
spOnline hat heute ein schönes Special über Ghettoblaster, die Sammlung klassischer HiFi-Anlagen von Roderick Dewar und die Boombox Fotografie von Lyle Owerko (Vorher auf Nerdcore: Boombox Photography). Die Website von Roderick Dewar hat ein paar wunderbare Retro-Blaster, sehr schön.
Ende der siebziger, Anfang der achtziger Jahre gab es kaum ein Jugendzimmer, in dem nicht eine mobile Stereoanlage mit Tragegriff herumstand. Und das war nur konsequent. Denn ursprünglich ging es japanischen Herstellern wie Aiwa, Sony, Toshiba und Co. Mitte der siebziger Jahre vor allem um eins bei der Erfindung der Radiorecorder: Jugendlichen, die bei ihren Eltern auszogen, auch in Wohnungen tokioter Maßstabs eine Stereoanlage zu ermöglichen.
Zu einem echten Hype wurden die Blaster jedoch erst in den USA: “Damals waren gerade in den ärmeren Stadtvierteln New Yorks Blaster eigentlich fast überall dabei”, erinnert sich Lyle Owerko. Die wohl imposanteste Ansammlung allerdings fand sich regelmäßig mitten in Manhattan, im Central Park. Dort trafen sich Rollschuhfahrende Jugendliche, stellten ihre Blaster im Kreis auf und drehten alle den gleichen Radiosender rein. “Der Sound aus bis zu fünfzig Blastern, das werde ich nie vergessen”, freut sich Owerko noch heute.
Einmal Ohrenschmaus zum Mitnehmen, Website von Roderick Dewar: Radio Hier





Habe den Artikel eben auch gelesen. Kann ich auch nur empfehlen.
Und wem die Bilder noch nicht reichen, der kann sich bada-boom meinen SHARP GF “Tower of Power” ansehen: http://midimechanics.blogspot.com/2007/12/eat-gun-x-mas-show-gorilla-bar.html
Den zweiten Ghettoblaster habe ich mir voriges Jahren über eBay gekauft. Riesiges Teil, saugt massenweise Batterien leer, klingt toll und macht draussen im Sommer einiges her.
die location ist mittlerweile echt “über-shootet”. jeder fotograf aus hamburg, hat auf dem karstadt-parkhaus jetzt schon mal bilder gemacht (zugegeben: ist auch echt schön da). wir waren vor drei jahren schon da #angeberei
Das heißt Ghettosblasters!
Kiggsboggs
…ja, damals als die portablen Wiedergabegeräte noch soetwas wie Bässe hatten und in Sterero Lärm produzierten… *seufz!*
wenn ich da an die Kiddies von heute denke, die im Bus oder beim Spazieren ihre Händies “voll aufdrehen” und das grausige Gequietsche daraus als Musik bezeichnen ….