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Doku: Raver, Rausch und Risiko, 1997


(Youtube Direktxtc, via KFMW)

97er ZDF-Doku über Techno und Drogen, speziell über XTC. Ronny meint, das sei „doch etwas zu sehr mit dem Knüppel auf den Sack voller Klischees“. Kann sein. Ich weiß aber auch, dass das oben gezeigte bei uns nicht die Ausnahme, sondern die Regel war. Wer mal in den Neunzigern samstagmorgens um 10 Uhr aus dem Omen in Frankfurt gefallen ist, weiß, was ich meine.

2 Tweetbacks

  1. homeopathisch (Michael): Wer mal in den Neunzigern samstagmorgens um 10 Uhr aus dem Omen in Frankfurt gefallen ist, weiß, was ich meine. http://bit.ly/7d2ogk
  2. Mururoar (A’S.G.M. & Bodicker): Doku: Raver, Rausch und Risiko, 1997 http://tinyurl.com/yl3mknz @das_kfmw

17 Kommentare

  1. Ja genau…^ ^ und ausm Cookies, dem Gray…jajaaa ;-)

    1# - Tux - 23. November 2009 @ 11:07 Uhr Reply to this comment
  2. 2# - Bristol says: - 23. November 2009 @ 11:28 Uhr Reply to this comment
  3. heißt das du hast früher drogen genommen hast, rene ?
    oder nimmst du sogar jetzt noch welche?

    hört sich zumindest so dan, wenn du sagst “Ich weiß aber auch, dass das oben gezeigte bei uns nicht die Ausnahme, sondern die Regel war”

    ich weiß intime frage und so weiter.
    aber ich muss sagen ich lese hier schon lange mit und obwohl ich die ganze
    techno-rever-szene usw. mal sowas von nicht nachvollziehen kann und es
    überhaupt nicht mein ding ist, interssiert mich das doch schon sehr.^^

    3# - Tyler - 23. November 2009 @ 11:42 Uhr Reply to this comment
  4. Ich fand diese ganzen Druffis und wie sie bei jeder Gelegenheit mit ihren Scheiß-Drogen kokettieren schon immer sehr unsympathisch.

    4# - Frostq - 23. November 2009 @ 12:40 Uhr Reply to this comment
  5. @Frostq: Zwiespältig. Auch wenn ich alles chemische für mich ablehne (jahaa..ich weiß, auch Bier und Whisky beruht auf chemische Reaktionen… aber man weiß was ich mein, denk ich) aber in einer Gesellschaft, in der Vollrausch toleriert und Bier-in-Litern-saufen von Politikern vorgelebt werden und in der es Kampagnen braucht, damit man Rauchen als “uncool” empfindet… sich da über “Druffis” aufregen, die sich bei der einen oder anderen Technoparty mal was reinpfeifen, um länger zu tanzen – das entspricht nicht einer gewissen Doppelzüngigkeit.

    (falls du unter Druffis auch Alk und Nikotin zusammenfasst, vergiss es einfach ;))

    Soll jetzt aber nicht heißen, dass ich hier was verherrlichen möchte oder irgendwie bewundernd oder anerkennend zu den Pillenschmeißern aufschaue. Jungendsünden – geschenkt. Aber in den Erinnerungen schwelgen und dabei fröhlich Acid, LSD und dergleichen verherrlichen find ich extrem uncool und schwach.

    (Btw genauso uncool, wie sich über vergangene Alkoholexzesse zu unterhalten… es sei denn vielleicht mit den Leute, mit denen man das erlebt hat.)

    5# - maniacator - 23. November 2009 @ 12:57 Uhr Reply to this comment
  6. ach prima zeit war das. sex drugs and techno. jetzt sitz ich 10 h täglich am pc und ruinier mir nicht nur die augen.
    forever young i want to be

    6# - paule heisste er - 23. November 2009 @ 13:03 Uhr Reply to this comment
  7. Youth would be the ideal state, if it came a little later in life

    7# - Morphi - 23. November 2009 @ 13:33 Uhr Reply to this comment
  8. @maniacator: Hm, “entbehrt nicht einer gewissen Doppelzüngigkeit”, meinst du bestimmt.

    Stimmt, mir gehen auch Säufer auf die Nerven, die mich die ganze Zeit mit Alkohol vollquatschen, das ist richtig. Trotzdem fand ich Pillenfresser, die mir mit arbeitenden Kiefern und fetten, schwarzen Pupillen gegenüberstehen, schon immer deutlich – unsympathischer. Und/oder Kokser (kommt ja meistens zusammen), die plötzlich vom letzten Würstchen zum Oberchef werden.

    Bah.

    8# - Frostq - 23. November 2009 @ 13:55 Uhr Reply to this comment
  9. Ich habe noch keinen getroffen der damals solche Deppenmusik gehört hat, der heute nicht zugibt dass diese Scheiße ohne Drogen natürlich nicht zu ertragen gewesen wäre.

    9# - Karlarsch - 23. November 2009 @ 14:08 Uhr Reply to this comment
  10. 10# - Teo - 23. November 2009 @ 14:11 Uhr Reply to this comment
  11. damals war es xtc und co, jetzt ist es das komasaufen. jedes jahrzehnt hat “seine” droge. schlimm wird das ganze wenn es nicht mehr nur für´s feiern ist, sondern dein leben bestimmt. ich glaube jeder von uns hat mindestens einen bekannten der durch die drogen “abgestürzt” ist und ein völlig anderer mensch wurde. perspektive- weg, ziele- weg, umfeld- weg und leider meist auch das leben- weg.

    11# - GeStaPo - 23. November 2009 @ 14:21 Uhr Reply to this comment
  12. es ist ja nicht so das diese beschriebenen Situationen und Zustände nur früher vorkamen. Das gibs heute noch genau so, nur das sich der Techno natürlich auch weiterentwickelt und ausdifferenziert hat.

    Ich muss jedoch auch sagen, dass sich die macher dieses Filmchens schon heftige Beispiele ausgesucht haben. 5 g Grass, 8 (!!!) g Speed … das sind schon echt ordentliche Mengen! Nach meiner (beschränkten) direkten Erfahrung ist das nicht die Norm, aber ich bin auch kein Vollzeitraver…

    Auch in Bezug auf meine Vorredner: Die Art des Konsums machts. Ich find nen Alki genauso abstoßend wie einen Raver, der fast wegen dehydrierung zusammenklappt und nicht mal mehr grade sitzen kann.
    In vernünftigen Maßen (und bei gelegentlicher Ausführung von Brain.exe vor der Eingabe) finde ich an den meisten Drogen grundsätzlich nichts schlechtes. Man muss sich nur bewust sein was man tut.

    12# - Gunnar - 23. November 2009 @ 16:05 Uhr Reply to this comment
  13. Ich konnte noch Laufen (von wegen “fallen”)… *g*

    Vielleicht sieht man das später auch etwas kritisch, wenn jemand in einem Jahrzehnt mal in einer fahrenden Strassenbahn steht, Ohrstöpsel & Videobrille auf, und dabei vielleicht noch auf google-maps lesen welche Sehenwürdigkeiten in der Nähe sind. Es gibt schon immer Freaks und wird immer welche geben, lassen wir ihnen den Spaß.

    13# - Outbreak - 23. November 2009 @ 20:15 Uhr Reply to this comment
  14. Das Interessante ist doch das wir’s (auch geistig/seelisch) überlebt haben, und uns diese Zeit von heute aus gesehen recht fern erscheint.
    Über diese Zeit habe ich immer wieder mal nachgedacht, ein paar Leute haben es ja auch nicht geschafft, also irgendwann einen dauerhaften psychischen Schaden abbekommen.
    Im Nachhinein betrachtet hätte man öfters mal einfach nur Spaß mit den Mitmenschen haben können, bzw. mehr Tanzen, Sex, gute Gespräche und Echtweltabenteuer, weniger Dinger oder so.
    Eve&Rave hätte mal auf der PDS vorbeischauen können ;)

    Und @Frostq : wenn man extrem gute oder schreckliche Sachen mit den Drogen erlebt hat, quatscht man da natürlich auch drüber. Oder?

    14# - Marc - 23. November 2009 @ 23:37 Uhr Reply to this comment
  15. Ist das bei 3:23 auf den Pillen nicht eher Luigi?

    15# - jp3000 - 24. November 2009 @ 09:37 Uhr Reply to this comment
  16. Die Doku von 1993 ist genial! Wie heisst denn nur das Lied dass die letzten zwei Minuten läuft??

    16# - dr.gailleton - 24. November 2009 @ 12:40 Uhr Reply to this comment
  17. @Karlarsch:

    was sagt der reggea fan ohne ganja?
    “was läuftn da für scheiss mucke?”

    hrhrhr

    17# - jens - 24. November 2009 @ 16:37 Uhr Reply to this comment

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