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Typo-Wegweiser

Axel Peemöller hat diese verzerrten Typo-Wegweiser gestaltet und schreibt dazu: „In Melbourne I developed a way-finding-system for the Eureka Tower Carpark. The distored letters on the wall can be read perfectly when standing at the right position. This project won several international design awards.“ Design hat er in Düsseldorf studiert.

Als David Carson in einem Workshop in Düsseldorf (Peemöller steht nicht auf der Teilnehmerliste in Carsons Buch) mit Studenten verschiedene Arbeiten entwarf, gestaltete er auch einen Raum. Zitat aus David Carsons „Phase 2“:

Konfrontiert mit einer leeren Fabriketage schlug Carson bei seinem Time after Type Workshop in Düsseldorf vor, große Buchstaben in eine Raumecke zu projezieren und nachzuzeichnen. Erst von einem bestimmten Standpunkt aus schließt sich das Schrift- und Raumbild zu einem lesbaren Satz.

Besonders originell ist die Idee also nicht (und ich gehe auch davon aus, dass das bereits vor Carson schonmal jemand gemacht hat). Aber schick ist sie trotzdem. Is’ ja auch was.

Link (via Neatorama)

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11 Kommentare

  1. Grandios ; ) Aber beim Fahren würd’ mich das, glaub ich, etwas verwirren.

    1# - micha - 03. August 2008 @ 15:10 Uhr Reply to this comment
  2. Ziemlich cool aber wie gesagt nicht neu…im Buch Type Addicted sind zB mehrere Projekte in diesem Stil die Studenten an der Osaka University of Art an Wänden anbrachten
    Aber ist ja egal, kann man immer wieder verwenden :)

    2# - Adrian - 03. August 2008 @ 15:14 Uhr Reply to this comment
  3. Wirklich neu ist die Technik nicht, das stimmt. Eigentlich sogar sehr sehr alt ;)

    Mir fällt noch dieses schöne Beispiel ein: L2M3 haben so etwas ähnliches für die Sparkasse gemacht: http://www.l2m3.com/index.php?lang=de&key=projekttypLeitsysteme&id=83 Finde das etwas besser gelungen und noch “verträglich”.

    Dieses riesige “Down” in der Ecke würde mich beim Fahren wohl STRAIGHT INTO THE WAND befördern…

    3# - Jan - 03. August 2008 @ 15:23 Uhr Reply to this comment
  4. Wieso bin ich darauf noch nicht gekommen, obwohl ich schon seit längerem überlege, was ich mit den weissen und ungewöhnlich geformten Wänden in meiner neuen Wohnung machen soll? *farbe kauf*

    Jetzt brauch ich nur noch ein aussagekräftiges Schlagwort. Irgendwelche Vorschläge? ( Nein, “Nerdcore” wirds nicht… ;) )

    4# - b_i_d - 03. August 2008 @ 15:32 Uhr Reply to this comment
  5. So wird zum Beispiel auch seit Jahren Werbung bei der Formel 1 und beim Fussball auf Wiesen und Flächen gepinselt, die dann bei der jeweiligen Kamera aussieht wie ein Aufsteller.

    5# - shortee - 03. August 2008 @ 17:47 Uhr Reply to this comment
  6. Ich liebäugel ja schon seit Monaten damit das blaue Kreuz aus dieser Bildersammlung http://fishki.net/comment.php?id=7472 zwischen mein Ess- und Wohnzimmer zu pinseln…

    6# - Josie - 03. August 2008 @ 21:07 Uhr Reply to this comment
  7. He, das ist doch uralt! Da gab es vor Jahren mal ein Musikvideo mit der Typo.
    Ich glaube es war sogar auch in einer Tiefgarage.

    7# - Theo - 04. August 2008 @ 09:10 Uhr Reply to this comment
  8. Die Technik übertragen auf Strassenmalerei …: http://users.skynet.be/J.Beever/pave.htm
    (auch mit jeder Menge stranger Kreaturen und sogar einem Robot!!)

    8# - Stefan - 04. August 2008 @ 10:09 Uhr Reply to this comment
  9. @Josie: danke, fishki hatte ich auch direkt im kopf, als ich dieses posting las.

    9# - jens - 04. August 2008 @ 11:08 Uhr Reply to this comment
  10. stichwort “anamorphose”. jahrhunderte alte technik.

    10# - jAnsen - 04. August 2008 @ 12:27 Uhr Reply to this comment
  11. der gute daim hat sich schon anno ‘97 von der wand abgehoben und die tiefe des raums genutzt:

    http://www.daimgallery.com/de/detail.php?imID=53&id=51&def=formCategory&fla=true&nr=2&catfrom=51

    nicht ganz das gleiche, aber ähnlich genial.

    11# - Herschel - 05. August 2008 @ 23:13 Uhr Reply to this comment

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