Miko schreibt mir: „Amanda fucking Palmer will do it again. Sie zeigt der Musikindustrie mal wieder den Stinkefinger und spielt einen Pay-what-you-want-Gig beim all2getherNow in Berlin.“
….some people over there have been following my online shenanigans with twitter & they just asked me to play SUPER last-minute and i was going to be in hamburg with neil the next day anyway, so i said HELL YEAH.
i’ll be doing a Q&A at 5:45 and then a quickie show later in the day at 11 pm.
other speakers at the conference include jill sobule (last i heard), wim wenders (he made one of my favorite films of all time, “wings of desire”), Andrew Dubber, Gerd Leonhardt, Melvin Benn, Julie Borchard-Young, and Jim Griffin.
the concert itself is is a DONATION-ONLY show!!!!! – meaning it is technically free….
you do not have to buy tickets to the conference to come.
however, it’ll be an interesting experiment to see if people will donate money to an artist when it’s optional.
i’m suggesting 10 euros…. […]
date: THURSDAY, SEPTEMBER 17th
address of the conference:
Münze Berlin
Molkenmarkt 2
10179 Berlin
last-minute berlin show THIS thursday!!! spread it! (Danke Miko!)






Oh Mann.
Fahr ich jetzt Donnerstag nach Berlin? Ich würds ja fast machen, nur um das zu unterstützen (und Amanda zu sehen), aber ich organisier am nächsten Tag selber ein größeres Konzert, und zwar zum ersten Mal.
Mist.
uh das lässt die musikindustrie aber erzittern
NEID. dafür hasse ich dieses kaff münchen, hier kommt einfach niemand her. ich würd auch 20 euro zahlen.
@mp: “Kaff München”… *neid*
Ich wohn in so’n 10000 People-Dörfchen.
Berlin ist aber wirklich die geilste Stadt ever. Wobei: Hamburch fand ich, das Jahr als ich da wohnte, noch geenialer
ist das jetzt die neue mode, dass irgendwie alles “der musikindustrie den stinkefinger zeigen” ist und dementsprechend vermarktet wird?
wenn ich bei nem open air mit freiem eintritt spiele, zeige ich damit auch der musikindustrie den stinkefinger?
peinliches melken von leuten mit berechenbaren feindbildern.
@derek: Nanana, normalerweise denkst Du da differenzierter, weil streng genommen:
>wenn ich bei nem open air mit freiem eintritt spiele, zeige ich damit auch der musikindustrie den stinkefinger?
Ja.
naja, sorry, aber dann fällt das halt echt ziemlich in die sack-reis-in-china-klasse, denn das machen 769325697869873464 künstler von ganz klein bis ganz gross seit jahrzehnten, musikindustriestinkefinger hin oder her.
aus so ner albernen mücke gleich wieder eine “ha, ich zeigs der industrie”-story zu stricken ist halt in etwa so wie wenn jemand, der jedesmal wenn er bei gelb über die ampel fährt “nimm das, verdammter polizeistaat!” ruft – da sind irgendwie die relationen nicht so ganz in sync, wenn ich das mal als differenziere meinung anbieten darf ;)
andererseits, wenn ich das mit dem bei gelb über die ampeln fahren recht überdenke…eigentlich auch ne ganz reizvolle idee :)
@derek: Joa, Amanda Palmer hat hier auf NC aber ne gewisse Historie und Du darfst nicht vergessen, dass Themen hier auch nur in Abhängigkeit meiner Stimmung abgehandelt werden, sprich: gestern hätte das hier möglicherweise maximal nen Platz in den Links bekommen.
Tatsächlich aber ist das hier ein Statement gegen klassische und möglicherweise überkommene Vertriebswege und wenn den schon drölf Bands vorher gingen, dann ist das kein Argument gegen eine Veröffentlichung des Events hier, vor allem, weil er tagesaktuellen Bezug hat, siehe der Event schon bald in Berlin.
Wie auch immer – ich war verdammt froh, dass sie’s schaffen konnte.
Wir hatten nur wenig mehr als 10 Tage, um das Konzert zu arrangieren. Der ausschlaggebende Grund, weshalb sie zugesagt hat, war die a2n-Aktion an sich als Reaktion auf die Gorny-Begründung der Popkomm-Absage.
Es ging hier nicht darum, der Musikindustrie den Stinkefinger zu zeigen. Wir haben angefragt, und sie war freundlich genug, uns bei unserem wahnwitzigen Projekt zu unterstützen.
Für uns – die Organisatoren der a2n – war es in der Tat wichtig, einen Künstler hin zu bekommen, der a) das Konzept der a2n repräsentiert, b) sowohl ein Konzert als auch eine Diskussions-Session mitmacht, c) einen gewissen Bekanntheitsgrad hat und vor allem d) tatsächlich gut ist (ok, das ist subjektiv).
Da blieben nicht viele Namen übrig: Reznor, Palmer und Sobule. Und nicht zu vergessen: unser Budget war gleich zero. Aber der Versuch war’s wert.
Und das Konzert war klasse. “Creep” auf Ukulele.