
Okay, wenn ich irgendwann mal den Jetpack mit eingebauter Zeitmaschine (Flux-Kompensator! Flux-Kompensator!) erfunden habe, dann reise ich zurück nach 1998, drücke mir ein paar tausend Euro in die Hand und rate mir selbst, Google-Aktien zu kaufen. Und wenn ich dann im Jahr 2008 zu den 10 reichsten Männern der Welt zähle, dann richte ich mir auch so eine Bibliothek wie Jay Walker ein, in der wohl so ziemlich alle übernerdigen Sammlerstücke der Welt versammelt sind. Ich meine, verdammt: der Mann hat einen echten Sputnik an der Decke hängen, einen original Apple II mit einem Autogramm von Steve Wozniak… er hat sogar das eiskalte Händchen aus der „Addams Family“! Ich gebe zu: da werde ich tatsächlich ein bisschen neidisch. Was sind da schon mein Atari 2600 inklusive Yars Revenge, mein funktionierender C64, der Stapel mit 100 alter Mad-Hefte und die Sammlung mit Planet der Affen-Comics dagegen? Na? Genau: nix.
Nothing quite prepares you for the culture shock of Jay Walker’s library. You exit the austere parlor of his New England home and pass through a hallway into the bibliographic equivalent of a Disney ride. Stuffed with landmark tomes and eye-grabbing historical objects—on the walls, on tables, standing on the floor—the room occupies about 3,600 square feet on three mazelike levels. Is that a Sputnik? (Yes.) Hey, those books appear to be bound in rubies. (They are.) That edition of Chaucer … is it a Kelmscott? (Natch.) Gee, that chandelier looks like the one in the James Bond flick Die Another Day. (Because it is.) No matter where you turn in this ziggurat, another treasure beckons you—a 1665 Bills of Mortality chronicle of London (you can track plague fatalities by week), the instruction manual for the Saturn V rocket (which launched the Apollo 11 capsule to the moon), a framed napkin from 1943 on which Franklin D. Roosevelt outlined his plan to win World War II. In no time, your mind is stretched like hot taffy.
Browse the Artifacts of Geek History in Jay Walker’s Library (via BoingBoing)





verdammte scheiße, wie genial. Du kannst die nerd-items haben, ich nehm die bücher und die Holzeinrichtung! Sind das im Hintergrund Stufen über dem unteren Bücherregal? Meine Fresse, mit eigener Sitzecke im anderthalbten Stock
Deal, solange ich die Anatomie-Bücher kriege. :D
“On the rear of the table is a globe of the moon signed by nine of the 12 astronauts who walked on it…”
Wie cool ist das denn bitte!
@The Super Inframan: Yep. Habe grade bei TED gelesen, dass Walker dort dieses Jahr einen Vortrag mit einem Walkthrough gehalten hat. Bin gespannt, wann die den posten…
Hammergeil.
Wir sind unwürdig! Wir sind unwürdig!
Was willste denn im Jahre 1998 mit ein paar tausend Euro in der Hand?
Da kannste Dir auch ein Millionen an Monopoly-Geld mitnehmen.
:)
“Walker struggles to balance privacy with his impulse to share his finds with the outside world. Schoolchildren often visit by invitation, as do executives, politicians, and scholars.”
Immerhin. Denn sonst hätte ich gesagt das ist nix anderes als elitäres Ego-Pushing. Was bitte hat die Menschheit von einer privaten Bibliothek?
Aber so kann man doch sagen, wenigstens ne einigermaßen sinnvolle Idee sein Geld zu verballern. Und schön sieht’s ja auch aus, da brauch mer uns nich drüber streiten.
Gegen diese Bibliothek stinkt wohl so ziemlich jeder ab, aber es müssen schon ein paar mehr Dollar bzw. Euro sein, um dir das nach 10 Jahren leisten zu können ;o)
Das mit den Euros und 1998 ist mir auch schon aufgefallen… aber ganz ehrlich: Wenn du ein Jetpack mit Fluxkompensator hättest – braucht man dann noch so eine Bibliothek?