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Possessed – Kurzdoku über Messies


(Vimeo Direktpossession, via Coilhouse)

„Possessed“ ist eine kurze Doku über Messies oder Hoarder, die massenweise Kram sammeln und nie wegschmeißen. „Compulsive hoarding (or pathological hoarding) is the acquisition of, and failure to use or discard, such a large number of seemingly useless possessions that it causes significant clutter and impairment to basic living activities such as mobility, cooking, cleaning, showering or sleeping.“ (Wikipedia)

Ich bin ja auch so ein kleiner Messie, nur dass ich alle paar Jahre einen Anfall bekomme und die unwichtigsten Sammlerstücke weggebe oder auf dem Flohmarkt verkaufe. So habe ich meine umfassende Sammlung mit Star Wars-Figuren und Stephen King-Bücher „verloren“.

Es hat etwas ziemlich faszinierendes und erschreckendes (so als Sammler), diese Leute zu sehen und reden zu hören, deren Wohnungen vollgestopft sind mit Büchern und Comics und Konsolen und Games und Zeugs. Snip von Vimeo:

‘POSSESSED’ enters the complicated worlds of four hoarders; people whose lives are dominated by their relationship to possessions. The film questions whether hoarding is a symptom of mental illness or a revolt against the material recklessness of consumerism. When does collecting become hoarding and why do possessions exert such an influence on our lives?

Made during a Visual Anthropology Masters at Goldsmiths College London last year. Winner of the Silver Egg at Emir Kusturica’s Kustendorf Film Festival, 2008 and Winner at BLIFF 2008, (Banja Luka International Film Festival bliff.net).

4 Trackbacks

  1. Kurzdokumentation: Possessed | I Heart Pluto
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5 Kommentare

  1. Wenn man den von einem eBook überzeugen könnte…

    LOL

    1# - Albert-LOL - 01. Juli 2009 @ 17:01 Uhr Reply to this comment
  2. Dann haben also die ganzen Antiquariate, 2nd-Hand-Läden (sei es Comics/Bücher, Haushaltswaren, Elektro etc.) ‘n Weg gefunden, damit (geschäftstüchtig) umzugehen?

    2# - mkorsakov - 01. Juli 2009 @ 19:41 Uhr Reply to this comment
  3. Das Perverse ist ja auch, dass du irgendwas wegschmeisst und dann feststellst, dass es ein paar ordentliche Euros auf Ebay bringt. Ne Zeit lang habe ich jeden Sperrmüll durchgesucht, Dinge rausgepickt und dann auf Ebay vertickt. Da kam manchmal echt was zusammen.

    Da in mir aber auch ein Sammler steckt (Schallplatten, Videogames, 80er Home Computer und Krimskrams) kann ich mich schwer von Sachen trennen. Seit Monaten denke ich darüber nach, meine Jungle und Drum´n´Bass Scheiben zu verkaufen, bringe es aber nicht übers Herz.

    Oder Bücher: Wenn du mal guckst, was du z.B. für “Differenz Maschine” von Gibson oder “Supernova” von Stross hinlegen darfst. Verkauf´ ich auch nicht, selbst wenn ich die schon gelesen habe.

    Was für den einen Schrott ist, ist für einen anderen ein Juwel.
    Ein Sammler und ein Messy sind für mich auch zwei grundverschiedene Dinge. Ein Sammler wird nur zu einem Messy, wenn der Platz nicht mehr ausreicht ; )

    Ach ja, will jemand zufällig die erste Ausgabe des “Grand Royal ” Magazins loswerden? Das suche ich nämlich verzweifelt…

    3# - KID - 03. Juli 2009 @ 12:17 Uhr Reply to this comment
  4. hey hat jemand “7 Mulden und eine Leiche” gesehen – da dokumentieren 2 Brüder, wie sie die Wohnung von ihrer Mutter ausräumen, nachdem sie gestorben ist – und sie war ein Messie… ziemlich makaber aber auch beeindruckend

    4# - Daniel - 03. Juli 2009 @ 14:09 Uhr Reply to this comment
  5. Wie es der Zufall will: “Sieben Mulden und eine Leiche” läuft heute Abend (21:45) bei 3SAT:

    Sieben Mulden und eine Leiche
    Dokumentarfilm von Thomas Haemmerli, Schweiz 2006
    Ausgerechnet an seinem 40. Geburtstag erfährt Filmemacher Thomas Haemmerli vom Tod seiner Mutter.
    Als er und sein Bruder in ihre Wohnung wollen, entdecken sie, dass ihre Mutter ein “Messie” war und in einer wahnwitzigen Müllhalde gelebt hat. Die beiden beschließen, ihre Aufräumarbeiten mit einer großen Portion schwarzen Humors zu dokumentieren. Tausende von Fundstücke im Müll werden Mosaikteilchen, die sich im Film zu einer Familienchronik fügen. Sie ist schonungslos offen und komisch zugleich. Haemmerli stößt neben unendlich viel Abfall auch auf Familienfilme und Fotografien. Sie erzählen von der adligen Welt, aus der Brünhilde Haemmerli stammte, und von der Kindheit der Haemmerli-Brüder. Damals, als die Familie noch zusammengelebt und ein luxuriöses Leben zwischen Zürich und Port Grimaud geführt hat. Die Überreste all dieser Geschichten, von der Mutter im völligen Chaos gehortet, füllen am Ende des Films sieben Mulden.

    5# - Roman - 05. Juli 2009 @ 12:10 Uhr Reply to this comment

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