Hier ist der Trailer zur Comic-Adaption von Stephen Kings „The Stand“. Das wird großartig!
[update:] Gon meint in den Comments: „dieser post crashed meinen firefox (website UND rss feed) internet explorer meldet nur scripts die den flash player bremsen“
Ich hab’ den Player deshalb entfernt und nur die Quelle verlinkt.





Yeah. The Stand gehört wirklich zu den großen Büchern Kings
Ich habe neulich in der Buchhandlung eine Comicadaption vom Schwarzen Turm gesehen. Die Zeichnungen waren ganz gut, wenn auch recht starr, aber der Kolorationsstil gefiel mir überhaupt nicht. Ich hätte mir dei Graphic Novel gekauft, aber das genauere Reinschauen hat es mir dann verdorben. Sehr schade.
Der Trailer zu “The Stand” lässt mich einerseits befürchten, dass es sich um dieselben Macher handelt. Andererseitsa sah das Wenige durchaus besser aus. Ich hoffe also das Beste…
die zeichnungen gehen klar, aber die story? also, ich glaub ich habe seit carrie kein king buch mehr gelesen, habe mich mit den verfilmungen zufrieden gegeben. es wiederholt sich ja doch irgendwie.
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Carrie ist wohl eines der schlechtesten Bücher von King und die Qualität der meisten Verfilmungen auch nicht grade eine Offenbarung. Außer bei Misery, Stand by Me und Shawshank Redemption bleibt bei den meisten anderen genau das auf der Strecke, was seine Bücher ausmacht: Die sehr akurate Figurenzeichnung und Darstellung von Ängsten und Gedankengängen. Es sind bei King in den seltensten Fällen die Plots selbst, die den Reiz ausmachen, sondern wie diese Plots erzählt werden. Und da versagen Filme in der Regel. So nett The Mist auch gemacht ist, er erreicht bei allem Bemühen nicht die apokalyptische Intensität der Vorlage und die TV-Verfilmung von The Stand ist auch eher gut gemeint als gut gemacht…
carrie ist das erste king buch btw…klar das da noch entwicklung ging danach ;)
trailer kommt geil, allerdings wenn der typ mit den langen haaren der anführer der bösen sein soll läßt mich das ja zweifeln ob der wirklich so fies rüberkommt wie im buch oder der verfilmung.
carrie war sein erstes, noch unbedarft. wir haben das damals im unterricht gelesen. fand ich okay. ich hab dann jahre später nochmal eins gelesen, aber frag mich nicht mehr welches. ich finde die schreibart eher so gähnikowski. das ist so formelhaft. eben die king-formel. ist ja auch okay, nur mich langweilt das zu lesen. ist halt so wie simmel oder christie oder lind…you name it. nur eben als horror. wie gesagt: nicht mein cup of tea. und deswegen muss ich ja dann auf die plots zurückgreifen. und die find ich immer ganz okay. needful things zum beispiel war doch schön. und selbst “es” fand ich noch halbwegs originell für ne horrorstory. stand by me ist natürlich aussen vor. misery fügt sich eigentlich gut ins komplettwerk, ist ja auch nen guter plot.
Carrie ist mit Sicherheit nicht eines der schlechtesten Bücher von King, da gibt’s andere, mir erscheinen zum Beispiel viele Handlungsstränge von diesem Handy-Zombie-Ding neulich arg konstruiert. Carrie funktioniert teilweise ähnlich wie Star Wars, zumindest in der Charakterzeichnung. Die sind ins Extrem vereinfacht (die religiös-fanatische Mutter ist super-religiös-fanatisch, Carrie ist nicht einfach der schüchterne Außenseiter, sondern der superschüchterne Superaußenseiter usw usf), was am Ende in eine supergewalttätige Explosion mündet. Das ist nicht besonders komplex und das will es auch gar nicht sein, sondern diese Explosion der Gewalt vorbereiten, was bei Carrie hervorragend funktioniert. King hat danach sicherlich eine Entwicklung zurückgelegt, in meinen Augen aber nicht immer eine gute.
Die Charaktere aus Stand By Me oder Cujo sind ähnlich vereinfacht, aber eben diese Vereinfachung machen eine gewisse Universalität möglich. Es geht nicht wirklich um Carrie, sondern um Gewalt gegen Außenseiter. Es geht auch nicht um die vier Kids, sondern um Erwachsenwerdung in der Konfrontation, es geht nicht um den Hund Cujo, sondern um Gewalt gegen Frauen. Desto komplexer King seine Figuren anlegt, desto konstruierter erscheint mir das ganze und damit weniger universell und damit weniger interpretierbar.
Das mit der King-Formel bringt es, finde ich, schon ganz gut auf den Punkt. Das ist auch genau der Grund, warum ich nach pubertärer Begeisterung für zumindest die Eckpfeiler seines Gesamtwerkes (Stand, Es, Dunkler Turm, usw.) mit der Zeit komplett das Interesse daran verloren habe.
Universalität ist ja schön und gut, aber auf Dauer doch recht eintönig…und es ist eben meistens das Gegeneinander-Ausspielen von Stereotypen, aus denen die Konflikte seiner Bücher entstehen…die King-Formel eben. ;)
@El_Skeletto: >Das ist auch genau der Grund, warum ich nach pubertärer Begeisterung für zumindest die Eckpfeiler seines Gesamtwerkes (Stand, Es, Dunkler Turm, usw.) mit der Zeit komplett das Interesse daran verloren habe.
Ging mir ja auch so, aber in letzter Zeit lese ich wieder öfter nen King. ;)
Gibts da irgendwas empfehlenswertes aus seinem neueren werk?
Das letzte, von dem ich mitbekommen habe (abgesehen von der dunkle Turm), war Duddits/Dreamcatcher und da hat mir schon die Verfilmung gereicht. ;)
Hi,
welche neuen King-bücher kann ich empfehlen. Hmm bisschen schwer. Etwas älter aber sehr gut ist: Der Talisman und der Nachfolger das dunkle Haus
Grüße
Der Talisman ist wirklich mal genial!
Was mich aber auch total umgehauen hat ist “Schlaflos”, wobei man sich da durch die ersten 150-200 Seiten durchkämpfen muss, danach gehts aber zur Sache!
Desperation fand ich auch nicht übel… aber das hat ja auch schon n paar Jahre auf dem Buckel.