
Nicht nur Plattenläden werden dank digitaler Technologie obsolet, auch die Dunkelkammern der Fotografen. Richard Nicholson hat Londons letzte verbliebene professionelle Dunkelkammern fotografiert. Wahrscheinlich mit einer Digicam.
1979 was the year my father constructed a darkroom and introduced me to photography. I was immediately entranced by the printing process, and I cherished the long hours spent in this dark, silent, private space. Ever since the darkroom has been integral to my work as a photographer. But for how much longer?
Labs are closing their doors – Joe’s Basement, Primary, Metro Clerkenwell, Metro Soho have all gone. Polaroid has stopped making instant film. Clients are demanding the immediate feedback of digital photography.
This project, shot on 4″x5″ film, documents London’s remaining professional darkrooms. It is based on my nostalgia for a dying craft (there are no young printers). It is in these rooms that printers have worked their magic, distilling the works of photographers such as David Bailey, Anton Corbijn and Nick Knight into a recognisable ‘look’.





“Wahrscheinlich mit einer Digicam.”
Nö. steht doch im Text:
> “This project, shot on 4″x5″ film, documents London’s remaining professional darkrooms.”
@Jan: Aua. Okay, lesen hilft ;)
ah ich sehe schon hatte vorher einer schon kluggeschissen. naja aber troztdem nen tolles projekt
…und ich überlege die ganze Zeit mir ne Lomo zu holen. Da muss ich dann aber auch selbst entwickeln, ne…
Das ist doch alles höchst übertriebener Market-Sprech für dieses Fotoprojekt. Insbesondere progessionelle Mittelformatkameras, wie der Herr, der diese Serie schoss, benutzt hat, sind noch lange nicht komplett Digital zu ersetzen. Es gibt zwar erste Digi-”Filme” für Mittelformat, aber bis das ersetzt wird, dauerts noch,
Polaroid-Filme werden von Drittherstellern weiter/wieder hergestellt, Nachfrage ist ja da, insbesondere Profi-Labore werden überleben. Die Billig-Entwicklung beim Schlecker nicht so, aber da kannst ja eh nicht hingehen, wenn Du sinnvolle Bilder willst.
Weil man sich ja immer antizyklisch verhalten sollte, habe ich vor einer Weile bei Ebay einen ganzen Haufen Nikons, Fujis, Minoltas und Fujis geschossen. Ich will ja nicht den Rest meines Lebens damit verbringen, ständig auf Displays zu starren – vermutlich werden in ein paar Jahren Mehltüten aus dem Supermarkt eines haben.
Die Haptik von so einer F3 ist sowieso nicht zu ersetzen, mal abgesehen davon, daß die nach zwanzig Jahren noch immer Bilder wie am ersten Tag schafft und man mit angeflanschtem Motor 3600 Bilder mit EINER Akkuladung verballern kann.
Die digitalen Apparate sind dann nur noch Sondermüll.
(Für Display braucht man übrigens einige seltene Metalle in der Herstellung, die zum Teil unter übelsten Bedingungen (Kinderarbeit) aus der Erde geholt werden.)
Ich lebe in der Schweizer Provinz – und auch hier bekommt man Mittelformatsfilme! 135er-Filme bekommt man sowiso immer noch in den Einkaufszentren. Entwickeln lassen kann man es dort zwar nicht, aber jeder Fotograf kann es dir machen. Schwarzweissofots entwickle ich vielleicht auch mal selbst, denn das ist noch relativ einfach.
Vor Kurzem habe ich mir eine Fed-1 gekauft, harhar.
Film wird sich denk ich nie komplett verabschieden.
Ich denke das kann man mit Vinyl vergleichen, da gibt es ja auch noch immer nen Markt für.
Ausserdem glaub Ich dass auch vermehrt junge Leute wieder mit Analogen Kameras fotografieren werden. Macht einfach mehr Spass, als 45mal ohne Hirn das gleiche Digitales Foto zu knippsen bis endlich mal ein gutes dabei ist. Das hat doch nichts mehr mit Fotografieren zu tun. ;-)
@Motzen…??? ne, natürlich nicht. wenns ne lomo mit normalen KB film ist, ist das nichts anderes wie aus jeder anderen analogen kamera auch. wenn du die ne lomo mit mittelformat holst (z.b holga) dann musst du bei entwickeln einfach nur angeben dass es ein rollfilm ist. :-)
Gibt doch auch digitales Mittelformat: Hasselblad. 31 bis 50 Megapixel. Oder so. Kostet auch nur so viel wie ein Mittelklassewagen.
@ all: Kauft euch keine Lomo, die ist viel zu überzahlt. Holgas sind billiger und haben bessere, hm, Effekte. Auch sie sind zwar überzahlt, weil das böse Imperieum der Lomographischen Gesellschaft noch ein Buch und Kram dazupacken muss – aber immer noch billiger als die Lomo. Die Holga hat ausserdem mehr Tradition in der “toy cam”-Szene, die es schon vor Lomo gab, als die Lomo. Noch besser wäre glaubs die Diana, aber die ist auch wieder teurer (da Blitz separat).