
Alison Mealey malt eher so mäßige Bilder, dafür malt sie die aber mit der künstlichen Intelligenz des Games Unreal und generiert die Bilder aus den getrackten Positionen der AI-Bots.
All artworks have been created using data from the game “Unreal Tournament”. Each image represents about 30 mins of gameplay in which the computers AI plays against itself. There are 20-25 bots playing each game and they play custom maps which I create. Each map has been specially designed so that the AI bots have a rough idea of where to go in order to create the image I want. I log the position (X,Y,Z) of each bot, every second using a modification for the game, I also log the position of a death. I then run my own program written in Processing to create printable postscript files of that match.
Unrealart (via Superlevel)





wow, das ist ja echt mal super nerdy und awesome! wo kann man frauen wie diese kennen lernen? oder diese frau?
völlig verrückt!
@STROMKOPF: leider sehen solche Frauen nur selten aus wie Marissa Mayer
Das is ja mal soooo alt…
@Stromkopf: Wo, na auf unreal servern.. ;)
Frage mich bei solchen Dingen nur, wie man auf solche Idee kommt! Fantastisch.
Das ihr tatsächlich davon begeistert seid ?!
Ich sehe einfach nicht wirklich wo da die Kunst ist.
Zumindest nicht, wo der Mehrwert für die Kunst ist ein Bild
über Wegdaten zu zeichnen.
Wenn mich jemand aufklären kann. Vielen Dank!
@Christian: Genau, Christian. Die soll Bilder gefälligst mitm Pinsel malen, so wie’s sich gehört! Oder lieber gleich was vernünftiges arbeiten gehen, ne?
@Christian: Selbst bei Bildern die mit Pinsel gemalt wurden sind diese auch immer vom Malwerkzeug geprägt. Die Auswahl des Werkzeugs fließt mit in die Kunst ein. Aquarell, Bleistift, Tusche. Und es gibt auch viele Künstler die absichtlich “umständlich” oder “indirekt” ihre Bilder gemalt haben. Wie Picasso… mit seinem extrem langen Pinsel, oder Pollock oder Matthew Barney… sprung vom Trampolin an die Decke. Hoffe dich jetzt aufgeklärt zu haben.
@arti: Marissa who? ach, die von Google. komischer vergleich, ist die künstlerin? außerdem find ich die garnicht so toll. aussehen ist aber auch vollkommen irrelevant, intelligenz und kreativität sind viel sexier. damit ist ein logisches und gemeint.
@Benjamin Wingerter: ich wünschte ich hätte mal mehr UT gezockt. das war auch cool ca. 1946, aber meine homies wollen’s heutzutage alle lieber taktisch.
@Christian: hm, schwer zu erklären, aber ich hab’ sowas noch nie gesehen und ich finde die idee einfach total faszinierend. wieso sollte man auf solche weise bilder malen, das macht eigentlich keinen sinn (es ist ja nicht irgendwelcher abstrakter mist). aber das es dann doch funktioniert finde ich klasse und solche menschen / ideen respektiere ich sehr.
addendum: bisschen unverschämt finde ich allerdings die preise, besonders wenn man sein eigenes foto umgesetzt haben will. $800? come on! a bit less sexy now, bummer. money can be a real turn-off…
Sieh dir an, wie viel Aufwand es ist, diese Bilder zu machen (reine Arbeitszeit – hint: verdammt viel Zeit), plus das eigens programmierte Verarbeitungsding, dann sind 800 Dollar (530 Euro) gar nicht mal so viel. Im Gegenteil, ich hoffe es gibt Leute, die es bezahlen, und dass es sich am Ende finanziell lohnt.
hm, ich hab ehrlich gesagt noch nicht ganz kapiert, wie sie das genau macht, hatte gedacht, dass es sicher irgendwie automatisiert abläuft bei den custom-portraits. und dann wäre das halt ein wenig überteuert. falls handgemacht, dann kann ich das schon eher verstehen.
@Stromkopf: Wir sind hier nicht beim verdammten Mediamarkt…
Stromkopf… sobald das Programm einmal geschrieben ist, ist es überhaupt keine Arbeit mehr dann 1,2,3 oder 1000 Bilder zu malen.
Und das Programm selbst ist so kompelx nicht. es liest die logdateien in denen die koordinaten gespeichert sind. das wird umgemapped auf die Bildschirmkoordinaten. Die Farbwerte zieht er sich dabei immer aus einem darunter liegendem Bild. Also programmiertechnisch, nix komplexes. Ist an einem tag programmiert…
@Dee: bin jetzt nicht ganz sicher, ob dein kommentar ironisch gemeint ist, und falls nicht, wo du die infos her hast? mich interessiert halt wirklich, wie das genau funktioniert, vor allem, wieviel davon automatisiert abläuft, und auf der website der lady habe ich nicht ganz so viele informationen gefunden.
Ich denke, vorallem das Anlegen der Dateien ist schwierig. Ich denke, die Fläche, auf der die Bots laufen, wird einfach mit dem zu bearbeitenden Bild texturiert, danach werden die Botpfade (kleine Icons, die man an dunklen Stellen des Bildes stärker konzentriert) angelegt. Das dauert an sich schon lange, will man aber eine sichtbare Ähnlichkeit zum Motiv, wird man sehr viel tweaken müssen. Danach müssen dann 30 Minuten die Bots über die Karte laufen und sich bekämpfen, und das ganze dann in das Verarbeitungsprogramm laden. Programmiertechnisch sicher kein Zauberwerk, aber die manuelle Arbeit am Anfang dauert. Ich glaube nämlich nicht, dass die Bots einfach automatisiert nachlaufen. Das sieht nach Handarbeit aus.
http://www.vimeo.com/3352569