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Doku-Trailer zur Disco Demolition Night


(Youtube Direktdisco, via PCL)

Hier der Trailer zur 2004er Doku „Disco Demolition 25th Anniversary: The Real Story“. Am 12. Juli 1979 versammelten sich 60000 Amerikaner in einem Baseball-Stadion und verbrannten Disco-Platten, weil „Disco sucks“. True, true. Ich kann das ja auf einer sehr persönlichen Ebene sehr gut nachfühlen, dieses Disco-Platten-Verbrennenwollen. Als ich damals in einem Gewinnspiel leider eine Modern Talking-Platte gewann, tat ich das einzig richtige, was man mit einer Modern Talking-Platte machen kann: I burned the fucking thing down to the ground. Vinyl brennt sehr gut.

What started as a baseball promotion quickly became a cultural phenomenon and an influential moment in music history, sparking the end of disco. Stories about Disco Demolition Night are legendary and the people behind the event have become legends, even beyond the confines of Chicago. Where does fact meet fiction, what happened behind the scenes? These are the emotional and passionate stories being told.

TeamWorks Media investigated the roots of how this infamous event came to be, explored the compelling back stories that offer fans a greater appreciation of the captivating video and tracked the effect of this moment 25 years later. The documentary features: Interviews with promotion creators, fans and media. Images of the event that have never been seen before.

[update] Curv schreibt in den Comments:

in der 15 teiligen history of house music doku, beschreiben sie den anlass, warum sie die platten verbrennen, als weniger unterhaltsam. ging wohl vorallendingen um das intensive sexuelle ausleben in den clubs, was einigen prüden amerikanern mächtig auf den sack ging. und schuld daran, war wohl DISCO. oh man… wer es glaubt.

12 Kommentare

  1. oh… da kommen mir die tränen. so viel vinyl darf einfach nicht brennen. auch wenn es disco ist… :(

    und zu disco inferno sach ich nur 70er Sequenz bei KINGPIN! Hammer… ;)

    http://www.youtube.com/watch?v=EIzYKoZskWE

    ubrings: in der 15 teiligen history of house music doku, beschreiben sie den anlass, warum sie die platten verbrennen, als weniger unterhaltsam. ging wohl vorallendingen um das intensive sexuelle ausleben in den clubs, was einigen prüden amerikanern mächtig auf den sack ging. und schuld daran, war wohl DISCO. oh man… wer es glaubt… ;)

    http://grooveinferno.blogspot.com/2009/07/history-about-house-15-teile-docu.html

    1# - curv - 15. Juli 2009 @ 10:28 Uhr Reply to this comment
  2. erinnert mich irgendwie an bücher verbrennen.
    das gabs schon mal.

    2# - leBeat - 15. Juli 2009 @ 11:13 Uhr Reply to this comment
  3. das hab ich auch sofort gedacht. Bücherverbrennung. Braucht kein Mensch.:(

    3# - mtz - 15. Juli 2009 @ 11:27 Uhr Reply to this comment
  4. vor allem: disco in usa 1979 ist nicht modern talking. das ist trammps, commodores, emotions, larry levan, melba moore, chic etc. das ist aufstreben des hedonismus, das ist auch erstarken einer gay community und das ist in erster linie schwarze künstler. insofern hat die verbrennung der platten einen sehr ekeligen beigeschmack….

    4# - nilz - 15. Juli 2009 @ 11:43 Uhr Reply to this comment
  5. die schönen platten… als fan von disco ist mir dieses traurige kapitel natürlich bekannt. ich schließe mich den obigen meinungen an und behaupte sogar, dass da rassistische und schwulenfeindliche ideen hinter der aktion steckten.
    hätten sie die dinger doch nur in der wüste vergraben, dann hätte der begriff “platten diggen” gleich eine ganz neue bedeutung.

    das es da eine menge schrott gab, bei diesen platten, steht natürlich außer frage. und ja, modern talking sucks!

    5# - kid - 15. Juli 2009 @ 11:55 Uhr Reply to this comment
  6. Schließ mich den Vorrednern an. Man muss die Musik nicht mögen, aber sie zu verbrennen, ist bekloppt. Und was wären spätere Stile wie House, Techno oder auch Hiphop ohne die Disco-Ära?
    Hier einer meiner Lieblings-Disco-Hits (Donna!): http://www.youtube.com/watch?v=k8TBmeK9Abg

    6# - pi - 15. Juli 2009 @ 12:19 Uhr Reply to this comment
  7. @nilz: @curv: Soweit hatte ich nicht gedacht, ich habe Curvs Comment mal als Update gepostet.

    7# - René - 15. Juli 2009 @ 12:28 Uhr Reply to this comment
  8. wenn man sich ein wenig mit der Geschichte von Disko befasst hat, weiß man das die extremen Antireaktionen ganz massiv homophob und rassistisch geprägt waren, von daher empfinde ich bei solchen Aktionen nur Ekel…

    8# - jens - 15. Juli 2009 @ 16:27 Uhr Reply to this comment
  9. Ich habe keine Ahnung von dem ganzen Homophob und Rassismuskontext, also tu ich auch nicht so.

    Der Gedanke, den ich dazu habe ist: “Ähm… Ist das nicht ein wenig albern?” Vor allem die alten Leute die sich so darüber freuen, was sie da tolles gemacht haben. Müssten die nicht eigentlich mitlerweile sagen: “Okay wir waren jung und irgendwie fanden wir das cool. Aber naja… war schon ein wenig albern.”

    Das ist genauso bescheuert wie die “Anti-Hip-Hop T-Shirt” die picklige Metal-Kids gerne tragen oder der Rant von Henry Rollins.

    9# - Greyknight - 15. Juli 2009 @ 16:51 Uhr Reply to this comment
  10. Bücherverbrennungen sind nicht lustig. Der KKK sieht zwar lustig aus, ist es aber nicht.
    Einige haben hier ja schon drauf hingewiesen: Disko war Feind, weil sie (damals) SCHWARZ und SEXY war. Ein hedonistischer Gegenentwurf zum prüden, rassistischen Amerika.
    Jaja, Hass kann eine sehr verbindende Kraft sein: Man sollte nur schaun mit wem man sich verbündet.
    Nochmal: Ich kann nichts lustiges an der damaligen Aktion finden.
    Und ich schäme mich ein bisschen fremd für den obigen Artikel.

    10# - niedrich - 15. Juli 2009 @ 23:20 Uhr Reply to this comment
  11. Da es in den USA war, wundere ich mich gar nicht drüber – die sind halt teilweise so depp da drüben. Allerdings empfinde ich es als absolute Beleidigung der Disco-Musik, “Modern Talking” damit in einen Topf zu werfen! Dieter Bohlens Shit war und ist ja einfach nur trashige Popgülle. Disco dagegen war revolutionär.

    11# - Binding - 16. Juli 2009 @ 12:55 Uhr Reply to this comment
  12. Empfehle hierzu Episode #184 vom Sound Opinions-Podcast:
    http://soundopinions.org/

    12# - Anonymous - 16. Juli 2009 @ 13:07 Uhr Reply to this comment

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