
Hier einer für die Arachnophobiker unter Euch und glaubt mir: Ich bin auch einer. Wired hat in einer Spinnen-Hall of Fame die größten, tödlichsten und weirdesten Spinnen zusammengestellt. (via Digg)
Meine eigene Arachnophobie stammt übrigens von diesem Trauma: Früher ging ich mit meinen Eltern sehr oft campen, im Sommer manchmal mehrere Wochen lang. Da zeltete man in lauen Nächten natürlich draußen und als ich da einmal aufwachte, weil mich irgendwas an der Nase kitzelte und ich mir so im Halbschlaf ins Gesicht fasste, auf einmal merkte, dass das krabbelte, ich daraufhin innerhalb einer Nanosekunde hellwach war und feststellte, dass es sich dabei um eine halbgroße Spinne mit Haaren an den Beinen gehandelt hatte. Woraufhin ich aus dem Zelt sprang und 36 Minuten lang zuckend rumsprang.
Seitdem fahre ich bei Kontakt mit achtbeinern, die größer als Stecknadelköpfe sind, folgendermaßen: Wegrennen, so drei bis zehn Meter und dann… eine Waffe suchen. Am besten ein Besen mit Stiel, mindestens einen Schuh zum draufwerfen. Am brutalsten erwischte es mal eine Arachnoiden-Kolonie, die es sich in einem Haufen Pflastersteine bequem gemacht hatte und den ich abtragen musste. Ich holte eine Dose Haarspray und bruzzelte das Gezeucht auf Stufe 6 einmal kräftig durch. Ja, ich bin Arachnophobiker, aber ein kampfbereiter.





wie tapfer du doch bist, ein vorbild in jeder hinsicht!
ich mag spinnen, vor allem rumspinnen…:D
Hehe! Das problem kenn ich! Und auch ähnliche Herkunft der Phobie.
Meine Waffe war die Süddeutsche Zeitung (ca. 1 Kg pro Ausgabe), die kann man gemütlich aus mehreren Metern Entfernung, auch auf größere Arachniden, werfen.
Jetzt habe ich mit meiner MaineCoon-Katze einen zuverlässigen Insektenvernichter.
Ich schwöre auf den Tipp von Miele. Eine Firma, die mein vollstes Vertrauen hat. Hier nachzulesen: http://www.fragenohneantwort.de/fragen/frage81.htm
Es ist ausgesprochen dumm, Spinnen zu töten. Jedenfalls in unseren Breitengraden. Hier gibt es keine Spinnen, die uns ernsthaft schaden könnten. Angeblich soll der Biss einer Kreuzspinne ähnlich schmerzhaft sein, wie ein Wespenstich, aber wer wurde schon mal von einer gebissen?
Auf der anderen Seite sind Spinnen ausgesprochen nützlich gegen Mücken und andere wirklich fiese Insekten. Man sollte seine irrationalen Ängste also eher unterdrücken, in dem Fall.
ziemlich coole Bilder.
Die Phobie kann ich gut verstehen, ich hatte ein ähnliches Erlebnis in meiner Kindheit, das zu einem Schock geführt hat.
Mein heutiges Verhältnis zu Spinnen basiert auf Nichteinmischung. Wenn Sie mich in Ruhe lassen, lass ich sie in Ruhe. Die normalen Vertreter geleite ich auf freundlich aus meinern Wohnung raus.
Ausnahme ist nur die Hauswinkelspinne, die damals schuld war. Wenn die nicht gerade besenfreundlich in Türnähe ist, hat sie ihr Leben verwirkt.
Selbst schuld, sag ich da nur.
@Toba: Wenn logisches Denken und irrationale Ängste miteinander kollidieren, gewinnen in der Regel immer die Urinstinkte.
Ich mag Spinnen…muss die immer vor meiner Freundin retten :D. (Ja, genau so rum!)
Mein Auslöser: Albtraum als kleines Kind, in dem überall in meinem Kindergarten Spinnen von der Decke hingen. brrrr
Kann dem zweiten Kommentar daher nur zustimmen. Es gibt nichts besseres als Katzen. Die machen die Viecher platt, haben Spaß daran und man muss sich nicht um die Entsorgung von Spinnenleichen kümmern. :) Also wird allen geholfen.
Waaaaaaah, das ist ja sowas von nachvollziehbar. Ich transportiere die Spinnen immer mit dem Staubsauger nach draußen. Die Viecher mögen diesen Transportweg nicht? Nicht mein Problem. 8-)
Ich dachte schon es sei Montag, Blog aufgeschlagen lacht einen dieses hübsche Viech an.
Meine Katze hat nie Spinnen gefressen. Ihc lasse sie meist auch unbehelligt, nur wenn sie mir mitten in der nacht ueber Monitor oder Tastatur krabbeln, finde ich das etwas dreist. Trotzdem muss man sie ja nicht gleich toeten.
Fruchtfliegen und Muecken sind aber nach wie vor nerviger.
Also mit Spinnen halt ich’s eher so wie Moss:
http://www.youtube.com/watch?v=GkSK-0JItuY
Finde ich ehrlich gesagt ziemlich scheiße, die armen Tiere zu töten/quälen.
Selbst der Biss einer Vogelspinne ist nicht giftiger als ein Wespenstich. Nur schmerzhafter.
Und abgesehen davon sind das auch nur Lebewesen.
P.S.: Ich hab auch vor kleinen Spinnen Angst. Aber ne Vogelspinne hätte ich gerne als Haustier, wenn nur die Einrichtung eines Terrariums nicht so teuer wäre….
ein kumpel von mir wollte mal eine party machen. Ich war bei den Vorbereitungen dabei. Das hieß: wir betraten den Partykeller, der einige Monate nicht mehr benutzt und betreten wurde.
Und was soll ich sagen: alles war voller spinnen. die meisten, die wir gesehen haben, hingen knapp unter der decke an der wand (keine ahnung, warum grad alle da).
Und was haben wir gemacht? Wir haben die alle mit einem Staubsauger eingesaugt. waren vielleicht so 20 bis 30 stück. die meisten vom durchmesser viel größer, als die öffnung des staubsaugerrohres (also körper mit beinen und so). das bedeutet, dass die sich am rohr außen festgeklammert haben, bevor die eingesaugt wurden. haben sich richtig gewehrt, die kleinen Biester. Das war richtig unschön. Wenn die noch hörbar geschrieen hätten, wäre ich zusammengebrochen (war damals noch nicht mal volljährig). Habe heute noch eine Gänsehaut, wenn ich dran denke.
Eigentlich hatte ich die Erinnerung an das Ereignis verdrängt, bis gerade eben. jetzt dauerts wieder ewig, bis ich das aus meinem Hirn rauskriege.
ich hab irgendwo mal ‘ne statistik gefunden die besagte das mensch im durchschnitt 1/2 spinne pro nacht “isst” (ergo versehentlich verschluckt). haha. getötet wird nur was mich essen will (mücke), spinnen kommen in den garten. im übrigen bin ich mir ziemlich sicher das die meisten spinnenphobien durch panisch kreischende mütter anerzogen werden.
Eklig. Ich kann mir nicht mal das Bild ansehen ohne einen Würgereiz zu bekommen! Und versehentlich verschlucke, wie Sarah meint,– da raste ich aus!!!
@sarah: diese “statistik” ist nur ein urbaner mythos.
@Farun & @ToBa: word!
@Cyberdroid “Wenn logisches Denken und irrationale Ängste miteinander kollidieren, gewinnen in der Regel immer die Urinstinkte.”: nein.
In unseren Breitengraden kommen mehr Spinnen durch Menchen ums leben als umgekehrt..
Spinnen haben mehr Angst vor uns als wir vor Chuck Norris.. :lol:
wenn man sich richtig mit der Lebensweise der Spinnen beschäftigt, können das ganz liebe Tierchen sein.
Leider haben viele Menschen ein Vorurteil und geben diesen Tieren erst gar keine Chance.
Sieht man hier an einigen Kommentaren auch.