgespräch eines ernsthaft agierenden Vertreters mit dem total zugeknallten Protagonisten in Last Days
  • der Tod des Conquistadoren nach dem Trinken der Flüssigkeit vom Baum des Lebens (Pflanzen quellen sekundenschnell aus ihm hervor) sowie die psychedelischen Kosmos-Effekte in The Fountain – zumal sie ohne Computerbearbeitung mit Flüssigkeiten erzeugt wurden
  • Bruce Campbells Cameo-Auftritt als französischer Kellner und die Idee mit dem Eisenstangen-Geklingel, das die schwarze Gülle niederringt, in Spider-Man 3

Hypemachine Zeitgeist

Das ist doch auch mal schick: die Top-Künstler und -Songs und -Alben des Jahres 2007 laut dem Musik-Blog-Aggregator Hypemachine. Größere Überraschung sucht man aber trotz der hippen Blogs vergeblich.

Link (via)

Eure Top Filme 2007

Auch hier, ohne viel Schnickschnack: Eure Top Filme 2007 waren…

1. Simpsons
2. Death Proof
3. Planet Terror
4. Hot Fuzz
5. Stranger than Fiction
6. Pans Labyrinth
7. Die Hard 4
8. Babel
9. Prestige
10. Zodiac
11. 300
12. Last King of Scotland
13. American Gangster
14. Fountain
15. Smoking Aces
16. Clerks 2
17. Inland Empire
18. Das Bourne Ultimatum
19. Across the Universe
20. Persepolis

Die Simpsons war natürlich der Konsensfilm 2007, auch wenn ich ihn nur als okay empfand. Aber einigen kann man sich auf die Gelbköpfe eben immer. Grindhouse auf 2/3 war auch klar, aber was 300 in der Liste zu suchen hat, weiß ich nicht. Und der Esoterik-Quatsch „The Fountain“ ist ja wohl auch eher daneben. Immerhin habt ihr Transformers abgestraft, dafür aber Persepolis viel zu schlecht abschneiden lassen. Und Across the Universe muss ich mir dann wohl doch mal anschauen. Trotz Musical und so.

Eure Top Alben 2007

In der Kürze liegt die Würze, ohne viel Schnickschnack, das sind Eure Alben 2007:

1. Radiohead – In Rainbows
2. Tocotronic – Kapitulation
3. Justice – †
4. Burial – Untrue
5. Nine Inch Nails – Year Zero
6. Digitalism – Idealism
7. Arctic Monkeys – Favourite Worst Nightmare
8. Arcade Fire – Neon Bible
9. Beatsteaks – Limbo Messiah
10. Maximo Park – Our Earthly Pleasures
11. Jamie T – Panic Prevention
12. Modest Mouse – We Were Dead Before the Ship Even Sank
13. Okkervil River – The Stage Names
14. Cold War Kids – Robbers and Cowards
15. Bloc Party – A Weekend In The City
16. Kings of Leon – Because of the Times
17. Weakerthans – Reunion Tour
18. The National – Boxer
19. White Stripes – Icky Thump
20. Queens of the Stone Age – Era Vulgaris

Radiohead ist keine große Überraschung, dafür aber das „schlechte“ Abschneiden von Arcade Fire und wer sind Burial? Ein beknacktes Dubstep-Dings auf der Vier? Ihr spinnt ja.

2007 by Hagen Rether

Ich konnte Hagen Rether noch nie leiden. Mir waren Männer mit Pferdeschwanz schon immer irgendwie suspekt und dieses Setting, Kabarett mit Piano ist einfach nicht meins. Zum Glück hat mich ein Kollege eben aber dazu gezwungen, diesen Ausschnitt aus dem Scheibenwischer Jahresrückblick 2007 anzuschauen.

Früher hieß das Spiel „Kanacken raus“ und kam von ganz unten. Heute heißt es „Islamkritik“ und kommt von ganz oben.


(Youtube Direkthagen)

2007

2008!

Aaaaah. Geschafft. Ab heute wird alles anders… Natüüüüüüürlich!

Zum Beispiel habe ich mir dir Wasserflasche schon vorhin vorsorglich neben’s Bett gestellt, wegen bzw gegen den Kater morgen und so. Sollte hinhauen, obwohl ich zugeben muss: ich trinke grade als Rausschmeißer und Zubettgeher das erste Bier 2008. Soviel zu den guten Vorsätzen.

Apropos gute Vorsätze: ich will ja nur die Standards: weniger trinken, weniger rauchen, mehr Sport. Das reicht mir schon und ist als Vorsatz auch Standard genug, um schleunigst wieder vergessen zu werden. Aber nee, echt jetz. Ich mach das. Wieder Joggen gehen und weniger Alk und noch weniger Kippen. Echt jetz! Ehrlich! Doch!

Und zu 2007 noch drei Sätze, die nicht von mir stammen, die ich aber sofort unterschreiben würde:

2007 war ganz privat gesehen ein Scheissjahr. Aber auch ein wahnsinnig Schönes. Weshalb ich es vermutlich bis zum Beginn meiner Altersdemenz nicht vergessen werde. (Jackpot Baby)

In diesem Sinne: Prost Neujahr!

Meine Top 20 Alben 2007

rainbows

1. Radiohead – In Rainbows
Keine große Überraschung, wie? Seit dem Erscheinen des Albums habe ich es sicherlich hundertmal gehört, wenn nicht noch öfter. Ich denke, ich komme seit Oktober auf einen Schnitt von 1,3 Durchläufen pro Tag. Oder sowas. Jedenfalls haben Radiohead es wieder getan, im Vorbeigehen nochmal schnell die Musikdistribution revolutioniert und einmal mehr bewiesen: Radiohead sind Gott. Dieser Satz MUSS bei einer Besprechung eines Radiohead-Albums fallen. MUSS.

2. Future of the Left – Curses
Future of the Left haben 2007 mein Leben gerettet. In Situationen, die nur sehr sehr schwer zu ertragen waren, gab mir dieses Album genau die richtige Portion augenzwinkernde Agressivität, die mich dann doch nicht davon abgehalten hat, irgendwelche Dummheiten zu machen. Geschissen drauf. Trotzdem: Lifesaver. Danke dafür! Colin is a Pussy, a very pretty pussy.

3. Arcade Fire – Neon Bible
Der Nachfolger zum modernen Klassiker „The Funeral“, war auch klar, dass der in dieser Liste ganz weit oben stehen würde. Muss man auch eigentlich gar nichts weiter zu sagen, außer eben: ein weiterer moderner Klassiker der Kanadier. Wahrscheinlich die Platte, auf die sich 2007 alle einigen konnten.
Gib mir den Rest, Baby…

Meine Top 20 Filme 2007

1. Planet Terror
War klar, dass die Rodriguez-Zombie-Schlachtplatte bei mir auf der Eins landet, oder hat da jetzt wirklich irgendjemand auf was anderes getippt? Dieser Film ist herrlich trashig, blutig und splattert, dass es eine wahre Freude ist. Rose McGowan erst beim Tabledance, nur um danach mit einer Maschinengewehr-Protese Zombies zu Klump zu ballern, dazu noch Bruce Willis als Zombie-General und Tarantino mit einem Mutantenpimmel… fuck, yeah! Filmtechnisch kann man mich nicht viel glücklicher machen, als mit sowas.
 

2. Hot Fuzz
Eine Komödie mit Shaun of the Dead als ultracoolen Cop mit seinem trotteligen, aber genauso coolen Partner? Ich hatte mir viel versprochen. Und dann gab’s da noch Splattereffekte obendrauf und ich war verliebt. Eine der besten Komödien seit… Shaun of the Dead. Simon Pegg hat genau den Humor, den Adam Sandler gerne hätte. Nur in stilvoll.
 

3. Control
Ich habe lange gehadert, ob ich mir Control für die Liste nächstes Jahr aufhebe, weil er in Deutschland erst im Januar startet, oder jetzt bringe, weil ich ihn schon im November gesehen habe. Und weil ich ihn nächstes Jahr wahrscheinlich vergesse, steht er hier: das wunderbare Ian Curtis Biopic von Anton Corbijn, fotografiert in ultraschicken Schwarzweiß-Bildern, einem Hauptdarsteller von einem anderen Stern und dem besten Soundtrack ever, dessen Joy Division-Songs noch dazu von der Cast gespielt wurden. Und der Einsatz von „Love will tear us apart“… wow.
 

4. Persepolis
Der Zeichentrickfilm, der das Leben der kleinen Marjane während der islamischen Revolution und danach im Iran verfolgt ist brillant gezeichnet, brillant erzählt und an vielen Stellen ganz einfach verdammt witzig. Und ausserdem hat er den besten Satz in einem Zeichentrickfilm überhaupt: „Abba… pfff… sowas hören doch nur Idioten.“
 

5. Clerks 2
Erstens hat dieser Film Jay mit der Tanzeinlage des Killers aus „Das Schweigen der Lämmer“ und Kevin Smith als Silent Bob. Zweitens hat er abgefahrene Interspecies Erotica mit einem Esel und Kinky Kelly. Drittens die Wahrheit über Transformers, ausgedehnte Gespräche über Ass to Mouth und ein Star Wars-Geek, der zwei Lord of the Rings-Geeks disst. There’s only one Return, and that’s of the Jedi.
 

6. Mr. Brooks
Das hätte wohl auch keiner gedacht, dass ausgerechnet Kevin Costner nochmal mit einem wirklich coolen Film um die Ecke kommt. Hat er aber. Im Grunde spielt er ja da genau die gleiche Rolle, wie immer. Dieser All-American-Guy mit All-American-Familie, diesmal als unnahbarer Mann mit einem großen, roten Flecken auf der weißen Weste, im Grunde aber ein dufter Typ mit ehrenhaften Vorhaben ist. Nur, dass er hier killt. Just for fun.
 

7. Pans Labyrinth
Del Toro’s Fantasy-Drama hätte manch einer gerne mit mehr Fantasy gehabt, ich fand’s so genau richtig. Bürgerkriegs-Splattereffekte mit Ausflügen in die fantastische Welt der kleinen Ofelia, eine sehr „coole“ Mischung mit passender Tendez zum Pathos und einer Liebe zu den Figuren, die man heute nur noch selten auf der Leinwand sieht. Auch wenn Ivana Baquero in der Rolle der Ofelia etwas überfordert war.
 

8. Rocky Balboa
Der (wahrscheinliche) Abschluß der Rocky-Serie. Kein Film über’s Boxen, sondern über das Altern, das Leben und worauf es dabei ankommt: sich selbst treu zu bleiben und daraus die Konsequenzen zu ziehen. Ein Lehrstück, das dem allgemein sowieso unterschätzten Sylvester Stallone wahrscheinlich niemand mehr zugetraut hätte.
 

9. Death Proof
Das große Gelaber. Ich weiß. Aber es ist eben genau das: großes Gelaber wahrlich großer Frauen. Ein Film, der eigentlich weniger mit Trash als mit Tarantinos Faible für starke Frauen zu tun hat und deshalb im Doppelpack mit Planet Terror ein wenig wie ein Fremdkörper wirkt. So gesehen hat die (deutsche) Trennung des Double-Features im Nachhinein sogar seine Berechtigung. Was der Verleih vorher natürlich nicht wissen konnte. Dennoch: coole Frauen, coole Autos, ein cooler Killer und ein cooles Bein.
 

10. Little Children
Große Erwachsene, die sich benehmen, wie kleine Kinder. Nach „Der Eissturm“ von Ang Lee hat wohl kein Film Beziehungswirrwarr besser beschrieben, als „Little Children“. Menschen, die aus allen möglichen und guten Gründen aus ihren Beziehungen und Leben flüchten wollen; und doch so stark an diese gekettet sind, dass alles auf das große Drama hinauslaufen muss.
 

11. Halloween
Rob Zombie hatte mich ja schon mit seinen Vorgängern überzeugt. Erschien „House of 1000 Corpses“ noch wie eine Fingerübung, hatte „Devil Rejects“ schon dermaßen viel Style, dass es mir schwerfiel, bei dem Gedanken an ein Halloween-Remake von Zombie an irgendwas nicht Böses zu denken. Was soll ich sagen: das Remake sitzt und fügt dem Original erstens die Vorgeschichte Michael Myers hinzu und zweitens malt es die Gnadenlosigkeit des Originals explizit weiter aus. Ein vom Baseballschläger zertrümmerter Schädel hat seit Da Palmas „Die Unbestechlichen“ nicht mehr besser gewirkt, als hier.

12. Simpsons
Der Simpsons-Film war, gemessen an dem, was die Serie bisher hervorgebracht hat, nur okay. Natürlich jede Menge nette Gags, natürlich jede Menge Lacher, aber der Biss war weg. Bis auf diese eine Szene, in der die Kirchgänger in die Kneipe rennen und die Alkis in die Kirche. Da musste ich dann doch laut lachen. Trotzdem sind die Simpsons (natürlich) einer der Filme des Jahres. Weil: ey – es sind die Simpsons!

13. Zodiac
Ein ungewöhnlicher Fincher mit Liebe zum Detail, das die Siebziger authentisch wiederauferstehen lässt. Samt Sonnenbrillen und Schnurrbärten. Ein kalter, distanzierter und genau deshalb guter Thriller.

14. Resident Evil: Extinction
Daran, dass Resident Evil in dieser Liste auftaucht, sieht man, dass 2007 kein wirklich gutes Filmjahr war. Aber ey: Zombies. So what.

15. Stranger than Fiction
Insgesamt hatte ich mir von Stranger than Fiction mehr versprochen, so aber wurde die echt gute Grundidee auf 90 Minuten gestreckt, was dem Film ein paar Längen verpasste. Trotzdem gut.

16. Tenacious D: The Pick of Destiny (Kings of Rock)
Wenn Pick of Destiny das Tempo der ersten zehn Minuten gehalten hätte, stünde er in dieser Liste sehr viel weiter oben. Was bleibt sind ein guter Film und ein genialer Einstieg mit Meatloaf und Dio.

17. Superbad
Die Frisur! McLovin! Alleine für den Namen McLovin verdient dieser Film einen Platz auf der Liste. Ich mochte den pubertären Witz, der dann eben doch etwas abgründiger war, als bei American Pie und Konsorten. Sitting around all day and draw pictures of Dicks.

18. Die Hard 4.0
Bruce Willis surft auf einem Kampfjet? Wo ist die gute alte Unterhemden-Action aus Teil 1? Allerdings hatte er einen Auftritt von Kevin Smith und ganz anständige Action.

19. Accepted (S.H.I.T. – Die Highschool GmbH)
Entgegen dem deutschen Titel eine gute und originelle Komödie über Highschool-Absolventen, die ihr eigenes College gründen.

20. 28 Weeks Later
Zombies… äääääh… Infizierte! Der zweite Teil vom Rennende-Zombies-Erfinder „28 Days later“ bietet eine wirklich gelungene Eröffnungsszene und ein paar schicke Splattereffekte. Leider insgesamt etwas unlogisch und konfus, vor allem in der zweiten Hälfte.

Ulis Best of Music 2007

Die Jahresbestenlisten für Alben sehen ja überall mehr oder weniger gleich aus. Auf Platz Eins ist da meist Radiohead oder Arcade Fire oder The National. Bei Uli nicht. Von dessen Top 3 kenne ich eine Platte grade mal vom Namen her und ich bin immer noch dabei, in dieser Liste Neues zu entdecken, wie zum Beispiel A Sunny Day In Glasgow oder Nicole Atkins. Für mich definitiv die beste Best-Of-List 2007.

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Meine echten 30 Songs 2007 – ohne iTunes

Und weil es ja bekanntlich heisst, man solle keiner Statistik vertrauen, die man nicht selbst gefälscht habe, hier meine Top20-Songs 2007 ohne iTunes-Stats, die ja so ohne iPod sowieso eher nichts aussagen, außer vielleicht, dass ich dieses Jahr sehr viel Radiohead gehört habe. Trotzdem sind die auf dieser Liste nicht auf der Eins. Was schonmal eine Riesenüberraschung ist.

Es war ein harter Kampf, seit zwei Tagen verschiebe ich hier ständig irgendwelche Zeilen, sortiere die Songs neu und verzweifle, weil da immer noch Songs rausfallen, die eigentlich dabei sein müssen, für die aber nunmal kein Platz is. Sorry Dinosaur Jr, Justice, Kings of Leon, Maximo Park, Les Savy Fav, The Cribs, Portugal the Man und alle anderen, aber das hier sind sie. Meine ultimativen Top20-Songs von 2007, mit Links zu Youtube-Quatsch, wo ich welchen gefundenn habe.

1. Los Campesinos! – You! Me! Dancing!
2. Battles – Atlas
3. Radiohead – Bodysnatchers
4. Arcade Fire – Keep the Car running
5. Okkervil River – A Girl In Port
6. The National – Mistaken For Strangers
7. Future of the Left – Real Men Hunt In Packs
8. Jamie T – If You Got The Money
9. Franz Ferdinand – All my Friends (LCD Systems Cover)
10. The Rakes – Trouble
11. Feist – 1234
12. Arctic Monkeys – Brianstorm
13. The Wombats – Let’s dance to Joy Division
14. Klaxons – Gravity’s Rainbow
15. Tokyo Police Club – Your English Is Good
16. The Good, The Bad & The Queen – The Good, The Bad & The Queen
17. Interpol – No I in Threesome
18. Bloc Party – Kreuzberg
19. The Shins – Turn on Me
20. Beatsteaks – Cut Off The Top

Meine Songs 2007 laut iTunes

Schicke Idee von Nico bei Spreeblick: die Songs in iTunes nach Abspielhäufigkeit sortieren und daraus die Songcharts 2007 erstellen. Von jedem Album nur ein Kreuz Song und nur Alben von 2007, was teilweise gar nicht so einfach ist… war Snow Patrols „Eyes open“ 2006 oder 2007? Und die Methode ist ja den Alben bzw. Songs jüngeren Datums gegenüber etwas unfair, weil die naturgemäß nicht auf die gleichen Rotation-Zahlen kommen können… wenn sie nicht grade von Radiohead stammen. Egal. Here we go…

1. Radiohead – Weird Fishes/Arpeggio
2. Jamie T – If you got the Money
3. The Rakes – We danced together
4. Bloc Party – I still remember
5. Franz Ferdinand – All my Friends (LCD Soundsystems Cover)
6. Arcade Fire – Keep the Car running
7. Film School – Breet
8. Klaxons – Gravity’s Rainbow
9. The Enemy – Away from here
10. The Wombats – Let’s dance to Joy Division
11. The Needles – Dianne
12. Los Campesinos! – You! Me! Dancing!
13. Tokyo Police Club – If It Works
14. Charlotte Hatherley – Very Young
15. Maxïmo Park – Our Velocity
16. Robyn Hitchcock & The Venus 3 – Adventure Rocket Ship
17. The Teenagers – Homecoming
18. Emma Pollock – Acid Test
19. Future Of The Left – Manchasm
20. Arctic Monkeys – Brianstorm

Was man übrigens ganz gut sieht an dieser Liste: das neue Album der Arctic Monkeys ist zwar schon zu Beginn des Jahres erschienen, Brianstorm landet aber doch nur auf der 20. Was heisst, dass das Album auf lange Sicht eher durchgefallen ist. Was stimmt. Und obwohl Radioheads „In Rainbows“ erst im Oktober erschien, ist es (mit Abstand) auf der Eins. Überrascht mich kein bisschen.

Jahresrückblick 2007 mit Max Headroom

Ultracool. Batz lässt in seinem Rückblicksvideocast das Jahr 2007 im gewohnt bissig/satirischen Stil nochmal Revue passieren… als Max Headroom! Mit Hitler, Don Johnson, Schäuble, Merkel, G8, Adical und dem Bin Laden Sevenload-Kanal. Alle sind sie da und kriegen von Batz Headroom eine gescheuert. Sehr schick!

In 2007

Jahresrückblick a la JibJab mit Knut, Britney und dem iPhone. Als wunderbares „We didn’t start the Fire“-Cover, so wie das ja grade angesagt ist, da im Internetz.

(via)

Rolling Stone Top Songs 2007

Der Rolling Stone hat seine Top100-Songs2007-Liste zusammengestellt und wenn ich das so durchsehe, dann weiß ich, warum ich den Stone nicht mehr lese. Ich meine, WTF?! Jay-Z auf der Eins in einem Jahr, in dem Arcade Fire ein Album mit einem Track wie „No Cars go“ am Start hatten? Oder Arctic Monkeys „Brianstorm“? Oder oder oder? Aber Jay-Z? Nicht, dass ich den Track von Jay-Z irgendwann mal gehört hätte! Und mein Jahres-Poll geht noch ne Weile, nä? Nicht, dass da auch auf einmal Jay-Z auftaucht!

(via)

Klaxons vor Radiohead und den Battles? NME Top Alben 2007! Eure Top Alben und Filme 2007!

[update] Das Ergebnis ist jetzt online. Hier die Alben und hier die Filme.

Der NME legt sich ja nicht nur mit The Mozz an, sondern hat auch eine Nunja-Top2007-Liste vorgelegt, was mich wiederum darüber nachdenken lässt, was meine Favoriten dieses Jahr waren. Unter meinen Top Alben sind garantiert Radiohead, Future of the Left, Okkerville River und Jamie T. Über den Rest muss ich noch nachdenken, aber ich weiß zum Beispiel, dass die Alben von Interpol und den Arctic Monkeys irgendwie weggeploppt sind und wohl nicht in der Top10 auftauchen.

Wie auch immer: Ich hätte dann gerne mal Eure fünf Alben und die fünf Filme 2007 in den Kommentaren.

Was wir 2007 sehen werden…

Die große Koalition bricht auseinander, eine Ampelkoalition, einen rasierten Beck als Kanzler., den Fall Stoibers und einen Angriff auf den Iran. Denkt an meine Worte.

2006

 
 
 
 
 
2007!
 
 
 
 
Ein super frohes neues Jahr Euch allen…
Und trinkt nicht so viel sauft Euch die Hucke voll!

Gut reingerutscht!

Lasst es ordentlich krachen heute abend und kommt gut rüber!
2007 wird noch besser!

Ein paar gute Gründe, um sich auf 2007 zu freuen…

Nico, Mensch… da kommt doch so viel mehr…

Alben 2007
Clap Your Hands Say Yeah – Some Loud Thunder
Bloc Party – A Weekend in the City
Kaiser Chiefs – TBA
LCD Soundsystem – Sound of Silver
!!! – Myth Takes
Wilco – TBA
Arcade Fire – Neon Bible
Art Brut – TBA
Blur – TBA
Doves – TBA
The Go! Team – TBA
Interpol – TBA
Radiohead – TBA
Wolf Parade – TBA
Ash – TBA
Auf der Maur – TBA
The Bravery – The Sun And The Moon
Hot Hot Heat – TBA
Kings Of Leon – Because Of The Times
Maximo Park – TBA
The Rakes – TBA
Roxy Music (mit Brian Eno) – TBA
Smashing Pumpkins – TBA
Velvet Revolver – TBA
The Vines – TBA
Rufus Wainwright – TBA