(Vimeo Direkthort, via Kopfbunt)
Eike König ist der Gründer der Designagentur Eikes grafischer Hort. Als ich damals anfing mit dem Design-Kram, war Eike grade am durchstarten und sein Hort war damals das Designstudio überhaupt. Im obigen Video erzählt er nicht, wie er da hingekommen ist und wann, erspart uns diese langweiligen Stories, sondern er erzählt, warum er macht, was er macht und vor allem, wie er das macht. Superinspirierend, sehr fantastisches Interview.
Und wenn man in einer nicht ganz so inspirierenden Umgebung arbeitet, wie es anscheinend Eikes grafischer Hort ist, dann kann man immer noch mit Style kündigen. So in etwa:

(via Stylespion)





tante eike mit ihm sein lila halstuch…
Das Video macht ja mittlerweile cht schon die Runde ;)
grandios sympathisch.
video kaputt *sniff* gerade jetzt wo ichs gucken wollt
Unser lieblings Gastprof! :-D
Also da mein erster Kommentar hier nicht auftaucht noch einmal und sanfter für die sanftbeseiteten unter Dir.
Das Video ist langweilig. Die Mucke zieht im Hintergrund sone fett krasse Stimmung, unglaublich! Macht alles so vital und frisch! Toll.
Und was der Mensch da redet ist typische Agentur geschnatter, nur eben mit rosa Halstuch.
Sätzen wie: “realy good solution for the client” “I always want to do something differnt than before” “every day is like chritmas” “what ever” machen es wirklich unglaublich inspirierend. Ganzschönes Geeier. Erreicht ungefähr das Niveau ene Making of “Terminator 4″
@no*dice: Rethorisch bist du dagegen natürlich ne Granate…
Wogegen? Mir gings nicht um Rethorik sonder um ein Video das mit “superendlosgeil&inspirierend gebongt wird und nichts weiter hält als den üblichen 0815 jungemedien kompatiblen Quark der überall auf der Welt sich logger macht.
Wer sowas übermäßig inspirierend findet hat hiermit mein offizjöses Beileid!
Grüße aus’m Puff
@no*dice: Das ist Eike vom Hort, du Experte. Wenn du den nicht übermäßig inspirierend findest, hast du hiermit mein offizjöses Beileid.
Und Finger weg vom Alkohol, Kinder.
ich muss hier dem herrn no*dice recht geben. inhaltlich das selbe haben auch schon tausend andere grafiker und marketingvögel von sich gegeben. inspirierend ist allenfalls die minirampe im hintergrund. bla, bla, wir sind ja so locker und creative alles voll playful und voll gut for se client. seht her, ich hab mich auch extra mal nicht rasiert und fettige haare und ein olles lila halstuch – alles total zufällig – weil ich voll der lockere typ bin. klar hat er ja mit dem meisten recht was er da erzählt, aber neu ist das nun nicht gerade.
Ich fands jetzt nicht so uninspirierend. Er hat eine ganz eigene Einstellung zu der ganzen Sache, die ich ziemlich beeindruckend finde. In meinem Job sollen die Lösungen auch immer perfekt sein und Kritik ist immer negativ behaftet. Deswegen wird auch kaum Kritik ausgesprochen. Ich dagegen will extra Kritik haben, damit ich besser werden kann. Ich sehe das als Chance und nicht als: “Du hast Deinen Job nicht gut gemacht.”
Viele Leute haben damit ein Problem. Auf beiden Seiten. Kritiker sind zu vorsichtig und wollen die Leute nicht verunsichern und die Künstler bekommen ein Feedback was schief und nicht querschnittlich ist. Da wird sich an Kleinigkeiten hochgezogen, obwohl der Rest perfekt ist.
Ein solches Vorgehen, wie ich es eben beschrieben habe ist eine echte Killerkritik. Es killt jeden Ansatz von Innovation, weil sich keiner (bewusst) traut Fehler zu machen.
Der Herr in dem Video sieht das etwas anders.
»wir sind ja so locker und creative alles voll playful und voll gut for se client.«
ist nicht unbedingt neu, stimmt!
der unterschied: beim hort stimmts ausnahmsweise.
»der unterschied: beim hort stimmts ausnahmsweise.«
das kann ich bestätigen.
und sich daran aufzuhängen was eike trägt und ob er sich für das video extra nicht rasiert hat ist auch ganz schön daneben.
eike interessiert so etwas so wenig, warum sollte es andere kümmern?