
Hier ein schöner Foto-Essay über das Alltagsleben in Kasachstan mit dem Müll der russischen Raumfahrt, deren Trägerraketen regelmäßig dort irgendwo aufs Land krachen, nachdem sie ihren Treibstoff verbraucht haben. Die Russen schießen seit April ihre Satelliten von Pletsnesk ins All, Borat hat aber trotzdem noch keine Ruhe, die kasachische Abschußrampe wird weiterhin genutzt.
(Und ich liebe dieses Bild da oben, das hat etwas absolut traumhaftes, Menschen die auf Raumfahrt-Müll rumklettern, während irgendwas runterregnet… könnte aus einem Tim Burton Space-Film stammen.)
On April 16, Russia announced that it would henceforth launch military satellites at the Pletsnesk cosmodrome in northern Russia, ending the practice of launching satellites from the Baikonur Cosmodrome in Kazakhstan. This shift will deprive Kazakh children of the chance to watch some satellites take off, though Baikonur will remain the launchpad for commercial “birds” and manned missions. As these photos show, it will also spare Kazakhs the fallout, literal and otherwise, that occurs in a launch’s wake.
All space-bound rockets consist largely of fuel tanks and booster stages that fall back to earth when spent, never reaching orbit. In landlocked Baikonur, Russia’s primary launching complex in Kazakhstan, these spaceships crash to earth. This photo essay visits the areas where the supporting rockets land, and shows the people living under the flight paths who contend with flaming spaceship wrecks several times each month.
Kazakhstans Spaceship Junkyard – A EurasiaNet Photo Essay by Jonas Bendiksen (via Dangerous Minds)





Ich liebe dieses Foto.
Will das unbedingt als Poster haben, mal sehen was sich machen lässt.
ALT! war schon lange ma n artikel in der GEO :D
@kasi: das würde mich interessieren. kannst du dich erinnern, in welcher ausgabe das erschienen ist?
irgendwie sieht das foto aber gefakt aus.
kasachstan als “müllhalde russlands” hat fast schon tradition. kein wunder, das land ist riesengroß und besteht zum größten teil aus simplem: nichts. unerwünschte leute wurden hierher deportiert und irgendwo im nirgendwo ausgesetzt (viele verhungerten, andere gründeten dörfer, die heute so nach und nach wieder auftauchen), auch die ersten atombombenversuche unternahm die udssr im weitgehend menschenleeren kasachstan. dass die da jetzt auch noch ihre ausgebrannten trägerraketen einfach runterplumpsen lassen – wen sollte das ernsthaft erstaunen? :-D
@PK:
sorry ich hab mein archiv durchgeguckt aber mir is das jtzt nich nochma ins auge gefallen. ich bin mir aber 10000% sicher dass es genau das bild hier ausm artikel als kalenderblatt der geo beilag, und die nehmen IMMER kalenderblattbilder zu artikeln die drin sind. kannst ja einfach mal das bild hier an geo.de redaktions schicken per email vllt helfen sie dir
@kasi: danke dir trotzdem für die mühe. werde geo einfach mal anschreiben.
Falls es jemanden interessiert – die Bilder des Essays sind alle aus Bendiksens Buch “Satellites”.
…und BTW, auf dem Bild regnet nichts herunter, das sind Schmetterlinge. ;)
…ist jemand eigentlich mal ernsthaft plattgemacht worden, von so’nem heruntergefallenen Weltraumschrott? im ernst jetzt?
gibt’s da ‘ne Statistik?