In jeder Diskussion um Copyright, Musik-Industrie und Lizensierung kommt mindestens einmal der leicht zynische Kommentar, demnächst müsse man wohl Lizenzgebühren zahlen, wenn man einen Song vor sich hinsingt. Nun…
Sandra Burt, 56, who works at A&T Food store in Clackmannanshire, was warned she could be fined for her singing by the Performing Rights Society (PRS).
However the organisation that collects royalties on behalf of the music industry has now reversed its stance.
They have sent Mrs Burt a bouquet of flowers and letter of apology.
Sie haben sich zwar hinterher bei ihr für diesen Bullshit entschuldigt, aber alleine die Tatsache, dass es so eine Drohung überhaupt den Weg nach draußen schafft, spricht Bände.





http://www.sn-online.de/layout/set/gallery/Schaumburg/Bueckeburg/Bueckeburg-Ortsteile/Seniorenclub-besteht-bereits-seit-30-Jahren
“Seinerzeit berichteten viele überregionale Blätter über eine Forderung der ‘GEMA’, der zufolge die Gemeinschaft für das Intonieren einiger Melodien während eines Grillfestes die stolze Summe von 218,33 D-Mark berappen sollte. ‘Die Alten waren außer sich. Sollte deutsches Liedgut jetzt etwa auch gebührenpflichtig sein?’, schrieb der ‘Stern’ unter der Überschrift ‘Das Volkslied bleibt im Halse stecken’. Der damals 41-jährige Rommelmann wurde mit den Worten zitiert ‘Allen fröhlichen Menschen wird der Mund gestopft.’”
Gab/gibt es nicht auch ein Tanzverbot in New York. Wenn getanzt wird… ist es ein “Club”… Wenn nur Musik gespielt wird.. aber nicht getanzt… dann ist es was anderes.. und somit “legal”.
Kann auch sein das ich da was verwechsel. Kann mich nur erinnern das dann eben auf öffentlicher Straße getanzt wurde… aus Protest… und das Gesetz stellte das wohl dann auch unter Strafe. (Hat sich mittlerweile wohl aber wieder geändert… weil absurd)
Erinnert mich an die Simpsons-Episode: “Sie können aber gerne lizenzfreie Weihnachtslieder wie ‘Oh Tannenbaum’” singen.
Falls jemand bei den Plattenfirmen das Aufschreiben von Songtexten unter Lizenzpflicht stellen will, um ein wenig für die Weihnachtsfeier dazuzuverdienen, hier ein interessanter Link:
http://www.google.de/#hl=en&source=hp&q=lyrics&aq=f&aqi=&oq=&fp=1&cad=b
Bei 237,000,000 Seiten und vorausgesetzt man verlangt 1 Cent pro Songtext könnte man damit dann auf Palau drei, vier Monate mit 2000 Leuten die längste Weihnachtsfeier der Welt ausrichten, u.a. mit Zepellinflügen in einer nachgebauten Hindenburg oder dem mutwilligem Auslösen eines Tsunamis durch eine billig ersteigerte russische Atombombe in 2000 Metern Tiefe. Awesome! Mit 1 Euro/Dollar pro Songtext sind sogar kurze Abstecher zur ISS möglich oder die endgültige Ersteigerung Palaus für die Verlängerung der Weihnachtsfeier um weitere 2000 Jahre. Also EMI und Konsorten, schlagt zu, solange es das Wort Gewissensbisse bei euch nicht zu geben scheint!
die New York Geschichte erinnert mich irgendwie (?) an Footloose
jetzt gehe ich mal auf die Straße und singe den Song
btw: kennt ihr die leute, die mit kopfhörern aufm kopf fahrrad fahren und dabei laut das mitsingen was sie gerade hören?
bei mir gibt es seltsamerweise viele davon (in leipzig)
ob man die nicht auch irgendwie zur kasse bitten könnte?
Happy Birthday müssen wir theoretisch auch jedesmal berappen wenn wir es singen. Gehört Warner Music glaube ich.
@Peter: Und sonst auch nur Lieder ohne Gis, denn die Note gehört Disney. ;)
dieser planet ist zu einem traurigen ort geworden.
Menschen, die solche Sachen auf den Weg bringen, sitzen in ihrer Freizeit in einem Schaukelstuhl vor einem Kamin mit prasselndem Feuer, hinter ihnen ein Globus und streicheln eine weiße Katze, die in deren Schoß vor sicht hinbrummt.
Und sie haben eine Halbglatze und werden im Fegefeuer enden.
Das mit Happy Birthday ist ja schon länger ein Thema.
http://www.golem.de/0611/49023.html
Wenn etwas unseren Planeten irgendwann zu Grunde richtet, dann sind das Gier und Neid.
Wie kommt man auf die Idee jemanden dafür zu verklagen, weil er ein urheberrechtlich geschütztes Lied gesungen hat? Sowas kann ich nicht verstehen.