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	<title>Kommentare zu: Trotz der Einschränkung der Vorratsdatenspeicherung: Musikindustrie soll Zugriff auf Kommunikationsdaten erhalten</title>
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	<description>A Blog about very cool Things. Und so.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 19 Mar 2010 02:58:38 +0100</lastBuildDate>
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		<title>Von: Subnetmask - das Blog &#187; BlogArchiv &#187; Links [10.04.2008]</title>
		<link>http://www.nerdcore.de/wp/2008/04/08/trotz-der-einschrankung-der-vorratsdatenspeicherung-musikindustrie-soll-zugriff-auf-kommunikationsdaten-erhalten/#comment-834403</link>
		<dc:creator>Subnetmask - das Blog &#187; BlogArchiv &#187; Links [10.04.2008]</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 21:38:01 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Nerdcore &#252;ber die Vorratsdatenspeicherung und die L&#252;gen der Politik [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Nerdcore &uuml;ber die Vorratsdatenspeicherung und die L&uuml;gen der Politik [...]</p>
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		<title>Von: Brandau</title>
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		<dc:creator>Brandau</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 18:43:38 +0000</pubDate>
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		<description>@JH 
Ich sage nicht, dass das Gesetz in jedem Fall verfassungsmäßig ist, ich sage nur, dass das Bundesverfassungsgericht über diese Frage noch nicht entschieden hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@JH<br />
Ich sage nicht, dass das Gesetz in jedem Fall verfassungsmäßig ist, ich sage nur, dass das Bundesverfassungsgericht über diese Frage noch nicht entschieden hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: JH</title>
		<link>http://www.nerdcore.de/wp/2008/04/08/trotz-der-einschrankung-der-vorratsdatenspeicherung-musikindustrie-soll-zugriff-auf-kommunikationsdaten-erhalten/#comment-833121</link>
		<dc:creator>JH</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 23:44:12 +0000</pubDate>
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		<description>Ein ISP ist aber weder ein Einwohnermelde- noch ein Grundbuchamt. Ich will einfach nicht, daß mein Anbieter darüber entscheidet welche Verbindungsdaten er von mir weitergibt und in welchem Umfang und an wen.
Ich warte hier auf Antwort der Bundestagsabgeordneten aus meinem Wahlkreis - obwohl ich mir schon vorstellen kann, was dabei rauskommt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein ISP ist aber weder ein Einwohnermelde- noch ein Grundbuchamt. Ich will einfach nicht, daß mein Anbieter darüber entscheidet welche Verbindungsdaten er von mir weitergibt und in welchem Umfang und an wen.<br />
Ich warte hier auf Antwort der Bundestagsabgeordneten aus meinem Wahlkreis &#8211; obwohl ich mir schon vorstellen kann, was dabei rauskommt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: René</title>
		<link>http://www.nerdcore.de/wp/2008/04/08/trotz-der-einschrankung-der-vorratsdatenspeicherung-musikindustrie-soll-zugriff-auf-kommunikationsdaten-erhalten/#comment-831337</link>
		<dc:creator>René</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 10:52:08 +0000</pubDate>
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		<description>Verstehe... glaube ich ;-)
Danke für die Erläuterungen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Verstehe&#8230; glaube ich ;-)<br />
Danke für die Erläuterungen!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Brandau</title>
		<link>http://www.nerdcore.de/wp/2008/04/08/trotz-der-einschrankung-der-vorratsdatenspeicherung-musikindustrie-soll-zugriff-auf-kommunikationsdaten-erhalten/#comment-831300</link>
		<dc:creator>Brandau</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 10:42:21 +0000</pubDate>
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		<description>Das BVerfG hat geschrieben:

&quot;Die sechs Monate andauernde Möglichkeit des Zugriffs auf sämtliche durch eine Inanspruchnahme von Telekommunikationsdiensten entstandenen Verkehrsdaten bedeutet eine erhebliche Gefährdung des in Art. 10 Abs. 1 GG verankerten Persönlichkeitsschutzes. Dass ein umfassender Datenbestand ohne konkreten Anlass bevorratet wird, prägt auch das Gewicht der dadurch ermöglichten Verkehrsdatenabrufe.&quot;

Damit hat es sich zur Begründung darauf gestützt, dass  &quot;sämtliche Verkehrsdaten&quot; eben einen ganz besonders hohen Eingriff darstellen und die Zielrichtung umklar ist, da der Datenbestand &quot;ohne konkreten Anlass bevorratet wird&quot;

Bei einem Abruf der Musikindustrie würde ja nun nur der Name zu einer IP herausgegeben werden, also nicht dessen sämtliche Verkehrsdaten&quot; und auch aufgrund eines konkreten Vorfalls. Damit greift die Argumentation des Gerichtes in dieser Form nicht.

Dies zeigt auch folgende Passage des BVerfG

&quot;Ein solcher Datenabruf ermöglicht es, weitreichende Erkenntnisse über das Kommunikationsverhalten und die sozialen Kontakte des Betroffenen zu erlangen, gegebenenfalls sogar begrenzte Rückschlüsse auf die Gesprächsinhalte zu ziehen. Zudem weist ein Verkehrsdatenabruf eine erhebliche Streubreite auf, da er neben der Zielperson des Auskunftsersuchens notwendigerweise deren Kommunikationspartner erfasst, also vielfach Personen, die in keiner Beziehung zu dem Tatvorwurf stehen und den Eingriff durch ihr Verhalten nicht veranlasst haben&quot;

Auch diese Gefahr würde eben bei einem Abruf des Anschlußinhabers über die Musikindustrie nicht bestehen.
Es müßte also zumindest eine neue Entscheidung her.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das BVerfG hat geschrieben:</p>
<p>&#8220;Die sechs Monate andauernde Möglichkeit des Zugriffs auf sämtliche durch eine Inanspruchnahme von Telekommunikationsdiensten entstandenen Verkehrsdaten bedeutet eine erhebliche Gefährdung des in Art. 10 Abs. 1 GG verankerten Persönlichkeitsschutzes. Dass ein umfassender Datenbestand ohne konkreten Anlass bevorratet wird, prägt auch das Gewicht der dadurch ermöglichten Verkehrsdatenabrufe.&#8221;</p>
<p>Damit hat es sich zur Begründung darauf gestützt, dass  &#8220;sämtliche Verkehrsdaten&#8221; eben einen ganz besonders hohen Eingriff darstellen und die Zielrichtung umklar ist, da der Datenbestand &#8220;ohne konkreten Anlass bevorratet wird&#8221;</p>
<p>Bei einem Abruf der Musikindustrie würde ja nun nur der Name zu einer IP herausgegeben werden, also nicht dessen sämtliche Verkehrsdaten&#8221; und auch aufgrund eines konkreten Vorfalls. Damit greift die Argumentation des Gerichtes in dieser Form nicht.</p>
<p>Dies zeigt auch folgende Passage des BVerfG</p>
<p>&#8220;Ein solcher Datenabruf ermöglicht es, weitreichende Erkenntnisse über das Kommunikationsverhalten und die sozialen Kontakte des Betroffenen zu erlangen, gegebenenfalls sogar begrenzte Rückschlüsse auf die Gesprächsinhalte zu ziehen. Zudem weist ein Verkehrsdatenabruf eine erhebliche Streubreite auf, da er neben der Zielperson des Auskunftsersuchens notwendigerweise deren Kommunikationspartner erfasst, also vielfach Personen, die in keiner Beziehung zu dem Tatvorwurf stehen und den Eingriff durch ihr Verhalten nicht veranlasst haben&#8221;</p>
<p>Auch diese Gefahr würde eben bei einem Abruf des Anschlußinhabers über die Musikindustrie nicht bestehen.<br />
Es müßte also zumindest eine neue Entscheidung her.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: René</title>
		<link>http://www.nerdcore.de/wp/2008/04/08/trotz-der-einschrankung-der-vorratsdatenspeicherung-musikindustrie-soll-zugriff-auf-kommunikationsdaten-erhalten/#comment-831179</link>
		<dc:creator>René</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 10:07:04 +0000</pubDate>
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		<description>@ Master A und Brandau: Mir ist schon klar, dass das zwei unterschiedliche Fälle sind, aber macht die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts nicht auch diesen Entwurf obsolet? Nochmal:

&lt;blockquote&gt;Die Verfassungsrichter entschieden, das nur in Fällen schwerer Straftaten die Daten vorerst genutzt werden dürfen.&lt;/blockquote&gt;

Das ist doch ziemlich eindeutig, oder? Und den Daten isses doch wurscht, ob die nun aus der „neuen“ Vorratsdatenspeicherung stammen... oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Master A und Brandau: Mir ist schon klar, dass das zwei unterschiedliche Fälle sind, aber macht die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts nicht auch diesen Entwurf obsolet? Nochmal:</p>
<blockquote><p>Die Verfassungsrichter entschieden, das nur in Fällen schwerer Straftaten die Daten vorerst genutzt werden dürfen.</p></blockquote>
<p>Das ist doch ziemlich eindeutig, oder? Und den Daten isses doch wurscht, ob die nun aus der „neuen“ Vorratsdatenspeicherung stammen&#8230; oder?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: nelder</title>
		<link>http://www.nerdcore.de/wp/2008/04/08/trotz-der-einschrankung-der-vorratsdatenspeicherung-musikindustrie-soll-zugriff-auf-kommunikationsdaten-erhalten/#comment-830894</link>
		<dc:creator>nelder</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 08:25:22 +0000</pubDate>
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		<description>jaja, das böse System... *kopfschüttel*</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>jaja, das böse System&#8230; *kopfschüttel*</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: rainer</title>
		<link>http://www.nerdcore.de/wp/2008/04/08/trotz-der-einschrankung-der-vorratsdatenspeicherung-musikindustrie-soll-zugriff-auf-kommunikationsdaten-erhalten/#comment-830651</link>
		<dc:creator>rainer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 06:48:41 +0000</pubDate>
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		<description>Wir leben halt in einer Art Bananenrepublik, die stramm in den digitalen Überwachungsstaat maschiert. Nicht um uns was Böses zu tun. Sie wollen nur unser Bestes, unser Geld. Sie denken Tag für Tag hart darüber nach, was sie uns in der Tasche lassen müssen und was wir eigentlich noch an Sie abgeben könnten. 
Irgendwann wird der Wähler und die Gerichte abgeschafft und die Exekutive melkt, und saugt und saugt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir leben halt in einer Art Bananenrepublik, die stramm in den digitalen Überwachungsstaat maschiert. Nicht um uns was Böses zu tun. Sie wollen nur unser Bestes, unser Geld. Sie denken Tag für Tag hart darüber nach, was sie uns in der Tasche lassen müssen und was wir eigentlich noch an Sie abgeben könnten.<br />
Irgendwann wird der Wähler und die Gerichte abgeschafft und die Exekutive melkt, und saugt und saugt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Brandau</title>
		<link>http://www.nerdcore.de/wp/2008/04/08/trotz-der-einschrankung-der-vorratsdatenspeicherung-musikindustrie-soll-zugriff-auf-kommunikationsdaten-erhalten/#comment-830590</link>
		<dc:creator>Brandau</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 06:24:47 +0000</pubDate>
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		<description>Die Richter haben sich ja zu einem anderen Fall geäußert, nämlich der Frage, inwieweit verdachtsunabhängig Daten im großen Stil gespeichert und dann verwertet werden dürfen. 

Hier geht es jetzt um den Fall, dass ein Verdacht besteht und Private dann die Adressen erhalten sollen. Das  man eigentlich private Daten erhält, wenn man ein rechtliches Interesse versichert ist ja schon in anderen Bereichen üblich (beispielsweise beim Einwohnermeldeamt die Adresse oder Einsicht ins Grundbuch). Also schon was anderes als das was das Bundesverfassungsgericht entschieden hat. Zu bedenken ist auch, dass die Musikindustrie dann das Entgelt für die Auskunft selbst bezahlen muss, was bisher der Staat macht. Das macht die Massenabmahnung immerhin wesentlich teurer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Richter haben sich ja zu einem anderen Fall geäußert, nämlich der Frage, inwieweit verdachtsunabhängig Daten im großen Stil gespeichert und dann verwertet werden dürfen. </p>
<p>Hier geht es jetzt um den Fall, dass ein Verdacht besteht und Private dann die Adressen erhalten sollen. Das  man eigentlich private Daten erhält, wenn man ein rechtliches Interesse versichert ist ja schon in anderen Bereichen üblich (beispielsweise beim Einwohnermeldeamt die Adresse oder Einsicht ins Grundbuch). Also schon was anderes als das was das Bundesverfassungsgericht entschieden hat. Zu bedenken ist auch, dass die Musikindustrie dann das Entgelt für die Auskunft selbst bezahlen muss, was bisher der Staat macht. Das macht die Massenabmahnung immerhin wesentlich teurer.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Master A</title>
		<link>http://www.nerdcore.de/wp/2008/04/08/trotz-der-einschrankung-der-vorratsdatenspeicherung-musikindustrie-soll-zugriff-auf-kommunikationsdaten-erhalten/#comment-830578</link>
		<dc:creator>Master A</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 06:17:57 +0000</pubDate>
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		<description>werden hier nicht gerade zwei unterschiedliche sachen durcheinander geworfen? zum einen die &quot;neue&quot; vorratsdatenspeicherung und zum anderen die informationen, die provider schon seit längerem bei copyright-verstößen rausgeben?!

ich glaube, dein erstes zitat bezieht sich auf die &quot;neue&quot; vorratsdatenspeicherung, was der gesetzesentwurf hingegen leistet, ist eine entlastung der staatsanwaltschaften, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>werden hier nicht gerade zwei unterschiedliche sachen durcheinander geworfen? zum einen die &#8220;neue&#8221; vorratsdatenspeicherung und zum anderen die informationen, die provider schon seit längerem bei copyright-verstößen rausgeben?!</p>
<p>ich glaube, dein erstes zitat bezieht sich auf die &#8220;neue&#8221; vorratsdatenspeicherung, was der gesetzesentwurf hingegen leistet, ist eine entlastung der staatsanwaltschaften, oder?</p>
]]></content:encoded>
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