[update] LastFMs Antwort auf ihrem Blog:
do us a favour – if you see people spreading the rumour, refer them to this blog post and mention you heard from a friend that “Techcrunch are full of shit.”
[update] So wie es aussieht, ist die ganze Geschichte Bullshit von Techcrunch. Aus den Kommentaren bei LastFM (Danke Felix!):
I’d like to issue a full and categorical denial of this. We’ve never had any request for such data by anyone, and if we did we wouldn’t consent to it.
Of course we work with the major labels and provide them with broad statistics, as we would with any other label, but we’d never personally identify our users to a third party – that goes against everything we stand for.
As far as I’m concerned Techcrunch have made this whole story up.
Das neue U2-Album, das Anfang März erscheint, ist ins Internet geleakt. So weit, so langweilig. Nun haben die Anwälte der RIAA anscheinend bei Last.FM Daten aus ihrem Scrobble-Service, mit dem man auf dem Rechner gehörte Songs automatisch ins Profil eintragen kann, angefragt (und nach Insider-Infos auch bekommen). Das Web2.0-Copyright-Massaker hat grade eben begonnen, Snip von Techcrunch:
That leaked U2 album is causing all sorts of trouble. The unreleased album, which is due out on March 3, found its way onto BitTorrent and was downloaded hundreds of thousands of times. That, apparently, sent music industry lawyers over at the Recording Industry Association of America into a fit. As a result, word is going around that the RIAA asked social music service Last.fm for data about its user’s listening habits to find people with unreleased tracks on their computers. And Last.fm, which is owned by CBS, actually handed the data over to the RIAA. According to a tip we received:
I heard from an irate friend who works at CBS that last.fm recently provided the RIAA with a giant dump of user data to track down people who are scrobbling unreleased tracks. As word spread numerous employees at last.fm were up in arms because the data collected (a) can be used to identify individuals and (b) will likely be shared with 3rd parties that have relationships with the RIAA.
Supposedly, the operations team which handed over the data in the first place weren’t told the true purpose for the transfer or who was getting the data until after the fact, and only when they had to help with some corrupted data. It sounds like it was more of a corporate decision. I’ve contacted both CBS and the RIAA. Most of the Last.fm team is in London, where the weekend has already started. For now Last.fm says: “To our knowledge, no data has been made available to RIAA.” (The RIAA declined to comment).





Deswegen, so toll ich die Idee auch finde, benutze ich last.fm nicht. Niemand muss wissen, was für Songs ich wie oft höre. Erst recht nicht RIAA-Fheads und Konsorten.
@The Juice Weasel
same same
War da nicht was mit Journalismus und zwei unabhängigen Quellen? Wäre das jetzt Bild und nicht Techchrunch würden wir uns im Bildblog drüber aufregen…
Jetzt steht bei Techcrunch unter dem Artikel:
Hinter der Geschichte scheint nicht viel Wahres zu stecken; insbesondere die „Quelle“ hört sich in meinen Ohren erschreckend nach eben jener „Quelle“ an, die auch Bild-„Zeitung“ & Co. Exklusivgeschichten über Promis zusteckt („ein Freund, der anonym bleiben möchte, erzählte einem entfernten Bekannten dem Vernehmen nach, dass …“).
Dumm nur, dass Last.fm-Scrobble- Daten überhaupt gar nichts beweisen, da man jedes beliebige Musikstück nehmen kann, und dort die ID3-Tags des neuen Albums U2 eintragen kann. Die Tags sind leicht veränderbar und auf Grund dieser Daten kann niemandem irgendetwas nachgewiesen werden.
Diese Hysterie wierder mal…
Das Update stand auch schon vor 21:11 Uhr auf der Seite. Abgesehen davon ist es fraglich wie es nachvollziehbar sein soll bei einem gescrobbelten Song davon auszugehen dass es sich wirklich um den Song handelt (es werden ja nur die ID3 Tags ausgelesen) – rechtlich betrachtet also nicht im Ansatz verwertbar.
Was macht denn die RIAA bitteschön mit den scrobbles von ein paar Leuten? Mir fehlt da ehrlich gesagt etwas die Fantasie. Die können ja nicht mal mit den IPs von den Leuten was anfangen, die sich das Zeug wirklich per Torrent ‘runtergeladen haben – was sollen sie dann mit den Scrobbeldaten? Singen und tanzen, das es Idioten gibt die sich den Mist wirklich anhören?
Man könnte möglicherweise einige dutzend bis hundert last.fm’ler in den USA strafrechtlich verfolgen. IP + Scrobbles = möglicherweise Beweiskräftiger. Big fucking deal, ob das irgendwem weiterhilft ist fraglich. Mein persönlicher Hass auf die Musikindustrie würde nur weiter steigen.
Ich glaube einfach nicht, das last.fm so dämlich ist. Sollte es aufgrund dieser Nutzerdaten zu einem Prozess kommen wäre das der GAU für die Firma. Ich kann mir nicht vorstellen, das irgendwer den Service weiter nutzen würde.
Wer bitte will das neue U2-Album runterladen?
MP3 Tags sind doch kein Beweis dafür, dass ich den Song wirklich besitze. Jeder Depp kann “Britney Spears – Hit Me Baby One More Time” in “U2 – It’s A Beautiful Day” umtaggen. Das ist so, als würden die einen nur dafür verklagen, dass man _behauptet_ das Album gehört zu haben.
Wie hier schon andere vermuten, denke ich auch, dass man mit diesen Daten vor Gericht nichts anfangen könnte.
@Jan: Dank Fingerprinting haben die mehr als nur die ID3-Tags – kannst Du aber im Scrobbler deaktivieren. ( http://www.lastfm.de/help/faq?faqsearch=fingerprinting&submit=FAQ+durchsuchen)
@alle: Mein Mitleid mit Filesharern hält sich in Grenzen – mit geleakten Alben auf Last.Fm anzugeben war bisher ein doofer (und unfairer) Sport.
Lustig wirds nur, wenn die RIAA anfängt Journalisten + Blogger zu verklagen, die das Album vorab als Presse-Promo Muster hatten.
Also ich benutze last.fm gerne. Wenn es danach geht dann dürfte man ja nichts mehr im Netz machen. Zugang kündigen…..
genau wie poster 1+2 benutze ich last.fm aus diesem grund nicht. habe ich aber mal. und selbst dann war ich so klug und habe noch nicht erschienene alben einfach umbenannt. bevor ich sie in winamp gehauen habe. wer so blöd is und nicht mal das zu stande bringt…der sollte wohl auch mal ne gelegenheit bekommen ein bissl im knast nachzudenken!
last.fm ist sone sache.. prinzipiell gut.. doch wie jede größere webapp dazu verdammt dem geld nachzugehen und damit sich den intressen anderer zubeugen.
Schlußendlich unbrauchbar für mich.. ich habe stationripper, der ist zwar ach nicht freeware, aber extrem gut und ich kriege auch alle mp3s^^ und das sogar “legal” (obwohl mir das auch egal wäre wenns illegal ist)
@rené: Bitte mal deinen Post aktualisieren:
mfg
@Felix K.: Danke!