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Moby – Ooh yeah


(Youtube Direktpron, via ifmv)

Moby geht immer noch gar nicht. Damals schrieb ich:

Der Typ hat eine Idee, die ist auch relativ schick, die malt er dann aber mit einer Riesenportion gepflegter Langeweile bunt aus. Und als er sich dann in Jesus-Pose auf sein Keyboard stellte, während seine „1000 Beats“ „Thousand“ durch die Westfalenhalle röhrten, da hatte ich den Kerl sowieso gefressen.

Go! – Das Twin Peaks-Theme zu House Beats. Schick. Aber zu lang. Und zu gedehnt. Wie Kaugummi. 1000 Beats – ein schicker Technoloop, der immer schneller wird. Genau einmal sensationell, dann nur noch langweilig. Und alles, was danach kam, war noch viel langweiliger. Ein langweiliger Soziologe, der denkt, er hätte mal sowas wie Punk gemacht. Das ist Moby. Langweiliger Soziologie-Techno-Punk-Hop-Mist.

Und das stimmt immer noch. Der Song da oben ist ja irgendwie schick, aber es ist eine Idee und die walzt er über vier Minuten völlig uninspiriert aus, totale Langeweile. Und der einzige Grund, warum ich das Video zum Song poste, ist natürlich die grandiose Retro-Porn-Optik. Wie Boogie Nights ohne Rollergirl, dafür mit Moby. Am besten einfach den Ton abdrehen und
Jane Birkin und Serge Gainsbourgs „Je T’aime… Moi Non Plus“ drüberlegen.

17 Kommentare

  1. was ist ein moby? und ja, wir haben alle mitbekommen dass der retro porn look sein kleines micro-revival hatte und jetzt können die ganzen 8mm-look-a-like videofilter wieder in der schublade verschwinden und neue looks erfunden werden.
    auf geht’s.

    1# - morphcore - 16. Oktober 2008 @ 18:24 Uhr Reply to this comment
  2. Moby ist ne Band…
    F A I L !!!!!!!!!!!!!!!!111elf

    Warum findest du Mody so schlimm?
    Die gehn doch.

    2# - simon - 16. Oktober 2008 @ 18:35 Uhr Reply to this comment
  3. was ist los mit dir?
    ich gehe fast immer cobform mit deinem amsichten, aber was moby betrifft gleube ich solltest dir das mal bei gelegenheit von einer völlig anderen seite reintun.
    moby ist der einzige
    - bei dem kitsch weh tut aber nicht peinlich ist.
    - bei dem candypop nicht die zähne so doll verklebt das man sie nicht mehr auseinander bekommt.
    - der techno und rock schon damals verschmolzen hat und keiner war ihm böse.
    - der billigste samples und quasimidi-kisten benutzen kann ohne das es seinen guten ruf als fresher produzent verliert.
    usw usw usw.
    check mal folgendes video und den song. nach einer stunde lässt der dich nicht mehr los. war die vorletzte single:
    http://vimeo.com/748560

    3# - plemo - 16. Oktober 2008 @ 18:39 Uhr Reply to this comment
  4. moby geht nur, wenn auch sehr eingeschränkt, hier:

    Fucked Up And Moby Cover The Ramones

    http://stereogum.com/archives/video/fucked-up-and-moby-cover-the-ramones_028131.html

    4# - chris - 16. Oktober 2008 @ 18:41 Uhr Reply to this comment
  5. Hm. Ja. Schade. Aber im Gegensatz zu den Anderen hier muss ich dir da mal wieder Recht geben, Rene. Das Honey fand ich damals wirklich groß, hatte mich aber fast so schnell satt gehört, wie an den meisten Peppers-Platten. Aber zumindest die Honey hab ich seither immer wieder mal aufgelegt. Super Platte zum chillen ist das auf alle Fälle. Aber was er danach so alles veranstaltet hat, hört sich an wie musikalische Resteverwertung. Und genau das ist das schlimme daran: Man hat nicht nur jedes Lied von Moby nach dem ersten Hören schon 3 Mal gehört, weil es sich eben über drei Minuten wiederholt, sondern auf 18 und Hotel sogar jedes der Lieder schon mal gehört, bevor man sie überhaupt gehört hat.
    Ich find das wirklich schade, dass Moby nach der Honey aufgehört hat, sich neu zu definieren, weil, wie gesagt, die Honey fand ich echt gut.

    5# - j4k3 - 16. Oktober 2008 @ 19:16 Uhr Reply to this comment
  6. Du sprichst mir wirklich aus der Seele – es gibt vermutlich kaum einen anderen “Musiker”, den ich weniger mag als Moby! Das liegt zum Teil an seiner Jesus-Art, zum anderen ebensogroßen Teil aber auch daran, dass immer noch sämtliche Kritiker und Millionen von Fans seinen einschläfernden Kram als großartige Musik bezeichnen. Aber spätestens, seitdem er vergeblich in diversen Stücken versucht hat, Instrumente wie Schlagzeug und Gitarre selbst zu spielen (z.B. Bodyrock und leider auch mal als Gaststar für die JSBX), weiß ich dass der Kerl kein Musiker ist…

    6# - beetFreeQ - 16. Oktober 2008 @ 19:23 Uhr Reply to this comment
  7. Coldplay der elektronischen Musik.

    7# - usp - 16. Oktober 2008 @ 19:36 Uhr Reply to this comment
  8. Moby…der war mal richtig gut. So zu Zeiten von “Everything Is Wrong” und “Play”, da hat wirklich innovative, unterhaltsame, aber auch gefühlvolle Musik abgeliefert. Dann ist er aber irgendwie abgehoben; “Play” hat ihn zum Multimillionär gemacht und sicherlich auch in Kreise eingeführt, die ihm bis dahin fremd gewesen waren. Das Ergebnis war “18″, ein schreckliches, liebloses Album, das hauptsächlich aus Variationen vergangener Hits besteht (aber immerhin auch noch 3 guten Liedern). Und während er im Booklet von “Everything is wrong” noch darüber philosophierte, daß es doch doof ist, daß man alles über das Leben diverser Prominente weiß, aber nichts von der netten Nachbarin von nebenan, war das Video zur ersten Singleauskopplung, “We are all made of Stars” plötzlich vollgestopft mit eben jenen Prominenten.
    Und seitdem klingt Mobys Musik eigentlich nur noch verzweifelt. Einmal wirft er als “Voodoo Child” ein Retro-Album heraus, mit der er an seine alte Musik anknüpfen will – klingt damit aber so, als wolle er mit ein paar alten Songideen, die jahrelang auf dem Boden seiner Mülltonne lagen, das schnelle Geld verdienen. Ein anderes Mal versucht er innovativ und neu zu sein, klingt dann aber immernoch wie Moby, was besonders bitter ist, weil seine Kollegen, auch die, von denen man es gar nicht erwartet, inzwischen allesamt neue Sounds austüfteln und die Musikwelt in neue Sphären katapultieren.
    Aber der Herr Moby bekommt das alles gar nicht mit. Der leidet, was seine Person betrifft, an Realitätsverlust. Hält sich wahrscheinlich immernoch für einen richtig tollen Musiker – und für einen Verlierer. Zumindest hat er das bei Sarah Kuttner mal gesagt. Muß man sich mal vorstellen; der Typ hat das Konto voll, ihm gehören Restaurants, er ist mit den Reichen und Schönen auf Du und Du, hat sicherlich auch eine Freundin und auch sonst ist alles total dufte in seinem Leben – und dann setzt er sich in eine Talkshow und sagt “Guckt mal alle her, ich bin ein Loser !”. Und als Kuttner fragt, wie sich das denn äußert, sagt er “Ich schaue zum Beispiel Trickfilme. Die sind ja eigentlich was für Kinder…” – “Trickfilme ?” – “Ja, Simpsons, Southpark und so…” Mein persönliches Schlüsselerlebnis, welches die Erkenntnis brachte, daß der früher mal großartige Moby inzwischen ein ganz armes Würstchen geworden ist – nur auf eine ganz andere Art, wie er das wahrscheinlich selbst von sich denkt.

    8# - Solus - 16. Oktober 2008 @ 19:40 Uhr Reply to this comment
  9. @Solus: Als „Voodoo Child“ hat der Herr übrigens mal eine absolute Killer-12-Inch gemacht, damals, als er noch Techno gemacht hat. Das Teil war ein dermaßen hypnotisches Brett, Acid-Wahnsinn über zehn Minuten lang… der absolute Knaller. Aber sowas macht er ja heute nicht mehr, leider…

    9# - René - 16. Oktober 2008 @ 19:46 Uhr Reply to this comment
  10. ganz so krass seh ich das nicht, aber bei vielen Songs muss ich sagen YO! Haste Recht. Diese “Why does my heart”-Ära zB wo sich alle Songs gleich angehört haben und die Videos auch noch gleich aussahen. Also wers da noch nicht mitbekommen hat…

    Aber dennoch find ich hat jeder einzelne Song was: Wie du schon sagst wirds leider jedesmal bis über die Kotzgrenze ausgewalzt..

    “Whispering Wind” is nen cooler Chillout-Song: Leider auch nicht für 6min… aber ok. “If Things Were Perfect” auch! Damals fand ich “Everytime You Touch Me” auch ganz groß. Und wo ich gar nicht wusste, daß das Moby ist: Und was ich für Okaye Popsongs halte: “Lift Me Up” und “We Are All Made Of Stars” Alle Achtung.

    Den “Musiker” würde ich ihm auf keinen Fall absprechen. Wenns Leute geibt die auf ihn abgehen kann ich das verzeihen. Ist doch ok. Ich hab mir bisher keine von seinen Platten gegönnt. Nichma ne MP3 kopiert. Aber wenns im Radio läuft dreh ich nichma leiser (nich vor 3min30), so “gut” find ich ihn schon ;]

    Und “Fucked Up And Moby Cover The Ramones” find ich auch cool!! :D

    10# - eRiC - 16. Oktober 2008 @ 21:59 Uhr Reply to this comment
  11. moby hat echt eine tolle Stimme.

    11# - simson - 16. Oktober 2008 @ 22:27 Uhr Reply to this comment
  12. schön dass es mal jemand ausspricht!
    bin ganz deiner meinung.
    moby macht musik für leute, die sich eigentlich gar nicht für musik interessieren.

    12# - kay - 17. Oktober 2008 @ 10:56 Uhr Reply to this comment
  13. “I hate hippies! I hate ‘em! I wanna kick ‘em in the nuts!”

    13# - Theo - 17. Oktober 2008 @ 11:21 Uhr Reply to this comment
  14. das sind schon waghalsige theorien. ein musiker macht msuk für leute die sich nicht für musim ineteressieren? interessiert sich moby auch nicht für musik? ist er gar ein musikdesigner der seine arbeit hasst? macht er nur musik wegen der vielen tantjemen? da könnte er doch lieber was anders machen. die werbeindustry würde ihn für ein paar exclussive songs wohl gern haben. sowas macht er aber nicht. was ist denn los? ihr müsst ihn ja nicht gut finden. es gibt aber auch leute die in seiner musik ein genz bestimmtes gefühl raushöhren. ich gehöre dazu. sogar in seinen blödesten rockstücken kann ich das hören. und klar, moby kann weder gitarre spieln noch singen. im ernst, außer einem so called “mucker”. muss man um ein gefühl auszudrücken nicht der gniedelgott sein. auch muss man keine souldiva sein. ich höre audiophile reden. wenn er sowas will dann bezahlt er ne souldiva. vielleicht singt sie sogar mit weil sie den song mag. immer dieses ewige rumgemecker an skillz. darauf kommt es nicht immer an. ein bild kann auch mit unsauberen oultlines und mit dupli color gut sein.
    und theo, bitte tritt mir zuerst in die eier.
    :)

    14# - plemo - 17. Oktober 2008 @ 11:45 Uhr Reply to this comment
  15. Stimmt. Play hieß das, nicht Honey.

    15# - j4k3 - 17. Oktober 2008 @ 17:31 Uhr Reply to this comment
  16. Moby geht gar nicht, und dieses Video ist nichts weiter als ein visueller Remix von Add N to (X)’ “plug me in” und Beastie Boys “Sabotage”…

    16# - mArTiN - 18. Oktober 2008 @ 06:57 Uhr Reply to this comment
  17. schliesse mich plemo vollundganz an.

    moby geht. ganz gut sogar.

    was NICHT geht. ist das cover( bzw die ganze werbetrommel) für ebendieses last night album. geht gar nicht.
    wenn moby wirrklich jetzt son schnösel ist der so halbschönheiten auf albumcovers haben muss dann tut er mir zugegeben tatsächlich leid.

    aber ich hab viel mehr das gefühl, dass dies die bösen bösen plattenbosse sind.
    sex sells. moby ist doch unser understatement anarchist? aber eben. interpretationsfreiraum bietet immer platz für böse zungen, engelszungen und gespaltene zungen.

    17# - peeekeee - 18. Oktober 2008 @ 18:15 Uhr Reply to this comment

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