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Pieter Hugos Nollywood-Fotografie

pieterhugo

Über Pieter Hugos Fotografie aus Nigeria bin ich schon öfter gestolpert, hab sie aber aus irgendeinem komischen Grund nie gebloggt. Jedenfalls: Unbedingt ansehen. Strange Bilder aus Nollywood (bei den Filmfreunden hatte ich neulich einen Trailer zu einer Doku dazu: Nollywood Babylon: Doku über die nigerianische Filmindustrie und nigerianische Herren mit Hyänen an Ketten.

Pieter Hugo (via Bigod)

10 Kommentare

  1. Wieso hat die da auf dem linken Bild ne Hand im Mund ô__Ö

    1# - Tom - 02. November 2009 @ 20:40 Uhr Reply to this comment
  2. Provocative art – i hate it.

    2# - Dr.Seltsam - 02. November 2009 @ 22:17 Uhr Reply to this comment
  3. Gefällt mir auch nicht. “Sinn verfehlt” würde ich drunter-schreiben. Ich finde das eigentlich “interessante” ist doch, das man das Leid Nigerias auch durch ganz normale Fotos, Alltagssituationen, fast schon Schnappschüsse, zeigen könnte. Der künstlerische Aspekt geht dabei nicht einmal verloren, da man durch Licht, Farben und dergleichen Emotionen unterstreichen könnte.

    3# - Lukesworld - 02. November 2009 @ 22:37 Uhr Reply to this comment
  4. Es geht um die Filmindustrie… und nicht um das Leid Nigerias…. aber schon tragisch das man eben genau das assoziiert wenn man die Bilder sieht. Tragisch für das Land, den Fotografen und dem Betrachter.

    Vorallem der “Nackte Mensch mit Darth Vader Maske” ist verstörend. Es bleibt Provozierend. Selbst wenn die Serie einen Begleittext beiliegen würde. Manche Bilder brauchen Text. Andere Nicht. Dieser nackte Typ braucht auf jedenfall Text. Denn so bleibt es einfach nur verstörend. Und das das ist eben provozierende Möchtegern Kunst.

    Anders ausgedrückt: CRAP

    4# - Dr.Seltsam - 03. November 2009 @ 00:28 Uhr Reply to this comment
  5. Was ist denn bitte an den Nollywood Bildern “provocative art” oder “Sinn verfehlt”?

    Ich sehe da eher eine Dokumentation in Bildern. Das Bild von Princess Adaobi mit der Hand im Mund duerfte aus irgendeinem Horrorfilm oder aehnlichem sein der dort gedreht wurde (Hollywood, Bollywood, Nollywood, geddit?).

    Ebenso die Hyena People:

    Die Leute sind im Prinzip das gleiche wie bei uns ein Zirkus mit Loewen, Elephanten und anderen “wilden” Tieren die durch die Gegend ziehen und mit Darbietungen ihren Lebensunterhalt verdienen. Wenn da jemand mit denen durch die Gegend ziehen wuerde und die fotografieren wuerde waere das in meinen Augen so ziemlich das gleiche.

    Das wirkt nur so besonders, exotisch und “abgefahren” weil es in unserer Lebensumwelt eben nicht sichtbar ist.

    5# - Armin - 03. November 2009 @ 00:41 Uhr Reply to this comment
  6. @Dr.Seltsam:

    Ja, tragisch vor allem fuer die Betrachter die damit ihre Voreingenommenheit demonstrieren.

    Ach ja, die Bilder haben einen Begleittext. Oder was meinst Du steht unter “About these images”? Richtig, genau das. Ein Begleittext. Ein Text der die Zusammenhaenge erklaert. Oder Denkanstoesse gibt. Wenn man sich denn darauf einlassen will und nicht einfach nur rummaulen will das waere “crap”.

    6# - Armin - 03. November 2009 @ 00:51 Uhr Reply to this comment
  7. Ein Satz aus «About these images» genügt, um zu verstehen, was das soll:
    «By asking a team of actors and assistants to recreate Nollywood myths and symbols as if they were on movie sets, Hugo initiated the creation of a verisimilar reality.»

    Tragisch ist eigentlich, dass in einem Land wie Nigeria offensichtlich Filme mit derartigen Darstellungen gefragt zu sein scheinen. Nicht das Leben und dessen Wert wird filmisch dargestellt, sondern eher das Gegenteil… :-(

    7# - Titus - 03. November 2009 @ 00:57 Uhr Reply to this comment
  8. resident evil 5 auf manchen Fotos (mit den crazy eyes), anyone=?

    8# - pixelrock - 03. November 2009 @ 03:08 Uhr Reply to this comment
  9. @Armin:

    Hab’ den “About…” link total übersehen. Das ändert so einiges. Trotz des Textes verstören die Bilder auf den ersten Blick. Was okay sein kann. Man sieht keine Kameras… sondern einen Mensch in scheinbar leerer Umgebung… mit einer Hand im Mund.

    Man kann da sicher drüber streiten.
    Entfernt erinnern einige Bilder an Fotos von “Charley White” (einfach mal bei google eingeben). Sehr provokant. Aber aus den Bildern selbst entwickelt sich etwas. Man braucht kein Begleittext.

    In diesem Fall hier benötigen die Bilder einen Begleittext. Und er ist ja auch da. Aber nachdem man sich das dann durchgelesen hat kann man die Fotos eigentlich noch “flacher” betrachten. Am Anfang denkt man: Schock. Mit Text denkt man: haha, Lustiger Schock.

    imho

    9# - Dr.Seltsam - 03. November 2009 @ 03:11 Uhr Reply to this comment
  10. ich find die hyänen soo geil ich hab erstmal meinen kopf auf so nen hyena-man montiert :D YES!

    10# - robert - 03. November 2009 @ 16:41 Uhr Reply to this comment

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