
(Youtube DirektAnorexia, via TheJunction)
Illustrator Remus Grecu hat für eine Anti-Anorexia-Kampagne von Ogilvy & Mather klassische Kunstwerke mit Magersüchtigen remixed. Die Arbeiten wurden im Städel Museum Frankfurt (für das ich mal an einer Website mitgearbeitet habe) zwischen die Originale gehängt. Die Aktion gewann in Cannes dieses Jahr einen bronzenen Löwen und das zurecht. Auf der Website von Grecu gibt’s zwei weitere Motive.





tolle idee! auch wenn sich die betroffenen ja leider so nicht sehen können, wird das thema vielleicht mal etwas mehr ins licht der öffentlichkeit gerückt.
ich bekomme davon gänsehaut =(
Heftige Sache aber durchaus sinnvoll, Rubens rulez!
Gerade von einer Nerd-site haette ich eine sauberere Analyse erwartet; ich habe naemlich den Verdacht, dass hier das falsche Problem debugged wird.
Frage sei nicht, “Wie koennen wir gesuendere beauty ideals haben?”, sondern, “Wie koennen juengere Menschen sich ueber etwas sinnvolleres als Aussehen definieren?” – Gerade fuer Nerds sollte die Frage nach nicht-oberflaechlichen Werten doch voellig offensichtlich sein.
In diesem Sinne war ja schon der BMI < 18 ban Unsinn, die Frage kann ja nicht sein, "Wollen wir derart duenne Models als Vorbilder?", sondern, "Wollen wir ueberhaupt Models als Vorbilder?"
Anstatt mal zu fragen, wo solche Werte herkommen und warum wir eigentlich keine besseren Vorbilder als Models haben, wurden mal wieder flink (Frauen-)koerper reglementiert. Ich bin … unterwaeltigt.
Dass das Video dann voellig selbstverstaendlich "beauty" und "women" gleichsetzt, hilft irgendwie auch nicht.