
Ich bin nicht besonders audiophil und habe mich schon damals™ schlappgelacht, als sich ein Kumpel unbedingt Cinch-Stöpsel aus Gold kaufen musste. Wegen irgendwelcher Dings eben. Und ich habe mich auch damas™ schlappgelacht, als ich auf dieser einen Veranstaltung den Spezis vom 3P-Label zuhören musste, als sie ständig was von Qualität faselten und damit letztlich nur die Größe des Mischpults und die Anzahl der Streicher meinten. Dass dann trotzdem nur Rotz hinten rauskommt is ja wurscht.
Eins meiner besten Tapes ist ein Bootleg von einem Nirvana-Konzert von 1991. Audiophil gesehen eine ziemlich mittelmäßige Aufnahme, aber hey: diese Songs! Meine These: alles von 128kbps aufwärts ist soundtechnisch völlig ausreichend, wobei 128kpbs allerdings wirklich die untere Grenze darstellen – ab 160kpbs höre ich allerdings keinen Unterschied mehr. Genau wie ich in diesem Test keinen wirklichen Unterschied gehört habe.
Noch eine These, ziemlich frech und vorlaut, aber so what: Audiophile lesen auch Blogs mit SEO-Gewichse. Und jetzt geh ich mal lieber in Deckung.





Unglaublich! Hab mir gerade mit ziemlich guten Studiokopfhörern die Aufnahmen 5 oder 6 mal angehört und mich zielsicher für die Falsche entschieden. Das kann doch gar nicht sein.. ;-)
“Audiophil”? Und ich dachte, dass Sex mit Kindern verboten sei?!?
Jeweils ein Mal angehört und spontan auf’s Richtige getippt. Allerdings ist das Hörbeispiel wirklich nicht gut gewählt. Zwischen 128 kbps und 320 kbps hört man normalerweise schon einen deutlichen Unterschied in den Höhen und Tiefen.
Was im Übrigen “mp3 or not” bedeuten soll, ist mir sowieso nicht klar. Als ob MP3s sich auf 128 kbps beschränken würden …
@ Uwe: Ähm, da verwechselst Du glob ick was…
Das wäre jetzt mal interessant, wenn da noch ein 160kbps-Clip dabeiwäre, zum Sortieren. Und/oder auch noch ein Clip aus einem anderen Genre.
Ich höre da schon einen Unterschied, habe “nur” zwei kleine Bose-Boxen (”nur”, weil in Insiderkreisen Bose-Boxen nicht so gut wegkommen – für meine Zwecke langt’s), aber da ist schon ein kleiner Unterschied hörbar (Dynamik und so).
Aber stimmt, es kommt oft wirklich auf den Inhalt an, hab auch eine echt gute Bootleg-Aufnahme von einem Guns-and-Roses-Konzert, das ist noch eine Kassette, und die Qualität ist… naja. Aber egal.
So was dämliches. Wenn die Seite geladen wird, steht da auch, welcher Clip gerade geladen wird. Der erste hat 3 mal so lange gebraucht, da war die Lösung dann auch schon echt nicht mehr spannend.
Ich würde mich sicher nicht als audiophil bezeichnen, dafür ist meine Anlage bei weitem zu billig, aber ich konnte schon klar erkennen welcher Ausschnitt dumpf klingt. Kommt aber neben der Anlage auch auf die Musik selber an, bei diesem Ausschnitt z.B. steht die Stimme im Vordergrund weswegen das imho nicht so schwer ins Gewicht fällt. Hingegen musste ich letztes Jahr mehrere Male Alben neu rippen weil da mit 128 kB/s wirklich der Charakter der Aufnahme litt (klar separierte Einzeltöne wurden zu einem dumpfen Brei, Drums klangen laff, einmal sogar eine Gitarre verstimmt), selbst beim billigen Mp3-Player unterwegs. Bei den meisten war’s aber egal.
“Die Audiophilen” und “die nicht-Audiophilen” gibt’s ja eh nicht, nur viele verschieden hohe Ansprüche an Klangqualität. Du meinst ja auch 128 kB/s sind das mindeste, ich kenn Leute denen ist das komplett egal denn die hören Musik nur aus billigen Handy- und Laptoplautsprechern. So lange von denen die die Musik machen und verbreiten nicht diejenigen mit den geringsten Ansprüchen als einziger Maßstab genommen werden soll mir das auch herzlich egal sein.
Mensch Uli, Du immer mit Deinen differenzierten Kommentaren, da kann man ja gar nich mehr lustig streiten, Mensch ;-) Klar, hast Recht…
Bei dem Test wurde ein beschissenes Beispiel gewählt. Also 128kb ist zu wenig. 192kb und alles ist gut! Je nach gusto auch VBR.
Kauf dir mal vernünftige Boxen du taube Nuss! Besser so? :)
Hauptsache wir können alle über Goldkabelkäufer lachen. Das passt glaub ich ganz gut zum Thema.
Ein Mal mit irgendwelchen billig Ohrstöpseln gehört und korrekt identifiziert. Man merkts an der fehlenden… Breite… ach – keine Ahnung wie man das nennen soll.
Jeder, der das Beispiel als schlecht gewählt oder gar “beschissen” hinstellt, hat wohl was auf den Ohren … *fg*
wenn man konzentriert hoert, kann man den unterschied hoeren; oder man bildet ihn sich ein…
128 bzw 160 reichen meiner meinung nach aber wirklich vollkommen aus.
habs gleich gehört. laaangweilig. man sollte sich den spass erlauben und zwei identische aacs abspielen. immer wenn die leute auf die auswertung klicken, sollte man sie dann noch hämisch verabschieden :)
audiophile sind spinner, die ihre kabel auf holzstückchen legen… normale leute gehen mal bei metallica in die erste reihe und dann hat sich das fürn rest des lebens erledigt! :)
hm… bei 128Kbit höre ich zwar noch den Unterschied zwischen Frauenhofer- und Xing-Encoding, aber bei allem was drüber ist gibts für mich keinen Unterschied mehr, schon gar nicht beim FrauenhoferMp3…
“Feuer freiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii am Theateeeeeeeeeeeeeer!” Also ich hab den Unterschied gehört, ist aber wirklich sehr minimal. Kommt halt auf die Musik und Boxen an. Ich denke mit dem was sie meisten Normal-Sterblichen zuhause haben merkt man den Unterschied so gut wie nicht. Mach die guten Alben aber trotzdem mit 256kb auf den iPod, muss ne pyschische Sache sein :D
Wirklich nen bescheidenes Audiobeispiel auch wenn ich beim ersten Versuch gleich richtig lag. Normalerweise hört man ne 128kbps MP3 bei Rock z.B. immer sofort an den veraschwenen HiHats oder den Gitarren. Sobald in einem Lied akustisch viel passiert ist es eigentlich sofort erkennbar was für eine Bitrate vorliegt. Ab 192kbps VBR ist der Unterschied zur OriginalCD aber niemals mehr erkennbar.
Die Castagnetten haben’s verraten (die klingen bei 128kbps eher nach Schlapper Klapperschlange).
Lag wohl irgendwie richtig, koennte aber auch purer Zufall gewesen sein. Meine Ohren sind sowieso miserabel, aber meine Boxen sind vermutlich auch nicht die tollsten [zumindest nicht, seit die eine Seite viel leiser ist als die andere, die dafuer aber staendig rauscht/brummt, auch wenn man gar nichts hoert].
Ich rip meistens mit… aeh… *nachschau* 160kb/s. Aber da ich ja, wie gesagt, sowieso halb taub bin, ist das im Grunde auch egal. Wenn ich die Wahl hab, nehm ich aber trotzdem immer das mit der hoechsten Bitrate. Aus Prinzip und so.
*laber laber*
Ich glaub das kommt einfach immer drauf an
- welche Mucke du hörst und
- womit du die hörst
Die Zeiten von 128kbps sind zum Glück vorbei, und alles ab 192 klingt für mich wie CD – egal ob im Autoradio, auffem iPod, oder zu Hause auf der Anlage. Hörbar wird der Unterschied dann wohl höchstens mit teurerem Equipment, sei’s die dicke Anlage im Auto, die teure HiFi-Anlage, oder der Sound im Club. Wenn du da Vinyl gewohnt bist und auf einmal kommt einer mit nem 192kbps MP3 an gibt das bestimmt Stress. Aber sonst?
Audiophile, sind das solche Leute?
Kann den Test grad nicht machen, weil wegen Wasser im Ohr, mein aber 128kbps ist oft zu wenig, grad bei ruhigen Passagen etc. Aber viel mehr ist glaub ich auch unnötig.
Zu den Bootlegs:
Bei vielen Aufnahmen macht natürlich die miese Qualität erst den Reiz aus (Gerade bei Studiotakes, die nicht so glatt gebügelt klingen). Aber man sollte dann nicht auf die Idee kommen, dass verbissene Trader bei einem Tausch von Bootlegs auch nur auf 1/10 der nicht vorhandenen Qualität verzichten würden.
Sicher hoert man den Unterschied.
128kbps klingt einfach dumpfer als zB 320kbps.
Ist ja auch vollkommen logisch bei einem verlustbehafteten Komprimierungsverfahren.
@15: …fraunhofer
Alles unter 192kbps klingt nicht nur dumpfer, sondern man hört dann auch stellenweise so ein typisches, häßliches Zischeln, wobei da wohl scheinbar auch noch der Encoder ein Wörtchen mitzureden hat. Bei einem mit MPegSuite encodierten MP3 hört man z.B. diese Effekte bei 192kbps teilweise immernoch, bei Einem mit Goldwave encodierten nicht. Und dann kommt es eben auch noch auf das Lied selbst an – dieses Beispiel in dem Flash ist wirklich schlecht gewählt. Habe es zwar richtig raushören können, brauchte dazu aber den Kopfhörer. Hätten sie mal lieber etwas Leiseres genommen, sanfte Streicher oder so, da kann man manchmal sogar zwischen 192 und 320 noch Unterschiede heraushören.
ich hör punkrock, da reichen auch 32kbps…
@ r0ssi: Har har… eben! ;-)
Ich hab den Unterschied auch sofort gehört (trotz 1. Reihe bei Metallica ;)
Privat rippe ich mit 192kbps, ich hör da keinen Unterschied mehr zum Original.
René, liegt dieses Nirvana-Tape auch irgendwo digital bei dir rum?
Also ich würde sagen ab 192kbps VBR (LAME) werden sich die meisten auf ich sag mal “anständigen” Boxen schon ganz schön schwer tun Unterschiede herauszuhören.
Sorry, der Test taugt nix. Nur die Stimme und ein superkurzer Orchestereinsatz.
Den Unterschied hörst du erst bei “volleren”, dichten Aufnahmen mit einem großen dynamischen und instrumentalen Bereich.
192 nehme ich auch als Minimum.
Grüße,
Markus
Wie langweilig, trotz onboard-sound gehört – und nein, nicht geraten.
Der Unterschied ist selbst über Tischhupen so deutlich hörbar, dass sich jeder, der das nicht hört, mal zum Ohrenarzt begeben sollte.