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Petition gegen das Verbot von Killerspielen

Das hier hatten mir letzte Woche bereits ein paar Leute geschickt, allerdings war der Petitions-Server damals down und dann habe ich es schlichtweg vergessen. Jedenfalls: Es gibt eine Petition gegen das Verbot von Killerspielen, die wurde mittlerweile über 38000 mal gezeichnet und ich gehe sehr fest davon aus, dass auch diese Petition die 50000 schon bald knacken wird.

Als volljähriger Bürger und Wahlberechtigter bitte ich Sie nachdrücklich, …
• den irreführenden und diskriminierenden Begriff “Killerspiele” aus der politischen Diskussion zu nehmen.
• das Vertrauen der Öffentlichkeit in die bestehenden staatlichen Jugendschutzmechanismen zu stärken.
• den Vollzug bestehender Gesetze zu verbessern und zu gewährleisten, dass Kindern und Jugendlichen nur Computer- und Videospiele entsprechend der USK-Jugendfreigabe zugänglich gemacht werden.
• Eltern, Pädagogen sowie erzieherisch verantwortliche Personen bei der Förderung der
Medienkompetenz zu unterstützen.
• die Computer- und Videospiele-Branche in Deutschland und insbesondere die Ausbildung in diesen zukunftsträchtigen Berufen zu fördern.

Petition: Straftaten gegen die öffentliche Ordnung – Gegen ein Verbot von Action-Computerspielen

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  1. FMCS (Alexander Fechner): Lese grade: http://tinyurl.com/l7ufzm | alle mitmachen los jetzt!

12 Kommentare

  1. Wenn ein “Herstellungs- und Verbreitungsverbot” auch für den Besitzer und Benutzer juristisch neg. Auswirkungen haben sollte, bin Ich für die Aktion, dass alle Eltern ihre Kinder und jeder Volljährige, der solche Games zockt, selber anzeigen – sollte ne ganze menge werden – sind sie dann selber schuld.
    (wahrscheinlich wäre ich selber zu feige dazu ;)

    1# - Moe - 11. Juli 2009 @ 13:57 Uhr Reply to this comment
  2. Schon unterzeichnet.^^

    2# - Polygon - 11. Juli 2009 @ 13:57 Uhr Reply to this comment
  3. Ganz toll, die “Digital Natives” haben eine neue Spielwiese entdeckt: Online-Petitionen! Erst die Netzsperren, das fand ich ja noch nachvollziehbar, dann GEMA und heute nun Killerspiele.
    Wahrscheinlich präsentieren uns jetzt jede Woche irgendwelche Schnapphähne Anprangerpetitionen gegen und für alles Mögliche. Dass sich die Community dadurch des Instruments selbst beraubt, scheint niemandem in den Sinn zu kommen. Die Petition und somit die Diskussion um Netzsperren wäre in dem Umfang nie möglich gewesen, wenn vorher für allen anderen Kram schon (erfolgreiche) Petitionen inflationär eingereicht worden wären. Die meisten Petitionen vorher hatten ja nie eine Chance. Aber nun, wo man da ja eh schon angemeldet ist und das ganze in den (netz-)öffentlichen Fokus gerückt ist, da kann man ja einfach mal mitklicken. Ist ja so bequem.

    3# - Tom - 11. Juli 2009 @ 14:08 Uhr Reply to this comment
  4. “• den Vollzug bestehender Gesetze zu verbessern und zu gewährleisten, dass Kindern und Jugendlichen nur Computer- und Videospiele entsprechend der USK-Jugendfreigabe zugänglich gemacht werden.”

    Also Netzsperren gegen Anbieter aus Österreich?

    4# - Horst - 11. Juli 2009 @ 14:50 Uhr Reply to this comment
  5. Ich weiß, Politik ohne Idealismus und Hoffnung macht einfach weniger Spaß und es geht ja vor allem ums Prinzip, aber es hat schon einen etwas faden Beigeschmack, mir einer Petition zu einem B-Thema was reißen zu wollen, kurz nachdem eine meilensteinartige Uber-Petition mit riesiger Resonaz zu einem absoluten A-Thema einfach ignoriert wurde.

    Daß “Die Typen aus dem Internet” dagegen sind, müssen wir unseren geliebten Führern nicht mittels Online-Petition zeigen, das wissen die schon lange. Aber wir sind ja auch in deren Welt die Tätergruppe, also liegt es nur nahe, uns zu ignorieren.
    Wenn Moslems in Deutschland dazu aufrufen würden, die Sache mit dem Internationalen Terrorismus doch bitte nicht so furchtbar ernst zu nehmen würde sich auch fast jeder denken “WTF? Klar, die gehören doch dazu!” – auch wenn diese Forderung berechtigt wäre und der Zusammenhang, den die politischen Medien da konstruieren so gar nicht besteht.

    Äh, worauf wollte ich hinaus….
    Ach ja: Um was zu bewegen müssten wir praktisch das das Medium und auch die Anhängerschaft variieren.
    Müllmänner streiken gegen Zensur!
    Mütter autistischer Spätaussiedler-Kinder kämpfen vor brennenden Barrikaden gegen das Verbot von Killerspielen!
    …klingt panne, aber sowas bräuchten wir…

    Heil Eris.

    5# - Troll - 11. Juli 2009 @ 15:50 Uhr Reply to this comment
  6. Ich bin dafür!
    Ernsthaft. Da werden so hoch gezeichnete Petitionen so dreist ignoriert, und das Petitionssystem an sich von “bestimmten Politikern” schlechtgeredet…..

    Wer eh schon registriert ist, kann ja eine Petition wirklich ruckzuck zeichnen, und es erscheinen dort fast täglich mehr oder weniger sinnvolle Petitionen.

    Wäre doch interessant zu sehen wie lange die eine Petition nach der anderen ignorieren können bis sich da eine noch grössere Aufmerksamkeit bündelt.

    Aber wahrscheinlich werden sie dann eher das Epetitions-system abschalten mit der Begründung das sie von “Netzaffinen Kriminellen” für spassaktionen mißbraucht werden.

    Wie wärs mit einem Contest wer die beste Petition startet?

    6# - Creamneuron - 11. Juli 2009 @ 15:52 Uhr Reply to this comment
  7. Buchdruck und Wachswalzen verbieten!

    Teufelswerk!1elf

    7# - Hansi - 11. Juli 2009 @ 17:11 Uhr Reply to this comment
  8. Jeder Spieler dem sein Hobby lieb ist sollte hier mitmachen. Auch wennd die 50.000 benötigten Unterschriften schon fast zusammen sind sollte man sich trotzdem noch registrieren. Denn es ist doch eine Sache wenn man die Hürde 50k schaftt und eine andere mann man evtl. 500k Unterschriften bekommt. Da kann man sich der Medialen Präsenz auf jeden Fall sicher sein.

    8# - Matt - 11. Juli 2009 @ 22:42 Uhr Reply to this comment
  9. unterschrieben

    9# - Netei - 11. Juli 2009 @ 23:48 Uhr Reply to this comment
  10. Ich finde es schon bedenklich, wie hier manche das Thema als minderwertig und “B-Thema” abtun, nur weil es nicht Bestandteil ihrer Erlebniswelt ist.
    Wer definiert denn, wann es anfängt ein “A-Thema” zu werden?
    Das ist wie bei der Zensur. Kinderpornografie könne man noch zensieren, aber bitte nicht weiter. Bei Videospielen ist es noch in Ordnung wenn man den Verkauf einschränkt, weil einem das Thema der Spiele nicht passt, aber bei Büchern und Filmen dann bitte doch nicht.
    Meine Definition einer freiheitlichen Gesellschaft beinhaltet auch, dass ich mir nicht von einer Geschmacksmehrheit vorschreiben lassen muss, was ich mir kaufen darf und was nicht.

    10# - Nyarla - 12. Juli 2009 @ 08:37 Uhr Reply to this comment
  11. @Nyarla
    Nee, anders.
    Das ist nicht für mich ein B-Thema, ich bin auch eine Art Gamer, nein, das ist für unsere Politiklandschaft ein B-Thema.

    In meinem Comment ging es weit weniger darum, was ich mir dazu denke als darum, wie wir mit solchen Petitionen und politischen Bestrebungen auf die uninformierte und mißtrauische Gesellschaft wirken.

    Zensur ist tatsächlich ein Übel und muss in jeder Form bekämpft werden, schon in den ersten Ansätzen, gar keine Frage!

    Das Problem ist dieses: Dadurch, daß die Zensoren hier den Grundstein für ihre Verbrechen eben bei Themen errichten, die populistisch schon seit langem ausgeschlachtet werden, sind nur noch die “Betroffenen” bereit, sich dagegen zu wehren – und das wirkt dann eben egoistisch und wenig ehrenwert oder ernstzunehmend.
    Das ist hier eine sehr geschickte und perfide Taktik und ich bezweifle ernsthaft, daß wir sie durch pure Sturheit überwinden können. Wir müssen reflektieren, unsere Außenwirkung beachten und realistisch in der Wahl der Mittel sein.

    Es geht eben nicht um Videospiele oder Musikdownloads oder Kinderpornos oder ungefilterte Medien, es geht um Werte und Prinzipien, für die unsere Demokratie stehen sollte.
    Und solange wir das den Menschen nicht klarmachen, kämpfen wir sinnlose Scheingefechte gegen Windmühlen.

    11# - Troll - 12. Juli 2009 @ 13:57 Uhr Reply to this comment
  12. hallo, ach ihr sovielen arbeistlosen, wenn das durchkommt

    aber am ende ist es eh egal wie viele unterschriften da zusammenkommen..

    politik ist heutzutage keine demokratie mehr sondern eine halbe diktatur.. nicht mehr und nicht weniger.. mit ihrem mist da wie hieß das “parteizwang” das die das stimmen müssen was partei möchte, möchte auch nicht wissen wie viel da hinterm rücken läuft, damit gesetze abgesegnet werden oder nicht abgesegnet werden *haben wir ja bei anderen fällen gesehn*

    glaub dem ganzen zeug da oben nicht mehr… das weiß man auch gar nicht mehr was man wählen soll…

    12# - Nachtgeist - 12. Juli 2009 @ 14:41 Uhr Reply to this comment

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