(Vimeo Direktbones, via Curious Expeditions)
Curious Expeditions waren in der „Chapel of Bones“ in Sedletz, Tschechien und drehten dort dieses Video, das einem nochmal deutlicher macht, wie sehr WTF dieses Beinhaus eigentlich ist. Ich hatte die Chapel of Bones schonmal hier in den Links mit diesen Bildern, Snip von Wikipedia:
Das Sedletz-Ossarium (tschechisch: Kostnice Sedlec) ist ein Beinhaus in Sedletz (tschechisch: Sedlec), einem Ortsteil von Kutná Hora, etwa 70 km östlich von Prag. Es befindet sich im Untergeschoss der Allerheiligenkirche (tschechisch: Hřbitovní kostel Všech svatých) auf dem Sedletzer Friedhof. Berühmtheit erlangten Kirche und Beinhaus durch die Aufbewahrung von rund 40.000 menschlichen Skeletten, wovon die Knochen von etwa 10.000 Menschen künstlerisch verarbeitet wurden, um Dekorationen und Einrichtungsgegenstände für das Kirchengebäude zu formen.
[...]
František Rint schuf das gesamte Inventar mithilfe menschlicher Knochen. Hierfür benötigte er die Gebeine von rund 10.000 Menschen. Unweit der Eingangstür führt eine Treppe in das Untergeschoss des Kirchengebäudes. Auf beiden Seiten des Treppenabgangs stehen zwei fast menschengroße Abendmahlskelche. Rechts, neben einem der Kelche, befindet sich ein aus Knochen und Schädeln geformtes Jesus-Monogramm.
In der Raummitte des Untergeschosses hängt ein achtarmiger Lüster, der nahezu sämtliche Knochensorten des menschlichen Körpers enthält. Unterhalb des Lüsters befinden sich vier Pinakel, bestückt mit jeweils 22 Schädeln. Das Gewölbe wurde mit mehreren Girlanden aus Schädeln und Oberarmknochen dekoriert; ähnliche Konstrukte finden sich als Wandschmuck und insbesondere an den Gurtbögen wieder.





Been there. Ohne die creepy Musik ist es auch nur halb so gespenstisch. :) Nach wenigen Minuten findet man es auch irgendwie total normal von menschlichen Knochen umgeben zu sein…der Mensch gewöhnt sich halt an alles. :)
Ich war mal in den Katakomben von Paris. Zwar nicht genauso künstlerisch, aber trotzdem atemgefrierend.
Ja, ist auch sehr klein und ziemlich duster da unten, aber schon toll. Man kann sich Gipsschädel kaufen, die sehen klasse aus und sind nicht teuer. Ich fahr sicher nochmal hin, man darf da fotografieren gegen Aufpreis. Das coole ist das die Knochen teilweise sehr humorvoll geschlichtet sind…die beiden untern links z.B. blecken die Zunge
http://www.dunkelkammer.dk/gallery2/main.php?g2_itemId=902 …
Wer hat das gemacht? H.R. Gigers Opa? :)
Jou, war auch schon mal da, ziemlich beeindruckend.
Dass das Teil in KONSTANZ, Tschechien steht, wage ich allerdings zu bezweifeln…
@videomalaise: Ähm, ja… danke… wie komm ich auf sowas? ;)
Naja, vielleicht weil die Ortsbezeichnungen Kutná Hora und Konstanz jetzt nicht soooo…..obwohl….doch, schon. ;)
Hey, “Kostnice” ist doch recht nach an “Konstanz”. :)
Das könnte des Rätsels Lösung sein!
die Idee kann doch eigentlich fast nur von ner Frau sein, die mal dort aufräumen wollte und sich dachte “was mach ich nur mit diesen vielen Knochen? ach ja… ich dekoriere mal ein bisschen.”
Und ich darf sowas sagen, ich bin immerhin eine Frau. ;)
die hätten besser Gummibärchen draus machen sollen…