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Regenrinnen-Musik

Habe ich hier eigentlich schonmal was über Regenrinnen geschrieben? Ich glaube nicht. Was für ein Versäumnis, den Regenrinnen sind ganz schön praktisch und sie sorgen dafür, dass der Regen, wenn er denn mal fällt, was im Herbst ja durchaus häufiger der Fall sein soll, genau das in geordneten Bahnen tut. Also nicht einfach seitlich völlig formlos am Haus runterklatsch. Nope, der fliest dann in ordentlich angebrachten Röhren (A Series of Tubes, ha!) seitlich runter und landet irgendwo, wo sich dann keiner mehr für ihn interessiert.

Dass man diese äußerst praktische Angelegenheit des Regenwegpackens auch ruhig mal etwas kreativer angehen kann, zeigt diese, ähm, Installation (daher auch das Wort Installateur… ich bin so ein Fuchs manchmal!), die aufgrund der vielen verschiedenen Röhren und Dings Töne von sich gibt. Ich kann ja sowieso beim Getrommel von Regentropfen super einschlafen und würde ich in so einem Haus pennen, ich würde glaube ich gar nicht mehr wach. Das ganze findet sich in der Kunsthofpassage in Dresden und ich muss sowas mal wieder in einem amerikanischen Blog finden. Warum gibt es keine deutschen Blogs, die über solchen wunderbaren Quatsch schreiben, hm?

Building a better mousetrap, one raindrop at a time (via Notcot)

13 Kommentare

  1. Warum gibt es keine deutschen Blogs, die über solchen wunderbaren Quatsch schreiben, hm?

    Gibts doch. Nur bist halt leider du der einzige, der es erst woanders lesen muss, damit es auf diesem Blog erscheint…

    1# - donvanone - 07. November 2008 @ 17:05 Uhr Reply to this comment
  2. Endlich mal was aus der Nachbarschaft :-)

    2# - Florian - 07. November 2008 @ 17:20 Uhr Reply to this comment
  3. Ich war da schon ein paar mal aber nie hat geregnet :/

    3# - Marco - 07. November 2008 @ 17:39 Uhr Reply to this comment
  4. Vielleicht, weil ich da jeden 2. Tag dran vorbeigehe. Und Google Blogsearch sagt, dass da durchaus Leute drüber schreiben, von daher liest Du nur die falschen Blogs.

    Marco: Das wird auch zu jeder vollen (und ich glaube auch halben) Stunde automatisch angeschmissen.

    4# - einbecker - 07. November 2008 @ 18:29 Uhr Reply to this comment
  5. @einbecker: Jaja, jetz bin ich wieder schuld, wa? ;)

    5# - René - 07. November 2008 @ 18:35 Uhr Reply to this comment
  6. erinnert mich irgendwie an die eier-lege-maschine aus der sendung mit der maus ..
    die hatte auch so viele röhren und wegen … halt für eier :)

    6# - Toadward - 07. November 2008 @ 19:35 Uhr Reply to this comment
  7. Da war ich sogar schon mal. Das ist die Kunsthofpassage in Dresden. Da gibt es auch so einen Second-Hand-Hippi-Laden, der ist aber nicht so schön.

    http://www.kunsthofpassage.de/

    7# - Philipp - 07. November 2008 @ 20:18 Uhr Reply to this comment
  8. Hab da mal aufs anschmeissen gewartet, viel aber aus.

    8# - Radium - 07. November 2008 @ 23:11 Uhr Reply to this comment
  9. ha schon live erlebt
    @radium warum viel das aus? wir waren dort und ohne das es geregnet hatte und trotzdem konnte man das “spektakel” bewundern. ich frag mich nur heute noch wo da das wasser herkam

    9# - der Typ - 08. November 2008 @ 11:46 Uhr Reply to this comment
  10. Vermutlich vom Dach… Ich muss da auch mal wieder hin, nur das nächste mal mit Cam.

    10# - zuendy - 08. November 2008 @ 11:54 Uhr Reply to this comment
  11. und am besten gleich mit diesem regenschirm davorstellen:
    http://www.gizmodo.de/2008/11/07/regenschirm-gibt-laut.html

    11# - Nico - 08. November 2008 @ 13:05 Uhr Reply to this comment
  12. nett mal über etwas aus der Nachbarschaft bei dir zu lesen… Hät nicht gedacht dass das Ding so bekannt ist und gern in Reisführern erwähnt wird, wenn man da nur so rotzbesoffen dran vorbei wangt (Dresden Neustadt, Kneipen- und Kultur
    viertel)

    12# - peter - 08. November 2008 @ 21:23 Uhr Reply to this comment
  13. Schlafen möchte ich in dem Haus eher nicht, nur man muss das Haus ja auch nicht zwangsweise als Wohnhaus verwenden ;-).

    Die Idee selbst finde ich klasse. Da wird mal etwas ganz alltägliches, für Architekten wahrscheinlich grausames, ganz kreativ verwertet. Gut aussehen tut’s jedenfalls.

    13# - Fabian - 08. November 2008 @ 23:27 Uhr Reply to this comment

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