
Ich weiß nicht, wer den Werbern und Entscheidern der Deutschen Bank ins Hirn geschissen den moralischen Wertehorizont dermaßen weit verschoben hat, dass sie dermaßen zynisch mit einer weltweiten Nahrungsmittelkrise wirbt.
Freuen Sie sich über steigende Preise? Alle Welt spricht über Rohstoffe – mit dem Agriculture Euro Fond haben Sie die Möglichkeit, an der Wertentwicklung von sieben der wichtigsten Agrarrohstoffe zu partizipieren. Investition in etwas Greifbares.
Und ich weiß auch nicht, ob ich es ekelhafter finden soll, dass irgendwelche Spekulanten an den steigenden Preisen und dem Hunger in armen Ländern der Welt verdienen, oder dass dafür auch noch geworben wird. Mein Feindbild stimmt immer noch, und Kasper will ich solche Business-Wichser nicht nennen.
[update] Von Attac.de:
Auf der dazugehörigen Webseite geht die Deutsche Bank weiter ins Detail:
Agrarrohstoffe – begrenzt und begehrt.
Folgende Erfolgsfaktoren lassen eine Wertsteigerung der Agrarrohstoffe erwarten:
- Signifikant steigende Bevölkerung
- Veränderung der Ernährungsgewohnheiten durch steigenden Lebensstandard in den Schwellenländern
- Erhöhte Nachfrage nach Agrarrohstoffen bei der Produktion von erneuerbaren Energien
- Historisch weltweit niedrige Lagerbestände an Agrarrohstoffen”
Diese Agrarfonds-Werbung, noch dazu auf Bäckertüten, ist ein Schlag ins Gesicht der Ärmsten, die schon beim Brot sparen müssen und sicher nicht mit Spekulation an den erhöhten Lebensmittelpreisen verdienen können. Schlimmer noch: Die von der Deutschen Bank angepriesenen Fonds wirken sich auf den weltweiten Agrarmärkten zusätzlich preissteigernd aus. Seit Jahresbeginn haben sich die Preise für Reis fast verdreifacht.

Auf der 



einfach unglaublich O_o
Also das ist schon wieder so unverschämt das einem die worte fehlen…! Jetzt noch für solche Fonds Werbung machen und in 10 Jahren mit nach essen betteln…
MfG
M.Grote
Wo ist der Unterschied?: Ich lege mein Geld auf ein Sparbuch (klingt ja schön harmlos) oder hab’ 4 oder 5 Aktien und die Bank finanziert damit Waffen für die dritte Welt und bezahlt meine Zinsen mit Spekulationen auf dem Immobilien- und Rohstoffmarkt. Ich weiß davon nichts, freue mich jährlich über eine evtl. Dividende und ärger mich an der Tankstelle – fahr aber trotzdem weiter mit dem SUV zum Aldi und kaufe dort nordafrikanische Treibhausgurken für 50cent. Klar, man lebt besser naiv.
Julius: Zustimmung. Bei der DB-Sache hier ist es nur mal schön offensichtlich. Da stimmt ja an sich schon was nicht an dem ganzen Geldsystem… Vor Allem an der Sache mit den Zinsen…
Man muss doch nur die Interpunktion im Claim korrigieren, dann passts:
Ich hatte immer die Variante „Leistung, die Leiden schafft“ im Kopf. Aber auch schon vorher.
Mann Mann Mann hab’ ich ein Hass auf diese scheiss Agenturen und Unternehmen.
Denen sollte man soviel Geld ins Gehirn blasen bis es platzt.
Aber bevor ich vergesse: So René, jetzt reichts!
Egal was man sonst von Banken halten mag, damit Werbung zu machen ist ein Maß an Dreistigkeit… Arschlöcher, allesamt! Sorry.
Hammerhart was man hier so liest….
aber mal auf die Treibhausgurken zurückzukommen….Humanitäre Hilfe für Afrika ist ebenso ein Betrug….z.B. ein renomiertes Deutsches Entwicklungshilfeprojekt leistet mit “Milchzucker” entwicklungshilfe,….nur was alle vergessen, ist das in Afrika jeder dritte oder vierte an Laktose Intoleranz leidet….
….also ist das dann Entwickungsmord oder wie….?
Ach, das erinnert mich an die derzeitge web.de-Werbung. Die wollen, dass man für Myanmar spendet, obwohl die doch nix reinlassen… weird.
Man lebt nur einmal. Warum also nicht alles nutzen, was geht?
@Marco: informier’ dich mal besser: Von mehreren Organisationen werden Hilfsgüter verteilt, inzwischen teils auch selbst kontrolliert. Diese Ausbeutungswerbung mit einem Spendenaufruf gleichzusetzen (egal, was man von web.de hält und wie die auch immer aufrufen) ist schon enorm seltsam, oder?
@ Bernd: Wie bitte? Ich muss hier glaube ich mal wieder ein politisches Grundsatz-Posting raushausen. So eine Einstellung finde ich, mit Verlaub, unter alles Sau.
@Bernd: Richtig. Immer nach unten treten um nach oben zu gelangen. Du hast das System verstanden. Glückwunsch!
Dass die DB das auch noch “Erfolgsfaktoren” nennt. Ist Euch das mal aufgefallen?
@rouven tja die lügen halt nicht mehr…
Ich möchte aber auch mal zur Verteidigung der Agenturen sagen dass der Kunde ansagt für was geworben werden soll. Die Agentur hat ja sogar versucht das ganze noch irgendwie schön zu umschreiben – zufrieden muss man da aber noch lange nicht mit sein. :D
@ Rouven @ Bembel: >Dass die DB das auch noch “Erfolgsfaktoren” nennt. Ist Euch das mal aufgefallen?
>tja die lügen halt nicht mehr…
Dialog des Tages…
@ Qshi: Das macht den Mechanismus dahinter imho aber noch schlimmer, finde ich… Natürlich macht der Kunde die Ansage, das Schönschreiben ist aber dann nochmal das eigentlich schlimme… oder?
Freuen sie sich über steigende Opferzahlen?
Alle Welt spricht über Opfer- mit dem Aggro Hunger Fond haben Sie die Möglichkeit an der Hungerentwicklung in zig Ländern teilzunehmen.
Investition in etwas Dürres.
Leid aus…
sry kann nicht mehr muss als an den Mosambik Urlaub von vor 3 Jahren denken und das Leben da egal gn8
Na ja die EU Subventionen werden seit Jahren immer mehr gestrichen und damit steigen halt auch die künstlich niedrig gehaltenden Lebensmittelpreise. Der Rest ist halt Marktwirtschaft, so makaber es halt auch klingt. Aber wer ein Konto auf der Bank hat, auf das er Zinsen bekommt, darf sich sicherlich nicht beschweren, höchstens das sein Kuchenstück eher nur ein Krümel ist.
Ach kommt schon. Jetzt heult mal nicht rum. Wieviele von euch haben in ihrer Kleidung aus kapitalistischen dritte-Welt-Ausbeuter-Unternehmen von ihren unökologischen Apple-Produkten ihren Kommentar verfasst? Na? Immer diese scheinheilige correctness. Oder esst ihr immer brav auf weil “Kinder aus Afrika würden sich freuen” – bloß nichts verschwenden! Die Werbung zieht positives aus all der jammerei über Krisenherde in unserer Welt. Sicher makaber, aber was solls. UND: Ziel erreicht, die Anzeige polarisiert und steht im Fokus.
war doch vollkommen klar… sobald sich mit produkten keine gewinne mehr machen lassen, bleibt als letztes nur noch das lebensnotwendige (lebensmittel), um profite zu erzielen.
@ 17: ich verteidige die werbung immer…. die macht nur publik, was sowieso passiert, und bringt das auf den punkt
Aaaaaaaalter was ist denn das bidde?
Wenn ich da ein Konto hätte würd ichs direkt kündigen…hab ich zum Glück nicht!
Man man man…ich bin echt baff
Ich trete nicht nach unten, wenn ich einen Fonds nutze, oder? Das mache ich btw garnicht. Meine allgemeine Einstellung ist es, Leuten zu helfen. Ich habe aber kein Problem, wenn Leute die angebotenen Instrumente der Bank nutzt. Klär mich mal einer auf, ob _damit_ (da oben) irgendwie der Hunger verstärkt wird.
@22: Angeblich ist das Benzin im Moment ja auch so teuer, weil mit dem Öl am Kapitalmarkt rumspekuliert wird. Wenn das Gleiche nun für (Grundnahrungsmittel)Rohstoffe gilt, heisst das, dass die sich auch weiter verteuern und damit für potentiell mehr Leute unerschwinglich werden.
Darauf zu spekulieren, dass die Rohstoffe knapp werden (”signifikant steigende Bevölkerung”), dass ergo immer weniger Leute was zu futtern haben werden, und darum sein Geld in einen Font zu packen, der mit diesen Rohstoffen spekuliert ist meiner Meinung nach nicht ok.
Wieder mal Brecht (”Fressen vor Moral”), dieses Mal eben in einem besonders offensichtlichen und doppelt interpretierbaren Zusammenhang.
immerhin heucheln die nicht. wär dir das lieber?
ps: wenn ich das/den/die chart richtig interpretiere hat der fonds seit ausgabe 8% verloren. klappt wohl doch nicht so ganz mit der künstlichen verknappung..?
@ick aus B
na toll, polarisieren ist alles, oder was? das thema sollte doch schon seit den seeligen benetton-zeiten durch sein.
ich bin alles andere als ein banken und/oder börsenexperte, aber ich denke mal mit nahrungsmitteln wurde schon immer gehandelt oder? meinetwegen auch spekuliert. da ist ja dann auch noch baumwolle dabei und so, ich verstehe die aufregung auch nicht so richtig. es ist ja auch nichtr so, das wir hier von einer deutschlandweiten riesenkampagne reden, sondern die haben das in frankfurt am main auf die brötchentüten getackert. wo das ja auch sinn macht, weil da die meisten banker sind. für die ist so eine anzeige ja auch gedacht. nur weil es jetzt gedruckt ist, finden das alle zynisch und so, sorry, da kann ich nicht ganz mitgehen. nahrung ist eine handelsware, so what?
und sich mit drei hanseln dann vor irgendeine x-beliebige db-filiale stellen, schnell zwei fotos machen und das dann als “protestaktion” zu proklamieren und ein prsseinfo über die aktion zu veröffentlichen…soviel chuzpe hätte ja nichtmal die titanic!
Da hat er aber recht, der Nilz. Attac ist eh so ein zwielichtiger Verein von panischen Schreihälsen, die es außer nervigen Parolen (”Globalisierung? Nein!”) nicht hinkriegen, ihr Club-Programm der Öffentlichkeit zu kommunizieren. Da passt diese lächerliche “Demo” gut ins Programm…
Warum nicht gleich Monsanto-Aktien kaufen?!
@ Nilz @ Sativa: Dass Attac ein Haufen panischer Schreihälse ist mag ich ja gar nicht bestreiten, aber gerade die Tatsache, dass man eine solche Anzeige gezielt lokal an Banker verteilt… auf Brötchentüten… ich finde das sehr makaber und elitär. Ja, vielleicht sind sie wenigstens ehrlich. Aber deswegen eben nicht weniger ekelhaft.
Komisches Geschrei hier… Das so Dinge wie die Deutsche Bank schon längst den Kontakt zum wahren Leben verloren haben, dürfte doch spätestens seit der Peanuts-Sache nix neues mehr sein, oder? Mich überrascht die Anzeige überhaupt nicht – gerade weil sie von diesem Laden kommt.
@rossi
Dass Fonds nach der Ausgabe erst mal abwärts gehen, ist nichts neues.
Gerade auch bei 5% Ausgabeaufschlägen.
Allerdings: dass er bei 90% rumtuckert, ist dann doch nicht SO typisch.
Zu guter letzt sagt der Chart aber im Grunde genommen noch gar nix aus, weil knapp 2 Monate kein Zeitraum sind, indem man einen Fonds final gut oder schlecht bewerten kann.
Imho wird der tatsächlich ziemlich Gewinn bringen…
da können die werber nicht wirklich was für….weil du das am anfang schreibst.
@ Mickey: Selbst Werber finden diese Anzeige zu krass… man darf als Agentur den Kunden auch ruhig mal beiseite nehmen und sagen: „Ey, Uwe… gehts noch?“
ich weiss ja worauf du hinauswillst, rené, aber das ist mir zuviel gedeute. meine güte, ja, auf einer brötchentüte. sicher nicht weil sie den zusammenhang zum essen herstellen wollten, sondern weil banker auch frühstücken (habe zumindest von einem gehört, dessen schwester hat ne tante, deren kurschatten will das mal gesehen haben) und somit am schnellsten zu erreichen sind. ich reg mich ja auch nicht drüber auf, das im puff ein kondomautomat steht. oder so ähnlich.
jetzt wirst du argumentieren, das so eine gedankenlosigkeit ja noch zynischer wäre. da sag ich dir aber, nein, das ist nur effektive werbung die möglichst schnell da ankommen soll, wo sie hingehört. ob es wirklich funktioniert weiss ich nicht, aber der gedanke ist doch ganz klar.
und warum ist das elitär? wenn es jetzt eine anzeige über DAS neue grafikprogramm gäbe, das photoshop und alles dagewesene in den schatten stellt und die sich sagen; nein, wir schalten keine einseitige anzeige in der bild und wir plakatieren auch nicht ganz deutschland, sondern wir kleben flyer auf becksflaschen in ganz berlin mitte, dann wäre das doch genauso. das hat mit elitär nun wirklich nichts zu tun. mit sowas wie R1C theasaurierend können nunmal nur banker was anfangen, und das ist ja auch ok, denn für die ist das ja auch gedacht.
bloß habe ich kein schlechtes gewissen (oder müsste es haben), wenn ich ein megageiles neues grafikprogramm benutze.
das ist der unterschied.
Der Gedanke mit der effektiven Werbung ist mir auch klar, dass die Brötchentüte quasi keine Absicht war, ebenso. Und ja, man kann natürlich sagen: mei, so sindse eben. Und man kann genauso sagen: so funktioniert eben der Markt. Das ist mir schon alles klar.
Dann sage ich aber eben auch: mei, dann sindse eben Arschlöcher und der Markt ist ne dumme Pottsau. Die Anzeige offenbart einfach nur sehr „schön“, wie dieses globale Ding funktioniert und, sorry, natürlich kann man dann sagen, dass damit was nicht stimmt.
eben nicht fabian, du ziehst das auf eine inhaltliche ebene. bei dem grafikprogrammbeispiel ging es um die positionierung der werbung. da werben wo es ankommt.
klar kann man etwas gegen den markt sagen und klar kann man meinetwegen auch so eine anzeige als anlass dafür nehmen. dann soll man aber nicht so tun als wenn der handel mit rohstoffen etwas neues, eine neue gefahr wäre.
die armut steigt immer weiter. ich bin glücklich das es solche vereinigungen wie die “arche” gibt, die dafür sorgen das schulkinder wenigstens mal was vernünftiges und warmes zu essen auf dem tisch haben. da spende ich auch gerne mal nahrungsmittel. aber diese hysterie um den fonds…als wenn der alleine schuld wäre, das die rohstoffpreise steigen. so suggeriert es zumindest der text von attac. dann müssen die ja auch sagen: die armen menschen werden bald nichts mehr zum anziehen haben, weil die preise für baumwolle durch den fond sicher auch deutlich steigen werden. und goldzähne kann sich auch keiner mehr listen, sehr euch mal die goldpreise an! der sprit ist zum ersten mal über 1,50 gestiegen! wir können bald kein auto mehr fahren!
das muss einem alles nicht gefallen und natürlich kann man aufstehen und sagen wie scheisse man das findet. aber ich persönlich finde dann an banker gerichtete werbung auf brötchentüten das kleinste übel, anstatt die spitze des eisbergs. das ist es vermutlich was ich nicht begreife. ich weiss auch das es waffenbauer gibt und werde nicht aus allen wolken fallen, wenn ich plötzlich eine waffenbaueranzeige auf einem plakat in der nähe von den heimen von waffeneinkäufern sehe.
@nilz
aber man kann das eine ohne das andere nicht tun.
sicher, rein von der positionierung her ist es gelungen. einen punkt für die agentur der deutschen bank. aber danach kommt direkt die inhaltliche frage.
und ja, vielleicht erreicht man mit dem tollen grafikprogramm auf der brötchentüte hippe werber und gestalter in berlinmitte (um mal das klischee zu bedienen). kann ja sein. nur sollte es nicht bloß ums »wie« gehen sondern vor allem ums »womit«.
das beste beispiel, dass man mit ner falschen werbestrategie auch sehr viel kapital in den sand setzen kann.
das ist auf jeden fall unterste gürtelkante, würde mich nicht wundern wenn der ein oder andere kunde sein konto dort kündigt.
@26 haarefroh Brecht die 2te “Was ist schon ein Banküberfall im Vergleich zur Gründung einer Bank”
und jaa attac sind doof und die aktion mit bildchen auch x)
@ rene :…jaja hast ja recht. machen wir ab und zu auch (arbeite in einer werbeagentur)
leute das ist doch nur der scheiß, denn wir überhaupt an der oberfläche sehen.
@bembel:
“sry kann nicht mehr muss als an den Mosambik Urlaub von vor 3 Jahren denken und das Leben da egal”
Elendstourismus ftw! Aber der Zynismus der Banken ist schon ein ganz fieser.
Seid mal nicht so blauäugig. Eure Apple-Notebooks werden für einen Hungerlohn in China hergestellt, wenn ihr nicht täglich Wurst essen wolltet, wäre Essen in der dritten Welt billiger, usw, usf
Ich finds auch geschmacklos, ja. Aber so ist die Welt.
josef ackermann – der vorstand der DB hat letztes jahr 9,6 Mio. verdient.
ohne sonstige bezüge aus insidergeschäften etc.
Bei welchem Bäcker gabs eigentlich die Brottüten, dass wir diesen auch noch boykottieren können? *gg*
@marco
das kann nur kamps sein. ;)
Danke Renè für diesen gelungenen Beitrag, da kann man mal sehe was es für Saubermenschen in Werbeszene gibt, schön das du dich hier drum kümmerst und für Aufdeckung sorgst.
Gruß Lars-Michael Lehmann
——
Legasthenie ist keine Schande
@René:
Ja das stimmt schon. Aber es ist besser als mit der Tür ins Haus zu fallen. Es ist aber auch schlimm genug dass ich in diesem Kontext das Wort “besser” verwende.
Nichts daran ist jedenfalls gut.
Hat sich einer schon einmal überlegt, das die Banken nur die Sprachrohre der Kunden sind? Wer hat denn ausser den Banken noch den Nutzen aus den Preissteigerungen? Die Kunden !
Ihre rennt doch sicherlich auch nach den höchsten Zinssätzen oder nach den billigsten Girokonten. Woher soll das alles kommen? Sicherlich ist es nicht wirklich vertretbar, was manche Banker verdienen. Aber es gilt immer noch Angebot und Nachfrage und wenn die Nachfrage nicht stimmt, dann könnten Banken auch so etwas nicht anbieten. Also auch mal an die eigene Nase fassen.
@ bernd
Klär mich mal einer auf, ob _damit_ (da oben) irgendwie der Hunger verstärkt wird.
gerne. wer waren im grossen stil kauft, um gewinn zu machen (einziger zweck eines fonds, oder?), wird mit diesen waren spekulieren müssen. das heisst, dass er seine warenströme gezielt so gestaltet, dass maximale wertsteigerung garantiert ist. billigst einkaufen, teuer verkaufen. das geht mit nahrungsmitteln gut, weil in reichen nationen subventioniert wird, was arme nationen deswegen unter marktpreis hergeben müssen. billig einkaufen also in der “3. Welt”, dann knappheit und nachfrage ausnutzen und entweder zurück halten o.ä. bis Nachfrage = Marktwert steigen, oder gleich da verkaufen, wo genügend Kaufkraft für hohe Preise existiert, nämlich bei uns.
Das wurde doch von Viehfutter bis Saatgut schon 100mal durchgeturnt.
Die Dt. Bank gehört sowieso zu den unsympathischsten Vertretern ihrer Zunft, aber der Fond schlägt dem Fass den Boden aus. Absolut widerlich. Wer bei dieser Bank sein Konto hat, muss schon ziemliche Scheuklappen aufhaben…
ich renne übrigens NICHT nach den billigsten Konten oder besten Zinssätzen, sondern achte schon darauf, WEM ich da mein Geld überlasse. Ist bei Banken natürlich ziemlich schwierig, keine Arschgeigen zu wählen.. ;-)
(Morgen schreibe ich auch was dazu in meinem Blog.)
was ist euer problem. angebot und nachfrage. die leute schauen auf die fundamentals und investieren. ihr solltet vielleicht bauer werden, da ist großes geld drin. sucht ma nach jim rogers auf youtube. und vielleicht solltet ihr euch mal informieren was diese ‘kriese’ hervorbringt.. preiskontrollen vom staat, subventionen der landwirschaft und biotreibstoff und anderer unsinn. commodities und vorallem agrar ist sicher eine gute investition.
@taub: Bullshit… Wenn wegen Spekulationen mit dem Reis-Preis Menschen in Indien verhungern, dann stinkt da etwas ganz gewaltig. Kauf Dir mal ein Weltbild, mein Lieber.
@taub:
du verstehst es wirklich nicht, oder? Klar kann man da fett kohle machen. wie mit waffen. oder nutten. oder zwangsarbeitern. meine herren, sone “argumentation” à la “da ist grosses geld drin” könnte ja von halliburton persönlich sein… ich stimme rene zu – kauf dir n weltbild oder monsantos aktien, da is auch grosses geld drin – die folgen für irgendwelche anderen leute sind dir ja offensichtlich scheissegal. Und wie weiter oben bereits erklärt : JA, SOWAS HAT DEFINITIV EINEN EINFLUSS AUF LEBENSMITTELKNAPPHEIT. WEIL FONDS DAS ANGEBOT GERNE MAL KÜNSTLICH VERKNAPPEN, UM EINE PREISERHÖHUNG ZU ERZIELEN. DAZU SIND SIE DA. ZUM KOHLE MACHEN.
Kein Mensch hat das Recht auf die Ertraege der Arbeit eines anderen Menschens.
Der Preismechanismus existiert um Knappheit zu signalisieren. Steigt der Preis durch einfache Knappheit, ist das ein Signal an Unternehmer, die dann das Angebot erhoehen.
Somit ist diese Werbung *gut* fuer den Verbraucher bzw den Welthunger. Ueber die Knappheit aufzuklaeren durch Werbung fuehrt zu mehr Angebot. Lernt mal bitte denken und nutzt ‘Das Kapital’ doch lieber als Klopapier.
aha. der unternehmer erhöht also dann das angebot, und als folge geht der preis runter. der unternehmer verkleinert also seine eigene gewinnspanne. freiwillig. weil er durch den preismechanismus ein signal bekommen hat. watn menschenfreund. interessante theorie, gibts die auch als klopapier?