
Opel wurde also mit 1,5 Millarden Euro „gerettet“ von unserer Bundesregierung. Ich habe deshalb diese amerikanische Bailout-Satire-Anzeige mal für deutsche Opel-Bedürfnisse aktualisiert. Weil, kann ja nicht sein, dass so ein maroder Autobauer ohne eigene Satire vom Staat saniert wird. In drei Jahren sind sie dann eh pleite und die 1,5 Millarden auf Nimmerwiedersehen weg. Was hätte man mit dem Geld alles machen können, aber nee, is ja Wahlkampf. Politiker, ey. So ganz grundsätzlich immer die falschen Entscheidungen, so dünkt es mir.





Gute Arbeit, sehe ich genau so!
Kann man das Bild weiter verbloggen? Natürlich mit Quellenangabe.
Wir hatten mal einen Kadett, das war immerhin noch ein Auto, da war nie was dran … bei den neueren Opels ist doch dauernd was.
Da gehen zig kleine Betriebe baden, aber den großen Fischen wird mal eben mit 1.5 Mrd. geholfen. Aber unsere Politik verstehe ich schon lange nicht mehr …
@Chriss: > Kann man das Bild weiter verbloggen?
Na klar, hau rein.
also bei meinem fehlt sich bis jetzt absolut nichts..
eigentlich bin ich bis jetzt sogar exrem zufrieden mit der qualität.
muss aber dazu sagen dass er erst 40k km runter hat.. vielleicht kommts ja noch. ;-)
@heini
stell dir mal vor wieviele kleine zulieferer und zuliefers zulieferer ;-) pleite gehen wenn opel den bach runter geht. da hängt ja auch wieder n kompletter rattenschwanz drann.
Kleiner Einwurf zur Diskussion – soweit diese gewünscht ist -
Anderer Industriezweig…eigentlich das gleiche Thema/Ding/Problem:
DIE DEUTSCHE STEINKOHLE
genauer die “RAG Deutsche Steinkohle AG” mit sogar vergleichbarer Mitarbeiterzahl bekommt vom Bund JÄHRLICHE Subventionen in Höhe von rund 2,6 Mrd Euro! auf die Mitarbeiterzahl heißt das, dass jede Stelle in diesem Unternehmen mit wahnwitzigen 57.000 € pro Jahr subventioniert wird!!! und das noch bis vorraussichtlich 2018 !
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Steinkohle
Hier können wir ein ganz weites Feld aufspannen..
Angefangen bei der Frage, wer noch Steinkohle benötigt ?! (in welchen Maße “könnten” regnerative Energien mit dem ganzen Geld vorangetrieben werden?!?!) über den Sinn von Subventionen in Sparten, die selbst die Politik schon für tot erklärt hat, bis hin zur wirklichen Umweltverschmutzung einer solchen Industrie !
Lassen wir also mal die kirche im Dorf !
Ich bin kein ausgewiesener Opel oder Autofan..
es sei nur angemerkt, dass die missliche Lage dieses Autobauers in allererste Linie der “mutter in Amerika” – General Motors geschuldet ist, an dessen Zitze das Unternehmen jahrzehntelang gehangen hat und nun “ausgestoßen wird”.
Und die Geschichten vom rostigen Kadett gehören nun wirklich in die frühen 90er.
Die aktuellen Modelle sprechen eine andere Sprache, als die einer fehlgeleiteten Modellpolitik:
http://www.kfz-auskunft.de/news/5748.html
Als Satire sehr treffend und pointiert. Mein Lob.
Aber ganz so einfach ist es eben nicht, eine Satire übersteigert natürlich.
Wie die beiden Vorposter erwähnten…
an Opel und mit ihr stellvertretend die ganze Autoindustrie hängt doch praktisch alles in Deutschland dran.
Mein Vater arbeitet bei 3K Warner, die produzieren Turbolader… irgendwie ist jeder von uns in diese Sache involviert und wenn man so etwas unwirkliches wie Geld in Milliardensummen (übersteigt meinen Horizont bei Weitem) für die Sicherheit von vielen Millionen Leben investieren muss, dann ist das eben so. Hoffen wir, dass es etwas bringt.
Wer nicht wahrhaben will dass nur Automobile unsere Wirtschaft allein zusammenhalten ist ein Ter…, Kommu…, ist jedenfalls so. Steht im Grundgesetz.
Mich würde mal interessieren wieviel die Arbeitslosen gekostet hätten, die aus einer Schließung Opels resultiert hätten bzw. aus allen Bailoutpaketen bisher. Langsam bezweifle ich, dass die Summe höher wäre als die Bailoutpakete. Was macht die Regierung wenn sich die Wirtschaftslage bis nächstes Jahr nicht erholt und VW, Mercedes oder BMW die Insolvenz droht? “Sorry tut uns leid, aber wir haben kein Geld mehr?”
@Matze
Wenn ein Zulieferer sich auf nur einen Großabnehmer spezialisiert ist der selber Schuld. Wer in Zeiten eines Globalenmarktes nur einen Kunden hat ist echt soweit hinter der Zeit, dass er aus dem Markt entfernt gehört. Ein Bäcker verkauft doch auch nicht nur an einen Kunden und hofft das der niemals stirbt.
//Jensen
es sei nur angemerkt, dass die missliche Lage dieses Autobauers in allererste Linie der “mutter in Amerika” – General Motors geschuldet ist, an dessen Zitze das Unternehmen jahrzehntelang gehangen hat und nun “ausgestoßen wird”.
Und die Geschichten vom rostigen Kadett gehören nun wirklich in die frühen 90er.
Ja, allein die grandiose Einschätung von GM Anfang der 90er, dass Diesel keine Zukunft hat, war einer der Paradebeispiele für die nicht gerade smarte Führung von amerikanischer Seite. Von den bewußten in Kauf genommenen Materialmängel will ich erst garnicht anfangen, obwohl Opel sich da in Sachen Qualität in den letzten Jahren doch sehr gesteigert hat!
Ach ja, zum Steinkohle Beispiel. Anfang des 20. Jahrhundert wurden auch die Pferdekutschen Industrie subenvtioniert, obwohl klar war, dass durch die rapide aufkommende Automobilbranche, Pferdekutschen in Zukunft wohl nicht mehr gebraucht werden.
Du machst es dir da ein bisschen einfach: Zum einen war das Original eine Antwort auf eine (zugegeben sehr dämliche) ganzseite Anzeige von GM in einer großen Tageszeitung, die etwa 150.000$ gekostet hat, obwohl man zu der Zeit schon nach Geld gefragt hat.
Zum anderen haben wir hier eben den Zustand, den Norman beschrieben hat. Könnte Opel autonom produzieren würde die Lage zwar auch nicht anders aussehen, so wären aber zumindest deswegen keine anderen Industriezweige davon unmittelbar betroffen. Und last but not least kann die Politik nicht einfach wegsehen, wenn tausende von Arbeitsplätzen gefährdet sind – und das wird bei so ziemlich jeder Diskussion immer wieder vergessen.
“Man muss die Dinge immer von zwei Seiten betrachten” – Mao Zedong
Zynisch und sehr provokativ. Der Text hätte ein wenig smarter ausfallen können.
Dennoch: Ich als Ex-Opler, BWLer…wenn es zuende ist, dann soll der letzte das Licht ausmachen und gut. Es ist nicht schlimm, wenn eine dt. Automarke stirbt. Es ist eine Auslese und die stärksten überleben. Wen interessiert Tradition und Co, wenn ein Unternehmen nicht wirtschaftlich arbeitet und nicht die Produkte anbietet, die der Markt möchte!?
Wer denkt an die mittelständischen Unternehmen, an die kleinen? Wer von denen bekommt Geld?…Die Opelrettung ist eine Farce und für den Ars**
Das Bild ist natürlich nett, wurde aber von einem Satirebild für die amerikanische Automobilindustrie übernommen.
“Du sollst posts immer zu ende lesen, du sollst posts immer zu ende lesen…” Ich bitte darum, das mein letzter Kommentar gelöscht wird.(incl. diesem)
>>Politiker, ey. So ganz grundsätzlich immer die
>>falschen Entscheidungen, so dünkt es mir.
Ich glaube nicht das die Politiker so “dumm” sind und immer falsche Entscheidungen treffen. Das hat schon alles Plan, auf die eine oder andere Weise.
Weiss bei Opel grad nicht genau (keine Zeit zu googeln – und zu faul =)
… aber die werden nicht einfach nur das Geld geschenkt bekommen haben. Da wird es auch Verträge gegeben haben, die reichlich Bedingungen beinhalten.
Egal wie dämlich Politiker manchmal wirken,
blos NIE den Fehler machen und sie unterschätzen und für dumm halten!
*achja, und ich bin vor etlichen Jahren auch einen alten Kadett gefahren, viele Jahre, und hatte nie Probleme. Im Gegenteil, das Teil fuhr sogar ohne Öl noch ewig ohne zu murren. Mein bisher bestes Auto – mit Abstand!
Hab ja so einiges auf Nerdcore erwartet, aber das nicht.
Tipp:
Wenn ihr das alles so schlimm findet, was da gerade abgeht, mit den fleißigen Opelanern, der bösen Konzernmutter aus Detroit, den armen Zulieferbetrieben im Sauerland, dann surft noch einmal in eure verklärten Kindheitserinnerungen zurück und macht es eurem Papa/Onkel gleich, hebt euren Arsch aus dem Besserwissersessel und KAUFT ENDLICH EINE DIESER SCHEISSKARREN AUS RÜSSELSHEIM. Das ist für alle gut: Für Opel, die Zulieferbetriebe, für euch, weil ihr ein neues glänzendes schickes Auto habt und natürlich für mich, denn dann muss ich mir nicht mehr dieses elendige Betroffenheitsgequake anhören.
Die sollen das Geld nutzen und endlich mal billige kleine Elektroflitzer fürs (H4) Volk bauen.
Hach immer diese neo-liberale Klugscheißerei. Die Sache mit Opel hat doch zwei Seiten: Eine wirtschaftliche und eine politische. Betriebswirtschaftlich macht es vermutlich wenig Sinn Opel zu retten. Es kann durchaus sein, dass sich Magna daran verhebt und am Ende beide pleite sind. Es gibt aber auch die politische Seite: Bei Opel arbeiten tausende von Menschen von deren Einkommen noch mehr Menschen abhängen. Im Fall von Bochum hängt ja mittlerweile Wohl und Wehe der ganzen Stadt davon ab. Wenn man die Politik da jetzt den McKinsey spielt und sagt: “Lohnt sich nicht mehr, haut weg den scheiß.” Fühlen sich all diese Leute (zu recht) von denen verlassen, die sie gewählt haben, damit sie sich um ihre Belange kümmern. Soetwas kann gesellschaftlich schnell nach hinten los gehen. Dann haste irgendwann zwar schön an Deinen Wirtschaftstheorien festgehalten, aber auf der Straße brennen die Barrikaden. Ein bißchen mehr Demut würde Dir besser stehen.
Pfff, alter Hut, das hatte Danone schon mal: “Früher oder später kriegen wir Sie.”
Hätte damals nur nicht gedacht, dass das ein Kassandra-Ruf war.
Word @Robert.
Natürlich kann man an dieser, wie an vielen Entscheidungen vieles kritisieren. Politikern per se Dummheit vorzuwerfen ist aber kindische Gleichmacherei. Wenn du die Peilung hast, lass dich doch selbst wählen oder schreib deinen Abgeordneten, wie es besser geht.
Btw. sollte es dir als “Linker” (hab ich bisher aus politischen Statements bei dir so herausgelesen) schon zu denken geben, wenn dir in den Kommentaren Neo-Liberalismus vorgeworfen wird.
Satire ist immer gut. In diesem Fall allerdings ist die Wirklichkeit so unvorstellbar satirisch, dass sie keiner Zuspitzung mehr bedarf:
http://tonwertkorrekturen.wordpress.com/2009/05/31/opel-rettung/
Godwi
Selbstverständlich hat Opel all die Scheiße gebaut die oben erwähnt wird, insofern ist es gar keine Satire ;) Aber man muss bitte auch bedenken, was für ein gigantisches Schwarzes Loch eine Insolvenz Opels in die deutsche Wirtschaft gerissen hätte. Zigtausende Arbeitslose mehr (als in diesem Fall, wo ja auch viele entlassen werden) und viele kleine und mittlere Betriebe die mit Opel in Geschäftsverbindung stehen, würden einen wichtigen und großen Kunden verlieren, und möglicherweise vor dem Nichts stehen. Gerade bei spezialisierten Betrieben wäre wohl ein Folgekonkurs unvermeidlich. Und von denen hätte es wohl auch nicht zu wenige gegeben. Das würde einerseits mehr Arbeitslose und andererseits weniger Steuern und Wirtschaftskraft bedeutet. Opel hat Scheiße gebaut, aber wenn man kein marktliberaler Extremist ist, muss man Opel wohl als “to big to fail” ansehen…
Der Punkt ist in meinen Augen, das Opel (genauso wie Arcandor) schon vor dem richtigen Beginn der Finanzkrise große Probleme hatten. Jetzt wird einer auf Krisenverlierer gemacht und wir alle können dafür bezahlen.
Die Autos waren einfach lange Zeit nicht der Bringer (schön, wenn der Insignia nun besser sein soll – aber zu spät!) und auf dem Markt nicht erfolgreich. So what. Man kann sich aus dem Kapitalismus nicht nur den Teil rauspicken, der einem passt und wenn’s Ernst wird (und man sich verkalkuliert hat) nach dem Staat rufen.
Jeder kleine Selbständige oder KMU trägt mehr persönliches Risiko als die Manager solcher Großkonzerne und wird nicht aufgefangen, wenn’s mal knapp wird.
Ich sehe eine Rettung systemrelevanter Banken auf Kosten des Steuerzahlers ein, aber das geht mir zu weit. Somit kann ich die Satire (v.a. den Slogan) nur unterschreiben.
Lieber Rene,
da hast Du leider vollkommen daneben gezielt. Das ist eine sehr verkürzte, und in meinen Augen auch leider sehr dümmliche Anzeige. Blog doch bitte weiter über coole Gimmicks, lustige Comics usw., aber lass die Finger von Dingen von denen Du offensichtlich aber so überhaupt keine Ahnung hast.
@Hoschi: Dass ich von sowas überhaupt keine Ahnung habe, würde ich so nicht grade unterschreiben. Kann man aber halt auch nicht wissen, wenn man das hier „nur“ für ein Blog über coole Gimmicks hält. Macht ja nix ;)
> Hach immer diese neo-liberale Klugscheißerei. Die Sache mit Opel hat
> doch zwei Seiten: Eine wirtschaftliche und eine politische.
> Betriebswirtschaftlich macht es vermutlich wenig Sinn Opel zu retten. Es
> kann durchaus sein, dass sich Magna daran verhebt und am Ende beide
> pleite sind. Es gibt aber auch die politische Seite: Bei Opel arbeiten
> tausende von Menschen von deren Einkommen noch mehr Menschen
> abhängen. Im Fall von Bochum hängt ja mittlerweile Wohl und Wehe der
> ganzen Stadt davon ab. Wenn man die Politik da jetzt den McKinsey spielt
> und sagt: “Lohnt sich nicht mehr, haut weg den scheiß.” Fühlen sich all
> diese Leute (zu recht) von denen verlassen, die sie gewählt haben, damit sie
> sich um ihre Belange kümmern. Soetwas kann gesellschaftlich schnell nach
> hinten los gehen. Dann haste irgendwann zwar schön an Deinen
> Wirtschaftstheorien festgehalten, aber auf der Straße brennen die
> Barrikaden. Ein bißchen mehr Demut würde Dir besser stehen.
Hiermit erlaube ich dir, einen Opel zu kaufen, um diesem Menschen zu helfen. Und aus Solidarität Sachen nur noch aus dem Quellekatalog zu bestellen oder bei Karstadt einzukaufen. Und wenn wir schon mal dabei sind: Baue dir gefälligst im Keller deines Hauses eine Märklin Bahn auf, denn dieses Unternehmen hat auch Probleme.
Hmm, passt nicht zu dir? Du willst keinen Opel? Und Modellbahnen findest du genauso antiquiert wie den Quellekatalog? Doof nur, dass überall Schicksale dahinter stehen. Wo ziehst du jetzt die Grenze? Ist es wichtig, dass Opel geholfen wird, weil da mehr Arbeitsplätze als bei Märklin dranhängen? Oder lieber Arcandor helfen, damit die bundesweit gestreamlinete Deutsche Copy-Paste-Fußgängerzone ihren Karstadt nicht verliert und die Leute dann dort auf die Barrikaden gehen?
Und vor allem: Wer rettet die Musikindustrie und Herrn Gorny? Die hat die weltweite Wirtschaftsflaute ja ganz schön getroffen. Oder war es etwa doch jahrzehntelanges Mismanagement und/oder fehlender Blick in die Zukunft?
“da hängt ne ganze Region dran” das hört man auch immer wieder wenn der FCK vor dem Abstieg steht.
Macht die Polemik auch nicht richtiger.
Dass die Automobilindustrie nicht halb so wichtig ist wie sie gerne hätte sollte inzwischen auch bekannt sein.
Und die kleinen Zulieferer werden mit oder ohne Opel Rettung massive Probleme bekommen, Überkapazitäten sind nach wie vor vorhanden und bis diese abgebaut werden, werden auch genug Unternehmen schliessen müssen.
@Alex: Dammbruchargument. Es geht in diesem Fall um Opel. Und es geht um Menschen. Denen hilft marktliberale Ideologie im Moment kein Stück.
@Robert: Eine Insolvenz wäre dennoch besser gewesen, kann sich die Politik im Wahljahr nicht leisten, klar, aber trotzdem: Es ist ja nicht so, dass es dann Plopp machen würde und Opel sich in Luft auflösen würde. Das Unternehmen würde filletiert, funktionierende Bereiche würden erhalten bleiben und am Ende stünde eine neue Firma. Das mit dem schwarzen Loch ist nämlich ziemlicher Unsinn.
@ robert:
“marktliberalität” ist auch so ein schönen ideologisch behaftetes totschlagargument.
ich versuche es mal logisch zu formulieren:
was bringt es, opel von unser allem geld zu retten, wenn wir alle keine opel fahrn wollen?
oder historisch betrachtet:
die menschen in zwickau haben damals vielleicht hoffnung in den nachwendetrabant mit 1,1 liter vw polo motor gesetzt, haben wollte das ding aber auch keiner …
deshalb stimme ich rene zu:
die opelrettung ist reines wahlkampfgewäsch. sie kostet einen bruchteil der bankenrettung und soll durch ihren glanz gemüter beruhigen bzw. anderes dunkles zeug überstrahlen:
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/2441534
das CDU/CSU säbelgerassel scheint alles in allem ganz gut zu funktionieren:
von der leyen und zu guttenberg sind beliebt wie nie:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,627319,00.html
Allerdings könnte man mit erheblich weniger Geld dreimal so Arbeitsplätze retten bei Arcandor. Die Mitarbeiter von Karstadt/Quelle sind großteils übrigens Geringverdiener und haben somit auch keine nennenswerte Sparquote, während unter Autobauern fleißig am Häuschen gespart wird.
Eine Insolvenz hätte auch freie Bahn für eine echte Produktselektion und Kündigung der Kooperationen in Sachen Produktion nichtverkäuflicher Autos (z.B. Auto Santander) gemacht.
Ich fürchte nur, dass VUZG Recht behalten wird. Opel-Magna ist eine NeuAuflage von Siemens-Benq. Das “eigenständige Opel-Know-How” wird bei Gaz eingesetzt werden, vielleicht pappt auch ein Blitz an den Autos. Das Unternehmen hier wird jedoch irgendwann bestattet, wenn das öffentliche Geld aufgebraucht ist.
Falk D.
der Witz ist doch, dass die eigenenRettungsegeln der Bundesregierung ad absurdum geführt werden. Bürgschaften sollte erhalten wer nicht selbst verschuldet in die Krise schlidderte und wer grundsätzlich schwarze Zahlen schreibt, bzw. ein funktionierenden Geschäftsmodell vorweisen kann.
Dumm nur dass Opels Marktanteil die letzten Jahre bis auf 7 % zusammenschrumpfte. Eben weil das Unternehmen nicht fähig war konkurrenzfähige Autos zu bauen und nein, da ist nicht (nur) GM schuld, davon abgesehen wird gerne übersehen, das Opel eben kein deutsches Unternehmen, sondern lediglich die Vertriebstochter eines US- Unternehmens oder will jemand behaupten dass AMD, nur weil die zwei Fabriken in Dresden unterhalten, ein deutsches Unternehmen sei?
Bei Opel wird immer von Tradition gefaselt, als wäre das ein Wert an sich, so oder so wird sich Opel früher oder später in der Insolvenz wiederfinden.
Ich tippe auf ja spätestens 2012, wirklich Gründe einen Opel zu kaufen gibt es trotz des Medienaufkommens halt immer noch nicht.
der witz ist ein anderer!
opel ist nicht trabant oder wartburg zur wendezeit und der entwicklung 20 jahre hinterher!
technologisch können sie durchaus mithalten und die technik kommt mit sicherheit nicht aus detroiter f&e-zentren.
die patente liegen nur eben bei der opelmutter.
und ganz ehrlich…wen interessieren 1.5 mrd. für ein unternehmen + zulieferer, die wirklich eine chance verdient haben…aus eben den gründen…opel ist nicht krank…gm ist es.
1.5mrd sind pillepalle.
mich regen die, ja wieviel 100 mrd sinds eigentlich, für die hypo real estate auf! oder die mrd. für die comba!
gabs da hier auch so einen aufschrei?
@tug!: Dito. Aber dem Autor geht es natürlich leichter von der Hand, sich über Opel und seine Mitarbeiter lustig zu machen. Es ist halt leicht Schwafeln, wenn man selbst nicht betroffen ist – weder als Opelaner noch als Politiker, der es irgendwie die Gradwanderung zwischen purer Marktlogik und sozialer Abfederung der Schäden hinbekommen muss, ohne viel Zeit zum Überlegen zu haben.
Niemand weiß, was das Beste (wirtschaftlich + gesellschaftlich) ist – wenn das so auf der Hand läge, würde man es ja machen. Aber zu sagen “Tja, Opelaner, wat arbeitet ihr auch bei so einem stinkenden Konzern.” ist sicher nicht das Richtige.
wer so arrogant und realitätsfern wie die Opel-Mitarbeiter inkl. peinlichem Betriebsrat auftritt und dazu mal locker flockig 1,5 Mrd Euro verbrät über den darf man nicht nur, über den muss man sich lustig machen, sonst würden ganz andere Gefühle hochkochen.
ich finde es immer wieder schön, wieviel emotionalität beim thema auto noch immer hochkocht. dabei geben sich die autohersteller in letzter zeit allergrößte mühe, einen emotionslosen einheitsbrei abzuliefern, der nach gegenseitigem einfallslosen copy-paste stinkt.
jo rene krasse sache sowas und wenn man in seinem bekanntenkreis leute bei opel hat die jedes jahr um ihren job bangen müssen und schon seit nem halben jahr nur noch nen halben tag arbeiten findet man das bild nicht mehr so lustig.
aber hauptsache hier ein bisschen versuchen mit billiger polemik zu polarisieren. ruhig selbst nochmal ein bisschen auf die sahne draufhauen. kriegt man ja vllt auch nochmal nen bisschen mehr traffic und vllt ein paar hirnverbrannte leser mehr die den gleichen scheiß denken wie du.
außerdem musst du dir ja keine sorgen um dein job machen, lebt sich ja gut vom bloggen und freiberuflichen job als designer, da fällts einem dann auch mal leichter die fresse aufzureißen und irgendeinen bullshit oh sorry senf dazuzugeben. wir sind hier ja in einem (noch) freien land in dem jeder sagen darf was er will, meinungen sind ja bekanntlich wie arschlöcher, jeder hat eins/eine. oh jetz hab ich gerade meinen senf dazugegeben. schönen sonnigen montag noch.
#1 Insignia: Auto des Jahres 2009. Auch “gekauft”? Wohl kaum…
Setz dich mal in ein Insignia und fahre es… und ja, Opel hat viel Gedanken über Qualität und Nachhaltigkeit gemacht.
Grab mal die Autobild Langzeit-testergebnisse von Vectra und Astra aus.
(Die Ergebnisse sind auch gekauft was?)
#2 Hast du schon mal darüber nachgedacht was passiert wenn Opel verschwindet? Rüsselsheim, Bochum, Eisenach, etc… da kauft dann keine mehr belegte Brötchen oder Kleider für die Kinder.
Es gehen die Lichter aus, weil diese Städte nun mal durch Opel und die Zulieferer leben. Was das wohl dann für uns (Steuerzahler) kosten würde?
Aber das ist ja wohl für Dich egal… du fährst ein Golf und hast VW Aktien… oder?
#3 Insolvenz: Saab Insolvenz = 80% Verkaufseinbruch!
Es mag für eine Firma funktioneiren die Güte mit niedrigen Verkaufswert herstellt aber niemand kauft ein Auto von einen Insolventen Hersteller. Es ist einfach zu teuer und zu riskant!
…und nein, ich fahre kein Opel und bin auch kein Opel Mitarbeiter…
wenn opel stirbt, sterben wir alle?
Na immerhin muss Opel erst nicht insolvent gehen um keine Autos abzusetzen.
Seltsamerweise gibt es so Städte wie Dortmund, Bochum, Gelsenkirchen noch und da werden sogar noch Brötchen gekauft, obwhl dort im Zuge der De-Industrialisierung verschwanden, über eine Million Arbeitsplätze.
Ich hoffe die Opel-Retter sind nun auch dafür jedes andere in eine Krise gekommene Unternehmen zu retten?
Ist das Leben nur Schwarz & Weiss?
Ich fand’s passend – hoffentlich brauchen wir nicht demnächst was ähnliches für Karstadt.
wenn ich der FC. St. Pauli wäre, würde ich mich jetzt vom staat retten lassen …
Ich will das Vorgehen nicht verteidigen, ABER… . Was hätte die vielen Arbeitslosen den Staat gekostet, wenn Opel Pleite gegangen wäre?
Ich fahr selber Opel und das schon seit 15 Jahren. Und er läuft immer noch wie eine 1, kA wie das bei den neuen Autos ist aber ich bin von der Qualität Opels überzeugt… das nun der Staat Opel retten will ist ein großer Fehler da bin ich auch der Meinung. Unsere Steuergelder sollten nicht in Unternehmen gesteckt werden die sowieso in ein paar Jahren untergehen werden. Aber das haben die Politiker warscheinlich immer noch nicht verstanden….
@tug!: Beschäftige Dich mal mit den Hintergründen der Hypo RE – wenn diese Bank zusammenbräche, dann hätten wir ein paar mehr Probleme, als nur das Arbeitslosengeld für einige Banker zu bezahlen!
Mich dünkt, deine Aussage ist vielen von Politikern getätigten sehr ähnlich: Polemisch und getragen von wenig bis gar keinem Sachverstand der Materie.
Soviel dazu.
Und alle die hier Kommentare abgeben, haben in ihrem Leben maximal Webseiten zusammengebaut und fabulieren nun darüber das das ja alles anders wäre, wenn sie an der Macht wären.
Vorsicht: Es sieht alles immer einfacher aus, solange es sich im eigenen Kopf befindet.
Natürlich läuft bei Opel/anderen Unternehmen/dem Kapitalismus/der Welt einiges falsch. Solange wir uns aber nur mit reißerischen Kommentaren zufrieden geben ändert sich nichts.
Ich mache jetzt meine eigene Regierung. Mit Blackjack und Nutten. (wobei das ja auch schon die Konzernspitze von VW hatte…)
@Jeriko: Weißt du wo ich mir die anzeige, auf die reagiert wurde, ansehen kann?
“#1 Insignia: Auto des Jahres 2009. Auch “gekauft”? Wohl kaum…
Setz dich mal in ein Insignia und fahre es… und ja, Opel hat viel Gedanken über Qualität und Nachhaltigkeit gemacht.
Grab mal die Autobild Langzeit-testergebnisse von Vectra und Astra aus.
(Die Ergebnisse sind auch gekauft was?)” – Wie waren die denn jetzt? Schlecht oder gut? Papa hat die autobild immer gelesen, aber das ist lange her. Und ich finde, Opel baute durchaus schöne Autos und tut es imho auch heute noch (aber ich kaufe mir trotzdem keinen ; ) ) Und auch ich finde – aber ich stehe auch dazu, mich damit bislang wenig beschäftigt und keine Ahnung zu haben – es befremdlich, wenn es bei Opel so ein Hickhack gibt, während in die HRE Milliarden um Milliarden gepumpt werden. Andererseits.. es sollte schon nicht so enden wie mit Holzmann.
Bin ja mal gespannt, inwiefern sich die die Übernahme Opels durch den Autozulieferer Magna jetzt auf die Arbeitsplätze und Standorte auswirkt … Entlassungen sind auf jeden Fall zu erwarten.